Gelesen: “Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel” von Holly-Jane Rahlens

–      Broschiert: 432 Seiten
–      Verlag: Wunderlich
–      Sprache: Deutsch
–      ISBN-10: 3805250169
–      ISBN-13: 978-3805250160

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Klappentext:
Entscheide dich – für die Liebe oder für die Zukunft
Stell dir vor, du verliebst dich.
Stell dir vor, sie erwidert deine Liebe.
Aber in deiner Welt gibt es keine Liebe.
Und auch kein Ich.
Wie sagst du „Ich liebe dich“?
Stell dir vor, sie ist 250 Jahre vor dir geboren – und
ihre Welt ist dem Untergang geweiht.
Setzt du Dein Leben für sie aufs Spiel?
Meine Meinung:
Finn Nordstrom lebt im Jahr 2264. Er ist Historiker
und Fachmann für Sprachen. In seiner Welt gibt es die erste Person Singular
nicht mehr und auch die Liebe ist fast unbekannt.
Nachdem bei Ausgrabungen im Greifwalder Bodden ein
wasserdichtes Köfferchen mit Tagebüchern gefunden wurde wird Finn gebeten diese
zu übersetzen. Es handelt sich um Aufzeichnungen aus der Zeit zu Beginn des 21.
Jahrhunderts, die für Finn und die anderen Wissenschaftler wichtige Dokumente
sind.
Zuerst ist Finn enttäuscht, denn es sind nur kindliche
Erinnerungen eines weiblichen Teenagers, doch je mehr er von Eliana liest desto
mehr ist er von ihr fasziniert und fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen.
Als er wenig später ein Angebot bekommt bei der
Entwicklung des Reality-Spiel „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“
mitzuwirken sagt er zu. Dieses Spiel soll in den Jahren 2000-2018 spielen.
Im Spiel wirkt alles sehr realistisch und schnell wird
Finn klar, es ist gar kein Spiel, sondern er ist wirklich in der Zeit gereist.
Als er dann auch noch auf Eliana trifft, ändert sich
für Finn alles …
Der Roman „Everlasting“ zeigt dem Leser eine Welt auf,
wie sie in 250 Jahren sein könnte. Durch den Dark Winter ist alles anders
geworden, Bücher zum Beispiel sind absolute Mangelware und das Leben wird durch
Computer gesteuert.
Es ist interessant mitzuerleben, wie Finn die für uns
normale Welt betrachtet und beispielsweise darüber rätselt was Hubba Bubba ist
oder was es mit DSDS auf sich hat.
Die Protagonisten Finn und Eliana sind liebevoll und
der Leser gewinnt sie sehr lieb.
Finn ist sympathisch und durch die Zeitreisen
verändert sich sein Leben nachhaltig.
Eliana
ist ein typischer Teenager. Sie macht im Handlungsverlauf eine große
Entwicklung durch und ist witzig und charmant.
Die
Dialoge der beiden sind humorvoll und es sind allerlei Wortspielereien enthalten.
Auch
die Nebencharaktere sind sehr gelungen und passen sehr gut in die Geschichte
hinein.
Die
Handlung ist gefühlvoll, auch wenn es bis zum Ende hin rätselhaft und
geheimnisvoll bleibt. So wird der Leser immer wieder mitgerissen und seine
Fantasie wird angeregt.
Der
Schreibstil der Autorin ist locker, die Handlung lässt sich leicht verstehen
und flüssig lesen.
Die
Welt der Figuren wird detailreich beschrieben. Dadurch wirkt sie lebendig, der
Leser fühlt sich als Teil des Ganzen.
Fazit:
„Everlasting“
von Holy-Jane Rahlens ist ein fantastischer Roman, wo einfach alles stimmt.
Es
wird niemals langweilig oder uninteressant, es fehlt nicht an Spannung oder an
Romantik.
Oder
wie ein Mensch aus dem 23. Jahrhundert sagen würde:
„Diese Leserin findet „Everlasting“ einfach wundervoll!“
Vielen
Dank an den Wunderlich Verlag (Rowohlt) für dieses Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (Manja T.), hier (Manja Teichner) und hier (Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Liebe auf Bestellung” von Rike Stienen

