Gelesen: “City of Fallen Angels. Chroniken der Unterwelt 04” von Cassandra Clare

Achtung:
Dies ist der 4. Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler zu den Vorgängern enthalten!
 
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Gebundene Ausgabe: 573 Seiten
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Verlag: Arena (Dezember 2011)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3401065599
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ISBN-13: 978-3401065595
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu
sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie
ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer
großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen
glaubte, noch nicht vorbei?
In dem nervenzerreißenden vierten Band der Chroniken der Unterwelt nimmt uns
Cassandra Clare wieder mit in die Welt der Schattenjäger, die im Herzen von New
York mit Liebe, Verrat und Rache kämpfen.
(Quelle: Arena)

Meine Meinung:

6 Wochen sind seit den Geschehnissen in Idris vergangen
und es scheint als ob endlich ein wenig Ruhe eingekehrt wäre. Doch das täuscht.
Simon versucht nun intensiver mit seinem neuen Leben als
Vampir klarzukommen, was gar nicht so einfach für ihn ist. Da kommt ihm das
Angebot das Camille, eine sehr mächtige Vampirin, im macht sehr recht.
Allerdings ist der Preis dafür hoch.
Währenddessen steckt Clary mitten in ihrer Ausbildung zur
Schattenjägerin. Jace hilft ihr dabei so gut er kann. Da geschehen plötzlich
unerklärliche Morde in New York. Zunächst scheint es so als ob es keinerlei
Verbindung zwischen ihnen gibt, doch dann wird klar: Das Böse lauert und hat bereits
wartend seine Hand ausgestreckt …
Das Fantasybuch „City of Fallen Angels“ stammt aus der
Feder der bekannten Autorin Cassandra Clare. Es ist der 4. Teil der „Chroniken
der Unterwelt“ – Reihe. Eine Reihe, die mich von Beginn an mehr als fasziniert
und gefesselt hat. So war natürlich auch klar ich würde diesen Teil lesen,
komme was wolle.
Die Charaktere/Protagonisten des Buches sind im Großen
und Ganzen bereits bekannt. Sie wirken viel reifer als noch in den Vorgängerbänden
und für mich war es mal wieder so als würde ich zurückkehren zu liebgewonnenen
Freunden.
Im Mittelpunkt steht dieses Mal Simon Lewis. Er hat die
Wandlung zum Vampir komplett hinter sich und nun versucht er damit zurecht
zukommen. Doch das stellt sich als ziemlich schwierig heraus. Möchte Simon doch
am liebsten wie ein ganz normaler Mensch leben. Doch das geht nicht, denn es
gibt Regeln, die Vampire zu befolgen haben. Simons Freundschaft zu Clary ist
für mich mittlerweile ein sehr wichtiger Bestandteil der Reihe, auch wenn er
sie nie haben kann. Ich muss auch zugeben, zu Beginn der Reihe ging mir Simon
tierisch auf den Keks aber mittlerweile hab ich ihn richtig ins Herz
geschlossen. Er wirkt nicht mehr so kindisch wie noch zu Beginn.
Auch Clary und Jace sind, trotz das es hier mehr um Simon
geht, wieder mit von der Partie. Ich liebe die beiden total und ohne sie wäre
die Reihe nicht das was sie ist.
Clary steckt mitten in ihrer Ausbildung zur
Schattenjägerin und Jace versucht ihr so gut es geht dabei zu helfen. Wer
allerdings hofft ihre Beziehung würde endlich mal in normalen Bahnen verlaufen,
der wird ganz schnell enttäuscht sein. Es ist ein ständiges nervenaufreibendes  Auf und Ab der Gefühle, das man als Leser mit
beiden durchlebt. Die wenigen wirklich schönen Momente sind aber wieder „einfach
nur hach“, da weiß ich wieder wieso ich die Reihe so liebe.
Im Vergleich zu den Vorgängerbänden hat sich Jace
ziemlich gewandelt. Er ist zwar immer noch der düstere, sexy aussehende,
unnahbare aber trotzdem anziehende Typ aus „City of Bones“ aber er wirkt in
diesem Teil sehr depressiv und versucht sich mit seiner Vergangenheit
auseinanderzusetzen.
Auch die anderen Charaktere, egal ob nun neu eingeführt
oder altbekannt, sind wieder richtig wunderbar dargestellt. Sie gehören alle
dazu und haben ihren festen Platz.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach unglaublich.
Lebendig und sehr bildhaft beschreibt Cassandra Clare ihre Szenen und man fühlt
sich als Leser wie mittendrin, als würde man es wirklich so erleben.
Geschildert wird das Geschehen erneut aus verschiedenen
Perspektiven. Immer da wo es spannend wird, wo etwas passiert, ist man zugegen
und es entgeht einem nichts.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, beispielsweise die
von Simon, Clary, Jace oder auch Luke, die am Ende gekonnt miteinander verwoben
werden.
Die Handlung selber ist von Beginn an spannend und man
taucht als Leser komplett ab und wird erst am Ende wieder ausgespuckt. Ich geb
zu, ich hatte zu Beginn ein paar Zweifel ob dieser 4. Teil mit den anderen
mithalten kann aber diese waren vollkommen unbegründet. Es bleibt sehr lange
unklar wer nun wirklich böse und wer gut ist und worauf es am Ende hinauslaufen
würde.
Das Ende ist mehr als gemein, es wartet ein fieser
Cliffhanger auf den Leser, der nur eines fordert: direkt zu „City of Lost Souls“
greifen und weiterlesen!
Fazit:
„City of Fallen Angels“ von Cassandra Clare ist eine mehr
als gelungene Fortsetzung der „Chroniken der Unterwelt“ – Reihe.
Die fesselnde und spannende Handlung, der flüssige Stil und
die wunderbaren Charaktere haben mich wiederum überzeugt und komplett eintauchen
lassen in die Welt der Schattenjäger, Vampire, Werwölfe und Co.
Absolute Leseempfehlung!

