Gelesen: “Gebannt. Unter fremdem Himmel” von Veronica Rossi

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Format: ePub
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Dateigröße: 1,041 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
430 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
378914620X
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Verlag: Verlag
Friedrich Oetinger
(1. Mai 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf,
verbunden in unendlicher Liebe.
Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die
Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und
in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird,
rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die
Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene
Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen
Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass
ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon
entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Aria lebt in Reverie, einer Biosphäre, abgeschottet von
der Außenwelt. Dort geht alles seinen geregelten Gang, es gibt keine
Krankheiten und niemand stirbt zu früh.
Außerhalb von Reverie befindet sich die wirklich Welt. In
ihr toben Ätherstürme, die die Menschen umbringen können. Dort Leben Menschen,
die Aria nur als „Wilde“ bezeichnet.
Eines Tages geschieht etwas das Arias bisheriges Leben
komplett auf den Kopf stellt. Sie wird in der wirklichen Welt ausgesetzt und
ist von nun an auf sich gestellt. Ihre Überlebenschance ist gleich Null. Da
trifft sie auf Perry, einen „Wilden“, der in dieser wirklichen Welt, wo es
Schmerzen, Krankheiten und auch manchmal einen zu frühen Tod gibt, zu Hause
ist. Perry ist nicht gerade begeistert davon Aria von nun an bei sich zu haben.
Doch sie ist seine einzige Chance seinen Neffen Talon, der entführt wurde, zu
finden. Doch nicht nur Perry ist auf der Suche, auch Aria möchte einen Menschen
wiederfinden, den sie liebt, ihre Mutter.
Es beginnt eine Reise, die beide für immer verändern wird
Das Jugendbuch „Gebannt. Unter fremdem Himmel“ stammt von
der Autorin Veronica Rossi und ist ihr Debütwerke. Gleichzeitig ist es der
Auftaktband zu einer dystopischen Trilogie.
Die Protagonisten Aria und Perry sind beide
unterschiedliche und wachsen in zwei vollkommen verschiedenen Welten auf.
Aria lebt in einer Biosphäre, Reverie, wo es keine
Krankheiten gibt und alles seinen geregelten Gang geht. Ich muss zugeben zu Beginn
konnte ich Aria nicht wirklich sonderlich leiden. Sie wirkte eher wie eine
verwöhnte Zicke. Dies änderte sich allerdings rasch als sie ausgesetzt wird.
Sie ist ab da auf sich gestellt und zeigt mit jeder Seite mehr was wirklich in
ihr steckt. Sie entwickelt sich zu einer richtigen Kämpferin und weiß ihren
Willen durchzusetzen. Aufgeben will sie nicht, hat sie doch das Ziel ihre
Mutter zu finden.
Perry lebt außerhalb der Biosphäre in der wirklichen
Welt. Er weiß sich durchzuschlagen und kennt die Gefahren, die lauern. Er war
mir, im Gegensatz zu Aria, sofort sympathisch. Perry hat das Herz am richtigen
Fleck, auch wenn er des Öfteren kühl und hart wirkt. Wie sagt man so schön,
harte Schale, weicher Kern. Perry hat besondere Sinne und Wahrnehmungen, die im
in der harten Welt sehr hilfreich sind.
Beide Protagonisten treffen aufeinander und die
eigentliche Reise beginnt.
Zwischen Aria und Perry entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die sich jedoch niemals in den Vordergrund drängt, dennoch
aber eine große Rolle spielt. Sie ist sehr glaubhaft, denn sie entwickelt sich
langsam und die Verbindung der beiden wird so umso stärker.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es noch zahlreiche
weitere im Buch. Über diese erfährt man jedoch nicht so sonderlich viel. Einer
ist mir allerdings im Gedächtnis geblieben, da ich ihn sehr sympathisch fand.
Ich spreche von Roar, Perrys besten Freund.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von
Aria und Perry. Die Perspektiven wechseln immer von Kapitel zu Kapitel und
bieten dem Leser so die Möglichkeit beide Welten sehr gut kennenzulernen.
Der Schreibstil der Autorin ist anschaulich und angenehm
lesbar.
Die Handlung selber ist spannend und fesselt den Leser
ans Buch. Man ist von Beginn an mitten im Geschehen verankert und kann gar
nicht anders als Lesen, will man doch wissen wie es mit Aria und Perry
weitergeht.
Das Ende ist quasi abgeschlossen. Es bleiben aber dennoch
Fragen offen, die neugierig auf den zweiten Teil „Getrieben. Durch ewige Nacht“
machen.
Fazit:
„Gebannt. Unter fremdem Himmel“ von Veronica Rossi ist
ein absolut grandioser Auftakt der dystopischen Trilogie.
Die neuartigen Ideen der Autorin gepaart mit einer
spannenden Handlung und tollen Protagonisten machen diesen Start absolut
gelungen.
Unbedingt lesen!

