Gelesen: “Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1” von Aimee Agresti

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Taschenbuch: 576 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(20. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442477549
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ISBN-13: 978-3442477548
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Originaltitel: Illuminate
Kurzbeschreibung:
Ein altes
Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge
Haven Terry
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern
sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun
führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel
Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia
und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse
Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass
sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre
Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr,
als ihre Widersacherin ahnt…
(Quelle: Goldmann)

Meine Meinung:
Haven wird zusammen mit Lance und Dante, zwei Mitschülern,
auserwählt im zukünftigen Lexington Hotel ein Praktikum zu absolvieren. Jedem
der drei wird ein Mentor zur Seite gestellt und ihre jeweiligen Fähigkeiten
sollen gezielt gefördert werden. Haven hat besonderes Glück, ihr wird die
Hotelmanagerin Aurelia zur Seite gestellt. Allerdings ist Aurelia auch sehr
streng.
Zunächst ist Haven ganz euphorisch und hängt sich sehr
ins Praktikum rein. Zumal sich der attraktive aber auch sehr mysteriöse
Geschäftspartner von Aurelia Lucian sehr für sie interessiert.
Dann aber findet sie ein Tagebuch, welches sich von
selbst mit Einträgen füllt. Einträge, die Warnungen sind aber auch Anweisungen
werden ihr so mitgeteilt.
Nicht nur Haven fällt mehr und mehr auf das in diesem
Hotel irgendwas nicht stimmt, auch Lance bemerkt das. Die Mitarbeiter und Bewohner
sind nicht nur alle wunderschön, sie verhalten sich auch äußerst merkwürdig …
Der Fantasy-Roman „Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete
1“ stammt von der Autorin Aimee Agresti. Es ist der Auftaktband einer Trilogie
rund um die junge Haven.
Haven ist zu Beginn ein eher unscheinbares junges
Mädchen. Sie ist schüchtern und lernt lieber als sich mit anderen abzugeben. An
das Praktikum geht sie relativ naiv ran. Doch dies ändert sich mit der Zeit,
Haven wird zunehmend selbstbewusster und wächst an ihren Aufgaben. Die graue
Maus verwandelt sich langsam und nachvollziehbar in eine reifere junge Frau.
Ihr bester Freund Dante ist ebenfalls für das Praktikum
ausgewählt worden. Er ist homosexuell und ein richtig lebensfroher junger Mann.
Dante ist ein wirklich begnadeter Koch. Daher wird er auch in die Küche
eingeteilt. Allerdings hat Dante neben seiner frohen unbeschwerten Seite auch
eine äußerst sensible.
Lance, der dritte im Bunde. Ist ein eher ruhiger Typ. Ihn
muss man aber einfach nur mögen, er hat eine liebenswerte und sympathische Art
an sich.
Neben den dreien gibt es noch weitere Charaktere, wie
beispielsweise die Hotelmanagerin Aurelia und auch ihren Geschäftspartner
Lucian. Er ist mehr als selbstbewusst, sieht gut aus und umgarnt Haven merklich.
Zu Beginn konnte ich Lucian gar nicht leiden, doch im Handlungsverlauf hat sich
diese Einstellung dann geändert.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
detailliert. Manchmal war es mir jedoch ein wenig zu viel an Beschreibungen.
Weniger ist manchmal eben doch mehr.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Haven in der
Ich-Perspektive. Man ist als Leser stets direkt dabei und kann die Handlungen
gut nachvollziehen.
De Handlung an sich ist spannend und mysteriös. Es gibt
immer wieder Wendungen und nichts ist vorhersehbar. Man merkt eigentlich recht
deutlich, dass mit den Mitarbeitern irgendwas nicht stimmt. Doch es kommt er
nach und nach ans Licht was es ist. Allerdings empfand ich die Geschichte nach
den ersten Seiten zwischenzeitlich etwas langatmig. Doch dies hielt nicht lange
an und es kam wieder Fahrt auf.
Das Ende hat mich total gefesselt. Es war spannend, ja
einfach der Wahnsinn.
Fazit:
„Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1“ von Aimee Agresti
ist ein sehr guter Auftakt der Trilogie rund um Haven.
Die authentischen Charaktere und die unvorhersehbare
Handlung haben mich trotz kurzeitigem Spannungsabfall sehr gut unterhalten.
Trotz kleiner Schwächen durchaus lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Nix wie weg!” von Kirsten Boie

