Gelesen: “Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der Fiannah 02” von Beth Cillian

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1520
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Ungefähre
Seitenzahl:
800
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Verlag: Sieben
Verlag
(17. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Einst kämpfte die Fiannah Thadgan als Kriegerin auf
Seiten des Lichts und lief stets Gefahr, den Verlockungen der Finsternis zu
erliegen. Wiedergeboren als Teagan kostete sie zu reichlich von der Finsternis,
um sich Illusionen über ein Leben ohne sie hinzugeben. Sie weiß wenig über ihre
Vergangenheit, jedoch alles über ihre Einzigartigkeit, die ausschließlich
Verderben bringt.
Ihre Gabe wurde zum Fluch.
Allein die Liebe des Ordenskriegers Lorcan könnte den Fluch umkehren. Doch
getrieben von Selbstzweifeln und seiner Vergangenheit darf Lorcan diese Liebe
nicht zulassen. Teagan kämpft um Lorcan, und als sie endlich seine Liebe
erringt, muss sie sie gegen ihren dämonischen Gebieter, den Großmeister der
Bruderschaft verteidigen. Auch Lorcan plagen Zweifel, ob ein Brudermörder wie
er die Liebe einer Fiannah verdient.
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:
Die Fiannah Thadgan wird in der jungen Teagan wiedergeboren.
In einer Höhle wird sie wie Vieh gefangen gehalten.
Lorcan, der sich gerade auf einer Mission für die
Bruderschaft befindet, findet Teagan dort und ist auch sogleich von ihr
fasziniert. Er beobachtet sie einige Zeit und letztlich befreit er sie.
Nach und nach bemerkt Lorcan das er Gefühle für Teagan
hat, doch diese kann er unmöglich zulassen. Sie würden nur Gefahr für Teagan
bedeuten und das kann Lorcan nicht zulassen.
Teagan weiß nichts davon, für sie ist die Gefahr nur die,
die von ihrem Herren ausgeht, mit dem sie noch immer verbunden ist.
Nach und Nach kommen sich aber Teagan und Lorcan doch
näher und es kommen immer mehr Details sowohl von Lorcans Vergangenheit als
auch über Teagan ans Licht. Es kommt letztlich soweit, dass die beiden vor der
Bruderschaft fliehen müssen. Doch kann ihre Liebe wirklich funktionieren? Und
können sie wirklich entkommen?
Der Roman „Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der
Fiannah 02“ stammt aus der Feder der Autorin Beth Cillian. Es ist der zweite
Teil der Reihe um die Kriegerinnen der Fiannah. Den ersten Teil „Geliebte der
Ewigkeit“ habe ich damals sehr gerne gemocht und dieser zweite Teil hat wirklich sehr
lange auf sich warten lassen. Ebenso waren meine Erwartungen an dieses Buch
doch recht hoch aber leider konnten diese nicht erfüllt werden.
Lorcan ist Mitglied bei der Bruderschaft. Er ist ein
sogenannter Brudermörder und fühlt sich auch dementsprechend. Lorcan rettet
Teagan aus ihrer Gefangenschaft und obwohl es eigentlich nicht gut ist verliebt
er sich in sie. Mir war Lorcan mit seiner Art wirklich sympathisch.
Teagan ist Thadgan, die in ihr wiedergeborene wurde. Sie
ist eine Fiannah. Teagan wird in einer Höhle gefangen gehalten und sie ist mit
ihrem Herrn verbunden. Nach ihrer Rettung findet sie sich nach und nach in der
realen Welt zurecht und verliebt sich in Lorcan. Besonders Teagans Gabe und
ihre damit verbundenen Fähigkeiten beschreibt die Autorin gut.
Neben diesen beiden findet der Leser auch bekannte Figuren
aus dem ersten Band wieder. So sind beispielsweise auch Morrighan, Quinn,
Cináed und Neakail mit von der Partie. Es gibt aber noch weitere, andere
Charaktere, die ebenfalls gut beschrieben werden.
