Gelesen: “Totengeld” von Kathy Reichs

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: Karl Blessing Verlag (11. November 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3896674528
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ISBN-13: 978-3896674524
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Originaltitel: Bones of the Lost
Kurzbeschreibung:
Ein getötetes
Mädchen im Straßengraben, ein Schmugglerring, der keine Gnade kennt: ein neuer
Fall für Tempe Brennan
Der Tod einer jungen Frau, deren Leiche an einem einsamen
Highway im Straßengraben deponiert wurde, bereitet Forensikerin Tempe Brennan
schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne Papiere ins Land gereist sein, eine
Spur, die Tempe zu dem Geschäftsmann John-Henry Story führt. Doch ihr
Hauptverdächtiger starb Monate zuvor bei einem mysteriösen Brand. Und dann ist
da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose mumifizierte Artefakte in die
USA schleust. Könnte eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem
lukrativen illegalen Handel bestehen? An Tempes neustem Fall ist nichts so, wie
es zunächst scheint. Nur auf eines kann die Todesermittlerin sich verlassen:
Die Knochen kennen die Wahrheit.
(Quelle: Karl Blessing Verlag)

Meine Meinung:

Ein junges Mädchen wird am Rande einer abgelegenen
einsamen Straße gefunden, tot. Es sieht alles danach aus, dass sie absichtlich
überfahren wurde. Es gibt auch Anzeichen eines sexuellen Missbrauchs. Das
Mädchen hatte eine VIP-Karte eines Mannes dabei, der jedoch vor einiger Zeit
verbrannt ist. Dr. Brennan hat ihn damals identifiziert. Wie aber kann das
sein? Woher hatte das Mädchen die Karte? Dr. Brennan versucht dies
herauszufinden.
Ihre Arbeit wird aber durch einen Staats-Auftrag
unterbrochen, der Dr. Brennan nach Afghanistan führt. Dort soll sie zwei
Leichen exhumieren, die von einem US-Armee Leutnant erschossen wurden. Dieser
steht nun vor einem Kriegsgericht. Dr. Brennans ganze Aufmerksamkeit ist
gefordert, auch weil ihre Tochter Katy ebenfalls bei US-Armee ist.
Wieder zu Hause geschehen merkwürdige Dinge. Der Verdacht
kommt auf das beide Fälle in Verbindung stehen.
Doch ist dem wirklich so?
Der Thriller „Totengeld“ stammt von der Autorin Kathy
Reichs. Es sind bereits andere Fälle der Todesermittlerin Dr. Temperance
Brennan erschienen, für mich war dies das erste Buch der Autorin.
Dr. Temperance Brennan empfand ich als sympathische Frau.
Ihr Beruf ist forensische Anthropologin. Tempe unterstützt die
Gerichtsmediziner, sie kann quasi die Knochen lesen. Sie liebt ihre Arbeit und
wenn sie an einem Fall dran ist, dann will sie auch immer die Wahrheit
herausfinden. Tempes Tochter Katy ist bei der US-Armee und in Afghanistan
stationiert. Sie sie als Mutter ist dieser Umstand recht schwer, sie versucht
ihn aber zu akzeptieren.
Pete ist Tempes Noch-Ehemann. Die Scheidung der beiden
steht an und Pete möchte danach wieder heiraten. Doch irgendwie scheint es als
ob Pete nicht so ganz weiß was er will. Mir war er auch ziemlich sympathisch.
Detective Slidell ist der ermittelnde Detective im Fall
des toten Mädchens. Er ist auf Tempes Hilfe angewiesen. Slidell ist ein wenig
voreingenommen und wirkt auch etwas arrogant in meinen Augen. Ich mochte ihn
nicht sonderlich.
Auch die Nebencharaktere, von denen es einige gibt, sind
soweit gut dargestellt. Einige machen auch eine nachvollziehbare Entwicklung
durch.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und recht gut
lesbar. Es kommen viele Abkürzungen vor, die mich zuerst ziemlich verwirrt
haben aber diese werden meist in einem Atemzug erklärt, so dass man als Leser
auch immer direkt weiß was gemeint ist.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Temperance
Brennan in der Ich-Persepktive. Man weiß also am Ende immer genauso viel wie
sie weiß und begibt sich mit ihr auf Ermittlungstour.
Die Handlung an sich ist eigentlich interessant und gut
dargestellt. Das Buch beginnt auch sehr spannend, dann aber lässt die Spannung
doch recht schnell nach. Vor allem der Part, wo Tempe in Afghanistan ist, hat
sich für mich doch ziemlich gezogen. Als sie aber wieder zurück ist zieht die
Spannung wieder an und man ist nun doch gefesselt. Es gibt Wendungen die mich
überrascht haben.
Das Ende des Buches ist abgeschlossen und man bekommt als
Leser Antworten auf alle Fragen, die sich während des Lesens gebildet haben.
Die Auflösung passt gut zum kompletten Geschehen.
Fazit:
„Totengeld“ von Kathy Reichs ist ein recht gut
geschriebener Thriller.
Die Charaktere sind gut gestaltet und die Handlung ist,
von einigen Längen mal abgesehen spannend und fesselt den Leser.
Ein Buch das es wert ist zu lesen! 
Mein Dank geht an den Verlag für die bereitgestellte Vorabfahne.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Abaton (Band 3). Im Bann der Freiheit” von Christian Jeltsch und Olaf Kraemer