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Gebundene Ausgabe: 175 Seiten
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Verlag: Oetinger (April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789131997
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ISBN-13: 978-3789131998
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 – 9 Jahre
Kurzbeschreibung:
Ein neuer Streich vom frechen Meerjungmann!
Zu Hause dreht sich alles nur noch um das Baby und Jonathan hat die Nase voll:
Er haut ab und zieht in einen Wohnwagen an der Ostsee. Kaum angekommen, taucht
der Nix dort auf! Und der stiftet wieder so viel Unfug, dass Jonathan sich
nicht mehr sicher
ist, ob er sich über seine Anwesenheit freuen soll oder nicht. Zumal der Nix
über beide Ohren verliebt ist und deshalb für ein noch größeres Durcheinander
sorgt!
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Jonathan fühlt sich zu Hause immer mehr ungeliebt. Seit
seine kleine Schwester Lilly da ist haben Papa und Hilary kaum mehr Zeit für
ihn. Alles dreht sich nur noch um Lilly.
Kurzerhand entschließt er sich auszureisen. Er will an
die Ostsee, wo Papas Freund Oliver einen Wohnwagen hat. Kaum dort angekommen
trifft er einen alten Bekannten wieder, den Meerjungmann Nix. Der ist bereits
wieder in turbulente Schwierigkeiten verwickelt.
Und ehe Jonathan sich versieht ist er auch mittendrin …
Das Kinderbuch „Nix wie weg!“ stammt von der Autorin
Kirsten Boie. Es ist der nunmehr 3. Teil der Nix-Geschichten, die alle samt im
Oetinger Verlag erschienen sind. Bis zu diesem Buch war uns, das sind mein Sohn
und ich, der Nix noch unbekannt. Trotzdem hatten wir keinerlei Schwierigkeiten
der Geschichte zu folgen.
Jonathan ist ganz toller Junge. Er ist 8 Jahre alt und
fühlt sich, seit Lilly da ist, ungeliebt. Immer nur bekommt er Ärger von Papa
und Hilary, also beschließt er auszureisen. Dabei versucht er stets tapfer zu
sein, auch wenn ihn manchmal seine Allergie (Anmerkung: hier ist weinen
gemeint) plagt. Er ist sehr einfallsreich damit ja nicht herauskommt das er
ausgerissen ist.
Der Meerjungmann Nix war der ganz klare Favorit meines
Sohnes. Er macht eigentlich immer Schwierigkeiten, obwohl er es gar nicht
wirklich beabsichtig.
Aber auch Papa, Hilary, Leonie, Jonathans Freundin, die
ihm zu Hilfe eilt, sämtliche Personen an der Ostsee und auch die kleine Lilly
sind ganz tolle Charaktere, die alle mit viel Liebe ausgearbeitet wurden.
Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht einfach und
verständlich. Teilweise gibt es richtig verschachtelte Sätze, genauso als wenn
ein Kind die Geschichte ohne Punkt und Komma erzählt. Es wirkt alles glaubhaft
und authentisch.
Jonathan erzählt sein Abenteuer aus seiner Sicht in der
3. Person. Man ist also immer direkt dabei.
Die Handlung selber ist richtig schön und es wird auch
spannend. Wir haben richtig gehend mitgefiebert und auch nach dem Lesen hat uns
die Geschichte weiter beschäftigt.
Das Ende hat uns sehr gut gefallen. Es war richtig
aufregend und wir waren nach dem letzten Wort mehr als zufrieden.
Fazit:
„Nix wie weg!“ von Kirsten Boie ist ein wirklich ganz
tolles Kinderbuch für Kinder ab ca. 7 Jahre.
Die Illustrationen sind wunderbar gelungen und
unterstreichen das Gelesene perfekt. Bei mir als Erwachsene hat die Geschichte außerdem
zum Nachdenken angeregt.
Absolut empfehlenswert! Ideal auch zum Vorlesen.