Gelesen: “Blut ist im Schuh” von Anna Schneider

Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3744819159
ISBN-13: 978-3744819152
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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Homepage der Autorin

Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof Amelies heimlichen Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt … Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum?
(Quelle: amazon)

Amelies Mutter ist an Krebs gestorben. So kommt es das sie mit ihrem Vater in eine neue Stadt ziehen muss. Dieser hat nämlich eine neue Frau kennengelernt, Heike. Und Heike hat bereits Kinder, wovon Sarah, die etwa in Amelies Alter ist, noch bei der Mutter wohnt. Da Amelies Vater geschäftlich sehr oft unterwegs ist muss Amelie ihr Leben mit den beiden neuen Frauen meistern. Sarah allerdings sieht Amelie als Konkurrentin an und lässt sich immer wieder gemeine Dinge einfallen um ihr das Leben schwer zu machen. Hinzu kommt das
Amelie sich beobachtet fühlt. Ist es nur Sarah die Amelie Böses will? Oder gibt es noch jemanden anders?Der Jugendthriller „Blut ist im Schuh“ stammt von der Autorin Anna Schneider. Es ist der Debütroman der Autorin und zudem eine Märchenadaption zum allseits bekannten Märchen „Aschenputtel“.Amelie war mir richtig sympathisch. Sie ist lieb und nett und hat es nicht so sonderlich leicht. Ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihr Vater hat sich neu verliebt. Allerdings in eine Frau die bereits Kinder hat. So kommt es das Amelie plötzlich eine Schwester namens Sarah hat. Ihren Anfeindungen ist Amelie schonungslos ausgesetzt.
Sarah gehört der Gothic-Szene an. Sie trägt nur schwarze Klamotten, ihre langen Handschuhe sind ihr Markenzeichen. Was keiner weiß, Sarah hat ein ernst zu nehmendes Problem und die Handschuhe helfen ihr dabei dieses zu verbergen. Sarah sieht in Amelie eine ernsthafte Konkurrentin und so denkt sie sich immer wieder neue Dinge aus um ihr das Leben schwer zu machen.
Heike ist Sarahs Mutter und sie steht ausnahmslos hinter ihrer Tochter. Und dann ist da noch ein Unbekannter, der die beiden Mädchen immer wieder beobachtet. Wer dies ist wird erst gegen Ende immer deutlicher.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jugendlich und leicht. Die Seiten ließen sich richtig gut lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus 3 verschiedenen Perspektiven. Da ist die Sicht von Amelie, dann die von Sarah und immer wieder werden Kapitel aus Sicht des Unbekannten eingeschoben. Diese erhöhen die Spannung.
Die Handlung an sich ist fesselnd. Immer wieder gibt es Wendungen, die man so nicht vorhersehen kann. Neben den Thrillerelementen spricht die Autorin ebenso Themen wie Mobbing und Unterdrückung an.

Das Ende hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen, was ich ein wenig schade fand. Es kam außerdem viel zu schnell und abrupt und war somit nicht zu hundert Prozent zufriedenstellend für mich.

