Gelesen: “Grischa – Eisige Wellen” von Leigh Bardugo

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Carlsen (25. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551582963
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ISBN-13: 978-3551582966
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Siege and Storm
Kurzbeschreibung:
Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger
Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem
Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle
habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron.
Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins
Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:
Alina und Maljen sind nach der erfolgreichen Überfahrt
über die wahre See in Kofton gelandet. Sie leben dort ein freies aber dennoch
schwieriges Leben. Alina wird immer wieder von Alpträumen heimgesucht und Angst
ist ihr ständiger Begleiter. Sie sieht außerdem sehr krank aus. Dies liegt
alleine daran, sie konnte ihre Macht eine lange Zeit nicht mehr anwenden.
Es kommt wie es kommen muss, der Dunkle spürt Alina und
Maljen auf. Er hat den Kampf auf der Schattenspur überlebt und ist stärker als
je zuvor aus diesem herausgegangen. Er nimmt Alina und Maljen gefangen und
bringt sie auf ein Piratenschiff. Alina rechnet damit, dass der Dunkle sie
wieder nach Rawka bringt, doch er hat ganz andere Pläne …
Der Fantasyroman „Grischa – Eisige Wellen“ stammt aus der
Feder der Autorin Leigh Bardugo. Es ist der zweite Teil der Trilogie rund um
die Grischa Alina und ihre Abenteuer.
Bereits der erste Teil „Goldene Flammen“ hat mich
begeistert und so war ich natürlich sehr gespannt darauf wie es weitergeht.
Alina wird in diesem Buch sehr von Alpträumen geplagt.
Die Angst ist ihr stetiger Begleiter. Außerdem ist sie recht eifersüchtig, sie
denkt Maljen könnte wen anders besser finden als sie. Sie liebt ihn immerhin sehr.
Die Verbindung mit dem Dunklen ist stärker geworden, so findet er sie. Alina
hat Angst, dass sie und er sich gleichen und stellt Vergleiche an. Im Verlauf
aber wird Alina immer ehrgeiziger. Sie wächst an ihren Aufgaben.
Maljen liebt Alina. Endlich können sie zusammen sein.
Allerdings, er hat immer mehr damit zu kämpfen, dass er nicht weiß wie es für
Alina ist eine Grischa zu sein. Teilweise konnte ich seine Taten verstehen,
teilweise aber war ich schon recht schockiert. Dennoch ich mag Maljen und hoffe
er kommt im abschließenden Teil wieder mehr zur Vernunft.
Der Dunkle hat mich in diesem Teil schon recht
überrascht. Er ist nicht mehr so wie er mal war und gefährlicher als je zuvor.
Neben diesen bekannten Charakteren tauchen auch noch
weitere sehr interessante und gut ausgearbeitete neue Figuren auf.
Einer von ihnen ist Sturmhond. Er ist ein Freibeuter,
Alina nennt ihn eher Pirat, der kühl und gerecht ist. Er hat immer einen
lockeren Spruch auf Lager und ist äußerst schlagfertig.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker.
Obwohl er so leicht verständlich ist so passt er dennoch sehr gut zur
Geschichte. Leigh Bardugo schafft es gekonnt starke Gefühle beim Leser.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Alina in der
Ich-Perspektive. Man hat also als Leser einen direkten Draht zu ihren Gedanken
und Gefühlen.
Die Handlung selber beginnt sehr spannend. Man ist nach
ein paar Seiten bereits wieder mittendrin und von der Geschichte gefesselt. Es
gibt unvorhersehbare Wendungen. Dann aber, im zweiten Teil wird es erheblich
ruhiger, es bleibt so Zeit zum Luft holen.
Zum Ende hin nimmt die Handlung dann wieder Fahrt auf und
gipfelt schließlich in einem tollen Ende, das auf einen sehr tollen 3 Band
hoffen lässt.
Fazit:
„Grischa – Eisige Wellen“ von Leigh Bardugo ist eine
tolle Fortsetzung der „Grischa“-Trilogie.