Gelesen: “Himmelsfern” von Jennifer Benkau

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Gebundene Ausgabe: 495 Seiten
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Verlag: Script5 (16. September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3839001439
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ISBN-13: 978-3839001431
Kurzbeschreibung:
Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In
zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren,
vielleicht für immer.
Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz
am Ende nicht viel zu groß sein?
Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den
brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei
jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine
einzige Hoffnung …
(Quelle: Script5)

Meine Meinung:
Als Noa in eine U-Bahn einsteigen möchte hört sie plötzlich
eine Stimme, die sie davor warnt. Noa zögert kurz, begibt sich dann aber in die
Bahn. Ein fataler Fehler wie sich herausstellt, denn die U-Bahn entgleist. Noa
wird nur leicht verletzt, da sie durch den Körper eines jungen Mannes geschützt
wurde.
Im Krankenhaus möchte Noa sich bei ihrem Schutzengel
bedanken, doch dieser ist, trotz schwerer Verletzungen, einfach verschwunden.
Wieder Zu Hause beginnt Noa nach dem Jungen zu suchen,
mit Erfolg. Sie findet ihn, gerät dabei aber in einen Angriff auf ihn. Während
er entkommen kann wird Noa überwältigt und gefangengenommen.
Nach und nach wird Noa erfährt Noa das sie in eine Welt
voll Magie hineingezogen wurde und nichts mehr so ist wie es mal war …
Der Fantasyroman „Himmelsfern“ stammt von der Autorin
Jennifer Benkau. Es war nicht mein erstes Buch von ihr. Die Kurzbeschreibung
klang wirklich mehr als verlockend und so war ich sehr gespannt als ich anfing
zu lesen.
Noa ist eine Protagonistin, die mir persönlich gut
gefallen hat. Sie wirkt eher unscheinbar und zurückhaltend, also eher der gute
Durchschnitt. Sie ist aber sehr willensstark und mutig. Täglich trainiert sie
mit ihren Pois, wobei sie sich der Gefahr wohl bewusst ist. Sie liebt aber das
Spiel mit dem Feuer sehr. Noas Freundin ist Rosalia und ihr bester Freund ist
Dominic.
Marlon ist der Junge, der Noa beim U-Bahn Unfall rettet. Er
ist sehr schwer durchschaubar, wirkt geheimnisvoll und auch mysteriös. Aber
Marlon ist auch sehr anziehend, obwohl man genau merkt, man sollte sich ihm
nicht nähern. Das Geheimnis, das ihn umgibt, wird er sehr spät im
Handlungsverlauf gelüftet und ich geb zu ich hatte keine wirkliche Ahnung was
kommen würde.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden
entwickelt, wird nicht in den Fokus gerückt, ist aber dennoch rührend und
besonders.
Neben diesen beiden haben aber auch die Nebenfiguren mehr
als überzeugt. Egal ob man nun Noas Vater, der ein tolles Verhältnis zu seiner
Tochter hat, nimmt oder auch Noas Freundin Rosalia, die sehr charmant ist,
betrachtet, jeder passt gut ins Geschehen und ist facettenreich dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverwechselbar.
Locker und frisch, teilweise richtig gehend poetisch bringt Jennifer Benkau dem
Leser ihre Worte näher.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Noa in der
Ich-Perspektive. Man baut so eine recht gute Verbindung zu ihr auf.
Die Handlung selber startet grandios. Man ist direkt
gefesselt von der Rückblende zu Beginn. Dann allerdings wird es sehr viel
ruhiger mit vielen Beschreibungen und es hat sich schon ein wenig gezogen.
Spätestens aber ab der Enthüllung Marlon betreffend kommt wieder Fahrt auf und
durch eingebaute Wendungen wird es spannend und man ist gefesselt.
Das Ende ist genau richtig. Es ist stimmig und passt
wirklich mehr als gut zur gesamten Geschichte. Ein großer Pluspunkt ist zudem,
dieses Buch ist ein Einzelband. Alle entstandenen Fragen werden
zufriedenstellend beantwortet.
Fazit:
„Himmelsfern“ von Jennifer Benkau ist ein wirklich schöner
Fantasyroman.
Die neuartige Idee, tolle Charaktere und ein
unverwechselbarer Schreibstil bescheren dem Leser, abgesehen von einer kleinen
Schwäche, fantastische Lesestunden.
Ein durchaus lesenswertes Buch!
Ich bedanke mich beim Verlag und der Leser-Welt für das bereitgestellte Buch.
Meine Rezension ist nicht nur bei der Leser-Welt zu finden, sondern auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lese.

