Gelesen: “Drachenhaut” von Francis G. Hill

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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
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Verlag: arsEdition (6. Juli 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3760784534
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ISBN-13: 978-3760784533
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Kurzbeschreibung:
Drachenerwachen Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam
durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen
verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann? Fernab der
höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im
Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch
ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas
Schicksal ein? Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird
das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf
geheimnisvolle Weise verwoben ist und der eine magische Vewandlung bevorsteht.
(Quelle: arsEdition Verlag)

Meine Meinung:
Die Götter liegen im Wettstreit. Der listige Noga, der Gott
der Schlangen, und die anmutige Peri Baru, die Fürstin der Feen, wetten
miteinander. Ein Teil dieser Wette ist es das der Noga den Prinzen Massinissa,
Sohn des mächtigen aber auch grausamen Shâyas und gleichzeitig auch Patenkind
der Peri Baru, mit einem Fluch belegt. Durch diesen Fluch ist der Prinz in der
einen Monatshälfte ein gefährlicher Werpanther, in der anderen Monatshälfte
dann aber ein verwachsener kamelähnlicher Zwerg. Nur ein Tag im Monat bleibt
ihm, wo er ein ganz normaler Mensch sein kann, Dunkelmond.
Und dann ist da noch das Waisenkind Lilya, das bei ihrem
Großvater, dem mächtigen Beg und Magier Kobad aufwächst. Durch ihre dunkle Haut
und ihre Brandnarben wird Lilya von den meisten Familienmitgliedern gemieden.
Zudem gibt es Neid und üble Gerüchte über sie, da ihr Großvater ihr mehr Zeit
widmet als irgendwem anders. Lilya ist ziemlich einsam und verlässt so auch
kaum das Haus.
Doch schon bald werden die Schicksale von Massinissa und
Lilya miteinander verbunden ein …
„Drachenhaut“ ist der neu Jugendroman aus der Feder von
Francis G. Hill. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich niemand geringerer als
die Autorin Susanne Gerdom.
In diesem Buch entführt die Autorin den Leser in eine
Welt wie in einem Märchen aus tausendundeiner Nacht.
Die weibliche Protagonistin Lilya ist etwas schwierig. U Beginn
wirkt sie wie ein kleines verwöhntes Kind und handelt von oben herab. Im
Handlungsverlauf wandelt sie sich zwar aber dennoch auch am Ende ist sie oft
noch stur und dickköpfig.
Prinz Massinissa wird durch einen Fluch zum Panther Amayyas
oder zum Zwerg Massin. Dadurch ist er sehr unglücklich, denn er kann kein
normales Leben mehr führen. Massinissa hat eine ruhige und sensible Art an
sich, man muss ihn einfach mögen.
Leider bleiben neben den beiden die anderen Charaktere
ziemlich blass. Dies ist besonders bei Lilyas neuer Familie sehr schade, über
sie hätte ich gerne etwas mehr erfahren. Auch ihr Freund Yani ist zu wenig am
Geschehen beteiligt als das man ihn richtig kennenlernen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und gehoben
aber dennoch ließ sich der Roman gut und leicht lesen. Auch fehlt es nicht an
Humor im Text, so wird das Geschehen etwas aufgelockert.
Gut finde ich, dass die orientalischen Begriffe am Ende
in einem Glossar nochmal genauer erklärt werden.
Die meiste Zeit wird das Geschehen aus Lilyas Perspektive
geschildert. Ab und an aber wechselt die Perspektive zu Amayyas, so lernt man
ihn auch besser kennen.
Die Handlung an sich ist spannend, besonders auch, weil
immer wieder geschickt Wendungen herbeigeführt werden.
Allerdings sind auch immer wieder Zeitsprünge im Text,
die eher verwirren als das sie hilfreich sind.
Das Ende ist abgeschlossen und absolut schlüssig. Es
passt einfach zum gesamten Geschehen.
Fazit:
„Drachenhaut“ von Francis G. Hill ist ein etwas anderer
Fantasyroman.
Ansprechend sind hier vor allem der Schreibstil und auch
die eingebrachten fantastischen Elemente.
Für Fantasyfans und Liebhaber von Geschichten aus 1001
Nacht durchaus zu empfehlen.
Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Verlag arsEdition für dieses Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Im Bann des Nebels 01: Der Schwur” von Astrid Vollenbruch