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Taschenbuch: 206 Seiten
–         
Verlag: Oldigor Verlag
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3981476417
–         
ISBN-13: 978-3981476415

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Klappentext:
Marlene hat eine Pechsträhne. Ihr Freund Stephan entpuppt
sich als verheirateter Mann, und obendrein verliert sie auch noch ihren Job. Da
kommt das Geschenk ihrer Freundinnen zu ihrem 30. Geburtstag gerade recht: eine
Reise nach Venedig. Marlene reist allein, doch lange allein bleiben soll sie
nicht. Finden jedenfalls ihre Freundinnen und haben ihr einen “Mann für
alle Fälle” gebucht! Natürlich darf Marlene von dieser ganz speziellen
Dreingabe nichts wissen. Leider gestaltet sich die Umsetzung des Plans komplizierter
als gedacht. “Buchung” Ben fällt aus und schickt stattdessen seinen
Freund Jan ins Rennen. Der aber hat als Geophysiker nicht die leiseste Ahnung,
wie man eine Frau umgarnt. Kann das Glück Berge versetzen?
Meine Meinung:
Marlene, eine junge Gerichtsreporterin, steht kurz vor
dem Abschluss eines Artikels. Jeden Tag war sie bei Gericht und die lange
Gerichtsverhandlung neigt sich nun endlich dem Ende zu. Hier hat Marlene auch
den attraktiven Staatanwalt Stephan kennengelernt.
An jenem Tag möchte Marlene ihren Liebsten im Büro
überraschen und wird von dessen Anwaltsgehilfin rein gelassen. Diese stellt
gerade einen wunderschönen Rosenstrauß auf Stephans Schreibtisch. Marlene denkt
der sei für sie, ein Blick in die beiliegende Karte offenbart ihr jedoch schreckliches.
Stephan ist nicht nur verheiratet, nein er hat auch ein Kind.
Wütend stürmt Marlene aus dem Gerichtsgebäude, das Urteil
bekommt sie nicht mehr mit und somit ist sie ihren Job wohl auch los.
Ihre Freundinnen wollen sie ablenken bei ihrem
Lieblingsitaliener, wo sie Marlene auf deren 30. Geburtstag einstimmen möchten.
Ihr Geschenk, eine Reise nach Venedig. Ebenfalls enthalten ein „Mann für alle
Fälle“, der Marlene den Aufenthalt versüßen soll. Jedoch fällt Ben, so der Name
des Auserwählten, kurzfristig aus und stattdessen wird Jan, Bens bester Freund,
ins Rennen geschickt.
Ab diesem Zeitpunkt läuft nichts mehr wie geplant, das
Chaos ist vorprogrammiert …
Mit „Liebe auf Bestellung“ ist Rike Stienen ein
luftig-leichter Liebesroman gelungen, der immer wieder zu überraschen weiß. Mal
ist es romantisch und mal abenteuerlustig.
Marlene, die Protagonistin, ist liebenswert, man kann
sich als Leser(in) recht gut mit ihr identifizieren. Sie ist leicht chaotisch
und beweist eine gehörige Portion weiblichen Stolz, als sich die Geschichte
wendet.
Jan ist ein Geophysiker, dem es ziemlich schwer fällt
eine Frau zu umgarnen. Er springt für Ben ein.
Marlenes Freundinnen sind alle samt sympathisch. Sie
wollen ihr helfen, sie ablenken und das mit allen Mitteln.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, das Buch lässt
sich locker und flüssig in einem durchlesen.
Durch die recht bildhaften Beschreibungen taucht der
Leser in eine bunte Welt ein.
Es gibt zwei Handlungsstränge, den von Marlene und den
ihrer Freundinnen, die parallel zueinander erzählt werden. Am Ende werden beide
wieder vereint.
Das Ende kommt wie erwartet, wenn auch recht abrupt. Ein
oder zwei Seiten mehr wären hier vielleicht angebracht gewesen.
Fazit:
„Liebe auf Bestellung“ von Rike Stienen ist ein
wunderbarer Liebesroman.
Das Cover ist ansprechend, die Charaktere und Schauplätze
mit Liebe zum Detail ausgearbeitet.
Kurz um perfekt für gemütliche Lesestunden.
Vielen Dank an den Oldigor Verlag für dieses
Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Sternenfeuer: Gefährliche Lügen” von Amy Kathleen Ryan