Gelesen: “River Love” von Usch Luhn

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Broschiert: 191 Seiten
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Verlag: Pink! (Oetinger) (1.
September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864300185
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ISBN-13: 978-3864300189
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 15 Jahre
Kurzbeschreibung:
Heldin, Hausboot,
Herzsprung!

Lio ist wieder da und startet richtig durch! Sie schreibt erfolgreich Artikel
für die Schülerzeitung Re@lity und radelt durch ganz Hamburg, immer auf der
Suche nach einer spannenden Reportage. Eines Tages kommt sie einer
Wahnsinnsstory auf die Spur! Doch damit nicht genug: Ihr Freund Niclas kehrt
endlich aus Holland zurück nach Hamburg. Lio freut sich riesig! Allerdings ist
da auch noch Jasper, der Chef der Schülerzeitung. Er ist total in Lio
verschossen und scheut keine Tricks, sie zu erobern. Lios Gefühle werden ganz
schön durcheinandergewirbelt …
(Quelle: Pink!)

Meine Meinung:

Niclas ist nun in Amsterdam, gemeinsam mit seiner Mutter
Patty, die die neue Freundin von Lios Vater ist. Lio aber vermisst Niclas schon
sehr.
Da kündigt er an, er kommt zurück nach Hamburg. Aber
nicht nur zu Besuch, nein für immer. Er und Patty ziehen aufs Hausboot von Lios
Vater. Einerseits ist Lio glücklich, doch andererseits hat sie auch irgendwie
Angst. Wie wird es wohl sein wenn Niclas zurück ist? Mag er sie überhaupt noch?
Es könnte wirklich alles so schön sein, wäre da nicht
auch Jasper, der mit allen Mitteln versucht Lios Aufmerksamkeit zu bekommen.
Und dann lernt Lios bei einer Reportage für die Schülerzeitschrift noch Rafael
kennen, der auch irgendwie total süß ist.
Das Chaos ist perfekt und Lio muss sich schleunigst etwas
einfallen lassen …
Ds Jugendbuch „River Love“ stammt von der Autorin Usch
Luhn. Es ist ein typisch aussehendes Pink! -Buch und der Nachfolgeband von „River
Girl“. Ich persönlich habe den ersten Teil nicht gelesen, doch ich hatte keine
Probleme dem Geschehen zu folgen.
Lio, die Protagonistin, ist 15 Jahre alt und einfach ein
richtig sympathisches und liebenswertes junges Mädchen. Ich habe sie von der
ersten Seite an sehr gemocht. Lio ist witzig, frech und zieht irgendwie das
Chaos regelrecht an. Bei insgesamt 3 Verehrern auch kein Wunder.
Auch die anderen Charaktere des Buches haben mir
wunderbar gefallen. Sie sind ebenso liebenswert und sehr gut dargestellt. Besonders
in Erinnerung ist mir Mimi, Lios beste Freundin, geblieben. Sie ist einfach
klasse, so eine Freundin wünscht man sich einfach. Aber auch Lios Familie und
ihre anderen Freunde sind wunderbar.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Man
merkt gar nicht wie rasch man durch die Seiten fliegt, es lässt sich wirklich
wunderbar lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lio, wobei
hier der personale Erzählstil verwendet wird. Man kann so einen wunderbare
Draht zu Lio aufbauen, fiebert und leidet mit ihr mit.
Die Handlung selber ist amüsant und sehr unterhaltsam. Es
macht einfach richtig Spaß Lio zu begleiten.
Zum Schluss ging mir alles ein wenig zu flott und
irgendwie auch zu glatt. Einige der Reaktionen hätte ich mir ein wenig anders
vorgestellt. Zudem ist Raum für einen möglichen 3. Teil da, ob es ihn aber gibt
ist derzeit nicht bekannt.
Fazit:
„River Love“ von Usch Luhn ist ein wunderbares Jugendbuch
für Jugendluche ab ca. 12 Jahre, wobei sich hier bestimmt Mädchen mehr
angesprochen fühlen.
Authentisch, liebenswerte Charaktere und ein locker
leichter Stil machen das Buch unverwechselbar, eben zu einem typischen Pink! -Buch.
