Gelesen: “Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin” von Dana Graham

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Format: ePub
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Dateigröße: 2411 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
314 Seiten
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Verlag: Impress
(10. Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man
von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren,
obwohl man dem Tempel seine Treue schwor?
Der junge Raven wurde als Prinz geboren, aber statt auf
edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, schuftet er
in einer Silbermine. Sein einziger Freund ist ein Rabe und von seiner
Abstammung ahnt er nichts. Die junge Kara hat sich für ein Leben im Tempel
entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie
gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener
Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung
ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:

Raven ist der erste Sohn von König Wegon. Doch er hat von
Geburt an eine Behinderung und so werden er und seine Mutter verstoßen und
müssen das königliche Gemach verlassen. Fortan leben sie bei Minenarbeitern und
mit 16 beginnt Raven dort auch seine Arbeit. Sein einziger Freund seit
Kindheitstagen ist der Rabe Gorik. Er ist Raven stets treu ergeben.
Der zweite Sohn des Königs findet Raven und macht sich
seinen großen Wunsch einmal ein Krieger zu werden zu Nutze. Er schickt Raven
als Späher zu den feindlichen Tempeln. Dort lernt dieser Kara, eine Seherin,
kennen und auch lieben.
Nun muss sich Raven entscheiden zwischen seiner Liebe und
seiner Loyalität dem König gegenüber. Nichts ahnend wer er wirklich ist …
Der Fantasyroman „Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin“
stammt von der Autorin Dana Graham. Die Autorin hat bereits weitere Bücher
veröffentlicht, für mich war dieses eBook das erste Werk von ihr.
Der Protagonist Raven war mir auf Anhieb sehr
sympathisch. Er ist von Geburt an behindert und wird oftmals gehänselt
deswegen. Raven ist loyal, sehr hartnäckig und weiß genau was er will. Sein
größter Wunsch ist es ein richtiger Krieger zu werden. An diesem Ziel hält er
immerzu fest. Raven ist zudem immer darauf bedacht das richtige zu tun. Er ahnt
nichts von der Prophezeiung und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Dies
findet er erst im Handlungsverlauf heraus.
Kara ist eine Seherin. Sie und Raven treffen bei den
feindlichen Tempeln aufeinander. Auch Kara war mir sehr sympathisch. Sie ist
mutig und hilfsbereit und durch ihre herzensgute und fröhliche Art schließt man
sie schnell ins Herz.
Die Nebenfiguren sind eigentlich auch alle recht gut
dargestellt. Allerdings bleiben sie eher im Hintergrund, was ich persönlich bei
manch einem wirklich schade fand. Am ehesten sorgt der Rabe Gorik, Ravens treuer
Begleiter noch für Aufsehen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig
lesbar. Man kommt gut ins Geschehen rein und findet sich ohne Probleme zurecht.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Sicht
von Raven, wofür Dana Graham die personale Erzählperspektive verwendet hat.
Die Handlung selber ist spannend und hat mich fasziniert.
Die Idee dahinter gefiel mir wirklich gut und es ist alles nachvollziehbar
geschildert. Die integrierte Liebesgeschichte gefiel mir ebenso gut. Sie nimmt
einen Großteil der Handlung ein. Auch die Welt, die Dana Graham hier geschaffen
hat, weiß zu überzeugen. Es wird alles sehr anschaulich beschrieben, man kann
es sich gut vorstellen.
Das Ende hat mir ebenso gut gefallen. Es ist
abgeschlossen und passt perfekt zur gesamten Handlung. Es rundet das Buch
wunderbar ab.
Fazit:
„Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin“ von Dana Graham ist
ein sehr gelungener Fantasyroman für Jugendliche ab 14 Jahre und junggebliebene
Erwachsene.
Die sympathischen Charaktere und eine wundervolle
Liebegeschichte haben mich gefangen genommen, unterhalten und überzeugt!
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Shotgun Lovesongs” von Nickolas Butler