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Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
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Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos) (6. August 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3440132331
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ISBN-13: 978-3440132333
Kurzbeschreibung:
Eben noch schien in Sophias Leben alles ganz normal. Aber
woher kommt das geheimnisvolle graue Pferd, das durch den Wald streift? Als
Sophia ihm nachgeht, gerät sie nach Parva, das Reich im Nebelmeer. Eine
abenteuerliche Reise durch ein mystisches Land voller Gefahren und fremder
Wesen beginnt. Zusammen mit dem Einhorn Nachtfrost und Darian, dem jungen
Thronfolger, muss sie das bedrohte Land vor dem Untergang retten – denn in
Parva ist Sophia die Auserwählte…
(Quelle: Kosmos Verlag)

Meine Meinung:
Sonja und ihre Freundin Melanie kümmern sich gemeinsam
regelmäßig um die Ponys vom Waldhof. Als Sonja einmal alleine hinfährt, Melanie
ist lieber im Schwimmbad, sind die Tiere und deren Besitzer plötzlich
verschwunden. In der Zeitung wird berichtete, der Waldhof wurde geschlossen.
Zeitgleich wurde im Wald ein verletztes und abgemagertes graues Pferd
gesichtet, das auch Sonja schon gesehen hat.
Bei ihrer Suche nach diesem Pferd wird sie von einer
Gruppe jugendlicher Rowdies, den „Hell´s Devils“ überrascht und das Pferd kann
sie gerade noch vor deren Gewalt retten. Und plötzlich ist Sonja nicht mehr in
ihrer Welt auf einem grauen Pferd, sondern in einer fremden, märchenhaften Welt
und das Tier unter ihr ist ein schwarzes Einhorn mit silbernen Schweif und
silberner Mähne, das auf den Namen Nachtfrost hört.
In dieser Welt findet Sonja ein Amulett, das sie an sich
nimmt um es dem Besitzer wiederzubringen. Das Land, wo Sonja nun ist, heißt
Parva und bald schon lernt sie Elri und Lorin vom Volk der Nomaden kennen.
Einhörnern wird hier sehr großer Respekt entgegengebracht, sie heißen dort
Taithar. Und es ist auch außergewöhnlich das Nachtfrost Sonja auf sich trägt.
Aber Parva ist nicht nur schön, es lauern auch Gefahren.
Eine ist der Spürer, der Sonja verfolgt um das Amulett zu bekommen.
Sonja steht nun als Trägerin des Wolfsamuletts vor der
Aufgabe ihren neuen Freunden zu helfen und Parva zu retten.
Es beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Reise …

