Gelesen: “Ich habe mich verträumt” von Kristan Higgins

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Broschiert: 396 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787249
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ISBN-13: 978-3862787241
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Originaltitel: Too Good to be
True
Kurzbeschreibung:
Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll,
einfühlsam – und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich
ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand
einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte schnell herumspricht – und
auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt. Der erstaunlich viel Ähnlichkeit
mit ihrem Traummann hat…
Doch bevor Grace sich näher mit ihm beschäftigen kann, muss sie ein paar
katastrophale Blind Dates hinter sich bringen, ihren Exfreund auf seiner
Hochzeit mit einem Kinnhaken niederstrecken und ein paar Senioren
Tanzunterricht geben.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
In Sachen Männer hat Grace Emerson nicht unbedingt ein
glückliches Händchen. Aber sie besitzt eine ausgeprägte Fantasie und so bastelt
sie sich eben ihren Traummann, in ihrem Kopf. In der Vergangenheit hat ihr dies
schon mehrfach weitergeholfen und auch jetzt muss ihr fiktiver Freund wieder
herhalten, wurde sie doch gerade erst von ihrem Verlobten verlassen, für ihre
Schwester.
Grace versucht nun alles Mögliche um ihnen fiktiven
Freund Wirklichkeit werden zu lassen, geht auf Blind Dates und besucht Online
Dating Börsen.
Bis Nachbar Callahan O´Shea in ihr Leben tritt und ihre
Gefühle mächtig durcheinander wirbelt …
Der Frauenroman „Ich habe mich verträumt“ wurde von
Kristan Higgins geschrieben. Sie hat bereits weitere Frauenlektüre
veröffentlicht, für mich war es jedoch der erste Roman von ihr.
Grace habe ich total gemocht. Sie ist eine sympathische
junge Frau die auf der Suche nach Mister Right ist. Mit sich selber ist sie
total unzufrieden. Ihr Leben meistert Grace schlagfertig und sie hat den
nötigen Humor. Und Grace ist total vernarrt in ihren Hund der auf den tollen
Namen Angus Mc Fangus hört.
Callahan ist ein absoluter Traumtyp. Er sieht gut aus,
ist warmherzig und offen. Auf ihn trifft das Sprichwort „Harte Schale, weicher
Kern“ ziemlich genau zu.
Doch nicht nur die Protagonisten sind der Autorin
hervorragend gelungen, auch die Nebencharaktere sind wirklich klasse. Graces
Schwestern sind hier zu nennen, wobei die jüngere Natalie nun mit Andrew,
Graces Ex-Verlobten, zusammen ist.
Dann wären da noch Graces Eltern. Ihr Vater liebt
Geschichte während ihre Mutter eine sehr ausgeprägte künstlerische Ader hat.
Und nicht zu vergessen Mémé, Graces Großmutter. Sie hat
eine bissige Art an sich, die besonders in Dialogen zum Tragen kommt.
All sie haben mir ebenso sehr gut gefallen und machen den
Roman neben den Protagonisten aus.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig und
herrlich erfrischend.
Die Geschichte an sich ist humorvoll und witzig. Man begleitet
Grace durch einen Teil ihres Lebens und ist dabei wenn sie Mr. Right sucht.
Dabei geht es nicht selten wirklich witzig zu.
Das Ende passt, wackelt und hat Luft. Es hat mich so wie
es ist zufrieden zurückgelassen. Klar ist es in solchen Romanen fast immer
vorhersehbar aber das stört hier überhaupt nicht, eher im Gegenteil.
Fazit:
„Ich habe mich verträumt“ von Kristan Higgins ist ein
gelungener Frauenroman.
Sympathsiche Charaktere und eine humorvolle Geschichte
bescheren amüsante Lesestunden und haben mich wirklich überzeugt.
Lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag und bei lovelybooks für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und die Leserunde.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Du. Wirst. Vergessen” von Suzanne Young