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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
–         
Verlag: PAN
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3426283611
–         
ISBN-13: 978-3426283615

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Klappentext:
Du wirst angegriffen.
Du wirst entführt.
Du wirst belogen.
Aber gibst Du auf?
Niemals.
Meine Meinung:
Willkommen in der Zukunft.
Die Erde, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.
Alles ist verdorrt und unbewohnbar geworden.
Die Menschheit wird umgesiedelt, auf einen fernen
Planeten namens „New Earth“. Zwei Sternenschiffe, die „Empyrean“ und die „New
Horizon“ starteten im Abstand von 1 Jahr auf diese Mission.
Waverly und Kieran sind die ältesten Kinder auf der „Empyrean“
und da sie die ersten Kinder waren, die an Bord zur Welt gekommen sind, genießen
sie einen besonderen Status. Sie sind ineinander verliebt und sollen
schnellstmöglich heiraten und eine Familie gründen. Beide kennen nur das Innere
ihres Schiffs.
Plötzlich taucht aus dem Nichts das Schwesterschiff, die „New
Horizon“, auf. Die Crew überfällt die „Empyrean“ und alle Mädchen werden
entführt.
Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, sowohl auf der stark
beschädigten „Empyrean“ als auch für die Mädchen auf der „New Horizon“. Wie
sollen Kieran und die anderen Jungen die Mädchen befreien, wo die „Empyrean“
keinen Captain geschweige denn keine Erwachsenen mehr hat und es fast zu einer
Meuterei kommt?
In „Sternenfeuer: Gefährliche Lügen“ entführt Amy
Kathleen Ryan den Leser in die fernen Welten des Weltraums. Der Roman ist eine
Mischung aus Dystopie angereichert mit Sci-Ficiton Elementen und bietet einen
tollen Auftakt einer großen Sternensaga.
Der Leser wird von Beginn an mitgerissen und die Spannung
reist bis zur letzten Seite nicht ab.
Waverly, die weibliche Protagonistin, ist selbstbewusst
und bildet sich immer eine eigene Meinung. Sie ist eigentlich eine typische
Heldin. Allerdings ändert sich dies ein wenig als sie auf die „New Horizon“
kommt, wo sie negative Dinge über ihren Captain erfährt. Von da an sieht sie
die Dinge weitaus kritischer.
Kieran, Waverlys Freund, ist ein sympathischer junger
Mann. Er ist aber recht schnell mit der neuen Situation auf der „Empyrean“
überfordert und trifft demzufolge Fehlentscheidungen. Er besitzt wenig
Führungskraft, ist zu Beginn sehr gläubig und lehnt Gewalt strikt ab.
Dann ist das Seth, Kierans Gegenspieler. Er ist selbstbewusst
und sympathisch, verändert sich allerdings zunehmend im Laufe der Handlung. Wie
er zu Waverly wirklich steht wird nicht ganz klar deutlich.
Auch die Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet. Sie
bringen durch ihre eigenen Geschichten noch zusätzlich Spannung ins Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, die
Seiten ließen sich flüssig lesen. An manchen Stellen allerdings hielt ich die
Thematik ein wenig für zu langatmig. Sie schreibt sehr bildhaft, es ist ein
leichtes sich auf den Schiffen zurechtzufinden.
Das Buch ist in 6 Teile unterteilt. Zu Beginn lernt man
die Charaktere kenne, dann erfolgt die Trennung und ab diesem Zeitpunkt wird
die Handlung abwechselnd auf beiden Schiffen geschildert.
Die Handlung ist am Ende nicht abgeschlossen, es gibt
aber auch keinen fiesen Cliffhanger, der die Wartezeit bis zum nächsten Band
unerträglich macht.
Trotz allem möchte man als Leser wissen wie es
weitergeht.
Fazit:
„Sternefeuer: Gefährliche Lügen“ ist ein fesselnder und
spannender Roman, der sich durch die angesprochenen Themen aus der Masse abhebt.
Als Leser bekommt man so ziemlich alles geboten, von
einer zarten Liebesgeschichte über zwischenmenschliche Probleme bis hin zu
Kampfszenen. Alles wirkt glaubhaft und passt perfekt zusammen.
Von daher auf jeden Fall lesenswert!
Vielen Dank an den PAN Verlag für die Bereitstellung
dieses Leseexemplars.
Diese Rezenson wurde auch hier und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Elfenmagie” von Sabrina Qunaj

 

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Taschenbuch: 976 Seiten
–         
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Februar
2012)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3746627389
–         
ISBN-13: 978-3746627380

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Inhalt:
Die magische Elfenköngin Jahrtausende nach der Teilung
Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem
Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin
Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu
verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora
in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines
Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.
 