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und ein großes Dankeschön auch an Katja für Organisation der Leserunde auf lovelybooks.

Meine Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Soul Beach 01. Frostiges Paradies” von Kate Harrison

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Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
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Verlag: Loewe Verlag (17. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3785573863
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ISBN-13: 978-3785573860
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
Kurzbeschreibung:
Meine Schwester ist
tot.
Seit vier Monaten und fünf Tagen.
Ermordet.
Heute habe ich eine E-Mail erhalten.
Von ihr.

Als Alice eine E-Mail von ihrer toten Schwester bekommt, hält sie das zunächst
für einen schlechten Scherz. Dann folgt jedoch eine Einladung in die virtuelle
Welt von Soul Beach, einem idyllischen Strandparadies, wo ihre Schwester Megan
seit ihrer Ermordung festsitzt.
Unter www.soulbeach.org entdeckt Alice eine völlig neue Welt abseits der
Realität, die sie mehr und mehr in ihren Bann zieht.
Doch wer steckt hinter Soul Beach und warum herrschen hier solch strenge
Regeln?
Warum wird der Strand nur von Jungen und Schönen bewohnt?
Und warum sind sie alle tot?
Wer hat Megan umgebracht?
Und könnte Alice das nächste Opfer sein?
(Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung:
Alice hat ihre große Schwester Megan sehr geliebt. Doch
von jetzt auf gleich ist nichts mehr wie es war. Megan ist tot, erwürgt.
Am Tag ihrer Beerdigung geschieht das Unfassbare, Alice
erhält eine E-Mail, von ihrer toten Schwester. Zunächst glaubt sie an einen
ganz makaberen Scherz, dass jemand den Account von Megan gehackt hat. Doch dann
häufen sich die E-Mails. In einer ist eine Einladung zum „Soul Beach“
enthalten. Alice zögert zuerst, klickt dann aber auf den Link und landet auf
einer Seite, wo sie auf Megan trifft. Diese ist seit ihrem Tod dort gefangen,
zusammen mit anderen Jugendlichen. Alice ist so fasziniert vom „Soul Beach“,
dass es sie immer öfter dorthin zieht. Nur so kann sie mit Megan zusammen sein.
Doch es ist nicht nur alles schön dort, es gibt auch sehr strenge Regeln. Doch
wer hat diese festgelegt?
Es dauert nicht lange und Alice ist mitten drin in
verworrenen Geheimnissen und Rätseln …
Der Jugendthriller „Soul Beach 01. Frostiges Paradies“