Achtung!
Es handelt sich hierbei um den 3. Band einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
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Verlag: mixtvision Verlag (15.
Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3939435686
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ISBN-13: 978-3939435686
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
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Kurzbeschreibung:
Edda und Simon landen auf einer geheimnisvollen Plattform
mitten im eiskalten Meer. Von hier aus planen hoch spezialisierte Rebellen den
ultimativen Schlag gegen Gene-Sys und die Macht des Geldes. Edda, Simon und
Linus sind der wichtigste Teil dieser Aktion. Doch Linus bleibt verschwunden.
Als die Rebellen vernichtet werden, bleibt nur noch eine Chance: Linus zu
finden, um das Abaton zu erwecken und die komplette Gleichschaltung zu
verhindern.
(Quelle: mixtvision Verlag)

Meine Meinung:

Edda, Linus und Simon konnten vom Teufelsberg entkommen.
Allerdings wurden sie bei der Flucht getrennt.
Edda und Simon sind auf einer von insgesamt 3
geheimnisvollen Plattformen in der Nordsee gelandet. Auf diesen Plattformen
formieren sich die Rebellen und planen ihren Widerstand gegen Gene-Sys und die
Macht des Geldes. Während ihrer Zeit auf der Plattform lernen Edda und Simon
auch sehr viel über sich selber.
Doch dann werden Söldner auf die Rebellen angesetzt und
es gibt erneut Tote. Edda, Simon und dessen neue Freundin Sudden müssen erneut
fliehen.
Währenddessen plant ein Wissenschaftler die Menschen im
Auftrag eines Konzerns zu versklaven. Die Jugendlichen sind nun die einzigen,
die das noch verhindern können, sie müssen dem Geheimnis von Abaton auf die
Spur kommen. Doch dafür brauchen sie Linus. Dieser aber ist und bleibt
verschwunden …
Der Roman „Abaton. Im Bann der Freiheit“ stammt von den
Autorenduo Christian Jeltsch und Olaf Kraemer. Es ist der Abschlussband der „Abaton“
– Trilogie, einer Buchreihe, die es wirklich in sich hat.
Die Charaktere sind soweit aus den Vorgängerbänden
bekannt. Zu Beginn der Trilogie waren sie ja noch recht jung. Mit der Zeit
haben sie sich aber sehr gut weiterentwickelt, sie sind an ihren Aufgaben
gewachsen, sind reifer und vor allem auch erwachsener geworden.
Simons Entwicklung ist wirklich mehr als faszinierend und
hat mich wirklich beeindruckt.
Edda ist nach wie vor sie selbst. Sie ist nicht perfekt
aber wer ist das schon.
Linus wirkt ein wenig fremd in diesem Teil. Dies ändert
sich aber zum Glück wieder und er kehrt zu alter Stärke zurück.
Die Nebencharaktere sind ebenfalls erneut sehr gut
dargestellt. Besonders hervorzuheben sind hier Sudden und Olsen, denen die
Autoren mehr Raum geben als den anderen.
Der Schreibstil der Autoren ist recht flüssig. Es ist aber
so, dass man einfach so durch das Buch durchrast, nein man braucht seine Zeit
und muss zwischendrin das Gelesene sacken lassen um es zu verstehen. Die Welt von
Abaton ist sehr komplex und anspruchsvoll.
Geschildert wird das Geschehen erneut aus
unterschiedlichen Perspektiven. Es gibt auch wieder Zeitsprünge und man bekommt
einen guten Überblick über alles Wichtige.
Die Handlung knüpft nahezu nahtlos an den zweiten Teil an.
Sie ist wieder spannend und teilweise wirklich unvorhersehbar. Die Autoren
haben wirtschaftspolitische und aktuelle Themen ins Geschehen eingebunden.
Doch was ich besonders gut fand, ich hab diese „Aha –
Momente“ während des Lesens. Dinge, die im ersten und/oder zweiten Teil oftmals
nur angedeutet wurden, werden nun entweder direkt zu Ende geführt oder aber neu
aufgerollt und dann zu Ende gebracht.
Das Ende selber ist passend zur gesamten Trilogie. Es
beantwortet alle offenen Fragen und bildet einen runden Abschluss der Reihe.
Fazit:
„Abaton (Band 3). Im Bann der Freiheit“ von Christian
Jeltsch und Olaf Kraemer ist ein wirklich guter Abschluss der Trilogie.
Aktuelle interessante Themen im Plot, die auch Erwachsene
durchaus ansprechen, eine tolle Aufmachung und Antworten auf alle offenen
Fragen („Aha-Momente“) machen das Buch auch dieses Mal wieder durchaus
lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rzensionsexemplar.
Meine Resension ist auch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Dreimond: Das verlorene Rudel” von Viola L. Gabriel