Meine Meinung:
Vanora wächst ohne ihre Mutter wohlbehütet bei ihrem
Vater auf.
Eines Tages taucht ein dunkel gekleideter Mann auf dem
Hof ihres Vaters auf, bei dem Vanora in die Lehre gehen soll. So lernt sie allerlei
Sachen, wie Bogenschießen oder auch Geschichten über die Elfen. Als Glendorfil,
so der Name des Mannes, plötzlich und unerwartet wieder verschwindet, glaubt
Vanora alles was er ihr über die Elfen erzählt hat sei frei erfunden.
Jahre später lernt Vanora Eamon kennen, der ihr letztlich
die Wahrheit über sie erzählt. Sie ist eine Halbelfe und ihre Bestimmung ist es
das Elfenreich Elvion wieder zu vereinen.
Allerdings ist da noch Alkariel, die Königin der
Lichtelfen, die ebenfalls an Vanora interessiert ist …
In ihrem Debütroman „Elfenmagie“ entführt Sabrina Qunaj
den Leser in eine einzigartige fantasiereiche Welt. Obwohl dieses Buch knapp
1.000 Seiten umfasst wird die Handlung niemals langweilig, die Spannungskurve
konstant hochgehalten.
Die Charaktere sind alle samt sehr liebevoll und
detailreich ausgearbeitet, so dass es ein Leichtes ist sich mit ihnen zu identifizieren.
Vanora, die Halbelfe, in deren Hand das Schicksal von
Elvion liegt, ist eine sympathische junge Frau. Obwohl sie bereits sehr viel
Leid ertragen musste wirkt sie aufgeschlossen und lebensfroh. Im Laufe des
Buches wird sie reifer, sie wächst mit ihren Taten. Vanora habe ich von Anfang
an sehr gemocht.
Glendorfil, de Elf, der Vanoras Lehrmeister war, ist
derjenige, der immer für andere da ist. Er wirkt sehr weise, ist er doch der
älteste Elf in Elvion. Sein Ende kam für mich sehr überraschend und seine
letztendliche Verbindung mit Vanora erscheint im Nachhinein logisch.
Eamon, der König des Schattenreichs, möchte Vanora immer
und überall beschützen. Er liebt sie, jedoch anders als sie ihn. Durch seine
Verliebtheit vergisst er jedoch des Öfteren seine wirklichen Pflichten.
Mit Nevliin, dem Fürsten von Valdoreen, hatte ich am
Anfang so meine Probleme. Er kommt unnahbar und geheimnisvoll daher, doch dies ändert
sich im Verlauf des Buches. Er und Vanora entdecken ihre Gefühle füreinander,
wodurch Nevliin menschlicher wird. Sein Leid am Ende des Buches war schwer zu
ertragen.
Die „Böse“ in „Elfenmagie“ ist ganz klar Alkariel, die
Königin der Lichtelfen. Sie ist machtbesessen und geht über Leichen. Sie war
mir als Leser von Anfang an unsympathisch.
Mit dem Kobold Bienli und seiner Frau Finola bringt
Sabrina Qunaj Humor ins Geschehen. Die beiden sind einfach nur liebenswürdig,
man muss sie einfach lieben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und
flüssig. Sie beschreibt die Charaktere und das Land Elvion sehr bildhaft und
detailreich, man hat als Leser stets den Eindruck man ist mittendrin statt nur
dabei.
Die Handlung wird aus insgesamt 5 Perspektiven
wiedergegeben, wodurch der Leser jede Seite sehr gut kennenlernt. Durch den
stetigen Wechsel wird die Handlung komplex und das Buch gewinnt an Tiefe.
Trotzdem ist es nie zuviel, es bleibt durchweg verständlich.
Das Ende von „Elfenmagie“ ist traurig aber in sich
geschlossen. Somit fällt die Wartezeit bis Juli 2012, wenn mit „Elfenkrieg“ der
zweite Teil erscheint, nicht ganz so schwer. Dennoch freue ich mich bereits
jetzt schon auf diesen Roman und bin gespannt wie es in Elvion weiter geht.
Fazit:
Mit „Elfenmagie“ hat Sabrina Qunaj einen erstklassigen
Debütroman abgeliefert.
Es stimmt einfach alles, die liebevollen Charaktere, die
reizende Liebesgeschichte und der Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende.
Für mich der beste Fantasyroman seit langem!
Ganz klar eine absolute Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Aufbau Verlag für dieses
Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Schattenblüte. Die Wächter” von Nora Melling