„Im Bann des Nebels 01: Der Schwur“ ist der Auftaktband
einer Trilogie rund um das Land Parva und Sonjas Abenteuer dort.
Das Buch umfasst die ersten beiden Bände der 6-teiligen „Einhornzauber“-Reihe
von Astrid Vollenbruch. Die Bücher wurden im Kosmos Verlag neu arrangiert und
erscheinen nun als Trilogie mit jeweils 2 Teilen pro Buch.
Die Autorin ist unter anderem auch bekannt von „Die drei
???“.
In der Geschichte tauchen viele Charaktere und Kreaturen
auf, manche sind gut, andere wiederum böse.
Die Protagonistin Sonja ist eine Pferdenärrin. Sie hat
eine sympathische Art an sich. Im Wald findet Sonja Nachtfrost, der sie mit
nach Parva nimmt. Von da an ist für sie nichts mehr wie es war. Sonja wird
quasi erwählt Parva zu retten, sie findet das Wolfsamulett.
Neben Sonja gibt es noch weitere Charaktere, die eine
mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Da wären beispielsweise ihre Freundin
Melanie, ihr großer Bruder Philipp und auch der ehemalige Amulettträger Darian,
der von Parva in die Menschenwelt gelangt ist.
Sie alle wurden von Frau Vollenbruch gut in die
Geschichte eingearbeitet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht
lesbar. Anhand von bildhaften Beschreibungen kann man sich als Leser Parva und
dessen Bewohner sehr gut vorstellen.
Die abwechslungsreiche und spannende Handlung wird aus
verschiedenen Perspektiven geschildert. Als Leser ist man immer ganz nah am
Geschehen dran und verpasst so kein einziges wichtiges Detail.
Das Ende wirkt abgeschlossen aber man möchte trotzdem
wissen wie es mit Sonja, Melanie, Darian, Nachtfrost und all den anderen
weitergeht und was Sonja in Parva noch so alles erlebt.
Fazit:
„Im Bann des Nebels 01: Der Schwur“ von Astrid
Vollenbruch ist ein abwechslungsreicher und spannender Auftakt der Trilogie.
Die Idee hinter der Geschichte wirkt frisch und Parva ist
eine faszinierende Kulisse für Sonjas Abenteuer.
Ein Roman, der Lust auf mehr macht.

Vielen Dank an den Kosmos Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

 

Gelesen: “Spiel des Lebens” von Veit Etzold

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Broschiert: 349 Seiten
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Verlag: Ink (13. September 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3863960483
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ISBN-13: 978-3863960483

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Kurzbeschreibung:

Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl.
Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in
ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz
London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der
vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den
Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für
sein mörderisches Spiel ausgewählt?
(Quelle: Egmont INK)

Meine Meinung:
Emily kommt aus gutem Hause. Kurz vor ihrem 18.
Geburtstag tritt sie ihr erstes Semester am Londoner King´s College an. Dafür
ist sie extra von ihrem Elternhaus in Notting Hill ins Studentenwohnheim
gezogen. Ihre beste Freundin Julia wohnt ebenfalls mit im Wohnheim.
Schon am ersten Tag erhält Emily eine unheimliche
Nachricht, die zusammen mit einem Luftballon an ihrem Spint befestig ist. „Du
hast mir mein Leben gestohlen. Und ich hole es mir zurück.“, steht da und für
Emily beginnt ein wahrgewordener Alptraum. Ein Irrer jagt sie in einem Spiel
durch London. Wenn Emily eines der Rätsel nicht löst, sterben Menschen.
Und der Irre hat es auch auf Emily abgesehen, in ihrem
ganz persönlichen „Spiel des Lebens“ …
„Spiel des Lebens“ ist ein spannender Jugendthriller aus
der Feder von Veit Etzold. Es ist der erste des Autors, der selber am King´s
College in London studiert hat.
Die auftretenden Charaktere hat der Autor sehr gut
dargestellt.
Mit der Protagonistin Emily kann man sich als Leser sehr
gut identifizieren. Sie ist froh von zu Hause weg zu kommen, ihre Mutter ist
sehr fürsorglich, ihr Vater arbeitet mehr als das er zu Hause ist. Doch Emilys
neu gewonnene Freiheit erhält einen jähen Dämpfer, als die Jagd durch London
beginnt. Manchmal kommt Emily etwas schusselig rüber, aber sie handelt trotzdem
immer clever und nachvollziehbar.
Neben Emily gibt es noch andere Charaktere, die gut in
die Geschichte eingepasst sind.
Hervorzuheben sind hier besonders Ryan, ein sympathischer
junger Mann, Julia, Emilys beste Freundin, und Emilys Eltern, die mehr wissen
als sie zugeben wollen.
 Der Schreibstil
des Autors ist flüssig und gut lesbar. Die Umgebung und auch die Gefühle und
Gedanken der Protagonistin beschreibt er sehr gut, man kann es sich jeder Zeit
vorstellen.
Das Geschehen wird aus Sicht von Emily geschildert.
Zwischendurch gibt es aber immer wieder Einschübe aus Sicht des Täters, die
dessen Wahnsinn sehr gut verdeutlichen.
Die Spannungskurve wird im Buch konstant hochgehalten. Es
fesselt von Anfang bis zu Ende.
Das Ende selber bietet Gänsehaut pur. Allerdings ist es
offen und macht Lust auf einen hoffentlich recht schnell kommenden zweiten
Teil.
Fazit:
„Spiel des Lebens“ von Veit Etzold ist ein wirklich
genialer Jugendthriller.
London als Kulisse passt sehr gut und die Handlung ist
wirklich spannend und fesselt den Leser.
Ganz klar eine Leseempfehlung.
Vielen Dank an den Egmont Ink Verlag für das bereitgestellte Vorabexemplar und für die tolle Leserunde auf lovelybooks.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Verbannt zwischen Schatten und Licht” von Kira Gembri