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Format: ePub
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Dateigröße: 938 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
425 Seiten
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Verlag: bookshouse
(10. August 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Liebstein ist ein abgelegenes Dorf, in dem langsam aber
sicher die Moderne Einzug hält und den alten Glauben an Zauberwesen und Geister
verdrängt. Nur eine will das nicht hinnehmen: Fiona. Kein Wunder, dass man sie
im Dorf für seltsam hält.
Eine Vollmondnacht ändert alles. Drei riesige Wölfe zieht es auf ihrem Beutezug
in das alte Dorf. In höchster Gefahr gewährt Fiona den heranstürmenden Tieren
Unterschlupf und rettet ihnen damit das Leben. Am nächsten Morgen sieht sie
sich am Ziel ihrer Träume. Anstatt der Wölfe erwachen neben ihr drei imposante
Männer: Lex, Carras und Serafin.
Darf sie den geheimnisvollen Gestaltwandlern vertrauen? Mehr und mehr Dörfler
schöpfen Verdacht und der nächste Vollmond zieht gewaltige Feinde in das Dorf –
ein gefürchtetes Wolfsrudel, das es auf Serafin und seine Gefährten abgesehen
hat.
Hineingezogen in die gefährliche Welt der Wölfe, in einen Kampf um Macht und
Freiheit, muss Fiona sich nun behaupten, denn sie wird niemals zulassen, dass
jemand ihren neuen Freunden etwas antut, zumal einer von ihnen heimlich ihr
Herz erobert hat.
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung:
Fiona lebt in Liebstein. Aber da eher am Rande, denn im
Dorf gilt sie als recht seltsam. Sie forscht gerne nach übernatürlichen Wesen,
denn sie ist fest davon überzeugt, dass es diese wirklich gibt. Ihr einziger
wirklicher Kontakt ist die Heilerin Nanna.
In einer Vollmondnacht passiert es, Fiona findet sich
plötzlich 3 Wölfen gegenüber, die bei ihr Zuflucht suchen. Am nächsten Morgen
aber sind es keine Wölfe mehr, sondern 3 groß gewachsene Männer, Serafin, Lex
und Carras. Sie bleiben bis zum nächsten Vollmond bei Fiona, da diese die
Verwandlung gerne miterleben möchte.
Doch soweit kommt es nicht, denn Serafin wird plötzlich
von einer weißen Wölfin, Neuschnee, gefangen genommen und zum Sitz des
Werwolfrudels, der Rotburg, gebracht. Fiona, Lex und Carras setzen nun alles
daran Serafin zu befreien.
Doch wird ihnen dies wirklich gelingen? Oder ist Serafin
verloren?
Der Fantasyroman „Dreimond: Das verlorene Rudel“ stammt
aus der Feder von Viola L. Gabriel. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich das
Familientrio Viola, Leonard und Gabriela Schmidt. Das Buch ist das Debütwerk
der drei und gleichzeitig auch der Auftakt einer mehrteiligen Reihe.
Die Protagonistin Fiona mochte ich sehr. Sie glaubt an
Übernatürliches und wird so im Dorf Liebstein als eher seltsam betitelt. Fiona
lebt alleine am Rande des Dorfes, ihr einziger wirklicher Kontakt ist die
Kräuterfrau Nanna. Als die Wölfe bei ihr auftauchen wird Fiona plötzlich in ein
waghalsiges Abenteuer hineingezogen.
Nanna ist eine Kräuterfrau, die sehr sympathisch ist. Sie
ist Fionas einziger Kontakt.
Die drei Wölfe Serafin, Lex und Carras sind sehr
unterschiedlich.
Serafin ist eher ruhig und besonnen. Er ist der Anführer
der drei. Lex ist recht wild und mag die Menschen nicht sonderlich. Und Carras
ist richtig liebenswert. Ihn muss man einfach gerne haben.
Auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise die anderen
Dorfbewohner oder Wölfe, sind dem Autorentrio gut gelungen. Sie wirken
glaubhaft und sind gut beschrieben.
Der Schreibstil der Autoren ist flüssig. Zu Beginn war es
jedoch für mich recht schwierig ins Buch zu kommen. Ich brauchte ein wenig Zeit
um mich an den Stil zu gewöhnen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Fiona, Lex, Carras und Serafin. Man bekommt so als Leser ein
wirklich gutes Bild vom gesamten Geschehen.
Die Handlung ist fantasievoll und auch abenteuerreich
gestaltet. Sie ist spannend, nachvollziehbar und unvorhersehbar. Neben Fantasy
und Abenteuer sind auch Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt ins
Geschehen integriert.
Zum Ende hin steigert sich die Spannungskurve nochmals
und das Finale ist wirklich toll. Das Buch ist an und für sich abgeschlossen
aber es bleiben ein paar offene Fragen. Diese werden hoffentlich schon recht
bald in einer Fortsetzung beantwortet.
Fazit:
„Dreimond: Das verlorene Rudel“ von Viola L. Gabriel ist
ein recht gutes Debütwerk und ein guter Auftakt der Reihe.
Eine nachvollziehbare Handlung und gut ausgearbeitete sympathische
Charaktere bescheren dem Leser spannende und abenteuerliche Lesestunden.
Durchaus ein lesenswertes Buch!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook und für die Leserunde bei Lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Mondscheinküsse halten länger” von Carolin Wahl