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Broschiert: 448 Seiten
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Verlag: Blanvalet
Taschenbuch Verlag
(19. August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442269210
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ISBN-13: 978-3442269211
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Originaltitel: The Program
Kurzbeschreibung:
Ergreifend,
spannend, romantisch – ein Roman, der einen nicht mehr loslässt
Nur das »Programm« kann der grassierenden
Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte
Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der
zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es
wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie
selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt.
Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß
Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe
kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen …
(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung:
Die 17-jährige Sloane lebt in einer Welt ganz anders als
wir sie kennen.
Bereits ihre beste Freundin hat sie an „Das Programm“
verloren und muss auch weiterhin zuschauen, wie Mitschüler eingesammelt und
abgeführt werden. „Das Programm“ nimmt ihnen alle Erinnerungen. Es sorgt dafür,
dass die Jugendlichen wieder glücklich werden, in einer Welt wo die
Selbstmordrate bei Jugendlichen besonders hoch ist.
Sloane ist gezwungen mit einem Lächeln herumzulaufen, da
sie sonst auch als depressiv angesehen werden könnte und eingesammelt werden
würde.
Dann aber nimmt sich einer ihrer Freunde plötzlich das
Leben und ihr Freund James kommt damit überhaupt nicht klar. Er wird auch in „Das
Programm“ gesteckt.
Sloane muss sich etwas einfallen lassen um James zu
retten und wird so auch zu einer Patientin. Allerdings mit schwerwiegenden
Folgen für ihr Gedächtnis …
Der dystopische Roman „Du. Wirst. Vergessen“ stammt aus
der Feder der Autorin Suzanne Young.
Die Charaktere, die sich die Autorin ausgedacht hat, sind
alle sehr unterschiedlich und authentisch.
Sloane ist eine eher ruhige Person. Sie ist sehr auf
ihren Freund James fixiert. Zuerst denkt man als Leser, dass dies ein Problem
ihrerseits sein könnte, doch es wird recht schnell klar, er ist ihr Halt und
gibt ihr Sicherheit. Sloane musste bereits sehr viel einstecken, hat viel
erlebt in ihrem bisherigen Leben. Im Handlungsverlauf wird aus der ruhigen
Sloane eine starke junge Frau mit einem eigenen Willen. Sie stellt sich den Herausforderungen
und Hindernissen und versucht dies so gut es geht zu meistern.
James ist ein ziemlich komischer Typ. Ich habe mich
mehrfach gefragt was Sloane an ihm findet. Er denkt nicht nach bevor er
handelt, ist launisch und dadurch mitunter auch recht anstrengend. James möchte
Sloane gerne beschützen, doch dies gelingt ihm nicht wirklich. Nach dem „Programm“
wirkt James realistischer, denn er zeigt mehr und mehr, dass er auch ängstlich
sein kann.
Realm ist eine Person die bereits im „Programm“ drin ist.
Dort lernen sich er und Sloane kennen. Man merkt aber als Leser das er da eigentlich
gar nicht hingehört. Realm ist schwer einschätzbar und man bleibt eigentlich
bis zum Schluss eher im Unklaren was er eigentlich möchte. Seine mehr als
freundschaftlichen Gefühle für Sloane bringen ihn öfter in schwierige
Situationen.
Die Nebenfiguren bleiben eine ganze Zeit lang eher
nebensächlich. Erst zu Ende hin wird manch einer von ihnen ein wenig mehr in
den Mittelpunkt gerückt.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und eher
jugendlich gehalten.
Der Einstieg in die Handlung fällt hier recht leicht. Es
braucht nicht lange und man ist in Suzanne Youngs Zukunftsvision gefangen.
Obwohl man als Leser auf den ersten Seiten eher ruhig ins
Geschehen eingeführt wird, so ist man als Leser dennoch gefesselt und kann
nicht aufhören zu lesen. Im Mittelteil allerdings gibt es dann ein paar kleiner
Längen, die man vielleicht hätte vermeiden können. Vielleicht wollte die
Autorin mehr als möglich war. Der zweite Buchteil dann ist sehr spannend und
mitreißend gestaltet. Er befasst sich hauptsächlich mit dem „Programm“.
Zum Ende hin kommt nochmals neuer Schwung ins Geschehen.
Es gibt Wendungen, die man so nicht erwartet hat.
Das Ende selber hat mich mehr als befriedigt
zurückgelassen. Es wirkt abgeschlossen und eine Fortsetzung ist meines
Erachtens nicht nötig.
Fazit:
„Du. Wirst. Vergessen“ von Suzanne Young ist eine
unheimliche Zukunftsvision.
Die tolle Idee, die authentischen Charaktere und eine
fesselnde Handlung konnten mich trotz kleiner Längen zwischendurch überzeugen.
Absolut lesenswert!
Ich bedanke mich herzlich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Herzblut: Liebe macht Anders” von Karen-Susan Fessel