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Taschenbuch: 340 Seiten
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(10. Juni 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 1478191872
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ISBN-13: 978-1478191872
Kurzbeschreibung:
Den Start an ihrer neuen Schule hat Lily sich wirklich
ganz anders vorgestellt: Schon am ersten Tag setzt ihre überdrehte Freundin
Jinxy alles daran, sie zu verkuppeln, und ihr angeborener Hang zum
Pechvogeldasein lässt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern. Umso
überraschter ist Lily deshalb, als sie um ein Date gebeten wird – und das
ausgerechnet von dem umwerfend gut aussehenden Rasmus (aka “Mr.
Schlafzimmerblick”)! Doch dann verläuft das Treffen ganz anders als
erhofft, und wenig später wird Rasmus in einen rätselhaften Unfall verwickelt.
Während Lily noch glaubt, Prügeleien auf Partys und Peinlichkeiten auf dem
Schulball seien die größten Probleme, mit denen sie fertigwerden muss, wird sie
bereits hineingezogen in eine Rivalität zwischen Schatten und Licht …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Die 16-jährige Lily und ihre etwas schräger Freundin Mia,
genannt Jinxy, wechseln gemeinsam die Schule. Doch Lilys Start dort ist alles
andere als gut, ständig tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und als
ob das noch nicht genug wäre hat Jinxy sich auch noch in den Kopf gesetzt Lily
zu verkuppeln. Dafür gibt es zwei perfekte Kandidaten. Für Jinxy ist Sam der
perfekte Freund für Lily aber Lily fühlt sich vom düsteren „Mr. Schlafzimmerblick“
Rasmus magisch angezogen.
Es kommt zum ersten Date, doch das endet in einer
Katastrophe. Lily weiß nicht ob Rasmus nur verstört ist oder aber sogar nach
ihrem Leben trachtet.
Als Lilys Eltern wieder geschäftlich verreist sind und
Lily alleine zu Hause ist dringen aus der Küche merkwürdige Geräusche zu ihr.
Als sie nachschaut findet sie das Armband von Rasmus.
Wer ist Rasmus wirklich? Ein Einbrecher? Ein Mörder?
„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ ist der Debütroman
der Autorin Kira Gembri. Anzusiedeln ist der Roman, der sowohl als eBook als
auch als Taschenbuch erschienen ist, im Jugendfantasygenre.
Die Charaktere hat Frau Gembri alle samt sehr gut
ausgearbeitet und durchdacht.
Lily ist ein ziemlich tollpatschiges Mädchen. Egal was
sie macht, das Pech verfolgt sie recht hartnäckig. Sie wirkt unscheinbar,
besonders neben ihrer Freundin Mia. Mit Literatur kennt sich Lily gut aus, was
auch im Buch immer wieder zu bemerken ist. Durch ihre liebenswerte Arte war mi
Lily sehr sympathisch und ich habe sie sehr gemocht.
Lilys Freundin Mia, auch Jinxy genannt, ist das komplette
Gegenteil. Sie ist selbstbewusst und kontaktfreudig. Allerdings ist Jinxy
ziemlich schräg und wird meist als Klassenclown bezeichnet. Gegenüber Lily hat
sie einen Beschützerinstinkt und zugegeben an manchem Missgeschick Lilys ist
Jinxy nicht ganz unbeteiligt. Trotz allem sind Lily und Jinxy ein perfektes
Team und ergänzen sich wunderbar.
Rasmus ist geheimnisvoll und undurchsichtig. Er wird von
den anderen Schülern gemieden, da er sich meist schwarz kleidet und ihn dadurch
eine düstere Ära umgibt. Doch trotz seiner meist schroffen Art hat Rasmus einen
weichen und lieben Kern.
Sam ist in Jinxys Augen der perfekte Freund für Lily. Er
entwickelt auch Gefühle für sie, doch Lily hat nur Augen für Rasmus. Daher
spielt Sam meist nur die zweite Geige. Er ist sympathisch aber sehr schüchtern.
Im Roman spielt Sam seine ganz eigene Rolle und seine Entwicklung ist
überraschend überzeugt aber.
Im Buch tauchen kaum weitere Nebencharaktere auf.
Vielleicht ist hier und da mal ein Lehrer aber das wars dann auch schon. So
kann man sich gut auf die genannten Protagonisten konzentrieren.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker. Auch
der Humor kommt nicht zu kurz. Die Schilderungen von Lilys Alltag und ihrer
Tollpatschigkeit zaubern dem Leser nicht selten ein Schmunzeln ins Gesicht.
Erzählt wird die Geschichte aus Lilys Sicht in der Ich-Perspektive.
Zwischendurch gibt es aber noch kursiv dargestellte Textpassagen, die von einer
anderen Person erzählt werden. Als Leser rätselt man wer diese Person sein
könnte.
Die Handlung beginnt sanft, dann aber steigert sich der
Spannungsbogen und wächst bis zum Schluss, wo er seinen Höhepunkt erreicht.
Das Ende kommt dann geballt und war für mich etwas
unerwartet. Dennoch hat es gut gepasst und war nachvollziehbar.
Fazit:
„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ von Kira Gembri
ist ein gelungener Debütroman.
Auch wenn die Autorin nichts wirklich Neues einbringt,  so überzeugt der Roman dennoch durch seine
sympathischen Protagonisten und den tollen Schreibstil.
Absolut empfehlenswert.
Vielen Dank an “Wir Lesen” für das Rezensionsexemplar.
Dort wird die Rezension auch exclusiv zu lesen sein.