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Gebundene Ausgabe: 424 Seiten
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Verlag: Klett-Cotta (23. September
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3608980083
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ISBN-13: 978-3608980080
Kurzbeschreibung:
Drei Hochzeiten,
zwei Scheidungen, ein Beinschuss und Lieder von der Liebe
Fünf Freunde aus einer Kleinstadt im Norden der USA.
Durchs Schicksal auseinandergetrieben, lebt in allen die Sehnsucht nach der
Nähe, die sie einst verband. Ein sentimentaler, kraftvoller Roman, der
vielstimmig von den großen Themen Freundschaft, Heimat und Liebe erzählt.
Little Wing im Norden Wisconsins. Henry und Beth waren schon in der Schule ein
Paar und haben ihren Heimatort nie verlassen. Sie kämpfen um ihre Farm und
unterstützen ihren Freund Ronny, der nach einem schweren Unfall vom Rodeo-Star
zum Alkoholiker wurde. Kip war als Rohstoffmakler in Chicago erfolgreich. Nach
seiner Hochzeit will er in seiner alten Heimat neu beginnen, findet dort aber
nur schwer Halt. Lee hat ein Album aufgenommen – »Shotgun Lovesongs« – und
wurde damit zu einem international gefeierten Star. Auch ihn zieht es zurück
nach Little Wing, zu seinem besten Freund Henry und dessen Frau Beth, mit der
ihn mehr als eine Freundschaft verbindet. In einem unvorsichtigen Moment setzt
er alles aufs Spiel.
(Quelle: Klett-Cotta)

Meine Meinung:

Ein kleiner Ort in Wisconsin mit dem Namen Little Wing
ist Schauplatz dieses Romans.
Die 5 Freunde Lee, Kip, Ronny, Henry und Beth, die
einzige Frau der Runde, kennen sich schon ewig. Sie haben bereits viel
miteinander erlebt.
Als Erwachsene aber gehen sie ganz unterschiedliche Wege.
Während Beth und Henry geheiratet haben und in Little Wing leben hat es die
anderen in die Ferne gezogen. Doch immer wieder treffen sie in Little Wing
aufeinander, denn ihre Leben sind irgendwie alle miteinander verbunden.
Aber das Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken. Bei
einem dieser Treffen passiert es dann, es kommen teilweise Dinge ans Licht, die
man vielleicht lieber nicht erzählt hätte.
Hält die Freundschaft der 5 diese Enthüllungen aus?
Der Roman „Shotgun Lovesongs“ stammt aus der Feder des
Autors Nickolas Butler. Es handelt sich hierbei um den Debütroman des Autors.
Die Hauptcharaktere des Buches sind die 5 Freunde Lee,
Kip, Ronny, Henry und Beth. Sie alle kennen sich schon sehr lange und könnten
unterschiedlicher nicht sein. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte und
seine eigenen Geheimnisse.
Henry und Beth sind die einzigen der Freunde, die in
Little Wing geblieben sind. Sie sind mittlerweile verheiratet und haben eine
Familie gegründet. Beide sind sehr naturverbunden und besitzen eine Farm.
Kip ist ein Rohstoffmakler. Bisher hat er in Chicago
gelebt und war sehr erfolgreich dort. Nun aber zieht es ihn wieder nach Little
Wing, wo er es allen nochmal so richtig beweisen möchte.
Ronny war mal ein erfolgreicher Rodeoreiter. Dann aber
ist er dem Alkohol verfallen.
Lee ist sehr bekannt. Er ist ein Rockstar, sein Album „Shotgun
Lovesongs“ hat ihn berühmt gemacht. Es ist niemand geringerem als Beth
gewidmet, der Frau von Henry.
Der Schreibstil des Autors ist an sich sehr flüssig und
gut lesbar. Die Emotionen werden auch sehr gut zum Leser transportiert.
Allerdings hatte ich ein wenig Probleme mit den doch recht verschachtelten
Sätzen des Autors. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Geschildert wird das Geschehen aus 5 unterschiedlichen
Perspektiven, die der 5 Freunde. Jeder erzählt sein Leben, seine Eindrücke in
der Ich-Persepktive. Sie sind alle sehr gut voneinander zu unterscheiden und
man erhält als Leser so einen guten Einblick in die jeweiligen Gedanken und
Gefühle.
Die Handlung selber ist wie ein Querschnitt durch das
Leben der Freunde. Es gibt keinen wirklichen Anfang und auch kein richtiges
Ende. Immer wieder werden Erinnerungen der Einzelnen eingeschoben und obwohl es
keinen wirklichen Plot gibt, so war ich dennoch von Beginn an gefesselt.
Nickolas Butler spricht in seinem Buch Themen wie die Verbundenheit mit der
Heimat oder auch Freundschaft und Zusammenhalt an. Themen die zu Nachdenken und
Mitdenken anregen sollen.
Fazit:
„Shotgun Lovesongs“ von Nickolas Butler ist ein richtig
tolles Debüt.
Authentische Charaktere und eine zum Nachdenken anregende
Handlung mit Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt machen dieses Buch
einzigartig und trotz des manchmal recht schwierigen Satzbaus des Autors auch
besonders.
Ein Roman der durchaus lesenswert ist!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Im Gespräch mit … + Verlosung