Der Schreibstil der Autorin ist soweit gut lesbar und
flüssig.
Allerdings hat das Buch leider sehr viele Längen, die
sich sehr ziehen. Beth Cillian hat einfach zu viele Informationen in ihrem Buch
untergebracht. Man kommt schleppend voran, auch wenn die Handlung an sich
interessant gestaltet ist.
Die Umgebung hat mir wiederum sehr gut gefallen. Die
grüne Insel, Irland, ist wie geschaffen für die Geschichten um die Fiannah.
Zum Ende hin wird es dann richtig spannend und der
Showdown am Ende hat mir gut gefallen.
Fazit:
„Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der Fiannah 02“
von Beth Cillian ist ein zweiter Teil, der leider nicht mit seinem Vorgänger mithalten
kann.
Trotz gut dargestellter Charaktere und eine tolle Stil weist
das Buch zu viele Längen auf und das Ende kann dies nur bedingt rausreißen.
Wirklich schade, ich hatte mir mehr erhofft!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte eBook und danke auch an lovelybooks für die Leserunde.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Gib mir deine Seele” von Jeanine Krock

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Taschenbuch: 784 Seiten
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Verlag: Heyne
Verlag
(8. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453528360
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ISBN-13: 978-3453528369
Kurzbeschreibung:
Wie weit würdest du
gehen, um deinen Traum zu leben?
Die junge Sängerin Pauline ist hochbegabt, aber ohne
Engagement. Das ändert sich schlagartig, als sie den geheimnisvollen Constantin
Dumont kennenlernt. Innerhalb kürzester Zeit macht er sie zum Star, dafür
verlangt er aber bedingungslose Hingabe auf der Bühne — und in der Liebe.
Anfangs zögerlich, dann immer mutiger lässt sich Pauline auf das verführerische
Spiel aus Sex und Macht, Dominanz und Unterwerfung ein. Ein Spiel mit dem Feuer
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Pauline ist eine sehr begabte Sängerin. In ihr steckt
viel Potential, doch es fehlt ihr an Motivation.
Eines Abends flieht sie vor einem Date und irrt durch die
Straßen von Venedig. Constantin beobachtet sie dabei und als sie von anderen
Männern bedrängt wird hilft er ihr. In seinem Hotelzimmer unter der Dusche
bekommt er eine Kostprobe von Paulines Stimme. Constantin ist begeistert. Er
möchte Pauline gerne fördern und macht ihr ein Angebot. Sie unterwirft sich ihm
für genau 1 Jahr und er macht aus ihr eine große Opernsängerin. Zunächst zögert
Pauline, doch da sie sich bereits in Constantin verliebt hat willigt sie ein.
Schnell wird aus Pauline eine gefragte Opernsängerin. Was
Pauline nicht weiß, Constantin hat auch seine Geheimnisse und obwohl es
aussichtslos ist verliebt er sich auch in Pauline …
Der Roman „Gib mir deine Seele“ stammt von der
erfolgreichen Autorin Jeanie Krock. Ich habe zwar schon sehr viel über sie
gehört, allerdings bis zu diesem Buch noch nie einen Roman von ihr gelesen.
Pauline ist eine sehr angenehme Protagonistin gewesen. Zu
Beginn wirkt sie eher unscheinbar, unsicher und ist wenig erfolgreich. Aber sie
ist ehrgeizig und hat nur ein Ziel, eine gefeierte Opernsängerin zu werden.
Durch die Bekanntschaft zu Constantin stellt sich der Erfolg dann auch recht
schnell ein. Pauline unterwirft sich ihm für 1 Jahr und während dieser Zeit
wird sie auch immer selbstbewusster und lernt ihre Wünsche zu äußern.
Constantin ist ein geheimnisvoller und durchaus sehr
attraktiver Mann. Er weiß dies auch ganz genau und setzt es bewusst ein.