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Broschiert: 320 Seiten
–         
Verlag: Rowohlt
Polaris (1. März 2012)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3862520102
–         
ISBN-13:
978-3862520107

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Inhalt:
Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe. Silvester
in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald.
Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte
den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch
die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird,
stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist
einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter
im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen.
Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug? Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias
ein schreckliches Geheimnis verbindet…
Meine
Meinung:
Es
ist Winter in Berlin. In der Silvesternacht sind Luisa und Thursen nochmal im Wald,
wo alles angefangen hat. Sie wollen das schreckliche letzte Jahr zurücklassen
und gemeinsam in ein neues glücklicheres Jahr starten.
Doch
dieses Glück hält nicht lange, denn auf dem Heimweg finden die beiden eine
Leiche. Thursen ist sofort klar, dass dafür sein altes Rudel die Verantwortung
trägt. Daraufhin zieht er sich immer mehr von Luisa zurück, er weicht ihren
Fragen aus und wird immer merkwürdiger.
Wenig später lernt Luisa den jungen Elias kennen, er wird von einer Gruppe
Jugendlicher zusammengeschlagen. Sie rettet ihn und so erfährt sie mehr über
ihn. Er ist es auch, der sie mehr oder weniger nötigt sich ihren Ängsten,
besonders ihrer Krankenhausphobie, zu stellen.
Doch
auch Elias ist nicht der, der er zu sein scheint, auch er hat ein Geheimnis…
Nora
Melling entführt den Leser in „Schattenblüte. Die Wächter“ ein zweites Mal in
die Welt von Luisa und Thursen.
Die
Handlung spielt auch diesmal wieder in und um Berlin.
Luisa
ist in diesem zweiten Teil erwachsener geworden. Sie ist zwar nach wie vor
recht dickköpfig aber sie kämpf verbissen für ihre Liebe. Als Elias in ihr
Leben tritt ist sie hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, am Ende weiß sie
aber wo sie hingehört.
Thursen
bleibt auch diesmal wieder geheimnisvoll. Durch sein Verhalten werden immer
wieder Fragen aufgeworfen und man möchte als Leser wissen was er vor Luisa
verbirgt. Er liebt Luisa, egal was passiert und möchte sie beschützen.
Elias,
der neue Protagonist im Buch, kommt von Anfang an sympathisch rüber. Er ist
quasi das genaue Gegenteil von Thursen aber trotzdem ist er anziehend aber auch
geheimnisvoll.
Der
Schreibstil der Autorin ist, wie schon in Teil 1, unverwechselbar. Der Roman lässt
sich flüssig lesen. Die Sätze sind kurz und prägnant, wodurch man als Leser
innerhalb weniger Zeilen einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der
Charaktere erhält.
Die
Handlung wird diesmal abwechselnd aus Luisas und Elias’ Persepektive erzählt.
So gibt es zwei Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden und
am Ende in einem grandiosen Finale vereint sind. Allerdings schreit dieses
recht kurz gehaltene Finale sehr nach einer Fortsetzung, die hoffentlich kommen
wird.
Fazit:
Nachdem
ich schon für den ersten Teil eine Leseempfehlung ausgesprochen habe, kann ich
es für „Schattenblüte. Die Wächter“ ruhigen Gewissens auch tun.
Das
Buch ist einfach nur gelungen, das Cover traumhaft, einfach perfekt.
 
