Gelesen: “Gut. Besser. Das Beste auf der Welt” von Johanna Lindbäck

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Taschenbuch: 368 Seiten
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Verlag: Beltz &
Gelberg
(8. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407811446
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ISBN-13: 978-3407811448
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Välkomen hem
Kurzbeschreibung: 
Nach einem Jahr London kommt
Sara zurück nach Luleå. Nichts hat sich verändert – aber für Sara ist alles
anders: Soalsoballesnormalwäreaberichsterbe. Sie verliebt sich in Adrian, wenn
da nicht ihr Ex wäre … Eine aufregend authentische Liebesgeschichte, rasant,
knisternd, witzig erzählt – ein Liebesdrama.
Herzlich willkommen daheim: Die schwedische Kleinstadt ist nett, aber es hat
sich nichts verändert, derselbe Trott wie ehedem. Also geht Sara wieder in
dieselbe Schule, geht joggen, trifft sich mit ihren Freundinnen zum
Filme-Gucken. So what. Erst als sie Adrian im Jiu-Jitsu-Kurs kennenlernt, sich
jeden Tag ein bisschen mehr in ihn verliebt und ihr klar wird, dass Mattias
wirklich nur ein Ex-Freund ist, weiß sie, dass jetzt, in diesem Moment, ihr
Leben neu anfängt. 
(Quelle: Beltz & Gelberg)

Meine Meinung:
Nach einem Jahr in London kehrt Sara zurück in ihre
schwedische Heimat. Bevor sie nach London abgereist ist war sie 2 Monate mit
Mattias zusammen, von dem sie sich noch vor ihrer Abreise getrennt hat.
Nun, da Sara wieder zurück ist, drehen sich ihre Gedanken
nur um das erste Treffen mit Mattias. Wie wird es ablaufen? Was werden sie
sagen? Ist er mittlerweile bereit für eine normale Freundschaft? Aber Sara
macht sich auch Gedanken darüber wie es mit Bella, Mattias’ Zwillingsschwester
und ihre beste Freundin sein wird.
Dann ist sie da, die erste Begegnung und sie verläuft
total peinlich. Sara und Mattias reden kaum miteinander, wissen nicht wie sie
sich verhalten sollen. Die ganze Situation ist für Sara sehr schmerzlich. Sie
fühlt sich plötzlich sehr alleine.
Da trifft sie im Jiu-Jitsu Kurs ihren neuen Nachbarn
Adrian wieder und von Stunde zu Stunde kommen die beiden besser miteinander
klar. Sie reden viel miteinander und Sara bemerkt sie empfindet mehr für
Adrian.
Doch was ist mit Mattias?
„Gut. Besser. Das Beste auf der Welt“ ist ein Jugendbuch,
welches aus der Feder der schwedischen Autorin Johanna Lindbäck. In Schweden
hat sie bereits mehrere Romane veröffentlicht, hier in Deutschland ist dies ihr
erstes Buch.
Sara ist ein recht sympathisches junges Mädchen. Sie
wirkt wie jemand von nebenan, den man vielleicht sogar schon ewig kennt. Nach
ihrer Rückkehr ist Sara sehr verunsichert, da sie nicht weiß wie es mit Mattias
weitergehen wird. In mancher Situation tat Sara mir schon recht leid.
Adrian ist ein wirklich klasse Kerl. Er ist sympathisch,
ich habe ihn sehr gerne gemocht. Adrian ist Saras neuer Nachbar und sehr
schlagfertig. Die Szene zwischen ihm und Sara waren wirklich ziemlich toll
dargestellt und witzig.
Die anderen Figuren im Buch, wie Mattias und auch Bella,
bleiben leider etwas blass im Gegensatz zu beispielsweise Sara. Eins aber kann
ich sagen Mattias habe ich nicht so sonderlich gerne gemocht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und soweit
gut lesbar. Es gibt ein paar schwedische Namen, die vielleicht ein kleiner
Stolperstein sein können aber man gewöhnt sich daran. Zwischendurch wird das
ganze immer wieder mit englischen Begriffen und Wendungen aufgelockert, die sehr
passend gewählt sind.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sara in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser immer das Gefühl man ist quasi richtig
dabei.
Die Handlung beinhaltet Themen, die besonders Jugendliche
sehr ansprechen dürfte. So findet man beispielsweise Liebeskummer oder auch das
Erwachsen werden im Buch. Auch kann man das Gefühlschaos, in dem sich Sara
derzeit befindet recht gut nachempfinden.