Eine spannende Handlung, die zwischenzeitlich etwas
ruhiger wird, gepaart mit gut dargestellten Charakteren sorgen für eine Leseabenteuer.
Wer „Goldene Flammen“ mochte kommt an „Eisige Wellen“
nicht vorbei.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Godspeed – Die Ankunft” von Beth Revis

Achtung!
Dies ist der 3. Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Verlag: Dressler (1.
August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791516787
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ISBN-13: 978-3791516783
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
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Originaltitel: Shades of Earth
Kurzbeschreibung:
Der fulminante
Abschluss der Godspeed-Trilogie!

Endlich können Amy und Junior die Godspeed verlassen. Ein neues Leben auf dem
Zielplaneten Zentauri wartet auf sie. Aber diese neue Erde entpuppt sich nicht
als das Paradies, das Amy und Junior erhofft hatten. Wer oder was lebt noch auf
diesem Planeten? Können Amy und Junior die eigene Kolonie retten? Und was wird
aus ihrer gemeinsamen Zukunft?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:

Amy und Junior
sowie etwa 2/3 der Schiffsbevölkerung sind unterwegs zur Zentauri-Erde.
Endlich! Doch die Landung ist alles andere als perfekt, es gibt arge Probleme.
Kaum steht das Shuttle still werden die Eingefrorenen aufgetaut und Amys Vater
übernimmt das Kommando. Dies bringt allerdings Unmut bei Junior hervor. Amys
Vater scheint Geheimnisse vor allen anderen zu haben aber auch Junior spielt
nicht ganz mit offenen Karten.
Außerhalb des
Shuttle drohen aber noch ganz andere Gefahren und es dauert nicht lange bis es
erste Tote gibt.
Was geht auf dem
Planeten wirklich vor sich? Und werden es Amy und  Junior gemeinsam mit den Aufgetauten und den
Schiffsgeborenen schaffen eine funktionieren Kolonie aufzubauen?
Das dystopische
Jugendbuch „Godspeed – Die Ankunft“ stammt aus der Feder der Autorin
Beth Revis. Es ist nach „Godspeed – Die Reise beginnt“ und „Godspeed – Die Suche“
der 3. und abschließende Teil der Trilogie rund um Amy, Junior und das
Raumschiff Godspeed.
Die Charaktere im Buch sind sowohl bereits bekannte als
auch neue Figuren.
Amy ist eine wirklich fantastische Protagonistin. Sie ist
mutig und liebt Junior ohne jeden Zweifel. Nachdem ihr Vater allerdings
aufgetaut ist wirkt Amy ziemlich eingeschüchtert. Ihr Vater hat etwas Herrschendes
an sich, dem sich Amy nur ungern entgegenstellt. Zu Junior steht Amy
bedingungslos, denn die beiden haben schon so viel erlebt, das schweißt
zusammen.
Junior habe ich ebenso sehr gemocht. Er ist auch sehr
mutig und sorgt sich um seine Bevölkerung. Er stellt sich für die
Schiffsgeborenen den Gefahren auf der Zentauri-Erde. Aber auch gegenüber den
Aufgetauten steht Junior seinen Mann, er lässt sich nicht alles sagen. Junior
liebt Amy, muss aber dieses Mal erfahren was es heißt eifersüchtig zu sein.
Die Nebencharaktere, egal ob man nun Amys Eltern, Chris,
der eine tragende Rolle spielt, oder auch die restlichen Schiffsgeborenen oder
die Aufgetauten nimmt, alle sind sie einzigartig und wunderbar dargestellt.
Jeder hat seinen festen Platz.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig.
Flüssig erzählt sie die Geschichte von Amy und Junior und man merkt als Leser gar
nicht wie man durch die Seiten rast. Auch wenn man sich vornimmt langsam zu
lesen, es geht einfach nicht. Ich war komplett abgetaucht und wurde erst am
Ende wieder in die Realität entlassen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von
Amy und Junior, jeweils in der Ich-Perspektive. Man bekommt einen umfassenden
Überblick und erlebt die beiden Protagonisten hautnah.