Gelesen: “Herzen aus Stein: Wächterschwingen 01” von Inka Loreen Minden

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Format: ePub
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
400 Seiten
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Verlag: Sieben Verlag (24. August 2012)
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Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:

Eine Hexe auf der Flucht vor grausamen Dämonen – Ein
Gargoyle, ihr heimlicher Beschützer.
Niemals darf er sich ihr zeigen, niemals darf er sich in sie verlieben, die
Konsequenzen wären verheerend. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Noir, die
letzte Überlebende eines Hexenklans, ist auf der Flucht vor Dämonen, die einst
ihre Familie auslöschten. Sie weiß nicht, dass sie in dem Gargoyle Vincent
einen Beschützer hat, der sie Tag und Nacht bewacht, während sie versucht, die
Mörder ihrer Eltern zu finden.
Um Noirs Leben zu retten, muss Vincent seine Deckung aufgeben. Auch wenn
zwischen den beiden sofort eine unwiderstehliche Anziehungskraft herrscht,
dürfen sie niemals ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen. Denn Vincent wurde
mit einem Fluch belegt. Alles, was er in seiner menschlichen Gestalt berührt,
wird zu Stein.
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:
Die Eltern der Hexe
Noir wurden bei einem Angriff eines Dämons getötet und ihr Bruder Jaime wurde
entführt. Der Dämon hatte es auf ein magisches Artefakt abgesehen, welches von
Noirs Eltern beschützt wurde.
Das magische
Artefakt besteht aus zwei Ketten, die nun getrennt wurde. Eine ist im Besitz
des Dämons, die andere konnte Noir retten. Diese hütet sie nun und ist dadurch
in ständiger Gefahr.
Der Gargoyle
Vincent ist schon seit Jahren Noirs Beschützer. Allerdings darf er sich ihr
nicht zeigen oder sie gar berühren, das sind die Gesetze seiner Rasse. Während
dieser Zeit hat er sich in Noirs verliebt, doch er kann seine Gefühle nicht
ausleben. Vincent ist außerdem mit einem Fluch belegt, alles was menschlich ist
wird, wenn er es berührt zu Stein.
Noir hat nur
Hinweise auf das andere Stück des Artefakts bekommen und macht sich auf den Weg
nach Paris. Vincent folgt ihr dicht auf den Fersen. Als Noir in eine Situation
gerät, aus der sie sich nicht alleine befreien kann, offenbart sich Vincent
ihr.
Doch das ist erst
der Anfang …
„Herzen aus Stein“
ist der Auftaktband der „Wächterschwingen“- Reihe aus der Feder von Inka Loreen
Minden.
Für mich war es der
erste Roman der Autorin.
Die weibliche
Protagonistin Noir, eine Hexe, möchte nach dem Dämonenangriff ihren Bruder
retten, der entführt wurde. Er ist der einzige ihrer Familie, der ihr noch
bleibt, wurden ihre Eltern doch bei besagtem Angriff getötet. Noir spürt, dass
sie irgendwer auf sie aufpasst, kann aber ihren Begleiter nicht sehen.
Vincent, ein
Gargoyle, ist Noirs Beschützer. Er ist halb Mensch, halb Gargoyle und wurde mit
einem Fluch belegt. Alles menschliche, das er berührt, wird zu Stein. In Sachen
Liebe ist er ziemlich unerfahren und verliebt sich während er auf Noir aufpasst
in sie. Die Romanze zwischen den beiden nimmt einen großen Teil der Geschichte
ein.
Neben diesem Parr
gibt es noch ein weiteres, das eine tragende Rolle spielt. Dies sind der Dämon
Ash, der vorgibt ein ganz Harter zu, ist er aber nicht, und der Engel Cora.
Alle Charaktere,
die Frau Minden in ihrem Roman aufführt, haben eine eigene
Hintergrundgeschichte. Teilweise haben sie Ecken und Kanten, was sie glaubhaft
erscheinen lässt.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und gefühlvoll. Die erotischen Szenen hat sie sehr
ästhetisch beschrieben.
Die Geschichte wird
aus den Perspektiven der 4 Protagonisten geschildert. Die Erzählstränge der
Einzelnen laufen parallel und führen am Ende zusammen.
Die Handlung selber
ist actionreich und fesselt. Besonders ab dem Moment, wo die Erzählstränge
zusammengeführt werden, steigt die Spannungskurve nochmals an.
Das Ende ist in
sich abgeschlossen, zeigt aber kleine Einblicke in die Fortsetzungen auf.
Fazit:
„Herzen aus Stein: Wächterschwingen
01“ von Inka Loreen Minden ist ein rundum gelungener Auftakt der Reihe.
Der Roman besticht
mit gut ausgearbeiteten Protagonisten, ästhetischer Erotik und einer spannend
gehaltenen Handlung. Er macht Lust auf mehr.
Definitiv
lesenswert.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Ein Sixpack zum verlieben” von Rike Stienen