Fazit:
„Gut. Besser. Das Beste auf der Welt“ von Johanna
Lindbäck ist ein sehr gutes Jugendbuch über Liebeskummer und das Erwachsen
werden.
Diese Themen, die speziell Jugendliche ansprechen dürften
und recht sympathische Protagonisten konnten mich recht gut unterhalten.
Durchaus lesenswert dieses Buch!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Der Geschmack von Glück” von Jennifer E. Smith

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Carlsen (25. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551583048
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ISBN-13: 978-3551583048
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
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Originaltitel: This Is What
Happy Looks Like
Der
Verlag bei Facebook
Kurzbeschreibung:
Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die
Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in
Ellies Postfach – ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen
Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne,
dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein
wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und
die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.
Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten
Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich
kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und
warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:
Eines Tages landet eine E-Mail bei Ellie im Postfach. Sie
kennt den Absender nicht und klärt die Verwechslung auch direkt auf. Trotzdem
schreiben sich Ellie und der Unbekannte weiter. Was Ellie nicht weiß, ihr
Schreibpartner ist der Teeniestar Graham Larkin. Dieser ist durch den E-Mail-Verkehr
mit Ellie so sehr fasziniert von ihr das er sie kennenlernen möchte.
Als ein neuer Filmdreh ansteht beharrt Graham darauf
diesen in dem kleinen Küstenstädtchen Henley zu machen. Als das Team in den Ort
kommt drehen dort alle durch. Nur Ellie interessiert dies alles nicht.
Dann aber bemerkt sie, dass Graham hinter den E-Mails
steckt und ist darüber nicht gerade begeistert.
Denn auch Ellie hat ein Geheimnis …
Das Jugendbuch „Der Geschmack von Glück“ stammt von der
Autorin Jennifer E. Smith. Für mich war es das erste Buch der Autorin.
Ellie ist 16 Jahre alt und eine sehr sympathische
Protagonistin. Sie liest gerne, lieb ihre Heimatstadt und lebt unbeschwert. Zu
ihrer Mutter hat sie ein besonderes Verhältnis. Für die Filmszene zeigt Ellie
keinerlei Interesse, mag sie es doch nicht wie man dort im Mittelpunkt der
Öffentlichkeit steht. Immerhin trägt sie ein Geheimnis mit sich rum.
Graham Larkin ist ein Filmstar, der Teeniestar
schlechthin. Er mag es nicht so im Mittelpunkt zu stehen, die Schattenseite des
Erfolgs. Zu Beginn wirkt er arrogant, dann aber ändert sich dies. Graham ist
charmant und gutaussehend. Ellie ist die erste, die ihn ganz normal behandelt.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist zuckersüß.
Sie wirkt romantisch und es ist ungewöhnlich wie die beiden zueinander finden.
Die Nebencharaktere, hier beispielsweise Ellies Freundin
Quinn und auch Grahams Manager Harry, sind Jennifer E. Smith ebenfalls gut
gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig.
Detailliert beschreibt sie die Szenen und man kann sie sich gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Ellie und Graham. Hierfür hat die Autorin den allwissenden
Erzählstil verwendet. Dadurch allerdings bleibt immer eine Distanz zu den
Charakteren bestehen, was ich ein wenig schade fand.
Die Handlung selber beinhaltet alles was das jugendliche
Herz begehrt. Es geht um Liebe, Freundschaft, Familie und ums Erwachsenwerden.
Die Idee ist zwar nicht unbedingt neu aber die Autorin gewährt einen spannenden
Einblick ins Filmgeschäft.
Das Ende ist passend. Es ist ruhig gehalten und obwohl es
abgeschlossen ist, so wirkt es dennoch recht offen. Man fragt sich als Leser
wie es wohl mit Ellie und Graham weitergehen könnte.
Fazit:
„Der Geschmack von Glück“ von Jennifer E. Smith ist ein
richtig schönes Jugendbuch.
Authentische Charaktere und eine romantische
Liebesgeschichte bescheren tolle Lesestunden.