stammt aus der Feder der Autorin Kate Harrison. Es ist der Auftaktband einer
Trilogie, die mit einer ganz neuartigen, anderen Idee aufwartet und den Leser
in seinen Bann zieht.
Alice, genannt Ali, ist ein sympathisches 16-jähriges
Mädchen. Sie trauert sehr um ihre Schwester Megan und ist dementsprechend nachvollziehbar
niedergeschlagen. Alice ist quasi das Mädchen von nebenan. Allerdings verhält
sie sich auch sehr oft mehr als naiv. Zum Beispiel denkt sie über den „Soul
Beach“ nicht wirklich lange nach, sie klickt einfach auf die Seite und
hinterfragt nichts.
Megan, genannt Meggie, ist/war Alice’ große Schwester.
Sie wurde erwürgt. Meggie war durch die Teilnahme an einer Talentshow zu einem
richtig kleinen Star geworden. Sie ist sehr selbstbewusst und ebenfalls
sympathisch. Megan hängt nun seit ihrem Tod am „Soul Beach“ zusammen mit vielen
Jugendlichen, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben.
Neben den beiden Schwestern gibt es noch viele weitere
Charaktere. Einige sind hierbei sehr wichtig, andere bleiben eher im
Hintergrund. Jeder aber hat seine Geschichte, die mehr oder weniger ins
Geschehen integriert wird.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und hat
mich von der ersten Seite regelrecht gepackt. Ich konnte nicht aufhören mit dem
Lesen, die Seiten flogen an mir vorbei. Unterstützt wird dies durch die kurzen
Kapitel und das rasante Erzähltempo.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Alice in der
Ich-Perspektive. Man leidet und fiebert als Leser mit Alice mit.
Die Stimmung ist, trotz der schönen Umgebung am Soul
Beach, das ganze Buch eher bedrückend.
Die Handlung beginnt eher traurig, dann baut sich nach
und nach eine eher hintergründige Spannung auf, die es äußerst schwer macht das
Buch zur Seite zu legen. Es schwebt immer irgendetwas im Raum und man möchte
als Leser herausfinden was genau das ist.
Das Ende ist mehr oder weniger abgeschlossen und bildet
trotz Auftakt keinen Cliffhanger. Allerdings bleiben so einige Fragen
unbeantwortet und so sehnt man als Leser des 2. Band herbei.
Fazit:
„Soul Beach 01. Frostiges Paradies“ von Kate Harrison ist
ein mehr als gelungener Auftakt dieser Trilogie.
Die vollkommen neuartige Idee, das rasante Erzähltempo
und authentische Charaktere haben mich komplett überzeugt und machen Lust auf
sehr viel mehr.
Ganz klar eine absolute Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Der beste Freund, den man sich denken kann” von Matthew Dicks