Vielen
Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diiese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Halo” von Alexandra Adornetto

–   
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
–   
Verlag: RowohltRotfuchs (1. März 2012)
–   
Sprache: Deutsch
–   
ISBN-10: 3499216000
–   
ISBN-13:
978-3499216008
Kurzbeschreibung:
In
dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle
Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis
eines Nachts drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen
Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany,
die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die
Schüler der Highschool– und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven
Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr,
denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer
als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge
auf Bethany geworfen hat …
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine
Meinung:

In
Venus Cove, einem beschaulichen Örtchen, passieren mehr und mehr seltsame
Dinge.
Aus
diesem Grund werden eines Nachts 3 Engel, Gabriel, der Erzengel, Ivy, eine
Seraph und Bethany, ein noch recht junger und unerfahrener Engel, in den Ort
gesandt. Sie sollen die Einwohner vor bösen Mächten beschützen.
Bethany
muss sich, neben der Engelsmission, allerdings noch etwas anderem stellen, sie
muss zur Highschool gehen. Dort lernt sie den Schulsprecher Xavier kennen und
verliebt sich in ihn.
Während
Bethany ihre erste große Liebe erlebt sammeln sich jedoch die finsteren Mächte
und ein unausweichlicher Kampf, bei dem Bethany ins Visier gerät, steht bevor …
In
„Halo“, geht es in erster Linie um die Liebe zwischen einem Menschen und einem
Engel.
Die weibliche Protagonistin Bethany lernt der Leser als sehr unerfahren und
manchmal auch als naiv kennen. Liebesgefühle sind ihr fremd, sie ist aber sehr wissbegierig
und möchte alles darüber erfahren.
Aus
ihrer Sicht ist das Buch auch geschrieben und so baut der Leser relativ rasch
eine Bindung zu ihr auf. Mir jedenfalls war sie sympathisch und ich habe mit
ihr geliebt und auch gelitten.
Der
männliche Protagonist Xavier hat bereits schon einmal geliebt, allerdings ist
er danach sehr tief gefallen. In Bethany findet er wieder Lebensmut und eine
neue Liebe.
Die
Nebencharaktere, Ivy und Gabriel, werden als sehr schöne Personen, die mit
keinerlei Problemen zu kämpfen haben, beschrieben. Allerdings war mir dies an
manchen Stellen doch etwas zuviel des Guten.
Ein
wenig schade fand ich, dass die eigentliche Mission, der Kampf gegen die
dunklen Mächte, hier in Gestalt von Jake Thorn, durch die Liebesgeschichte, die
wirklich klischeehaft und stellenweise kitschig daherkommt, etwas ins Abseits
getrieben wird.
Ich
habe aber die Hoffnung, dass sich dies in den Folgebänden wieder verschieben
wird. Es würde der Geschichte jedenfalls gut tun.
Der
Schreibstil von Alexandra Adornetto ist sehr leicht, die Seiten ließen sich
angenehm flüssig lesen.
Sie
beschreibt die Umgebung und die Personen selber recht bildhaft und detailreich,
so dass man sich alles gut vorstellen kann.
Leider
endet „Halo“ mit einem Cliffhanger, der mir die Wartezeit bis „Hades“ im
November 2012 doch recht schwer macht.
Zum
Schluss möchte ich noch ein paar Worte zum Cover und der Gesamtgestaltung
sagen.
Das
Cover ist einfach wundervoll. Es passt sehr gut zum Geschehen.
Unter
dem Schutzumschlag kommen Ranken zum Vorschein, die im Buch selber auch
aufgegriffen werden, z.B. bei den Kapitelanfängen. Somit entsteht ein stimmiges
Ganzes.
Fazit:
In
„Halo“ von Alexandra Adornetto kommt jeder Engelsfan auf seine Kosten. Die
Personen sind charmant, intelligent und liebenswürdig.
Wenn
man gleichzeitig noch in eine süße Liebesgeschichte eintauchen möchte, ist man
bei diesem Buch genau richtig.
Ich
habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und „Hades“ werde ich auf jeden Fall
auch lesen, immerhin möchte ich wissen wie es weitergeht.

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Reiheninfo:
„ Halo“ 01.
März 2012
„ Hades“
November 2012
„ Heaven“
März 2013 

Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.