Und auch wenn mir der letzte Pfiff etwas gefehlt hat, so
ist es durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag und bei Buchbotschafter für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Unter goldenen Schwingen” von Natalie Luca

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Format: Kindle Version
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Dateigröße: 574 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
355 Seiten
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Verlag: Impress
(8. August 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Ein Auto zum achtzehnten Geburtstag, aber keine Zeit, mit
ihr zu feiern? Victoria ist maßlos enttäuscht von ihrem Vater, vor allem, weil
es ihr erster Geburtstag seit dem Tod ihrer Mutter ist. Also steigt sie in den
neuen Wagen und setzt ihn bei strömendem Regen prompt gegen eine
Friedhofsmauer. Merkwürdigerweise bekommt sie dabei nicht den kleinsten Kratzer
ab. Und noch merkwürdiger ist, dass niemand den blonden jungen Mann gesehen
haben will, der sie aus dem Autowrack befreit hat. Sollte das etwa tatsächlich
ein Schutzengel gewesen sein? Victoria muss der Sache unbedingt auf den Grund
gehen und ihn wiedersehen …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:
Victoria bekommt von ihrem Vater zum 18. Geburtstag ein
Auto geschenkt. Dabei hätte sie doch viel lieber Zeit mit ihm verbracht. Etwas
enttäuscht steigt sie ins Auto und unternimmt ihre erste Fahrt. Doch diese
verläuft weniger optimal und endet an der Friedhofsmauer. Doch Victoria bekommt
keinen Kratzer ab, da sie von einem jungen Mann gerettet wird, den allerdings
nur sie sehen kann. Wie ist das möglich? Victoria beginnt nachzuforschen und
findet heraus das dies ihr Schutzengel Nathaniel ist. Sie verliebt sich total
in ihn. Doch das macht es nur noch schwieriger, denn für andere ist Nathaniel
unsichtbar.
Kurze Zeit später überschlagen sich an Victorias Schule
die Ereignisse. Nathaniel muss sie vor Dämonen beschützen und entwickelt
außerdem auch Gefühle für Victoria. Da dies nicht sein darf droht Nathaniel nun
eine hohe Strafe.
Kann Victoria Nathaniel noch retten? Und haben die beiden
eine gemeinsame Zukunft?
Der Fantasyroman „Unter goldenen Schwingen“ stammt von
der Autorin Natalie Luca. Sie hat bereits weitere Bücher herausgebracht, für
mich war es jedoch der erste Roman. Ich bin mit relativ geringen Erwartungen an
das Buch herangegangen und wurde mehr als positiv überrascht.
Victoria ist eine 18-jährige junge Frau. Zu ihrem
Geburtstag bekommt sie von ihrem Vater ein Auto geschenkt. Doch so richtig
freuen kann sie sich nicht darüber. Sie würde viel lieber Zeit mit ihm
verbringen. Victorias Mutter ist erst vor kurzem gestorben. Sie trauert noch
immer um sie, vermisst sie sehr. Ihr eigenes Leben hat sie eingeteilt in die
Zeit davor und die Zeit danach. Als sie Nathaniel kennenlernt verliebt sie sich
in ihn.
Nathaniel ist ein Engel. Er sieht gut aus und ist sehr
charmant. Ein richtiger Traumtyp eben. Victoria ist sein Schützling, auf sie
muss er aufpassen. Er würde es niemals zulassen, dass ihr etwas passiert. Als
er sich allerdings auch in Victoria verliebt fangen für ihn die Probleme erst
an, da es verboten ist das sich Schutzengel mit ihren Schützlingen einlassen.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist auch ganz
wunderbar beschrieben. Sie ist romantisch und emotional und wirkt auch nicht
gehetzt, sondern genau richtig.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige
weitere Charaktere. Manche von ihnen, wie zum Beispiels Victorias Vater der
fast immer am arbeiten ist, bleiben eher blass. Andere wiederum, wie die
anderen Engel und auch der mürrische Kaiser, sind ganz gut dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht
lesbar. Die Gefühle der Figuren werden gut zum Leser transportiert.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Victoria in
der Ich-Perspektive. Man fiebert so regelrecht mit ihr mit.
Die Handlung empfand ich als mitreißend und spannend. Es
gibt auch witzige Passagen. Das Tempo ist zwar recht hoch, doch es wirkt nichts
zu schnell abgehandelt.
Das Ende des Buches ist richtig schön spannend und
wirklich gut gelungen. Es ist abgeschlossen und rundet das Buch sehr gut ab.
Fazit:
„Unter goldenen Schwingen“ von Natalie Luca ist ein
wirklich ganz wunderbarer Roman.
Sympathische Charaktere und eine romantische
Liebesgeschichte haben mich entführt, verzaubert und komplett überzeugt!