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: Bloomsbury
Berlin
(26. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 382701140X
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ISBN-13: 978-3827011404
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Originaltitel: Memoirs
of a Imaginary Friend
Kurzbeschreibung:
Budo ist der beste
Freund, den sich der achtjährige Max vorstellen kann. Eben weil er sich ihn nur
vorstellt. Doch eines Tages wird Max nicht länger an ihn glauben und Budo wird
aufhören zu existieren. So weit ist es jedoch noch nicht. Denn Max ist anders
als die anderen Jungen: Er mag es nicht, wenn man ihn berührt, er liebt es,
Dinge zu ordnen, er schaut Menschen ungern in die Augen. Kein Wunder, dass die
Schule ein einziger Spießrutenlauf für ihn ist. Als die Lehrerin Mrs. Patterson
ein verdächtiges Interesse an Max bekundet, spitzt sich die Situation jedoch
zu, so dass Budo eine dramatische Entscheidung treffen muss.
Klug, schräg,
spannend und oft umwerfend komisch erzählt Matthew Dicks davon, dass man
beileibe nicht echt sein muss, um ein wahrer Freund zu sein.
(Quelle: Bloomsbury Berlin)

Meine Meinung:
Seit nun schon 6 Jahren ist Budo der imaginäre Freund von
Max Delaney. Die beiden verstehen einander aber außer für Max ist Budo für
niemanden sichtbar. Außer Max kann ihn keiner verstehen oder mit ihm reden. Max
versteht das alles nicht wirklich, für ihn ist Budo real wie beispielsweise seine
Lehrerin Mrs. Gosk. Budo aber weiß was es heißt imaginär zu sein. Er lebt nur
durch die Fantasie seines Erschaffers.
Dann aber geschieht etwas und Max braucht ganz dringend
einen richtigen echten Freund, der ihm beisteht.
Nun muss sich Budo etwas einfallen lassen um Max zu
helfen …
Der Roman „Der beste Freund, den man sich denken kann“
stammt vom Autor Matthew Dicks. Es ist bereits das 3. Buch das von ihm auf
Deutsch erscheint. Mir allerdings war der Autor bisher komplett unbekannt.
Max ist ein intelligenter 8-jähriger Junge. Doch er ist
nicht normal wie andere in seinem Alter, Max ist Autist. Daher hat er auch so
seine Probleme im ganz alltäglichen Leben. Und auch wenn Max nicht gerade viel
Selbstbewusstsein besitzt, so ist er dennoch ein total liebenswürdiger, aber
auch sensibler Junge, den man als Leser vollkommen ins Herz schließt.
Budo existiert nun schon 6 Jahre. Er ist der imaginäre
Freund von Max. Budo liebt Max wirklich über alles und er denkt an ihn und will
ihm beistehen aber er hat auch eine andere Seite an sich, die nicht ganz so
toll ist. Budo ist nämlich auch ziemlich egoistisch. Er will richtig leben,
nicht nur imaginär sein. Denn das bedeutet er hört irgendwann auf zu existieren.
Und genau das möchte Budo halt nicht.
Die Freundschaft zwischen den beiden Jungen ist ganz
wunderbar und innig erzählt.
Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Er ist zwar kindgerecht und einfach aber eben dieses kindliche in der Erzählung
hat es mir zu Beginn etwas schwierig gemacht ins Buch hineinzukommen. Nach etwas
Einlesezeit ging es jedoch gut voran.
Geschildert wird die Geschichte hier nicht aus Sicht von
Max, nein Budo, der imaginäre Freund übernimmt diesen Part. Dies ist zwar auch
ungewöhnlich aber ich fand es hier sehr passend.
Die Handlung ist nach einem recht zähen und langatmigen
Einstieg spannend gehalten. Ab etwa der Stelle wo eine Wendung passiert fiel es
mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich war regelrecht
gefesselt und musste wissen wie es weitergeht.
Das Ende des Buches ist traurig und schön zugleich.
Sowohl Max als auch Budo wachsen regelrecht über sich hinaus und ich war zu
Tränen gerührt. Es ist wirklich sehr gelungen.
Fazit:
„Der beste Freund, den man sich denken kann“ von Matthew
Dicks ist ein ganz tolles Buch über wahre Freundschaft.
Die Idee des Autors ist außergewöhnlich, allerdings ließ
der Einstieg etwas zu wünschen übrig.
Ein Buch wo man durchhalten muss um belohnt zu werden!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Herzen aus Asche” von Narcia Kensing

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 540 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
238 Seiten
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
“Tot ist nur,
wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?”

Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine
verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich
jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen,
verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein
schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus
attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen
Möbel zu Asche.
Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der
ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles
Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen,
begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins
Visier jenseitiger Mächte …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Zu ihrem 20. Geburtstag bekommt Amelie ein Witchboard
geschenkt. Sie ist fasziniert davon und so probieren es sie und ihre
Freundinnen auch direkt aus. Doch sie sind schnell enttäuscht, es passiert
nicht wirklich viel. Zwar gibt es eine kurze Nachricht, doch die versteht
keiner so wirklich. Dann aber macht sich plötzlich ein Bild an der Wand
selbstständig und da gruselt es Amelie dann doch.
2 Jahre später ist Amelie auf der Suche nach einer neuen
Bleibe. Die Wohnung, die sie bisher mit ihrer Freundin bewohnt hat, ist
gekündigt, da die Freundin nach Paris geht. Da findet Amelie im Briefkasten ein
Kärtchen, wo jemand eine alte Villa zur Miete anpreist.
Amelie zögert kurz, ruft dann aber doch an.
Doch damit fangen die Merkwürdigkeiten gerade erst an …
Der Mystery-Roman „Herzen aus Asche“ stammt aus der Feder
der jungen Autorin Narcia Kensing. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die
deutsche Autorin Nadine Kühnemann. Bis zu diesem Buch kannte ich noch kein Werk
der Autorin, es schlummert aber ein weiteres Buch von ihr („Jenseits des Windes“)
auf meinem eBook-SuB.
Amelie ist sympathisches Mädchen, quasi wie jemand der
nebenan wohnt. Sie studiert und lebt ein ganz normales Leben. Als ihre Freundin
nach Paris geht sucht sie eine neue Bliebe und so entdeckt sie eine alte Villa
samt ihrem Besitzer Leif. Allerdings geschehen in dieser Villa merkwürdige
Dinge. Amelie ist verunsichert und möchte zunächst das Weite suchen,
schließlich aber bleibt sie in der Villa. Ohne es zu wollen verliebt sie sich
in den Besitzer Leif. Doch das ist alles gar nicht so einfach wie es zunächst
scheint.
Leif ist ein ziemlich geheimnisvoller Typ. Man erfährt
zunächst nicht besonders viel über ihn und tappt so, genau wie Amelie lange im
Dunkeln. Im Handlungsverlauf aber kommt dann immer mehr über ihn an Licht und man
erfährt mit wem man es zu tun hat. Die wahre Identität Leifs war, zugegeben,
schon eine ziemliche Überraschung für mich. Mit der Zeit entdeckt auf Leif
Gefühle für Amelie und verliebt sich in sie.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist zart und
zerbrechlich. Sie gefiel mir wirklich sehr gut und wurde gut beschrieben. Auch
wenn sie wirklich nicht so alltäglich ist wie man es vielleicht erwartet.
Die weiteren Charaktere hat Narcia Kensing ebenfalls sehr
gut dargestellt. Besonders Amelies Mutter, die ich teilweise als extrem nervig
empfand und Loan, Leif Zwillingsbruder, der genauso geheimnisvoll, ja beinahe
schon unheimlich ist, sind mir besonders gut in Erinnerung geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm zu
lesen. Ich war gefesselt und wollte immerzu wissen wie es denn nun weitergeht.
Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Amelie in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung selber empfand ich als spannend und mysteriös.
Die Autorin hat sie sehr gut recherchiert. Besonders die Informationen zu den
Runen und den skandinavischen Sagen waren interessant. Diese Informationen sind
geschickt ins Geschehen integriert.
Am Ende geht es ziemlich turbulent und aufregend zu. Der
Roman ist abgeschlossen und alle Fragen, die sich während des Lesens auftun,
werden zufriedenstellend beantwortet.
Fazit:
„Herzen aus Asche“ von Narcia Kensing ist ein
überzeugender Mystery-Roman.
Der flüssige Schreibstil, die gut durchdachte und
nachvollziehbare Handlung und sympathsiche Charaktere haben mir magische
Lesestunden beschert!
Ganz klar empfehlenswert!