Einen wunderschönen Guten Morgen,
heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch.
Es ist mal wieder soweit,
ich habe ein Interview für euch.
Doch nicht nur das, im Anschluss wartet noch etwas anderes  …
aber lest am Besten selber.

Heute vor genau einem Jahr war es soweit,
das Buch
von Leonie Jockusch 
wurde im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag veröffentlicht.
Anlässlich dieses Jubiläums habe ich nun die Ehre euch ein kurzes Interview mit der Autorin zu präsentieren.
“Im Gespräch mit …”
Leonie Jockusch
Hallo Leonie,
willkommen auf Manjas Buchregal!
Es freut mich, dass ich dich hier auf meinem Blog
begrüßen darf und du mir ein paar Fragen beantwortest.
© Moritz Thau Moritz Thau Fotografie / Leonie Jockusch

Für alle, die dich noch nicht kennen,
würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen?
Mein Name ist
Leonie Jockusch und ich komme aus Hamburg, fühle mich aber auch in
Südostengland zu Hause. Ich liebe es zu schreiben und ich liebe Fantasy,
besonders Urban Fantasy/Romantasy.
Vor einem Jahr, am 01. November 2012 ist
dein Debütroman „Meeresschatten“ im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
erschienen. Wie bist du auf die Idee zum Buch gekommen?
Durch meine
vielen langen Aufenthalte an der südostenglischen Küste. Die Landschaft dort
ist wunderschön und mystisch, sehr inspirierend.
Hast du einen Lieblingscharakter im Buch?
Die
Protagonisten Jo und Fergan sind eindeutig meine Lieblingsfiguren. Da ich die
ersten Ideen zu dem Buch bereits vor fünfzehn Jahren hatte, sind die beiden mir
sehr ans Herz gewachsen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Meine Familie
besteht zum Großteil aus Journalisten und Musikern, da wurde immer viel
geschrieben. Ich denke, das hat wohl auf mich abgefärbt. Das erste Gedicht, mit
dem ich einen Preis gewonnen habe, ist um meinen 8. Geburtstag herum
entstanden, und seit ich ein Teenager war habe ich Kurzgeschichten und
Songtexte verfasst.


Was inspiriert dich beim Schreiben? Gibt es beispielsweise bestimmte Rituale
oder bestimmte Plätze an denen du schreibst?
Ich schreibe
überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es sollte Tee in meiner Nähe stehen,
und ich mag es, wenn dazu eine Kerze brennt.
Wie entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang
bis Ende, oder entsteht vielleicht die Mitte zuerst und plottest drum herum?
Meist habe ich
eine Idee, um die herum ich einen Plot stricke, wobei der sich im Laufe des
Schreibens drastisch verändern kann. Das habe ich manchmal nicht in der Hand.
So zumindest fühlt es sich an.
Fließen in deine Figuren auch persönliche
Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen, Eigenschaften etc. oder von
Bekannten/Verwandten?
Auf jeden Fall.
Ich habe durchaus schon eigene Erlebnisse verarbeitet, aber auch die von
Freunden. Vieles jedoch entsteht auch ganz neu, wenn die Charaktere oder Szenen
sich entwickeln.
 