Die Handlung selber ist wirklich unglaublich spannend
gehalten. Ich habe ja nach den Vorgängerbänden gedacht es geht nicht mehr
spannender, doch weit gefehlt. Immer wieder gibt es Überraschungen und
Wendungen, nichts, wirklich gar nichts ist vorhersehbar. Es gibt ständig neue
Dinge zu entdecken, man kommt kaum zum Luft holen.
Das Ende ist ein spannender und dramatischer Showdown.
Man fiebert regelrecht mit und ich geb zu es kullerten auch ein paar Tränen
(Kenner des Buches wissen bestimmt an welcher Stelle!). Nun bin ich sehr
traurig darüber, dass es wirklich vorbei sein soll mit Amy und Junior. Es fällt
mir schwer sie gehen zu lassen!
Fazit:
„Godspeed – Die Ankunft“ von Beth Revis ist ein
fulminanter und wirklich absolut grandioser Abschlussband der dystopischen
Trilogie, der die Vorgängerbände nochmals toppt.
Protagonisten, die einem ans Herz wachsen und
unvorhersehbare Wendungen in einer fesselnden Handlung machen das Buch zu einem
wirklichen „Must-Read“ !
Uneingeschränkte, ganz klare Leseempfehlung von mir!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und ein großes Dankeschön an Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Unearthly. Himmelsbrand” von Cynthia Hand

Achtung!
Es handelt sich hier um den 3. Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Taschenbuch: 448 Seiten
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Verlag: rororo
(1. August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3499257009
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ISBN-13: 978-3499257001
Kurzbeschreibung:
Ein Kampf zwischen
Himmel und Hölle.

Clara ist anders als die anderen an der Highschool: In ihren Adern fließt
Engelsblut, sie ist dazu ausersehen, Menschen zu retten. Dabei will Clara nur
eins – ein ganz normales Mädchen sein.
Doch das will ihr einfach nicht gelingen: Waren die letzten Jahre schon von
Turbulenzen geprägt, ziehen nun dunkle Wolken am Horizont auf. Die
Schwarzflügel – gefallene Seelen – wollen die Menschen unter ihre Herrschaft
bringen. Wird es den Nephilim gelingen, diesen Plan zu vereiteln?
Clara steht im Zentrum der Entscheidung. Erst als die große Schlacht
bevorsteht, erkennt sie: Die größte Gefahr droht aus den eigenen Reihen …
(Quelle: Rowohlt)

Meine Meinung:
Clara war mit Angela in Italien, wo sie Urlaub gemacht
haben. Doch nun steht den beiden ein neuer Lebensabschnitt bevor, ihr Studium
in Stanford beginnt. Mit von der Partie ist natürlich auch wieder Christian.
Angela ist aber nicht nur zum Studieren in Stanford, sie
wartet auch darauf, dass sich ihre Vision erfüllt. Während Angela wartet werden
Christian und Clara von einer neuen bedrohlichen Vision heimgesucht. Und obwohl
alle 3 versuchen ein normales Studentenleben zu führen, so rückt die Bedrohung
der Schwarzflügler doch näher und näher.
Werden es Clara, Angela und Christian schaffen ihre
Aufgaben zu erfüllen?
Der Fantasyroman „Unearthly. Himmelsbrand“ stammt auf der
Feder der Autorin Cynthia Hand. Es ist der 3. und finale Band der „Engelstrilogie“
und es ist mehr als ratsam die beiden Vorgängerteile zu lesen bevor man sich
diesem Buch widmet..
Clara ist und bleibt eine sehr sympathische
Protagonistin. Ich habe sich vom ersten Buch an gemocht und diese Sympathie ist
auch im 3. Teil geblieben. Clara möchte unbedingt mit ihren Studium anfangen.