Von mir ganz klar eine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “School of Secrets. Verloren bis Mitternacht” von Petra Röder

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Format: Kindle Version
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Dateigröße: 472 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
254 Seiten
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Verlag: Impress
(8. August 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Die
geheimnisvollste Schule aller Zeiten
Als die siebzehnjährige Lucy die Zusage zu einer
mysteriösen Internatsschule in ihrem Briefkasten findet, ist sie sich zunächst
einmal sicher, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Von einem Woodland
College hat sie bislang noch nie etwas gehört und sich auch ganz sicher niemals
dort beworben. Doch als sie dem tief im Wald gelegenen College einen Besuch
abstattet, merkt sie schnell, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt.
Das Woodland College nimmt nur ganz besondere Schüler auf, Schüler mit
übernatürlichen Fähigkeiten – und stellt sie mitunter vor die ungewöhnlichsten
Herausforderungen. Nicht umsonst wird das Internat in den umliegenden Dörfern
die »School of Secrets« genannt …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:
Lucy ist neu auf dem Woodland College. Das Internat wird
in der Umgebung nur „School of Secrets“ genannt. Die Schüler des Colleges sind
keine normalen Schüler. Sie haben alle besonders Fähigkeiten, können
beispielsweise Gegenstände bewegen. Auf dem Internat lernen sie mit ihren
Fähigkeiten umzugehen, sie besser zu beherrschen.
Lucys Fähigkeit hat sich bisher noch nicht gezeigt. Das
soll aber bis zu ihrem 18. Geburtstag gesehen. Zu den anderen Schülern findet
Lucy recht schnell Kontakt. Besonders mit ihrer Mitbewohnerin Mona versteht sie
sich gut, die beiden werden Freundinnen. Als Mona ein Buch entdeckt, wo der
Zugang zum „Haus der Angst“ beschrieben wird sind alle sofort begeistert und
wollen das Abenteuer wagen. Nur Lucy zögert. Schließlich lässt sie sich aber
doch darauf ein.
Nichts ahnend, dass das was sie dort erwartet alles
andere übertrifft. Es ist nicht umsonst das „Haus der Angst“ …
Der
Fantasyroman „School of Secrets. Verloren bis Mitternacht” stammt aus
der Feder der Autorin Petra Röder. Mir ist die Autorin bereits aus anderen
Büchern sehr bekannt und so war ich doch recht gespannt darauf was mich in
ihrem neuesten Werk erwartet. Das Buch ist zudem auch der Auftaktband einer
Reihe.
Die Protagonistin Lucy empfand ich als recht
sympathisches und charmantes junges Mädchen. Sie ist schlagfertig und nicht auf
den Mund gefallen. Anders als die anderen Schüler der School of Secrets kennt
Lucy ihre Fähigkeit nicht. Diese soll sich aber bis zu ihrem 18. Geburtstag
gezeigt haben.
Neben Lucy gibt es noch weitere Charaktere im Buch. Diese
allerdings bleiben charakterlich sehr blass und werden nicht so gut
beschrieben. Das fand ich ein wenig schade, da doch einige recht interessante
Figuren dabei sind und ich sie wirklich gerne näher kennengelernt habe. Vom
Äußeren aber kann man sie sich wunderbar vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig
lesbar. Sie beschreibt Dinge recht detailliert, so beispielweise das Haus der
Angst, das ich mir sehr gut vorstellen konnte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lucy in der
Ich-Perspektive.
Die Handlung selber empfand ich als spannend. Man ist
direkt im Geschehen drin und möchte wissen wie es weitergeht. Aber es herrscht
ein sehr hohes Erzähltempo und so sind viele Dinge, die vielleicht von
Bedeutung sind, wenig ausführlich dargestellt. Sie werden nur angerissen und
schon ist man wieder wo anders.
Auch die Lovestory zwischen David und Lucy konnte mich
nicht so wirklich überzeugen. Auch sie wirkt sehr schnell.
Es gibt einige Wendungen, mit denen ich nicht so
gerechnet hatte. Dann aber gibt es auch Stellen wo wiederum vorhersehbar ist
was passieren wird.
Das Ende des Buches ist eigentlich recht abgeschlossen. Ein
paar offene Fragen gibt es aber dennoch und bin ich gespannt wie es wohl
weitergehen wird.
Fazit:
„School of Secrets. Verloren bis Mitternacht“ von Petra
Röder ist ein gar nicht mal so schlechter Auftakt der Reihe.