„Blut ist im Schuh“ von Anna Schneider ist ein fast perfekter Jugendthriller. Vom Ende abgesehen wissen die spannende Handlung und Protagonisten, die wie Tag und Nacht sind, sehr gut zu unterhalten.

Gelesen: “Der Mondscheingarten” von Corina Bomann

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Taschenbuch: 528 Seiten
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Verlag: Ullstein Taschenbuch
(12. April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3548285260
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ISBN-13: 978-3548285269
Kurzbeschreibung:
Antiquitätenhändlerin Lilly bekommt eine ungewöhnliche
alte Geige angeboten: Auf ihrer Unterseite ist eine Rose ins Holz gebrannt.
Lilly ist fasziniert von dem alten Instrument und will das Rätsel der Rose
unbedingt entschlüsseln. Sie sucht Hilfe bei dem charmanten Musikexperten
Gabriel. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Geige vor über hundert
Jahren einer berühmten Violinistin gehörte, die damals plötzlich verschwand.
Gebannt vom geheimnisvollen Schicksal der schönen Frau begibt Lilly sich auf
deren Spuren, die sie nach Italien und schließlich nach Sumatra führen. Dort
findet sie des Rätsels Lösung – das auch ihr eigenes Leben in seinen
Grundfesten erschüttert…
(Quelle: Ullstein)

Meine Meinung:
Lilly Kaiser ist eine Antiquitätenhändlerin aus Berlin.
An einem ruhigen Januartag betritt ein älterer Herr ihren Laden und übergibt
ihr eine Geige. Zudem behauptet er felsenfest diese würde ihr gehören. Im
Geigenkasten ist neben der Violine noch ein Musikstück enthalten, „Moonshine
Garden“ heißt es. Allerdings hat es keinen Komponisten. Ehe Lilly den Mann noch
weitere Fragen stellen kann ist er bereits wieder verschwunden und Lilly bleibt
verwirrt zurück.
Obwohl Lilly keinerlei Ahnung von Musik hat ist sie
direkt fasziniert von der Geige mit der schönen Rose im Boden. Kurzerhand reist
sie zu ihrer Freundin Ellen, einer Restauratorin für Musikinstrumente nach
London. Die beiden finden recht schnell heraus, dass die Violine einer
Starviolinistin gehört hat.
Doch das reicht Lilly nicht und sie beginnt tiefer zu
forschen …
Der Roman „Der Mondscheingarten“ stammt aus der Feder der
Autorin Corina Bomann. Für mich persönlich war es das erste Buch der Autorin
aber es wird nicht mein letztes gewesen sein.
Die Charaktere des Buches hat Corina Bomann insgesamt
sehr gut beschrieben. Sie kommen alle authentisch rüber und wirken gut
durchdacht.
Lilly ist eine junge Frau, die mir richtig sympathisch
wurde während des Lesens. Sie bekommt diese wundervolle Geige und beginnt über
deren Herkunft nachzuforschen. Zu Beginn ist Lilly eher verschlossen und
schüchtern. Doch im Handlungsverlauf öffnet sie sich immer mehr und wird zu
einer lebensfrohen Frau.
Rose ist eine begnadete Musikerin. Allerdings verliert
sie ihr Talent durch einen folgenschweren Schicksalsschlag. Aus der einst
ehrgeizigen Frau wird eine verzweifelte und angeschlagene Person.
Helen ist ein unbeschwertes, glückliches Kind. Auch sie
entwickelt sich und wird zu einer reifen und starken jungen Frau.
 