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Broschiert: 224 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862652904
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ISBN-13: 978-3862652907
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Vom Hersteller
empfohlenes Alter:
14 – 17
Jahre
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Kurzbeschreibung:
Auch das noch! Als wäre es nicht schon ätzend genug,
mehrere Tage komplett von der Zivilisation abgeschnitten zu sein, hat Lene auch
noch Pech beim Losen.
Statt wie erhofft mit ihrem Schwarm Tobias, kommt sie mit Ferdinand, dem
angesagtesten, aber auch arrogantesten Typen der Schule, in eines der
Zweierteams für den Wanderwettbewerb im Erzgebirge. Doch für einen Rückzieher
ist es zu spät, immerhin hat sie ihrer besten Freundin Pia versprochen, mit von
der Partie zu sein.
Dann ist das Wochenende da: Während es Lene anfangs nicht erwarten kann, abends
wieder ins Stationscamp zu kommen, merkt sie allmählich, dass in Ferdinand mehr
steckt als gedacht.
Als Lene von ihm bei einer Notlüge ertappt wird, läuft sie Hals über Kopf
in den Wald und verliert die Orientierung. Ferdinand findet sie – und es
kommt zu einem Kuss, der nicht gerade zur Entwirrung ihres Gefühlschaos
beiträgt. Denn auch Tobias geht ihr nicht aus dem Kopf …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag)