Wie sehr bleiben deine Charaktere an dem von
dir ursprünglich erdachten Ablauf der Geschichte? Entwickeln alle ein
Eigenleben, oder lassen sich manche auch genau so steuern, wie du es dir
ursprünglich dachtest?
Haha, keiner
meiner Charaktere lässt sich von mir lenken. Die sind alle ungeheuer
eigensinnig und hin und wieder muss ich etwas am Plot ändern, weil die
Herrschaften nicht mitspielen.
Wie entspannst du dich vom Schreiben?
Schreiben ist
Entspannung für mich. Ansonsten bade ich gern, schaue mir britische Filme oder
Serien an und musiziere.
Was liest du selber am liebsten?
Ich habe ein
Faible für klassische englische Literatur, wie Elizabeth Gaskell, Charlotte und
Anne Bronte und Thomas Hardy. Ich lese aber auch historische Romane und
Legenden und natürlich Fantasy.
Kannst du schon etwas über neue
Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir
erwarten?
Im Frühjahr 2014
wird mein zweites Buch „Der Atem des Sturms“ im Schwarzkopf & Schwarzkopf
Verlag erscheinen. Es ist wieder ein Urban Fantasy Roman, der diesmal an der
deutschen Nordseeküste spielt und von Stürmen handelt.
Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest
du dir wünschen?
Gesundheit,
Frieden und dass ich noch viele Bücher schreiben darf. 
Vielen Dank, besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit
genommen hast und uns ein wenig mehr über dich verraten hast.

Ich hatte euch ja zu Beginn bereits angekündigt, das ich noch etwas Besonderes für euch habe.

Ihr habt nur die Chance ein Exemplar von Leonies Roman

 zu gewinnen!

 Was müsst ihr dafür tun?

Es ist eigentlich ganz einfach,
beantwortet mir die nachstehende kleine Frage,
und ab die Post an mich.

Gewinnspielfrage:
Wie heißen die beiden Protagonisten aus dem Roman “Meeresschatten”?

Die Antwort findet ihr entweder im Interview 
oder auch in meiner oben verlinkten Rezension.

Schreibt mir eure Antwort ins nachfolgende Formular und schickt sie ab an mich.
Bitte nicht als Kommentar posten!
Ihr dürft natürlich trotzdem gerne eure Meinung hier hinterlassen, 
nur eben nicht die beiden Namen.

Das Gewinnspiel läuft von jetzt bis zum 08.11.2013, 23:59 Uhr.
Am Tag darauf verkünde ich dann hier den Gewinner.

Ein paar Regeln müssen leider auch sein:
1. Das Gewinnspiel läuft vom 01.11. bis 08.11.2013 23:59 Uhr!
2. Ihr müsst in Deutschland wohnen!
 3. Ihr seit über 18 Jahre alt! Ansonsten brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern!
 4. Mehrfachteilnahme führt zum sofortigen Ausschluss vom Gewinnspiel!
 5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich!   
Gewinnspiel ist beendet
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}(document, "script"));

Mir bleibt nun nur noch eines zu sagen:

Ich wünsche euch viel Glück!

Gelesen: “Die gestohlene Zeit” von Heike Eva Schmidt

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Taschenbuch: 448 Seiten
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Verlag: Knaur
TB
(1. Oktober 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426513110
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ISBN-13: 978-3426513118
Kurzbeschreibung:
Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen
geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig
Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf
einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich
verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs.
Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen
Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast
30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den
Ring wiederfinden – aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren
ausfindig machen?
(Quelle: Knaur TB)

Meine Meinung:

Emma möchte gerne
Lehrerin werden. Während ihres Studiums begleitet sie eine Klasse auf deren
Klassenfahrt in die Berge. Während einer Wanderung findet Emma einen goldenen
Ring. Dieser Ring ist irgendwie merkwürdig, ruft er doch eine gewisse Macht in
ihr hervor. Doch Emma hat nicht lange etwas von diesem Ring, denn zwei der
Schüler überwältigen Emma und machen sich mit dem Ring davon. Emma aber wird
ohnmächtig und als sie wieder erwacht sind um die herum Zwerge, die sie für
Similde, die Liebe ihres Königs Laurin, halten. Kurzerhand nehmen sie Emma mit
zu ihrem König. Dort lernt sie Jonathan kennen, der bereits schon länger als
Koch dort gefangen gehalten wird.
Kurz vor der
geplanten Hochzeit mit Laurin gelingt es Jonathan und Emma die Zwerge außer
Gefecht zu setzen, bis zu diesem Zeitpunkt war jeder Versuch vergebens, und sie
können fliehen. Jedoch nicht ohne vorher von Laurin verflucht zu werden.
Doch damit nicht
genug, an der Oberfläche stellt Emma fest das nicht nur 3 Tage vergangen sind
sondern 30 Jahre.
Werden sich Emma
und Jonathan in dieser neuen Zeit zurecht finden? Und können sie Laurin den
Ring zurück bringen und somit den Fluch brechen?
Der Fantasyroman „Die
gestohlene Zeit“ stammt aus der Feder der bekannten Autorin Heike Eva Schmidt. Nach
„Schlehenherz“ war dies nun bereits mein zweiter Roman der Autorin und auch
dieses Mal konnte sie mich begeistern.
Die ausgewählten
Charaktere sind alle samt wirklich gelungen.
Emma, die
Protagonistin, ist Studentin und möchte mal Lehrerin werden. Außerdem kann sie
super gut backen, ihr Traum ist es vielleicht mal ein eigenes Café zu eröffnen
wo sie ihre Spezialitäten anbieten kann. Emmas beste Freundin ist Caro. Die
beiden sind zusammen aufgewachsen. Ich empfand Emma als eine sehr starke und
mutige Frau, die allerdings manchmal ein wenig länger brauchte um etwas zu
verstehen.
Jonathan ist ein
richtiger Gentleman. Er wurde vor 200 Jahren zu den Zwergen verschleppt und
seitdem ist er ihr Koch. Jonathan hat eine recht altmodische Art an sich. Als
er und Emma fliehen können landen beide im Jahr 2014. Und erstaunlicherweise
hat Jonathan weniger Probleme sich anzupassen als Emma.
Caro ist Emmas
beste Freundin und war mir richtig sympathisch. Die beiden Frauen halten
zusammen, egal was kommt.
Auch die
Nebenfiguren haben mir richtig gut gefallen. Egal ob man nun Laurin und sein
Zwergenvolk nimmt oder auch Uwe und Frank, die beiden Schüler der Klasse, die
Emma begleitet, jeder wirkt glaubhaft und hat seinen festen Platz in der
Geschichte.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und wunderbar lesbar. Bildhaft beschreibt Heike Eva Schmidt
die Szenen aber es sind niemals zu viele Details, so dass man als Leser sich
auch ein eigenes Bild im Kopf formen kann.
Geschildert wird
das Geschehen zum einen aus der Sicht von Emma in der Ich-Perspektive. Es
kommen aber auch Laurin und andere Beteiligte zu Wort, wofür die Autorin den
personalen Erzähler verwendet hat.
Die Handlung selber
ist magisch und Heike Eva Schmidt versteht es eine alte Sage perfekt mit der
Realität zu vermischen. Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Jonathan passt
perfekt ins Geschehen. Sie ist romantisch und einfach schön. Das Tempo der
Geschichte ist hoch gehalten und es gibt keinerlei Langeweile, denn immer wieder
tauchen Überraschungen auf, die die Spannungskurve nach oben treiben.
Das Ende gefiel mir
persönlich sehr gut. Es mag zwar ein wenig vorhersehbar sein aber mich hat es
nicht gestört, eher das Gegenteil war der Fall.
Fazit:
„Die gestohlene Zeit“ von Heike Eva Schmidt ist ein
wunderbarer und unterhaltsamer Fantasyroman, der perfekt eine alte Sage mit der
Realität verknüpft.
Das hohe Erzähltempo, die sympathischen Charaktere und
eine spannende Handlung haben mich entführt und verzaubert.
Ein Roman, der definitiv lesenswert ist!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Die Rockstar-Reihe, Band 1: Verliebe dich nie in einen Rockstar” von Teresa Sporrer

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Format: ePub
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Dateigröße: 1603 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
270 Seiten
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Verlag: Impress (5. September 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht
richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe
plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar,
verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich
tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey und versteht nicht,
warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es
kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er
ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:

Zoey ist sowas wie eine richtige Musterschülerin. Sie tut
nie etwas Verbotenes und mit Jungs hat sie auch nichts am Hut. Auch ihre Noten
in der Schule sind glänzend. Da kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse,
Alexander, genannt Acid. Er ist ein ziemlich bekannter Rockstar. Doch Zoey
macht sich nicht aus ihm. Sie ignoriert ihn wo sie nur kann. Doch Alex lässt
nicht locker. Immer wieder bittet er Zoey um Nachhilfe.
Nach langen Hin und Her willigt Zoey schließlich doch in
die Nachhilfe ein. Und sie ist sich sicher, mehr als das wird es niemals geben.
Oder etwa doch?
Das Jugendbuch „Verlieb dich nie in einen Rockstar“
stammt von der jungen Autorin Teresa Sporrer. Es handelt sich bei dem eBook um
das Debütwerk der Autorin.
Die Charaktere, die Teresa Sporrer in ihrem Buch
eingebaut hat, sind alle wirklich sehr gelungen. Sie wirken lebendig und haben
Ecken und Kanten.
Zoey, die Protagonistin, ist 16 Jahre alt und war mir
sehr sympathisch. Sie ist eher ein unscheinbares Mädchen, die sehr brav wirkt.
Zoey hat sehr gute Noten in der Schule, hat noch nie etwas Verbotenes getan und
mit Jungs hat sie auch nichts am Hut. Im Handlungsverlauf macht Zoey eine 180°
Wendung durch.
Alexander, genannt Acid, ist ein bekannter Rockstar. Er
ist ziemlich arrogant und frech und ärgert Zoey sehr gerne. Alex benötigt
Nachhilfe in der Schule, worum er Zoey immerzu bittet.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine
Liebesgeschichte. Diese wirkt zwar etwas vorhersehbar aber mir hat sie trotzdem
gefallen.
Auch die Nebenfiguren, die eigentlich diesen Begriff gar
nicht verdient haben, sind toll dargestellt. Besondere erwähnt werden sollten
hier Zoeys Freundinnen Nell, Violet und Serena, die zwar alle drei etwas
durchgeknallt wirken aber dennoch wirklich tolle Freundinnen sind. Aber auch
Ian, Zoeys Bruder, war mir richtig sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und flüssig
lesbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Zoey. So
bekommt man einen guten Draht zu ihr und lernt sie wirklich gut kennen.
Die Handlung selber ist wirklich frech und spritzig. Die
Idee ist nicht unbedingt neu aber dennoch gut umgesetzt. Es gibt immer wieder
Überraschungen und Wendungen. Zoeys Wandlung ist nachvollziehbar dargestellt
und die Dialoge zwischen Alex und ihr haben mir gut gefallen.
Das Ende finde ich passend und es hat mir gefallen. Besonders
schön ist das es einen kleinen Tipp gibt aus wessen Sicht der nächste Teil
geschildert wird. Dieser wird am 05. Dezember 2013 ebenfalls bei Impress
erscheinen.
Fazit:
„Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer
ist ein tolles Jugendbuch und Debütwerk der jungen Autorin.
Sympathische Protagonisten und eine freche und witzige
Love-Story sorgen für gute kurzweilige Unterhaltung.
Ein eBook das durchaus lesenswert ist!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Geigenzauber” von Maja Ilisch

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Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 586 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
295 Seiten
–         
Verlag: Impress
(5. September 2013)
–         
Sprache: Deutsch
Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
Schon als sie ihn zum ersten Mal hört, kann Mia nicht
anders und folgt wie magisch angezogen den Klängen seiner Geige – durch die
überfüllte Fußgängerzone hindurch zu dem abgerissen aussehenden Jungen mit den
verstaubten goldblonden Haaren, der so wundervoll spielt, dass es fast wehtut.
Wie weggeblasen scheinen ihr das ungerechte Verhalten ihrer angeblich besten
Freundin Caro und die Sorgen um ihre kranke Schwester. Was zählt, ist nur noch
Branwell – ein Junge wie aus einer anderen Welt –, mit dem sie sich zu einer
Reise quer durch Deutschland aufmacht und nicht ahnt, in welch große Gefahr sie
sich begibt …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:

Mia ist 13 und hat es nicht unbedingt leicht in ihrem
Leben. Ihre Mutter ist psychisch krank und auch Mia und ihre Schwester bangen
nun Tag für Tag ob es ihnen wohl ähnlich ergehen wird. Dass Mia Dinge hinter
den Spiegeln sehen kann macht die Sache nicht unbedingt leichter. Als Mias
Schwester aufhört zu schlafen und plötzlich auch noch Stimmen hört ist Mia alarmiert.
Mias beste Freundin Caro ist auch keine sonderlich große
Hilfe. Sobald sie ihren Schwarm auch nur sieht ist Mia abgeschrieben. Sie
möchte nicht mit ihr gesehen werden, wechselt sogar die Straßenseite.
Niedergeschlagen und traurig begegnet Mia Branwell und ist sogleich fasziniert
von seiner Schönheit und seinen goldenen Augen. Für ihn ist sie bereit ihr
bisheriges Leben hinter sich zu lassen und folgt ihm.
Doch wohin wird diese Reise gehen?
Das Jugendbuch „Geigenzauber“ stammt von der Autorin Maja
Ilisch. Sie hat bereits andere Bücher, wie beispielsweise „Das Puppenzimmer“
herausgebracht, für mich war dieses Buch allerdings das erste der Autorin.
Die Protagonistin Mia ist 13 Jahre alt. Sie ist bereits
sehr reif für ihr junges Alter. Mia ist intelligent und sehr tapfer. Besonders
hat mir an ihr gefallen das sie Dinge nicht einfach so als gegeben hinnimmt,
sondern sie hinterfragt. In ihrem bisherigen Leben hat es Mia nicht immer
leicht gehabt. Ihre Mutter ist psychisch krank und Mia bangt nun das es ihr
vielleicht ähnlich ergehen könnte. Vor allem auch weil Mia Dinge, die sich
hinter Spiegeln befinden sehen kann.
Branwell ist ein mysteriöser und geheimnisvoller Typ. Er
wirkt einerseits äußerst anziehend, auf der anderen Seite aber auch irgendwie
unnahbar. Branwell ist sehr gut aussehend und ich kann schon verstehen wieso
sich Mia zu ihm hingezogen fühlt. Dennoch man fragt sich als Leser irgendwie
ständig was will er eigentlich? Dass er etwas verbirgt ist recht schnell klar.
Mias Mutter mochte ich irgendwie gar nicht. Sie wirkt
sehr auf sich bezogen und Mia muss viel für sie tun. Es wirkt aber so als ob
ihr Verhalten mit ihrer Krankheit zusammenhängt.
Caro, Mias beste Freundin, empfand ich als eher
egoistisch. Sie hat Probleme damit mit Mia gesehen zu werden und wechselt ja
sogar die Straßenseite. Und das nur wegen ihrem Schwarm.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Mia und Branwell
entwickelt hat mich nicht ganz überzeugt. Das liegt vor allem daran das Mia
noch so jung ist. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund sondern läuft eher
nebenher mit.
Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und
flüssig. Die knapp 300 Seiten ließen sich recht zügig lesen.
Das Geschehen wird aus Sicht von Mia in der personalen
Erzählperspektive geschildert. Es wird so eine gewisse Distanz gewahrt, was mir
in Anbetracht des doch recht schwierigen Themas, das Maja Ilisch anspricht, auch
gut gefallen hat.
Die Handlung an sich fand ich recht ansprechend. Es gibt
spannende Wendungen, die mich immer wieder zu weiterlesen animiert haben. Ma ja
Ilisch hat gekonnt phantastische Elemente mit Realem vermischt. Immer wieder
stellt sich auch die Frage danach was normal oder verrückt ist.
Das Ende hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Es
hinterlässt offene Fragen und regt so zum Nachdenken an wie es wohl weitergehen
könnte.
Fazit:
„Geigenzauber“ von Maja Ilisch ist ein gar nicht mal so
schlechtes Jugendbuch, das auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist.
Eine für ihr Alter bereits recht reife Protagonistin, ein
gut lesbarer Stil und die ansprechende Handlung machen dieses Buch durchaus
lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) lesbar.
 
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