Trotz kleiner Mängel am Schluss definitiv lesenswert!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und auch an Katja für die Organisation der Leserunde.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Caro und die wilden Pferde” von Gerhard Damm

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Taschenbuch: 130 Seiten
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Verlag: Südwestbuch
(27. August 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3942661578
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ISBN-13: 978-3942661577
Dieses
Buch kaufen? – Taschenbuch

Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
Caro ist zwölf Jahre alt und lebt allein mit ihrem Vater.
Von ihrer Mutter ist ihr die Liebe zu den Pferden geblieben. In den Ferien
erfüllt ihr Vater ihr ihren sehnlichsten Wunsch, Wildpferden zu begegnen. In
Norditalienmachen sie Urlaub auf einer Ranch im Fünf-Finger-Tal. Beide finden sehr
schnell Anschluss an die Gastgeberfamilie. Es bleibt nicht nur bei EinemUrlaub.
Caro verliebt sich in die Quarter-Horses und findet sogar Zugang zum scheuen
Hengst der Wildpferde. Die gemeinsamen Anstrengungen werden belohnt. Und was
als Urlaub begann, entwickelt sich zu einemereignisreichen und glücklichen
Leben.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Die 12-jährige Caro und ihr Vater leben seit dem Tod der
Mutter alleine. Da ihr Vater viel arbeitet verbringt Caro oft ihre Zeit bei ihrem
Pflegepferd im Stall. Ihr größter Traum ist es einmal mit Wildpferden zu
reiten. Doch dafür müsste sie nach Amerika reisen, wofür leider das Geld fehlt.
Ihr Vater aber macht ihr ein Alternativ-Angebot. Sie verbringen ihren Urlaub in
Norditalien, wo es ebenfalls Wildpferde, die Mustangs, gibt.
Während dieses Urlaubs erlebt Caro jede Menge Abenteuer,
die ihr Leben verändern …
Das Kinder- und Jugendbuch „Caro und die wilden Pferde“
stammt vom Autor Gerhard Damm. Obwohl ich eigentlich nicht so der Pferdenarr
bin hat mich die Kurzbeschreibung des Buches angesprochen und so habe ich mich
an dieses Buch herangewagt.
Caro ist soweit ein sympathisches junges Mädchen von 12
Jahren. Ihre Mutter ist gestorben und sie lebt mit ihrem Vater alleine. Und
Caro liebt Pferde über alles. Ihr Traum ist es einmal Wildpferde zu reiten.
Somit ist der Urlaub wie gemacht für Caro. Im Handlungsverlauf wird Caro
allerdings sehr rasch älter, hat am Ende sogar schon Abitur gemacht und steht
vor ihrem Job in einer Pferdeklinik. Diese Entwicklung ging zu schnell von
Statten und wirkt ziemlich unwirklich.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise ihre Vater, werden
zwar von Gerhard Damm namentlich genannt aber sie bleiben sehr im Hintergrund
und man lernt sie wirklich kaum kennen. Dies fand ich sehr schade.
Der Schreibstil des Autors ist sehr einfachgehalten und
das Buch lässt sich, abgesehen davon, dass es weder Kapitel  noch Absätze oder Sonstiges gibt, gut lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Caro in der
Ich-Perspektive. Man bekommt so einen guten Draht zu ihr.
Die Handlung selber hat mir weniger gefallen. Nicht von
der Idee her, die gefiel mir richtig gut. Die Aufführung lässt leider zu wünschen
übrig. Es gibt sehr große zeitliche Sprünge im Buch, es wirkt gehetzt und rasch
abgehandelt. Zwar beschreibt der Autor Orte sehr gut aber sonst wirkt alles
viel zu oberflächlich und nur angerissen. Es ist keine Tiefe vorhanden, was ich
besonders auf die geringe Anzahl der Seiten zurückführe. Ein paar mehr Seiten
würden der Geschichte hier sicherlich sehr gut tun.
Fazit:
„Caro und die wilden Pferde“ von Gerhard Damm ist ein
Kinder- und Jugendbuch mit einer ansprechenden Idee hinter der Geschichte.
Die Protagonistin ist sympathisch, allerdings lässt die
Ausarbeitung und Umsetzung der Ideen sehr zu wünschen übrig.
Wirklich mehr als schade, denn Potential ist allemal vorhanden!