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Taschenbuch: 176 Seiten
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Verlag: Franckh Kosmos
Verlag
(5. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 344013346X
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ISBN-13: 978-3440133460
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat
etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte
zwischen ihm und Sanne. Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy
und Ex-Freund von Sanne überhaupt nicht und er beginnt in Anders‘ Vergangenheit
zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat – man findet ihn
überhaupt nirgends im Netz. Irgendetwas ist da faul! Als Robert entdeckt, dass
der Neue gar kein „richtiger“ Mann ist, wird es gefährlich für Anders. Richtig
gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen.
(Quelle: Kosmos Verlag)

Meine Meinung:

Anders kommt nach den Sommerferien in eine neue Klasse.
Schnell wird klar, er heißt nicht nur außergewöhnlich, nein er ist auch anders
als andere Schüler. Besonders bei den Jungen hat Anders Schwierigkeiten. Bei
den Mädchen hingegen kommt er gut an, sieht er doch gut aus, hat eine sanfte
Art an sich und Augen zum dahin schmelzen.
Besonders einer der Jungs hat etwas gegen Anders, Robert.
Er beginnt Anders im Internet zu suche, doch er findet rein gar nichts über
ihn. Doch Robert gibt nicht auf. Er sucht solange akribisch bis er etwas
herausfindet, womit er Anders das Leben zur Hölle machen kann …
Der Roman „Liebe macht anders“ stammt aus der Feder der
Autorin Karen-Susan Fessel. Es ist bereits mein zweiter Roman aus dem neuen
Label „Herzblut“, das der Kosmos Verlag besonders für junge Leser ins Leben
gerufen hat.
Anders ist 16 Jahre alt und er ist anders. Zu Beginn des
neuen Schuljahres kommt er ist eine neue Klasse, wo er von Anfang an einen
schweren Stand hat. Er ist liebenswert, sieht gut aus und ist beliebt bei den
Mädchen. Da ganz besonders bei Sanne.
Sanne ist fasziniert von Anders. Sie mag ihn egal wie er
ist.
Robert hingegen mag Anders ganz und gar nicht. Bisher war
er immer derjenige der das Sagen in der Klasse hatte. Das nun Anders da ist und
auch noch von den Mädchen gemocht wird, gefällt Robert gar nicht. Er und seine
Anhänger mobben Anders und als er herausfindet welches Geheimnis Anders hat
wird es für diesen sehr gefährlich.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und
erfrischend. Mit einfachen Mitteln schafft sie es dem Leser die Geschichte von
Anders näherzubringen.
Der Roman ist wie ein Verhör aufgebaut. Mit dem Einstieg
in die Geschichte hatte ich allerdings ein paar kleine Probleme. Manchmal waren
die Gedankengänge der einzelnen Personen etwas verwirrend für mich. Dies legte
sich aber etwa ab der Mitte als es spannend wurde.
Die Geschichte wird in der Vergangenheit geschildert.
Immer wieder aber gibt es Einwürfe der einzelnen Personen, die das Geschehen Revue
passieren lassen.
Der Roman ist spannend und eindringlich geschrieben. Es
ist eine Geschichte wie sie quasi real geschehen könnte. Die Autorin hat
hierbei ein Thema ausgewählt, wie ich es bisher noch nicht in einem Buch
gelesen habe.
Bis zum Ende war ich im Unklaren wie die Handlung enden
könnte.
Das eigentliche Ende ist eher offen gehalten, so dass es
womöglich sogar eine Fortsetzung geben könnte. Man wird so als Leser auch zum
Mitdenken angeregt, wie es weitergehen könnte.
Fazit:
„Herzblut: Liebe macht Anders“ von Karen-Susan Fessel ist
ein ungewöhnliches Buch mit einem schwierigen Thema.
Die realistische Handlung, die zum Nachdenken anregt und
ein erfrischender Stil machen den Roman durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Blue – Gebundene Herzen 01” von Amelia Blackwood

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Broschiert: 220 Seiten
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Verlag: Sieben-Verlag
(August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864432227
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ISBN-13: 978-3864432224
Kurzbeschreibung:
Blue ist schön und gefährlich. Als eine von vielen
Vampiren, lebt sie verborgen unter den Menschen. In Blues Welt herrscht der
Jahrhunderte alte Krieg gegen vampirische Rebellen und sie ist die rechte Hand
von Boss, dem bekannten Drogenbaron Zürichs. Sie hadert mit ihrem Dasein und
ist erfüllt von Selbsthass. Bis sich Tom in ihr Herz schleicht. Er entfacht
Gefühle in ihr, vor denen sie sich bisher immer verschlossen hat. Ihre Liebe
wird auf harte Proben gestellt, denn der Krieg und das Milieu sind
allgegenwärtig. Tom lässt sich jedoch nicht abschrecken und kämpft mit Blue
Seite an Seite. Dabei ist er doch nur ein schwacher Mensch. Oder vielleicht
doch nicht?
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:

Bereits vor 10 Jahren wurde Blue zu einer Vampirin.
Allerdings fühlt sie sich nicht wirklich glücklich als solche, hat sich noch
nicht wirklich mit ihrer Situation abgefunden. Sie arbeitet nun als Aufpasserin
in einem exklusiven Club, als Auftragsmörderin und als Mädchen für alles für ihren
Boss.
Tom, ein Mensch, ist Rausschmeißer und hat schon lange
ein Auge auf Blue geworfen. Diese hält ihn jedoch auf Abstand, hat sie doch
kaum Erfahrungen mit Männern.
Als Tom in Gefahr gerät, Blue ungeahnte
Familiengeheimnisse aufdeckt und eine Gruppe von Menschen Vampire für
Experimente missbraucht, gerät Blues Leben aus den Fugen …
Der Roman „Blue – Gebundene Herzen 01“ stammt aus der
Feder der Autorin Amelia Blackwood. Es ist ihr Debütwerk und gleichzeitig auch
der Auftakt einer Trilogie um die junge Vampirin Blue.
Blue hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Sie
ist bereits seit 10 Jahren eine Vampirin, allerdings hadert sie mit sich und
ihrem Leben. Sie wirkt ziemlich unglücklich und unzufrieden. Ihre innere Zerrissenheit
kommt wirklich sehr gut zum Ausdruck. Mit Männern hat Blue noch nicht so
sonderlich viele Erfahrungen gemacht. Daher hält sie Tom auch auf Abstand. Zu
Beginn ist Blue sehr toughe, beinahe sogar unnahbar, als sie aber dann endlich
ihre Liebe mit Tom gefunden hat wird sie verletzlicher aber auch stärker.
Tom ist ein Mensch. Er ist schon ziemlich lange in Blue
verliebt, traut es sich aber nicht ihr dies zu gestehen. Als er sich dann
endlich ein Herz fasst ist er glücklich, denn sie fühlt wie er. Ich mochte Tom
wirklich sehr, er ist ein richtiger Traumtyp.
Orion ist Blues Boss. Er hat sie damals gefunden und
aufgenommen. Sie erledigt für ihn alle anfallenden Arbeiten, egal um was es
sich handelt.
Auch die Nebencharaktere sind sehr präsent dargestellt.
Sie haben mir ebenso gut gefallen und manch einer bekommt hoffentlich in einer
Fortsetzung eine größere Rolle zugesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar.
Zu Beginn wird man als Leser vielleicht mit ein wenig zu
vielen Informationen konfrontiert, man fühlt sich vielleicht ein wenig
überfordert. Doch recht schnell gewinnt die Handlung an Spannung und Action und
man fliegt dann förmlich durch die Seiten. Es gibt Überraschungen und Wendungen
und man möchte eigentlich immer wissen wie es weitergeht. Dabei ist die
Handlung zwar recht düster gehalten aber auch gespickt mit Erotik und Romantik.
Die von der Autorin geschaffene Welt der Vampire wirkt dabei aber immer
realistisch und authentisch. Sie bringt viele neue Ideen ein und es ist so kein
Vampirroman wie manch anderer.
 
Das Ende dieses ersten Teils kann als relativ
abgeschlossen betrachtet werden. Es kam für mich recht unerwartet. Es gibt aber
noch ein paar offene Handlungsstränge, die neugierig auf eine Fortsetzung
machen.
 
Fazit:
„Blue – Gebundene Herzen 01“ von Amelia Blackwood ist ein
sehr gelungenes Debüt und ein wirklich toller Auftakt der Trilogie um die
Vampirin Blue.
Die spannungsgeladene Handlung, eine toughe Protagonistin
und eine ganz andere Vampirwelt haben mich gefangen genommen und wirklich
überzeugt.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Ich bedanke mich herzlich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “So wie Kupfer und Gold” von Jane Nickerson