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker und
leicht. Der Roman lässt sich sehr gut lesen.
Corina Bomann versteht es gekonnt Gefühle an den Leser zu
bringen. Außerdem schafft sie es Szenenwechsel an genau den richtigen Stellen
einzubauen.
Es gibt in diesem Buch zwei Handlungsstränge die parallel
laufen. Einmal wäre da der Strang im hier und jetzt und dann ist das der
Erzählstrang Anfang des 20. Jahrhunderts. Beide laufen geraume Zeit
nebeneinander und werden letztlich geschickt miteinander verknüpft.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Allerdings
gibt es im Buch doch ein paar Zufälle zu viel. So wird die Geschichte leider
recht vorhersehbar.
Mit dem Ende konnte ich sehr gut leben. Es ist
abgeschlossen und liefert auf wirklich alle offenen Fragen eine Antwort.
Fazit:
„Der Mondscheingarten“ von Corina Bomann ist ein sehr gut
durchdachter und spannend gehaltener Roman.
Allerdings sind zu viele Zufälle im Geschehen enthalten
und es ist doch recht vorhersehbar.
Dennoch hatte ich recht schöne Lesestunden.
Wer Familiengeschichten und die damit verbundenen
Geheimnisse mag, der kann hier ruhig genauer hinschauen.
Vielen Dank an vorablesen und den Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
Und bei vorablesen ist sie auch zu finden.

Gelesen: “Vom Finden der Liebe und anderen Dingen” von David Lampson

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Gebundene Ausgabe: 221 Seiten
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Verlag: Oetinger (Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 378914181X
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ISBN-13: 978-3789141812
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Manchmal ist die Liebe kurz. Aber aufregend.
Joe ist das komplette Gegenteil seines Zwillingsbruders Alvin und irgendwie
nicht so recht von dieser Welt. Aber zum Glück hat Joe ja Alvin, der sich stets
um ihn gekümmert hat. Zumindest so lange, bis der sich Hals über Kopf in Julia
verliebte. Und plötzlich ist Alvin spurlos verschwunden. Dafür taucht Julia bei
Joe auf und bittet ihn, ihr bei der Suche nach Alvin zu helfen. Gemeinsam
machen sich die beiden auf nach Tennessee und bald schon merkt Joe, dass er
mehr für Julia empfindet. Und dass er herausfinden muss, was mit seinem Bruder
passiert ist.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Ihr bisheriges Leben haben die Zwillingsbrüder Joe und
Alvin stets gemeinsam verbracht. Doch dann lernte Alvin Julia kennen und ließ
Joe alleine zurück.
Nach einigen Monaten taucht plötzlich Julia, Alvins
Freundin,  bei Joe auf und erklärt ihm,
dass Alvin verschwunden ist. Joe verliebt sich in sie und gemeinsam machen sich