Auch wenn sie erneut von einer sehr bedrohlichen Vision heimgesucht wird
schmiedet sie Zukunftspläne. Doch dann ist da dieser schwarze Vogel, von dem
sie genau weiß er ist nicht nur ein Vogel, sondern viel mehr. Er verfolgt sie,
ist quasi immer da. Nachdem sie sich von Tucker getrennt hat möchte Clara nun
Christian näherkommen um eben Tucker zu vergessen. Dies führt aber nicht nur
einmal zu erheblichen Problemen. Im Verlauf der 3 Bücher ist Clara immer reifer
geworden. Dies merkt man besonders an ihren Handlungen.
Christian steht Clara immer bei. Er liebt sie und für ihn
gab es immer nur sie. Er ist es aber nicht gewohnt um eine Frau zu kämpfen.
Außerdem möchte er Clara vor allem und Jeden beschützen.
Angela verfolgt in diesem Band ein ganz eigenes Ziel.
Ihre Vision soll sich in Stanford erfüllen, darauf wartet sie. Angelas Ziel war
eine ziemliche Überraschung für mich. Angela ist nach wie vor recht unsicher.
Sie lässt sich schnell aus der Bahn werfen und versucht alles alleine zu
schaffen. Dabei würden ihr ihre Freunde gerne behilflich sein.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und locker. Man
fliegt regelrecht durch die Zeilen und ehe man sich versieht ist man am Ende
angelangt.
Geschildert wird das Geschehen aus in diesem
abschließenden Teil wieder aus Sicht von Clara in der Ich-Perspektive. Man
fiebert so regelrecht mit ihr mit.
Die Handlung selber ist spannungsgeladen von Beginn bis
zum Ende. Zwischendurch gibt es immer wieder Stücke von Visionen, die nochmals
dafür sorgen, dass die Spannungskurve ansteigt. Immer wieder gibt es Wendungen
und unvorhersehbares, man traut sich gar nicht das Buch wegzulegen.
Das Ende kam dann leider viel zu schnell, was meinem Lesetempo
geschuldet war, und es ist ein richtig fulminanter Showdown der sehr dramatisch
ist. Man fiebert richtig gehend mit. Ganz am Ende des Buches gibt es dann noch
einen kleinen aber feinen Ausblick auf die Zukunft bevor man als Leser das Buch
rundum zufrieden zuschlägt.
Fazit:
„Unearthly. Himmelbrand“ von Cynthia Hand ist ein
grandioser Abschlussband der „Engelstrilogie“.
Unerwartete Wendungen, eine spannungsgeladene Handlung und
toll entwickelte Charaktere haben mich komplett überzeugen können.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Mein herzlichster Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Lasse (Film.Love.Story 2) (Flying Moon)” von Katrin Bongard

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 428 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
259 Seiten
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Verlag: Red Bug Books (24. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch beim Verlag?
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Kurzbeschreibung:
Ein trauriger
Prinz, ein rockiges Aschenputtel, eifersüchtige Exfreundinnen. Ein
Film-Märchen.
Filmstar, Partygänger, Kiffer. Lasse hat viele Etiketten, aber es kümmert
ihn wenig. Bis er auf ein unbekanntes Mädchen trifft und sich sofort verliebt.
Für sie will er anders sein, sich öffnen, Schwäche zeigen. Aber sein altes Image
verfolgt ihn und droht nicht nur seine Karriere, sondern auch seine neue Liebe
zu zerstören.
Im zweiten Teil der Film.Love.Story kommt Lasse zu Wort und schildert seine
Sicht der ersten Begegnung mit Moon und ihrer Wiederbegegnung an einem Filmset.
(Quelle: Red Bug Books)

Meine Meinung:
Besonders seit „Sweet Sixteen“ ist Lasse ein sehr
bekannter Filmstar und sehr bekannt in der Medienwelt. Doch er fühlt sich
einsam und alleine. Mit Ole, seinem Bruder, und Gerion, seinem besten Freund,
hat er aber 2 Menschen denen er vertraut und die ihn so kennen wie er wirklich
ist. Denn so wie Lasse in den Medien dargestellt wird, so ist er gar nicht
wirklich.