Gelesen: “Zaubersommer in Friday Harbor” von Lisa Kleypas

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Broschiert: 316 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787184
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ISBN-13: 978-3862787180
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Originaltitel: Rainshadow Road
Kurzbeschreibung:
Glas verwandelt sich in Schmetterlinge – wie Lucy Marinn
ihre Glasbilder gestaltet, grenzt wirklich an Magie. Kein Wunder, dass ihr Ruf
als Künstlerin inzwischen weit über Friday Harbor hinaus geht. Doch ihr
Privatleben liegt in tausend Scherben. Denn Lucy ist allein, seit ihr Ex sie
betrogen hat – mit ihrer Schwester! Um sein Gewissen zu erleichtern, will er
sie jetzt mit dem Winzer Sam Nolan verkuppeln. Niemals hätte Lucy gedacht, dass
so etwas funktioniert. Aber irgendwie stiehlt sich immer wieder ein verträumtes
Lächeln auf ihr Gesicht, wenn sie Sam anschaut. Zu schade, dass er nicht an die
Liebe glaubt…
Vielleicht überzeugt ihn ja ein kleiner Zauber, sodass es ein unvergesslicher
Liebesommer in Friday Harbor werden kann?
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Lucy Marinn ist Glaskünstlerin. Sie vollbringt ganz
außergewöhnliche Werke nur mit ihren Händen. Dabei entstehen manches Mal sogar
Glühwürmchen und Schmetterlinge, was Lucy oft ein wenig verwirrt. Niemand weiß
etwas davon und Lucy selber hat zurzeit auch ganz andere Probleme.
Nach 2 Jahren Beziehung hat ihr Freund Kevin die Nase
voll und möchte das Lucy auszieht. Schlimmer noch, er und ihre Schwester Alice
sind nun ein Paar. Das Verhältnis der beiden Schwestern war eh nie das Beste,
doch diese Tatsache belastet es noch weiter.
In dieser schwierigen Zeit läuft Lucy dem Winzer Sam
Nolden über den Weg. Doch kann sich Lucy nach der Enttäuschung mit Kevin schon
wieder auf einen Mann einlassen?
 Der Roman „Zaubersommer
in Friday Harbor“ stammt von der Autorin Lisa Kleypas. Es ist der Nachfolgeband
zum Buch „Das Winterwunder von Friday Harbor“. Ich habe diesen Teil nicht
gelesen, es war mein erstes Buch der Autorin. Ich hatte aber dennoch keinerlei
Probleme der Handlung zu folgen.
Lucy ist eine sympathische junge Frau. Als Kind musste
sie bereits jede Menge einstecken, stand ihre Schwester Alice doch nach einer
Hirnhautentzündung viel mehr im Mittelpunkt als sie. Dies macht das Verhältnis
der Schwestern eher schwierig. Lucy hat ein gutes Herz, ist sich allerdings des
Öfteren mehr als unsicher. Ihr Freund Kevin hat gerade erst die Beziehung
beendet und Lucy versucht sich damit zu arrangieren. Vor allem auch weil es
Alice ist für die er sie verlassen hat. Ablenkung findet Lucy in ihrer Arbeit.
Sie ist eine begnadete Glaskünstlerin.
Sam Nolan ist ein richtig netter Typ. Er ist attraktiv,
verantwortungsbewusst und Lucy gegenüber verhält er sich sehr liebevoll. Sam
hat auch eine Vergangenheit, die er mit sich rumschleppt. Frauen kann er nicht
so wirklich nahe kommen. Was es damit genau auf sich hat erfährt man als Leser.
Von Beruf ist Sam Winzer.
Die Chemie zwischen Lucy und Sam stimmt von Beginn an. Es
ist einfach herrlich zu lesen wie sie miteinander umgehen. Ganz langsam
entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen und ich finde es wirklich sehr
schön, das nicht alles Holter die Polter, sondern dass sie Zeit haben sich
ihrer Gefühle bewusst zu werden. Allerdings, der letzte Kick, dieses
Herzklopfen hat mir ein wenig gefehlt.
Die Nebencharaktere sind Lisa Kleypas ganz wunderbar
gelungen. Sie sind gut durchdacht und haben ihren festen Platz in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, locker und
flüssig zu lesen. Man kann abtauchen und alles um sich herum für ein paar
Stunden vergessen.
Die Handlung ist zu Beginn eher recht unspektakulär. Doch
ab der Begegnung mit Sam wurde es stetig besser und die Seiten flogen nur so
dahin.
Neben der maischen Liebesgeschichte erfährt man als Leser
auch einiges über Glaskunst und den Weinbau.
Das Ende des Buches fand ich gut und schließlich habe ich
es zufrieden zugeklappt.
Fazit:
„Zaubersommer in Friday Harbor“ von Lisa Kleypas ist
zusammengefasst ein tolles Buch für zwischendurch.
Die interessanten und liebenswerten Charaktere haben mich
gut unterhalten und ich habe mich in der gesamten Atmosphäre des Buches
wohlgefühlt.
Durchaus lesenswert!

Mein herzlichster Dank geht an den Mira Taschenbuch Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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