die beiden auf Alvin zu finden.
Was ist wirklich mit Alvin passiert?
Das Jugendbuch „Vom Finden der Liebe und anderen Dingen“
stammt aus der Feder des Autors David Lampson.
Bei diesem Buch ist es so, dass der Klappentext etwas
anderes verspricht als das Buch am Ende hält.
Der Protagonist Joe ist 18 Jahre alt und bisher hat er
immer mit seinem Zwillingsbruder Alvin zusammengelebt. Joe wirkt in seiner
Entwicklung zurückgeblieben. Aber gerade das macht ihn irgendwie richtig
liebenswert. Sein Bruder Alvin hat seine Art immer ausgenutzt. Joe ist recht
naiv und verbringt seinen Tag damit Cheeseburger zu essen und sein Geld zu verpokern.
Alvin war mir irgendwie unsympathisch. Er nutzt Joe
schamlos aus. Je mehr man im Handlungsverlauf über ihn erfährt desto tiefer ist
er in meiner Beliebtheitsskala gerutscht.
Marcus ist der ältere Bruder von Joe. Er ist ihm
gegenüber scheinbar nicht so gut gesinnt. Aber tief in seinem Inneren sorgt er
sich um Joe und möchte ihn beschützen. Alvin und seine Art hasst Marcus. Ihm
wäre es am liebsten wenn Joe sich von Alvin lossagen würde.
Julia ist Alvins Freundin. Sie bleibt jedoch immer im
Hintergrund, wirkt gar regelrecht blass im Vergleich zu den männlichen
Charakteren.
Alle Charaktere fand ich glaubhaft und sie sind mit Liebe
in Szene gesetzt.
Der Schreibstil des Autors ist einfach und passt richtig
gut zu Joe. Dieser schildert das Geschehen aus seiner Perspektive. Er erzählt
quasi aus seinem Leben und lässt den Leser daran teilhaben.
Die Handlung verwirrt zunächst sehr. Der Einstieg fiel
mir persönlich auch wirklich schwer da ich zuerst überhaupt nichts mit der
Geschichte anfangen konnte. Ich fand es eher absurd und weit hergeholt. Immer
wieder habe ich versucht zu verstehen ob die Handlung wirklich so passiert oder
ob Joe sich das eventuell nur einbildet. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase
aber habe ich mich im Buch zurecht gefunden. Man muss sich wirklich darauf
einlassen und Joes Geschichte einfach nüchtern folgen.
Das Ende empfand ich mehr oder weniger als happy. Es
wirkt wie ein Neuanfang, den man sich als Leser selber zurechtlegen kann.
Fazit:
„Vom Finden der Liebe und anderen Dingen“ von David
Lampson ist ein Buch das anders daher kommt als erwartet.
Es ist außergewöhnlich, mit ungewöhnlichen Charakteren und
verwirrt den Leser immer wieder aufs Neue. Es regt zum Nachdenken an und wühlt
auf.
Wenn man sich darauf einlässt bekommt man eine Geschichte,
die nicht perfekt aber faszinierend anders ist.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar und dankeschön auch an Katja für die Leserunde auf lovelybooks.

Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Wie weit du auch gehst …” von Alexandra Stefanie Höll

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Format: ePub
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Dateigröße: 1.037 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
480 Seiten
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Verlag: bookshouse
(11. April 2013)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch kaufen? Kindle
Kurzbeschreibung:
Wenn du herausfindest, dass die Liebe deines Lebens ein
Killer ist, würdest du ihm vertrauen?
Für Constanze von Richtstetten ist es nicht gerade leicht, mit einem brutalen
Waffenhändler verheiratet zu sein. Vor allem dann nicht, als die junge Frau
ihren Mann nach einer erneuten Misshandlung anzeigt und in die Anonymität des
Zeugenschutzprogramms abtaucht. Drei Jahre später begegnet ihr der attraktive
und überaus charmante Daniel Lander. Obwohl Constanze alles daransetzt, ihn
nicht zu nahe an sich heranzulassen, verliebt sie sich in ihn. Endlich glaubt
sie, ihre furchtbare Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Da findet sie
heraus, dass ihr Exmann einen Killer auf sie angesetzt hat. Und der ist ihr
bereits näher, als sie ahnt…
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
Constanze ist ein Waisenkind. Dementsprechend war ihre
Kindheit nicht gerade geprägt von schönen Dingen. Umso mehr hofft sie mit
Michael von Richtstetten ihren Traummann gefunden zu haben und endlich
glücklich zu werden. Doch es kommt ganz anders. Michael ist ihr gegenüber
äußerst brutal und gewalttätig. Constanze hofft das würde sich durch die Geburt
von Eliah ändern, doch nach 5 Jahren Ehe muss sie feststellen Michael schreckt
auch nicht davor zurück Eliah Gewalt anzutun. So bleibt Constanze nur noch ein
Weg, sie muss mit ihrem Sohn flüchten und eine neue Identität annehmen.
3 Jahre später lernt Constanze den attraktiven Daniel
kennen und zwischen den beiden herrscht eine enorme Anziehungskraft. Doch kaum
hat Constanze sich nach ihren schlechten Erfahrungen dazu durchgerungen und
lässt sich immer mehr auf Daniel ein erfährt sie ungeheuerliches …
Wird Constanze trotzdem endlich glücklich werden? Und
wird Michael sich noch an seiner Ex-Frau rächen?
Der Roman „Wie weit du auch gehst …“ stammt von der
Autorin Alexandra Stefanie Höll. Es ist das Debütwerk der jungen Autorin und
kann im Genre Romantic-Thrill eingeordnet werden.
Die Protagonistin Constanze hatte es in ihrer
Vergangenheit nicht leicht, ist sie doch ein Waisenkind. Ihr Ehemann ist brutal
und gewalttätig ihr gegenüber und so muss bleibt ihr und Eliah, ihrem Sohn, nur
die Flucht.
 Als Daniel in ihr
Leben tritt hat Constanze zuerst gehemmt, kein Wunder bei dem was sie erlebt
hat. Doch nach und nach öffnet sie sich und verliebt sich in Daniel. Es war
schön zu lesen wie sie auch immer mehr aufblühte und endlich glücklich zu
werden schien.
Doch irgendwie zieht Constanze merkwürdige Männer
regelrecht an, denn Daniel ist ein Auftragskiller, der von Constanzes Ex-Mann
Michael engagiert wurde sie zu töten.
Ich persönlich empfand Constanze als eine sehr starke
Protagonistin. Sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft wie eine Löwin für
sich und ihre Sohn. Rückschläge steckt sie nach außen hin mühelos weg, doch
ganz tief im Inneren ist auch sie irgendwann am Ende ihrer Kräfte angelangt.
Daniel heißt eigentlich Silas und ist ein Auftragskiller,
der beste seiner Gleichen, auch genannt „Der Magier“. Zu Beginn wirkt
Silas/Daniel recht kalt und gefühllos. Doch als er Constanze trifft beginnt er
sich zu ändern. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er nie wirklich geliebt, er durch
Constanze lernt er wahre Gefühle kennen. Nach und nach wird er liebevoller und
zeigt seine Gefühle. Doch wenn der Killer gefragt ist wird Silas wieder zur
Kampfmaschine.
Die Liebegeschichte zwischen den beiden hat mir richtig
gut gefallen. Auch die erotischen Szenen sind mehr als geglückt. Die Autorin
beweist ein Händchen dafür.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselt von
Beginn an. Es fiel mir so verdammt schwer das Buch aus den Händen zu legen,
immerzu musste ich wissen wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen
Perspektiven, unter anderen aus Constanzes und Silas/Daniels Sicht.
Die Handlung ist zum einem romantisch und gefühlvoll
bietet aber auch nervenaufreibende Spannung. Es gibt unvorhersehbare Wendungen,
die ein Weiterlesen regelrecht erzwingen.
Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es war spannend,
ein toller Showdown und dann mehr als versöhnlich. Es ist abgeschlossen und jeder
bekommt was er verdient hat.
Fazit:
„Wie weit du auch gehst …“ von Alexandra Stefanie Höll
ist ein sehr gelungenes Debüt.
Die Handlung beinhaltet nervenaufreibende Spannung aber
auch romantische Liebesszenen und die gut gezeichneten Protagonisten runden dem
Roman ab.
Unbedingt lesen!
Vielen lieben Dank an den bookshouse Verlag für das eBook und ein großes Dankeschön auch an die Autorin für die tolle Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Auracle” von Gina Rosati

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Gebundene
Ausgabe:
368 Seiten
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Verlag: bloomoon (5. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3760789072
–         
ISBN-13: 978-3760789071
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Dieses Buch
beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Zwei Seelen, ein
Körper
Die 16-jährige Anna
Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt
ihren Körper zu verlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel
des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch
übersieht – bis es zu spät ist.
(Quelle: bloomoon)