Auf einer Filmparty bei einer Produzentin lernt Lasse ein
Mädchen kennen, das sein Leben fortan total auf den Kopf stellt. Immerzu muss
er an sie denken, obwohl er ja noch nicht mal weiß wie ihr Name ist.
Monate später passiert es dann plötzlich, Lasse steht ihr
bei einem Filmdreh wieder gegenüber. Sie entpuppt sich als Moon, seine
Filmpartnerin.
Kann Lasse Moons Herz für sich gewinnen, obwohl alle Moon
eindringlich vor ihm warnen? Oder ist es zu Ende bevor es richtig begonnen hat?
Mit „Lasse“ ist nun der zweite Teil der „Film-Love-Story“,
geschrieben von Katrin Bongard, erschienen. Obwohl dieses Buch als eben zweiter
Teil ausgeschrieben ist, so kann man „Lasse“ auch als eigenständiges Buch
betrachten und ohne Vorkenntnisse von „Flying Moon“ lesen.
In diesem Buch erfährt man als Leser sehr viel über
Lasse.
Er ist ein ruhiger und emotionaler Typ, der sehr viel
grübelt und über sich und seine Gefühle nachdenkt. Lasse ist zudem ziemlich sensibel
 und zurückhaltend. Von klein auf steht
er vor der Kamera und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen die an ihn
gestellt werden. Neben den schauspielerischen Seiten erfährt man aber auch viel
über Lasses familiären Background. Die Familie ist für Lasse ein wichtiger
Bestandteil seines Lebens und in Ole, seinem Bruder, hat er eine wichtige
Bezugsperson. Als er Moon kennenlernt ändert sich für Lasse alles. Er möchte
jede noch so kleine Kleinigkeit über sie erfahren, möchte mit ihr zusammen sein.
Nach „Flying Moon“ empfand ich Lasse als geheimnisvoll,
als jemand der nicht viel von sich preisgibt, nun habe ich ihn wirklich
kennengelernt und empfinde ihn als vielsichtigen und interessanten Charakter,
den ich sehr gerne mochte.
Im Buch gibt es noch einige weitere Charaktere, zu denen
eben auch Moon zählt. Sie sind alle sehr bedeutend für die Geschichte, geben
ihr das gewisse Etwas.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und emotional,
eben ganz toll. Ich lese Katrin Bongard immer wieder gerne, weil man sich mit
ihrem Stil einfach identifizieren kann.
Geschildert wird die Geschichte hier aus Sicht von Lasse
in der Ich-Perspektive.
Man erfährt nicht nur viele Dinge aus dem Filmbereich und
ist hautnah am Set dabei, es gibt natürlich auch wieder sehr viele tolle Szenen
zwischen Moon und Lasse.
Das Ende kam für mich ein wenig überraschend, denn es
endet früher als es in „Flying Moon“ der Fall war. Dennoch passt es hier total
zur gesamten Story.
Fazit:
„Lasse (Film.Love.Story 2) (Flying Moon)” von Katrin
Bongard ist ein toller 2. Teil, den man getrost auch eigenständig lesen kann.
Emotional und leicht bringt Katrin Bongard dem Leser
ihren Protagonisten näher und lässt ihn dabei tief in sein Innerstes schauen.
Eine perfekte Ergänzung zu „Flying Moon“!
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte eBook und ein großes Dankeschön auch an die Autorin für die Begleitung der Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier und hier (unter Manjas Buchregal) zu finden.

Gelesen: “Ein bisschen Kowalski gibt es nicht” von Shannon Stacey

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Broschiert: 300 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787265
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ISBN-13: 978-3862787265
Kurzbeschreibung:
Moment mal – die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der Sportsbar, ihren
aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt, erlebt er gleich mehrere Überraschungen.
Die erste: Das Opfer, Beth Hansen, ist sauer auf ihn, statt dankbar zu sein.
Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich ihr Boss! Und dank Kevin ist sie
jetzt ihren Job los. Die zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder – was in
einem heißen One-Night-Stand endet. Die dritte: Kevin wird Daddy! Und die
vierte Überraschung: Beth denkt gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen.
Aber Kevin nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der zuerst am Ziel
ankommt. Und seines ist glasklar: Beth, Baby und Flitterwochen.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Kevin Kowalski ist ein recht erfolgreicher Barbesitzer.
Eines Tages beobachtet er wie eine junge Frau in seinem
Lokal belästigt wird. Er schreitet ein und schlägt den Typen nieder. Doch
anstatt Kevin dankbar zu sein ist Beth Hansen, die Frau die in Kevins Augen
belästigt wurde, mehr als sauer auf ihn. Der Grund: Kevin hat ihren Chef
niedergeprügelt. Beth verliert auf der Stelle ihren Job und könnte Kevin zum
Mond dafür schießen.
Wenig später auf einer Hochzeit im Hause Kowalski treffen
Beth und Kevin erneut aufeinander. Dieses Treffen endet schließlich in einer
ziemlich heißen Nacht, die jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Beth ist schwanger
und obwohl sie Kevin nie mehr wieder sehen wollte geht sie zu ihm und erzählt
ihm vom Kind. Kevin reagiert anders als erwartet, er freut sich auf den
Nachwuchs und möchte Beth an seiner Seite haben.
Doch kann das wirklich gut gehen, eine Beziehung nur
wegen einem Kind?
Der Roman „Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ stammt
von der Autorin Shannon Stacey. Das Buch ist der Mittelband einer Trilogie,
wobei ich anmerken muss ich kenne den ersten Teil nicht. Es hat sich aber als
kein Problem herausgestellt, ich kam auch so sehr gut mit dem Buch zurecht.
Kevin Kowalski ist Barbesitzer. Er wirkt etwas wie ein
Macho, ´ziemlich oberflächlich. Aber das ist so wie eine Masche von ihm, denn
eigentlich hat Kevin das Herz am richtigen Fleck. Als Beth ihm offenbart das
sie schwanger ist zeigt sich dies ganz deutlich. Er freut sich total über das
Baby und würde Beth am liebsten sofort ehelichen. Er steht zu seinen Taten, was
ihn am Ende wiederum sehr sympathisch gemacht hat.
Beth ist eine Weltenbummlerin. Sie hält es nie lange an
einem Ort aus. Auch sie ist sehr sympathisch, vor allem auch deshalb weil sie
auf Kevins Flirt- und Anmachversuche überhaupt nicht eingeht. Als sie nach dem
One-Night-Stand erfährt, dass sie schwanger ist wirft sie diese Neuigkeit ein
wenig aus der Bahn. Sie überwindet sich und geht zu Kevin, der anders reagiert
als sie erwartet hat.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere, die mir ebenso gut gefallen haben. Sie wirken alle lebhaft und
authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig
lesbar. Es macht einfach Spaß sich durch die Seiten zu lesen und die Geschichte
zu erleben.
Geschildert wird das Geschehen von einem personalen
Erzähler. Hierbei werden sowohl die Perspektiven von Beth als auch die von
Kevin verwendet. Man erhält als Leser einen schönen Gesamtüberblick.
Die Handlung ist humorvoll. Man lacht und leidet mit den
Charakteren ganz automatisch mit. Trotzdem geht die Ernsthaftigkeit des
angesprochenen Themas aber nicht verloren.
Das Ende scheint von vornherein vorhersehbar. Dennoch die
letzten beiden Kapitel waren dann doch anders als erwartet.
Fazit:
„Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ von Shannon Stacey
ist ein leichter Roman der sich ideal für zwischendurch eignet.
Der lockere Stil und der eingebaute Humor sorgen für
unbeschwerte Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Taken: Das Laicos-Projekt 1” von Erin Bowman

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Broschiert: 352 Seiten
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Verlag: Piper (16.