Die interessanten Charaktere und eine tolle Idee hinter
der Geschichte machen das Buch bis auf ein paar kleine Schwächen durchaus
lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Dancing Queen” von Ella Kingsley

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 640 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
384 Seiten
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Verlag: Ullstein eBooks (16.
April 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Maddie kann nicht singen. Eigentlich keine Schande, wären
ihre Eltern nicht DAS 80er-Jahre-Popduo – und Inhaber einer Karaoke-Bar. Die
soll Maddie plötzlich managen, während ihre Eltern auf Revival-Tour gehen. Als
sie erkennt, wie heruntergekommen die Bar ist, verzweifelt Maddie erst mal.
Doch dann erwacht in ihr der Ehrgeiz: Vor laufender Kamera soll die Bar ein
Comeback erleben! Dumm nur, dass die Kamera auch läuft, als Maddie sich in den
charmanten Nick verliebt – und gleichzeitig ihr Ex wieder aufkreuzt …
(Quelle: Ullstein Verlag)

Meine Meinung:
In den 80er-Jahren waren Maddies Eltern ein sehr
bekanntes und erfolgreiches Pop-Duo. In der heutigen Zeit führen sie eine eher
mäßig laufende Karaoke-Bar. Da erhalten sie das Angebot eine Revival-Tour zu
machen, wozu sie natürlich nicht nein sagen. Während ihrer Abwesenheit soll
Maddie die Bar führen. Sie liebt zwar Musik aber singen kann Maddie rein gar
nicht. Zuerst zögert sie, doch dann sagt Maddie zu. Auch weil sie Ablenkung
sucht, denn ihr Freund Lawrence hat sie gerade erst verlassen.
Als ihre Eltern weg sind merkt Maddie recht schnell das
die Bar so überhaupt nicht läuft. Sie muss sich etwas einfallen lassen, wenn
sie dies ändern will. Da kommt ihr eine Realitiy-Show im Fernsehen gerade
recht. Kurzerhand bewirbt sich Maddie dort.
Doch damit fängt alles erst richtig an …
Der Roman „Dancing Queen“ stammt aus der Feder der
Autorin Ella Kingsley. Der Name ist ein Pseudonym, hinter dem sich eine
bekannte englische Autorin versteckt.
Die Charaktere des Buches empfand ich eher als na ja.
Maddie ist ungefähr Mitte 20 und total unmusikalisch. Sie
arbeitet bei einer Synchronisationsfirma und soll während der Abwesenheit ihrer
Eltern deren Karaoke-Bar führen. Für Maddie ist diese Arbeit eher Ablenkung
denn ihr Freund Lawrence hat sie gerade erst verlassen. Ich empfand Maddie als
eine liebenswerte Person, die jedoch auch ziemlich oft sehr naiv ist und ebenso
handelt.
Neben Maddie gibt es im Buch noch weitere Charaktere, wie
beispielsweise Nick, der Star der Reality-Show oder auch Alex und Davionia. Allerdings
sind diese nicht wirklich gut herausgearbeitet und bleiben, obwohl manch einer
von ihnen eine Hauptrolle übernimmt, leider sehr blass. Auch über den Bösewicht
und Ekel der Geschichte Evan erfährt man sehr wenig. Hier hätte ich mir als Leser
mehr Details gewünscht, damit man sich die Charaktere besser vorstellen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Es
gibt viele Dialoge, daher liest sich das Buch relativ schnell weg.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Maddie in der
Ich-Persepktive. Zu ihr kann man als Leser dadurch eine recht gute Bindung
aufbauen.
Die Handlung selber beginnt schwungvoll. Danach
allerdings wird es ziemlich zäh und es zieht sich sehr hin. Bis man die Romanze
erreicht vergeht sehr viel Zeit in der man sehr viel über die Show erfährt. Die
Autorin verliert hier die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Nick und Maddie
sehr aus den Augen. Leider ist die Handlung auch recht vorhersehbar.
Richtig Fahrt kommt erst im letzten Drittel auf, da steigt
die Spannung merklich an.
Das Ende des Romans ist dann ein Showdown, der wirklich
mehr als passt.
Fazit:
„Dancing Queen“ von Ella Kingsley ist ein ziemlich
durchwachsener Roman.
Die Grundidee ist wirklich toll allerdings hapert es an
der Umsetzung gewaltig und die Charaktere bleiben auch sehr blass.
Schade drum!