Ich bedanke mich beim Autor für das bereitgestellte Buch und bei Katja für die Organisation der Leserunde auf Lovelabooks.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Ghostman” von Rogger Hobbs

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Broschiert: 384 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(22. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442313376
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ISBN-13: 978-3442313372
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Originaltitel: The Ghostman
Kurzbeschreibung:
Kein Coup ist zu
heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich …
Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft.
Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es
um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren
beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat
er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat.
Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich
nicht umsonst „Ghostman“.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:
Bei einem Raubüberfall auf ein Casino in Atlantic City
geht so einiges schief. Einer der Täter wird erschossen, der andere kann schwer
verletzt untertauchen.
Der Auftaggeber des Überfalls holt sich den „Ghostman“.
Er soll ihn helfen den flüchtigen Täter mit den erbeuteten Millionen zu finden.
Allerdings bleiben ihm nur 48 Stunden, denn dann explodiert die Farbpatrone in
der Beute und das Geld ist verloren.
Dumm nur der „Ghostman“ wird selber auch gejagt …
Der Roman „Ghostman“ stammt von dem jungen Autor Roger
Hobbs. Es ist das Debütwerk des Autors, das meiner Meinung nach eher dem
Krimigenre zugehört und nicht, wie auf dem Buch selber vermerkt ist, ein
Thriller ist.
Der Protagonist ist Jack Delton. Es stellt sich schnell
heraus dies ist gar nicht sein richtiger Name. Leider erfährt man als Leser während
des gesamten Buches nicht wie er wirklich heißt. Jack ist der „Ghostman“, der
beste der Branche. Er ist intelligent, wirkt aber sehr kühl. Jack lässt
keinerlei Bindungen zu anderen zu, bleibt eher distanziert und unnahbar. Er
zieht seine Aufträge knallhart durch, egal ob andere es nachvollziehen können
oder gar verstehen. Mir persönlich hat, durch die fehlende Nähe der Draht zu
ihm ein wenig gefehlt.
Neben Jack gibt es noch weitere Personen, die aber eher
im Hintergrund bleiben. So ist da zum Beispiel ein gewisser Marcus. Sein „Verhältnis“
zu Jack wird erst im Laufe des Buches näher geklärt.
Der Schreibstil des Autors ist eher distanziert,
unterkühlt und eher emotionslos. Diese Emotionslosigkeit passt aber sehr gut zu
Jack Delton.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jack in der
Ich-Perspektive. Ab und zu gibt es aber auch Rückblenden in denen man etwas aus
Jacks Vergangenheit erfährt.
Die Handlung selber ist besonders zu Beginn spannend.
Dann aber lässt diese Spannung leider rasch nach. Es gibt leider immer wieder
Längen, die zäh sind. An sich aber wirkt die Geschichte gut durchdacht, legt
aber eher Wert auf trockene Ermittlungsarbeit anstatt auf Actionszenen. Ab und
zu weiß es der Autor aber interessante und überraschende Wendungen einzubauen,
die den Leser dann zum Weiterlesen animieren.
Das Ende des Buches ist gut so wie es ist. Es rundet die
Handlung gut ab und hat mich soweit zufriedengestellt.
Fazit:
„Ghostman“ von Roger Hobbs ist ein eher durchwachsenes
Debütwerk des Autors.
Der recht kühl wirkende Protagonist und ein distanzierter
Stil haben mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht. Der Autor hat in Bezug
auf die Handlung selber leider viel vorhandenes Potential verschenkt.
Schade eigentlich!
Ich bedanke mich beim Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Verdammt heiß” von Åsa Anderberg Strollo