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Format:
PDF
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
228 Seiten
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Verlag: Oldigor Verlag (12. März 2012)
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Sprache: Deutsch
Klappentext:
Laura lebt mit Mann und Sohn zusammen im Haus ihrer immer
nörgelnden Schwiegermutter am oberbayerischen Alpenrand. Ihr Frust entlädt
sich, als sie ihren Geburtstag allein mit dem Schwiegermonster und deren
betagten Freundinnen begehen soll, und sie nimmt reißaus, um sich mit ihrer
Freundin Kerstin eine vergnügliche Zeit in Köln zu gönnen. Weil diese in London
festsitzt, landet Laura allein in der Show der strippenden Sixpackboys und
gewinnt nicht nur eine heiße Nummer auf der Bühne, sondern auch einen
besonderen Abend mit einem der attraktiven Männer. Sie verliebt sich gegen alle
Vernunft in ihn, aber verdrängt ihre Gefühle wegen ihrer Familie. Als sie ihre
Liebe zu ihm endlich über Moral und Pflichtgefühl stellt, ist ihr Traummann
spurlos verschwunden…

Meine Meinung:
Laura lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn am
oberbayrischen Alpenrand im Haus der ewig nörgelnden und nervenden
Schwiegermutter Helene. Als Laura ihren Geburtstag mit Helene und deren schon
recht betagten Freundinnen verbringen soll, mag Laura nicht mehr und ergreift
die Flucht. Lieber möchte sie sich mit ihrer Freundin Kerstin eine schöne Zeit
in Köln machen. Diese sitzt allerdings in London fest und so landet Laura
schließlich alleine in der Show der strippenden Sixpackboys. Da sieht Laura
nicht nur eine heiße Show auf der Bühne, sondern erlebt auch einen ganz
besonderen Abend mit einem der Männer. Laura verliebt sich in ihn, verdrängt
ihre Gefühle aber aufgrund ihrer Familie.
Als sie dann endlich bereit ist zu ihren Gefühlen zu
stehen muss sie aber leider feststellen, dass ihr Traummann verschwunden ist …
Nach „Liebe auf Bestellung“ ist „Ein Sixpack zum
verlieben“ mein zweiter Roman, den ich von Rike Stienen gelesen habe. Im
Vergleich zum ersten Buch ist diese Geschichte anders hat aber dennoch einen
ganz eigenen Charme.
Die Protagonistin Laura, 42 Jahre alt, ist ein ganz
normaler Mensch, der sich durch den alltäglichen Wahnsinn schlagen muss, den
wahrscheinlich jeder kennt. Während sie versucht alles unter einen Hut zu
bringen vergisst sie sich und ihre Bedürfnisse oftmals völlig. Laura ist
herzensgut und war mir einfach sehr sympathetisch. Sie entwickelt sich von der anfangs
schüchternen Hausfrau zu einer selbstbewussten Frau, die es wagt eigene Wege zu
gehen.
Auch die anderen Charaktere hat Frau Stienen gut
dargestellt.
Kerstin, Lauras Freundin, ist einfach eine tolle Person.
Sie ist liebenswert, witzig und spontan, kurz eine Freundin, wie man sie sich
nur wünschen kann.
Helene, das „Schwiegermonster“, ist wirklich herrlich.
Sie ist die perfekte Schwiegermutter, und manch einer wird seine eigene in ihr wiedererkennen.
Sie wurde mir sehr viel Humor von Frau Stienen erschaffen.
Ja und dann ist das noch Sven, einer der Sixpackboys. Er
ist attraktiv und schlicht und einfach ein echter Traummann.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Frau
Stienen schafft es den Leser mit ganz einfachen Mitteln in eine stimmige Geschichte
zu ziehen, in der man vollkommen abtauchen kann.
Es gibt einige Überraschungen im Verlauf der Handlung.
Allerdings ist das Ende recht vorhersehbar, aber dies tut
dem Lesen keinen Abbruch.
Fazit:
„Ein Sixpack zum verlieben“ von Rike Stienen ist ein
locker leichter Roman. Er eignet sich perfekt für vergnügliche Lesestunden.
Auf jeden Falls zu empfehlen.
Vielen Dank an den Oldigor Verlag für die bereitgestellte Rezensions-PDF.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
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