April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 349270266X
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ISBN-13: 978-3492702669
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Originaltitel: Taken
Kurzbeschreibung:
An deinem
achtzehnten Geburtstag verschwindest du – für immer!
Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und
ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot:
Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses
Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray
ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er
die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut,
jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt.
Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:
In Claysoot gibt es keine Männer. Der Grund dafür ist, an
ihrem 18. Geburtstag verschwinden alle Männer spurlos und niemand weiß wohin.
Jungs ab einem Alter von 15 Jahren dürfen an Ratssitzungen teilnehmen und
können sich zuweisen lassen. Hierbei geht um die Zeugung von Nachwuchs. Hierfür
sollen die Jungen sogar umherziehen.
Grays Bruder Blaine steht kurz vor seinem 18. Geburtstag.
Wenn er geholt wird lässt er eine 3-jährige Tochter und deren Mutter zurück.
Nachdem Blaine weg ist findet Gray einen Brief an Blaine.
Er stammt von ihrer Mutter. Sie fordert Blaine auf Nachforschungen anzustellen
und Gray gegenüber nichts davon zu erwähnen. Außerdem ist im Brief von einem
Geheimnis über Gray die Rede. Diese Sache lässt Gray nicht mehr los. Er
entschließt sich schweren Herzens über die Mauer, die Claysoot umgibt,  zu gehen.
Was wird er da herausfinden?
Das dystopische Jugendbuch „Taken: Das Laicos-Projekt 1“ stammt
von der Autorin Erin Bowman. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und zudem
auch der Auftaktband einer 4-teiligen Reihe. Schon von Klappentext her macht es
sehr neugierig.
Gray ist ein sympathischer Protagonist. Ich konnte mich sehr
gut in ihn hineinversetzen, auch wenn er meist recht spontan handelt und ich
oftmals wirklich überrascht war was er denn jetzt schon wieder vorhatte. Gray
ist äußerst temperamentvoll und sehr emotional.
Blaine, Grays Bruder, ist genau das Gegenteil seines
Bruders. Er handelt durchdacht und besonnen und durch seine etwas ruhigere Art
bevorzugen ihn die Frauen mehr als Gray.
Neben den beiden Brüdern gibt es noch weitere sehr
interessante Figuren.
Besonders die beiden weiblichen Charaktere Emma und Bree
sind hier zu erwähnen.
Emma ist eine starke Frau. Sie steht Gray bei, begeht
aber im Handlungsverlauf einen folgenschweren Fehler, der nicht zu verzeihen
ist.
Bree ist ebenfalls sehr stark aber auch starrköpfig. Sie
weiß genau was sie will.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
leicht lesbar. Man fliegt so regelrecht durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Gray in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer mittendrin und erlebt Grays Gefühle
wirklich hautnah.
Die Handlung ist wirklich spannend gehalten. Zwar gibt es
einige Hochs und Tiefs aber die Spannung ist wirklich das gesamte Buch über
vorhanden. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und nichts ist
vorhersehbar. Die Welt, die Erin Bowman hier geschaffen hat ist gut durchdacht
und faszinierend. Ebenso haben mir die Idee und die Umsetzung sehr gut
gefallen.
Das Ende der Dystopie ist sehr gelungen. Man kann es als
abgeschlossen betrachten auch wenn es noch offene Fragen gibt. Durch diese ist
man als Leser total neugierig und verlangt regelrecht eine Fortsetzung.
Fazit:
„Taken: Das Laicos-Projekt 1“ von Erin Bowman ist ein
gelungener Auftakt der 4-teiligen dystopischen Reihe und ein wirklich toller
Debütroman der Autorin.
Die geschaffene Welt ist einzigartig und die mitreißende
und spannende Handlung sowie die sympathischen Protagonisten machen das Buch zu
einem Lesegenuss, besonders natürlich für Dystopie-Fans und solche die es noch
werden wollen.
Klare Leseempfehlung von mir!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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