Gelesen: “Küss mich tödlich” von Ruth Adelmann

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Format: ePub
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Dateigröße: 792 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
410 Seiten
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Verlag: bookshouse
(11. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Zwei verlorene
Seelen begegnen sich …

Ben, Killer einer geheimen Gemeinschaft, die Menschen mit abnormen Fähigkeiten
jagt, bekommt den Auftrag, die junge, zurückhaltende Sarah zu beobachten und zu
töten, sollte sie sich als schuldig erweisen. Seine Beobachtungen führen
allerdings dazu, dass er sich in sein vermeintlich unschuldiges Opfer verliebt.
Als Sarah, die junge Buchverkäuferin, seine Gefühle zu erwidern beginnt,
beschließen Bens Auftraggeber Sarahs Beseitigung. Ben rettet Sarah und wird
dadurch zum Gejagten. Doch auch Sarah hat ihre Geheimnisse …
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
Der Auftragskiller Ben wird von seiner Familie auf die
junge Sarah angesetzt. Er soll sie beobachten und so herausfinden ob sie zu den
Entarteten gehört. Entartete sind Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten.
Falls sie dazugehört so ist es an Ben sie auszulöschen.
Doch Ben hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht.
Immer mehr fühlt er sich zu Sarah hingezogen und seine Gefühle werden immer
stärker. Er entschließt sich nun Sarah vor seiner Familie zu retten und die
beiden fliehen gemeinsam. Dabei kommen sie sich immer näher. Allerdings werden
Ben und Sarah aufgespürt und gegen ihren Willen getrennt. Dabei denkt jeder vom
anderen er wäre umgekommen.
Es vergeht ein Jahr, dann treffen Ben und Sarah wieder
aufeinander. Doch nichts ist mehr wie es vorher war.
Haben die beiden trotzdem eine gemeinsame Zukunft?
Der Roman „Küss mich tödlich“ stammt von der Autorin Ruth
Adelmann. Es handelt sich hierbei um eine Geschichte, die im Paranormal-Romance
Genre anzusiedeln ist gewürzt mit einem Hauch von Mystery. Die Autorin hat
bereits andere Bücher herausgebracht, für mich war dies der erste Roman von
ihr.
Die eingebrachten Charaktere sind alle samt sehr gut
dargestellt, wirken authentisch und glaubhaft.
Ben ist ein absoluter Traummann. Er ist ein
Auftragskiller, der mit der Beobachtung von Sarah betraut wird. Vor Sarah hält
er seine wahre Identität geheim, er gibt sich als Student aus. Nach und nach
entwickelt Ben starke Gefühle für Sarah, diese durchkreuzen nun aber seinen
Auftrag. Kurzerhand entschließt er sich Sarah vor seiner Familie zu retten und
flieht mit ihr. Nach der Trennung wirkt der Charakter von Ben sehr verändert.
Es wirkt aber alles glaubhaft und überzeugend dargestellt.
Sarah ist eine junge Frau, die in einer Buchhandlung
arbeitet. Sie wirkt unscheinbar, hat aber eine Gabe. Auch sie fühlt sich zu Ben
hingezogen. Bisher hat sie sich immer sehr einsam gefühlt. Nach der Trennung
von Ben wirkt auch Sarah verändert. Sie macht in meinen Augen eine sehr große
Entwicklung durch. Diese ist nachvollziehbar und hat mir wirklich gut gefallen.
Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Sarah hat mir
persönlich wirklich sehr zugesagt. Sie ist gefühlvoll und emotional beschrieben
und kommt glaubhaft rüber. Die vorhandenen Gefühle der beiden Charaktere sind
bei mir angekommen.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere im Buch, beispielweise Bens Familie. Diese hat Ruth Adelmann ebenso
gut ausgearbeitet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich gut
lesbar.
Die Handlung selber beginnt ruhig, aber die
Spannungskurve steigt rasch an und bleibt das gesamte Buch über konstant hoch.
Es ist emotional, romantisch, einfach toll. Ich habe mich während des Lesens
die gesamte Zeit über sehr wohl gefühlt.
Das Ende passt richtig gut zur gesamten Geschichte. Es
rundet das Buch ab und hat mich zufrieden zurückgelassen.
Fazit:
„Küss mich tödlich“ von Ruth Adelmann ist ein ganz
wunderbarer Roman.
Die tollen Charaktere und die mystisch angehauchte
spannende Handlung haben mich entführt und erst am Ende wieder losgelassen.
Definitiv lesenswert!
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