Meine Meinung:
Annaliese, genannt
Anna, nennt eine besondere Fähigkeit ihr Eigen. Sie kann mit ihrer Seelen ihren
Körper verlassen und durch sogenannte Astralreisen an weitentfernte Orte, ja
sogar ins Weltall reisen. Anna genießt dies sehr, liebt sie doch die so
gewonnene Freiheit über alles. Ihr bester Freund Rei, der als einziger davon
weiß, allerdings ist nicht so begeistert davon, er macht sich Sorgen das Anna
während ihrer Reisen etwas zustoßen könnte.
Als Annas Freund Seth
sich mit Taylor treffen muss verlässt Anna ihren Körper um ihm wenigstens
seelisch zur Seite zu stehen. Es kommt allerdings zu einem schrecklichen Unfall
bei dem Taylor ums Leben kommt. Seth flüchtet, denn die Beweise sind gegen ihn
und er hat Angst ins Gefängnis zu kommen. Nur Anna ist Zeuge des Geschehens
geworden.
Als sie wieder in
ihren Körper zurückkehren möchte ist dieser allerdings schon besetzt, von
Taylor. Sie möchte unbedingt das Seth für ihren Tod büßt und ins Gefängnis kommt.
Annas einzige
Chance ist nun nur noch Rei, denn Taylor will Annas Körper um keinen Preis
verlassen …
Der Fantasyroman „Auracle:
Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“ stammt von der Autorin Gina Rosati. Es
ist das Debütwerk der Autorin. Der Roman ist etwas mystisch angehaucht und die
Autorin hat hier ein für mich relativ neues Thema angesprochen, das Astralreisen.

Die Protagonistin Anna ist 16 Jahre alt und sie kann Astralreisen unternehmen.
Mit 4 Jahren hat sie zum ersten Mal mit ihrer Seele ihren Körper verlassen. Ihr
Vater ist Alkoholiker und wird immer wieder handgreiflich. Annas bester Freund
und Nachbar Rei weiß als einziger von Annas Fähigkeit. Die beiden verbindet
eine tiefe Freundschaft, doch ganz plötzlich sieht Anna Rei mit anderen Augen.
Allerdings stehen ihre aufkeimenden Gefühle unter keinem guten Stern, da Anna
die Eifersucht auf Taylor ziemlich plagt.
Rei hat sich
während des Lesens zu meinem Lieblingscharakter gemausert. Er ist sympathisch,
sieht gut aus und ich habe sehr gerne über ihn gelesen. Rei ist Annas Nachbar
und er sorgt sich sehr um sie. Ihre Astralreisen gefallen ihm nicht, denn es
könnte ihr dabei ja etwas passieren. Er hat einen ziemlich großen Beschützerinstinkt
Anna gegenüber.
Die
Liebesgeschichte zwischen Anna und Rei hält sich eher im Hintergrund.
Taylor ist eine
Diva. Sie nimmt Annas Körper ein um ihren eigenen Tod zu rächen.
Der Schreibstil der
Autorin ist recht flüssig und leicht lesbar. Er ist dem Jugendbuchgenre
angepasst.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Anna in der Ich-Perspektive. Obwohl man so bei
allem immer direkt dabei ist so hatte ich irgendwie keinen richtigen Zugang zu Anna.
Ihre Taten waren für mich sehr häufig schwer nachzuvollziehen. Sie wirkten ja
teilweise sogar naiv.
Der Einstieg ins
Buch ist eigentlich recht einfach, man ist direkt im Geschehen drin und es
hätte alles so schön sein können. Doch die Spannung zu Beginn flaut recht
schnell ab und man findet sich als Leser in einem Alltagstrott wieder, wo
beschrieben wird wie beispielsweise der Schulalltag abläuft. Zwischenzeitlich
keimte dann wieder Hoffnung bei mir auf, da immer wieder spannende Elemente
eingestreut wurden. Doch diese waren oft nur von kurzer Dauer.
Das Ende fand ich
persönlich zufriedenstellend. Es handelt sich bei dem Roman um einen Einzelband
und der Haupterzählstrang wurde auch abgeschlossen. Dennoch habe ich noch so
die ein oder andere Frage, die nicht beantwortet wurde.
Fazit:
„Auracle: Ein
Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“ von Gina Rosati ist ein recht gutes Buch. Es
hat mich nicht komplett umgehauen, ich habe es aber auch nicht bereut es
gelesen zu haben.
Der Roman bietet
gute Unterhaltung auch wenn mir persönlich das gewisse Etwas doch gefehlt hat.
Irgendwie schade
drum!
Vielen Dank an Blogg dein Buch und den bloomoon Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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