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: cbt (23. September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570162680
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ISBN-13: 978-3570162682
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
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Originaltitel: Strands
of Bronze & Gold
Kurzbeschreibung:
Üppige Gewänder,
prächtige Sprache und atemberaubender Plot
Boston, 1855. Sophia ist 17, als sie nach dem Tod ihres
Vaters als Waise dasteht. Da erhält sie einen Brief von ihrem Paten Bernard de
Cressac, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey
angekommen, zieht der attraktive Gentleman und sein luxuriöser Lebensstil die
junge Frau in seinen Bann. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr
spürt Sophia, dass Bernard eine dunkle Seite hat. Als ihr schließlich immer
wieder junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen – die ihr selbst sehr
ähnlich sehen-, wird Sophia misstrauisch. Sie erfährt, dass Cressac bereits
mehrfach verheiratet war und alle Ehefrauen unter mysteriösen Umständen ums
Leben kamen … Ist Sophia die Nächste? Oder kann sie das Netz, das Cressac um
sie gesponnen hat, rechtzeitig zerreißen?
(Quelle: cbt)

Meine Meinung:
Wir schreiben das Jahr 1855:
Sophia, gerade mal 17 Jahre alt, ist nach dem Tod ihres
Vaters nun eine Waise. Ihr Patenonkel Bernard de Cressac hat sich bereit
erklärt sie bei sich aufzunehmen. Kaum bei ihm angekommen verwöhnt er das junge
Mädchen und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Sophia ist angetan von
Bernard und beginnt schon recht bald von ihm zu schwärmen. Allerdings könnte er
ihr Vater sein. Dieser Umstand bringt sie des Öfteren in missliche Situationen.
Außerdem hat Sophia sehr mit Bernards Stimmungsschwankungen zu kämpfen.
Da erfährt Sophia das alle früheren Frauen von Bernard
auf tragische Weise ums Leben gekommen sind.
Ist Sophia etwa die nächste auf seiner Liste?
Das Jugendbuch „So wie Kupfer und Gold“ stammt aus der
Feder von Jane Nickerson. Es ist das Debütwerk der Autorin und schon alleine
das Cover des Buches ist mehr als ansprechend.
Die Protagonistin Sophia ist 17 Jahre alt. Nachdem ihr
Vater auch gestorben ist wird sie von ihrem Patenonkel aufgenommen. Dies ist
niemand geringeres als Bernard de Cressac. Sophia hat eine liebenswerte und
sympathische Art an sich, allerdings ist sie mir ein wenig zu gutgläubig und
teilweise auch naiv. Zu Beginn der Handlung ist Sophia total vernarrt in
Bernard. Erst nach und nach kommt sie hinter seine Taten, deckt diese langsam
auf. Und da bemerkt sie dann auch, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt.
Bernard war mir irgendwie nicht so wirklich sympathisch.
Ich fand ihn abstoßend und ziemlich merkwürdig. Er ist ein ziemlicher Lüstling
und bleibt auch relativ undurchsichtig. Im Vergleich zu Sophia aber bleibt
Bernard in der Beschreibung sehr zurück.
Neben den beiden genannten gibt es noch weitere
Charaktere. Interessant hierbei waren beispielsweise Talitha oder auch Anarchy.
Etwas enttäuschend fand ich jedoch Sophias Geschwister. Über sie hätte ich
gerne noch mehr erfahren.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar und sehr
detailliert. Man bekommt als Leser ein tolles und bildhaftes Bild der damaligen
Zeit vermittelt.
Die Handlung entwickelt sich recht langsam. Man erfährt
viel über die Zeit in der die Geschichte spielt und es scheint auch alles
irgendwie vorhersehbar zu sein. Im letzten Drittel dann kommt Fahrt auf und es
entwickelt sich Spannung. Auch das Erzähltempo steigt hier merklich an.
Gut fand ich, dass die Autorin ein Märchen zu Grunde
gelegt hat. Es ist das Märchen „Blaubart“, das ich jedoch selber nicht kenne.
Das eigentliche Ende hat mir persönlich nicht so wirklich
gefallen. Es wirkt recht unglaubwürdig und passt nicht so wirklich zur gesamten
Handlung.
Fazit:
„So wie Kupfer und Gold“ von Jane Nickerson ist ein gar
nicht mal so schlechtes Debüt der Autorin.
Dieses historische Jugendbuch bietet eine recht düster
und mysteriöse Grundstimmung sowie eine ganz wunderbare Beschreibung der
damaligen Zeit.
Es konnte mich allerdings nicht zu 100 Prozent
überzeugen. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier zu lesen.
Auf den Verkaufplattformen amazon, buecher.de und thalia.de wird sie veröffentlicht sobald das Buch am 23.09.2013 erschienen ist.