Meine Meinung:

Die 16-jährige Lene ist ein ganz normaler Teenager mit
den ganz normalen Problemen. Als ihre Freundin Bea für ein Jahr in die USA geht
lässt sich Lene von Pia, ihrer anderen Freundin, breitschlagen an einem
GPS-Wochenende teilzunehmen, das von der Schule organisiert wird. Tobias, Lenes
heimlicher Schwarm wird auch mit dabei sein und so hofft sie natürlich mit ihm
eine Gruppe bilden zu können.
Doch es kommt ganz anders. Während Tobias eine recht
hübsche Partnerin an die Seite gestellt bekommt muss sich Lene mit dem
arroganten Ferdinand herumschlagen.
Wird Lene das GPS-Wochenende überstehen? Oder macht sie
vielleicht doch noch kurzfristig einen Rückzieher?
Das Jugendbuch „Mondscheinküsse halten länger“ stammt aus
der Feder der jungen Autorin Carolin Wahl. Es ist zugleich das Debütwerk der
Autorin.
Die Protagonistin Lene ist 16 Jahre alt. Sie war mir
direkt von der ersten Seite an sehr sympathisch. Lene ist ein Mädchen wie sie
nebenan wohnen könnte. Sie ist sehr ehrlich und redet eigentlich genauso wie
ihr der Mund gewachsen ist. Allerdings wird sie auch immer wieder von erheblichen
Selbstzweifeln geplagt. Das Lieblingsthema von Lene und ihren Freundinnen sind
die Jungs.
Ferdinand ist der Mädchenschwarm schlechthin. Er sieht
gut aus ist aber ziemlich arrogant. Lene kann ihn nur bedingt leiden.
Tobias hingegen ist Lenes heimlicher Schwarm. Er ist
liebenswert und scheint Lene auch zu mögen.
Lenes Freundinnen Pia und Bea waren mir ebenfalls sehr
sympathisch. Sie sind genauso wie man sich Freundinnen vorstellt. Die 3 Mädchen
halten zusammen wie Pech und Schwefel.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Lenes
Mitschüler oder auch die Lehrer sind Carolin Wahl sehr gut gelungen. Sie alle
wirken glaubhaft und authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich flüssig und
sehr gut lesbar. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, was dazu führte, das
ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte. Immer wieder musste ich
lachen, die Dialoge im Buch sind einfach herrlich witzig.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lene in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer direkt dabei und bekommt einen
wunderbaren Einblick in Lenes Gedanken und Gefühle.
Die Handlung ist interessant, humorvoll und auch spannend
gestaltet. Man erlebt als Leser eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle,
alles mit Lene gemeinsam. Hat man einmal angefangen mit Lesen kann man nicht
mehr aufhören.
Das Ende des Buches ist gelungen und hat mir richtig gut
gefallen. Es passt perfekt zur gesamten Geschichte und ich habe das Buch am
Ende zufrieden zugeschlagen.
Fazit:
„Mondscheinküsse halten länger“ von Carolin Wahl ist ein
ganz wunderbar gelungener Debütroman.
Authentische Charaktere und eine humorvolle, mitreißende mit
witzigen Dialogen gespickte Handlung wissen einfach zu überzeugen.
Ein Roman für zwischendurch, der perfekt zu unterhalten weiß.
Ganz klar eine Leseempfehlung von mir!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Frostblüte” von Zoë Marriott

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Taschenbuch: 464 Seiten
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Verlag: Carlsen (2. Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551312702
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ISBN-13: 978-3551312709
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
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Originaltitel: FrostFire
Kurzbeschreibung:
Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie
trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos
töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird.
Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich
vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem
Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer
spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das
Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis?
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:

Frost ist auf der Suche nach der Feuergöttin. Sie möchte
sich von ihrem inneren Dämon befreien lassen. Dieser bricht immer dann hervor,
wenn Frost verletzt wurde und Blut fließt. Dann kann sie sich nicht mehr
kontrollieren und nichts ist mehr sicher vor ihr.
Auf ihrem Weg trifft sie auf Leutnant Arian und seinen
Befehlshaber Luca. Die Männer bemerken, dass mit Frost etwas nicht stimmt.
Während aber Luca an das Gute in ihr glaubt und ihr das auch zeigen möchte
sieht Arian eher die Gefahr, die von Frost ausgeht. Er setzt alles daran ihr
Geheimnis zu lüften.
Wird ihm das gelingen oder schafft Frost es dies weiter
zu verbergen?
Das Jugendbuch „Frostblüte“ stammt von der Autorin Zoë
Marriott.
Hier wurde ich besonders durch das toll gestaltete Cover
und den Klappentext angesprochen und jetzt nach Beendigung des Buches kann ich
sagen weder das Eine noch das Andere haben mich enttäuscht. Eher das Gegenteil
war der Fall.
Frost ist eine Protagonistin, die ich direkt nach ein
paar Sätzen ins Herz geschlossen hatte. Sie ist 17 Jahre alt und anders als die
anderen. Sie trägt einen Dämon, einen Wolf, in sich, der immer öfter an die
Oberfläche brechen möchte. Frost, die eigentlich Saram heißt, ist mutig und
selbstlos. Und sie wird von unheimlichen Selbstzweifeln geplagt. Bereits früh
musste sie erkennen, dass etwas nicht stimmt und dass die Menschen ihr eher
Abscheu und Misstrauen entgegenbringen. Dabei versucht sie ihnen zu helfen wo
sie kann.
Die beiden männlichen Protagonisten Luca und Arian sind
sehr unterschiedlich.
Luca ist der Befehlshaber. Er scheint nahezu perfekt zu
sein, sieht gut aus und zieht die Mädchen scharrenweise an. Ihn mochte ich
nicht ganz so gerne.
Arian ist Leutnant unter Luca. Er wirkt eher arrogant und
mürrisch. Doch genau diese Wesenszüge, diese Ecken und Kanten machen ihn
interessant. Seine Freundschaft zu Luca ist sehr eng und dementsprechend ist er
sehr eifersüchtig auf ihn, denn auch er hegt Gefühle für Frost.
Zwischen diesen 3 Personen entwickelt sich eine
Beziehung. Jeder der Männer möchte gerne mit Frost zusammen sein. Diese
wiederum hat für beide Gefühle. Doch sie muss sich entscheiden, denn der Wolf
droht sie zu überwältigen und hervorzubrechen. Und dann kann es passieren, dass
sie sogar ihr liebgewonnen Menschen verletzt oder gar tötet. Wie aber wird ihre
Entscheidung aussehen?
Neben den 3 genannten Personen gibt es noch ein paar Nebenfiguren,
die aber eher im Hintergrund bleiben. Sie sind da und gut ist.
Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Das Buch lässt
sich wunderbar flüssig lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Frost in der
Ich-Perspektive. Man bekommt als Leser so einen wirklich guten Eindruck von ihr
und kann ihre Gedanken, Gefühle und auch Handlungen nachvollziehen. Außerdem
gibt es immer wieder Passagen, die kursiv gedruckt sind. Dies sind Frosts
Erzählungen aus ihrer Vergangenheit.
Die Handlung an sich beruht auf einer Idee, die mir sehr
gut gefallen hat. Sie ist sehr gut umgesetzt und es ist mal etwas anderes als
beispielweise einfach nur Gestaltwandler zu nehmen. Frost ist mehr als das und
das wird sehr deutlich. Es geht schon mit einem sehr bedrückenden Prolog los.
Man ist so direkt in der Handlung drin. Danach wird es immer spannender und fesselnder
und die Autorin spart auch nicht mit Wendungen und Überraschungen.
Das Ende fand ich sehr gelungen. Es ist einerseits
richtig schön, aber auch irgendwie traurig. Das Buch ist in sich abgeschlossen,
man bekommt also auf alle Fragen, die während des Lesens entstehen eine
hinreichende Antwort.
Fazit:
„Frostblüte“ von Zoë Marriott ist ein wunderbar
gelungener Fantasyroman, der zwar als Jugendbuch bezeichnet ist aber sicher
auch Erwachsenen sehr gefallen dürfte.
Der leicht lesbare Stil, einer starke und sehr gut
ausgearbeitete Protagonistin und eine Handlung, die den Leser fesselt wissen zu
überzeugen.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Kjell. Das Geheimnis der schwarzen Seerosen” von Evelyn Boyd