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Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
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Verlag: Oetinger (25. September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789130435
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ISBN-13: 978-3789130434
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Het
Kurzbeschreibung:
Frech, kribbelig und unverblümt: erotische Abenteuer für
junge Erwachsene! Die unerträgliche Verheißung kleiner Berührungen – und das,
was sie ankündigt; das berühmte erste Mal, Sex zu dritt oder zwischen Mädchen:
Die zehn erotischen Geschichten machen Spaß, machen an, machen Mut, die eigene
Lust zu entdecken und zum eigenen Körper zu stehen. Zehn bekannte, zum Teil
preisgekrönte schwedische Autorinnen und Autoren schreiben von der Liebe und
zeigen Jugendlichen, wie leidenschaftlich Sexualität jenseits der Anonymität
des Internets sein kann.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:

Dieses Buch vereint insgesamt 10 Kurzgeschichten, die
sich alle um das Thema Liebe und Erotik drehen.
In der Anthologie im Einzelnen enthalten:
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„Vierzig Minuten oder eine verdammte Ewigkeit“
von Lisa Bjärbo
–         
„Paris surprise“ von Jenny Jägerfeld
–         
„Sexualkunde“ von Manne Forddberg
–         
„Eine Kette aus Zuckerperlen“ von Åsa Anderberg
Strollo
–         
„Fanfuckingtastic Sandra Rydell“ von Martin Jern
–         
„Das T-Shirt“ von Ingrid Olsson
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„Pose“ von Jessica Schiefauer
–         
„Salz“ von Inti Chavez Perez
–         
„Mein klitzekleiner Beinahbruder“ von Sara
Ohlsson
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„Wassermelone“ von Gunnar Ardelius
Die Geschichte haben alle unterschiedliche Stile, jeder
Autor/Autorin ist eben anders.
Sie werden aus verschiedenen Perspektiven geschildert.
Mal ist der Protagonist weiblich, mal männlich. Aber eines haben sie gemeinsam,
es sind immer Jugendliche, die erzählen.
Von den 10 Geschichten haben mir eine ganz besonders gut
gefallen. Es ist „Paris surprise“ von Jenny Jägerfeld. In dieser Geschichte
prickelt es gewaltig und auch von Stil her ließ sie sich sehr gut lesen.
Nicht so gefallen haben mir zum einen „Sexualkunde“ von Manne
Forddberg und „Das T-Shirt“ von Ingrid Olsson.
Bei der ersten Geschichte konnte ich mich mit dem Inhalt
rein gar nicht anfreunden. Es geht um Sex mit Minderjährigen und so etwas hat,
meiner nach, nichts in einem Buch zu suchen. Bei Geschichte Nummer zwei hatte
ich extreme Probleme mit dem Stil. Die Sätze waren sehr abgehackt.
Die restlichen Geschichten sind ansonsten alle soweit
okay und ich denke jeder Leser kann hier etwas für sich finden.
Da es sich um Kurzgeschichten handelt sind sie auch alle
soweit in sich abgeschlossen. Bei manch einer kann man sich aber als Leser
schon so seine Gedanken machen wie es wohl weitergehen könnte. Dies fand ich
persönlich gar nicht mal so schlecht, denn es regt die Fantasie an.
Fazit:
„Verdammt heiß“ von Åsa Anderberg Strollo ist ein
unterhaltsames Buch das sowohl geeignet ist für Jugendliche ab 16 Jahren aber
auch Erwachsene, die sich angesprochen fühlen,  werden ihren Spaß damit haben.
Es sind 10 kurzweilige Geschichten rund um Liebe und
Erotik enthalten und das Buch eignet sich somit auch ideal für zwischendurch.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und bei Katja für die Organisation der Leserunde.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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