Gelesen: “Auch die Liebe hat drei Seiten” von Susann Rehlein

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Taschenbuch: 304 Seiten
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Verlag: Ullstein Taschenbuch
(9. August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3548284884
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ISBN-13: 978-3548284880
Kurzbeschreibung:
Sie hat einen Zahlenfimmel, ein größeres Problem mit
menschlicher Nähe und ist auch ansonsten nicht besonders alltagstauglich. Zum
Glück stellt Neuberlinerin Lisbeth, dreiundzwanzig Komma sieben Jahre alt,
schnell fest, dass Kreuzberg genauso ein gemütliches Dorf ist wie das
heimatliche Bückschitz in Brandenburg. Nur ein Problem hat sie noch: Edgar –
der einzige Mensch, dessen Nähe sie ertragen kann, ohne ihn sofort durchzählen
zu müssen. Zwar bringt er höchstpersönlich ihr Lieblingsschaf Paul nach Berlin.
Dann aber lässt er Lisbeth, die gegen jeden Ansturm seinerseits gewappnet ist,
viel mehr Raum, als sie eigentlich haben will …
(Quelle: Ullstein)

Meine Meinung:
Lisbeth Ritter hat
so einige Macken. Eine davon ist ihr ausgeprägter Zähltick. Zusammen mit ihrem
Schaf Paul wohnt sie bei ihrer Tante im Dorf Bückschitz. Doch ihre Tante möchte,
dass sie endlich auf eigenen Beinen steht und verfrachtet sie kurzerhand nach
Berlin – Kreuzberg. Für Lisbeth eine Umgewöhnung, hat sie doch so ihre Probleme
mit Menschen. Doch sie findet recht schnell Anschluss und lernt eine Gruppe
Kreuzberger Hippies, inklusive eines Pauls in Menschenform, kennen.
Da erfährt Lisbeth
das ihre Tante Haus und Hof verkaufen möchte. Käufer ist niemand geringeres als
Lisbeths Jugendliebe Edgar.
Als dieser ihr dann
sogar ihr Schaf Paul nach Berlin bringt ist dies erst der Anfang von Lisbeths
Gefühlschaos …
Der Roman „Auch die
Liebe hat drei Seiten“ stammt aus der Feder der Autorin Susann Rehlein. Es ist
das Debütwerk der Autorin und handelt von einer Frau die sich selbst findet. Dabei
gibt es allerdings einige Irrungen und Wirrungen.
Die Protagonistin
Lisbeth ist genau 23,7 Jahre alt. Sie hat gleich mehrere Macken an sich, eine
davon ist ihr Zähltick. Sie kann einfach nicht aus ihrer Haut, alles muss sie
einfach durchzählen. Ihre Tante Ruth verfrachtet Lisbeth nach Berlin –
Kreuzberg. Dabei ist diese doch die wichtigste Person in ihrem Leben, neben dem
Schaf Paul, nachdem Lisbeth in ihrer Kindheit sehr vernachlässigt wurde. Wenn
es zu Problemen kommt tröstet sich Lisbeth mit Fanta und Leberwurstbroten und
wenns ganz hart ist dann hilft ihr nur noch Fluchtschlafen. Und es kommt öfter
hart, denn Lisbeth hat außerdem noch so ein Problem im Zwischenmenschlichen
Bereich, tut sie sich doch schwer Beziehungen aufzubauen.
Ich persönlich fand
Lisbeth äußerst sympathisch mit ihren Macken und habe sie ins Herz geschlossen
beim Lesen.
Auch die anderen
Charaktere, egal ob man nun Edgar, Lisbeths Jugendliebe oder den menschlichen
Paul, ein Hippie aus Kreuzberg, nimmt, jeder ist sympathisch, teilweise
wirklich schräg und liebenswert dargestellt.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und wirklich sehr leicht lesbar. Es ist alles sehr gut
verständlich geschrieben.
Die Handlung bietet
alles was man sich als Leser wünscht. Sie ist sehr emotional, man lacht und
weint mit der Protagonistin und ist dabei wenn sie sich selbst findet.
Allerdings gibt es
zwischenzeitlich ein paar Längen, die sich etwas ziehen. Diese werden meist
aber von irgendeiner Wendung abgelöst und man wird animiert weiterzulesen.
Das Ende fand ich
passend gewählt und es rundet den unterhaltsamen Roman sehr gut ab.
Fazit:
„Auch die Liebe hat drei Seiten“ von Susann Rehlein ist
ein humorvolles Debütwerk der Autorin.
Die etwas schrägen Charaktere und ein flüssiger und
lockerer Stil versprechen wirklich abwechslungsreiche Lesestunden.
Bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler durchaus
lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
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