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Format: ePub
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Dateigröße: 2.029 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
239 Seiten
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Verlag: Impress
(10. Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Schweden, das Land geheimnisvoller Mythen, sagenumwobener
Gewässer und junger Männer mit leuchtend blauen Augen. Es ist das erste Mal,
dass die neunzehnjährige Sofie Bachmann seit dem Autounfall ihrer Eltern in ihr
Ferienhaus zurückkehrt. Dorthin, wo ihr großer Bruder damals ertrunken ist – in
dem außergewöhnlich dunklen See, zu dem es sie nie wieder hin verirrt hat. Es
soll ein Herbst großer Lebensentscheidungen werden stattdessen wird es ein
Herbst der großen Gefühle. Denn als sie Kjell kennenlernt, ist plötzlich nichts
mehr wie es war. Zu spät begreift sie, dass der geheimnisvolle junge Mann nicht
wenig mit ihrer Vergangenheit zu tun hat …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:

Sofie fährt das erste Mal alleine nach Schweden zum
Angeln. Sie kehrt ins Ferienhaus ihrer Eltern zurück, wo sie relativ schnell
von der Vergangenheit eingeholt wird. Ein dunkler Waldsee, wo ihr Bruder einst
ertrank, eine Einbrecherbande, eine alte Frau und ein mysteriöser junger Mann
wirbeln Sofies Leben gehörig durcheinander und verwirren sie.
Wer ist Kjell wirklich? Was verbirgt er vor Sofie? Und
was wird Sofie noch alles in Schweden erleben?
Das Fantasybuch „Kjell. Ds Geheimnis der schwarzen
Seerosen“ stammt aus der Feder der Autorin Evelyn Boyd. In ihrem Buch entführt
die Autorin ihre Leser nach Schweden.
Die Charaktere sind der Autorin wirklich wunderbar
gelungen.
Sofie ist eine 19-jährige junge Frau, die sich nicht
sonderlich viel aus Partys macht. Sie ist naturverbunden und weiß ziemlich
genau was sie will. In Schweden wird sie recht schnell mit der Vergangenheit
konfrontiert. Ihre Eltern hat Sofie bei einem Autounfall verloren, ihr Bruder
ist in einem Waldsee in Schweden ertrunken.
Ihr Herz verliert Sofie an Kjell, einen mysteriös und unnahbar
wirkenden jungen Mann. Man kann ihr schwer durchschauen, er verbirgt etwas, hat
ein dunkles Geheimnis. Doch auch wenn Kjell unnahbar wirkt, so ist er dennoch
faszinierend und anziehend.
Neben den genannten Personen gibt es noch weiter, wie
beispielsweise die alte Frau Nora. Doch sie bleiben mehr oder weniger im
Hintergrund. Es dreht sich alles um Kjell und Sofie.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Man kommt
flüssig durch das Buch und ist gefesselt. Sie beschreibt Schweden ganz
wundervoll, man fühlt sich als Leser dorthin versetzt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sofie in der
Ich-Perspektive. So bekommt man einen guten Eindruck von ihr und lernt ihre
Gedanken und Gefühle sehr gut kennen.
Die Handlung ist spannend gehalten. Zwar beginnt es eher
ruhig aber das ändert sich sehr rasch. Die Atmosphäre des Buches ist sehr
stimmungsvoll, die beschriebenen Orte wirken realistisch. Evelyn Boyd hat zudem
Rätsel und auch Legenden um Schweden in die Handlung eingearbeitet, es wirkt
alles nachvollziehbar.
Zum Ende hin erfährt man als Leser von Kjell dunklen
Geheimnis.
Das Ende selber kam mir ein wenig zu plötzlich. Man
könnte fast meinen, ein zweiter Teil wäre vielleicht angebracht. Dennoch es
passt zur gesamten Geschichte und das Buch ist abgeschlossen ohne jegliche
offen bleibende Fragen.
Fazit:
„Kjell. Das Geheimnis der schwarzen Seerosen“ von Evelyn
Boyd ist ein wundervoller Fantasyroman.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere und die stimmungsvolle
Atmosphäre haben mich gefangen genommen, verzaubert und am Ende komplett
überzeugt.
Definitv eine Leseempfehlung von mir!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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