Constantin weiß auch, dass er viel Geld besitzt. Er ist dominant und weiß wie
er an sein Ziel kommt.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine erotische
Beziehung. Die Anziehungskraft der beiden geht über Paulines Grenzen hinaus und
wird von der Autorin sehr gut beschrieben. Man sollte sich auch im Klaren sein,
dass es sich hier nicht um „Blümchensex“ handelt, sondern schon härter zugeht.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere. Einer davon ist Nicolas, der Assistent von Constantin. Er spielt
eine ziemlich tragende Rolle in der Beziehung zwischen Pauline und Constantin.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach
wunderbar. Sie beschreibt die Dinge sehr bildhaft, manchmal allerdings war es
für meinen Geschmack etwas zu viel.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Pauline und Constantin. So bekommt man als Leser von beiden
einen guten Eindruck und lernt auch Constantins verborgene Seite besser kennen.
Die Handlung ist sehr interessant und wirkt gut
recherchiert. Besonders die Opernwelt, in der Pauline zu Hause ist, wird
detailliert beschrieben. Aber auch hier gilt, manchmal ist weniger eben mehr.
Zwischenzeitlich gibt es einige Male Stellen, wo sich die Geschichte sehr in
die Länge zieht.
Das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Aufgrund der
Dicke des Romans hatte ich mir viel mehr erhofft. Es wirkt leider sehr schnell
abgehandelt.
Fazit:
„Gib mir deine Seele“ von Jeanie Krock ist ein recht
gutes Buch, das zu unterhalten weiß.
Wenn man mit der Erotik, von der es in diesem Buch mehr
als genug gibt, gut klarkommt und zudem noch den tollen Schreibstil der Autorin
mag, dann sollte man hier ruhig zugreifen.
Trotz kleiner Mängel lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Nirgendland” von Laura Flöter

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Broschiert: 420 Seiten
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Verlag: Fabylon,
M.
(März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3927071870
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ISBN-13: 978-3927071872
Kurzbeschreibung:
Mhorín sagt: »Zieh eine Karte, Zauberer.« Ich ziehe, ich
drehe sie um, ich schaue sie an. Ich spiele sie. Sie ist: DER FLUSS. Ich kenne
diese Karte. Ich weiß, wohin sie führt. Ich weiß, dass ich dort nichts verloren
habe, und womöglich alles … Mhorín wirft den Kopf zurück, sie lacht, dann
stößt sie mich über den Rand, und ich falle. Ich frage mich, ob es das wert
sein wird, aber ich habe keine Wahl: Das Irr-Licht ist ansteckend. Ich will
nicht, dass es meinen Sohn befällt. Der Sternenlichtschatten ist vorübergezogen.
Der Nachtschattenthron ist verwaist, und der Dunkle Fremde, der das Unglück
über die Welt gebracht hat, ist fort. Menschen, Geflügelte, Unsterbliche und
andere Völker hoffen auf ein besseres Morgen. Doch der grausame König hat ein
düsteres Erbe hinterlassen …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Die Welt befindet sich im Zwielicht. Es gibt weder hellen
Tag, noch dunkle Nacht.
In dieser Welt lebt Líl-Laë. Nun möchte sie sich
aufmachen um die Zerstörung, die das Land erlebt hat, mit eigenen Augen zu
sehen. Auf ihrem Weg begegnet sie dem jungen Magier Lîskith. Gemeinsam treten
sie nun ihre Reise an.
Der zweite Teil des Buches befasst sich mehr mit
Jeónathar. Er ist Líl-Laës Sohn. Jeónathar möchte gerne seinen zweiten Namen
kennen. Dies ist aber nur möglich wenn er herausbekommt wer er wirklich ist und
woher er stammt. Also macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Während
seiner Reise erlebt er die Grausamkeit der Welt und lernt auch die Liebe
kennen.
Wird Jeónathar seinen zweiten Namen finden?
Der Fantasyroman „Nirgendland“ stammt aus der Feder der
Autorin Laura Flöter. Es ist bereits der zweite Roman der Autorin, für mich war
es ihr erstes Buch.
Die Charaktere in diesem Buch sind alle samt etwas Besonderes.
Sie sind alle recht unterschiedlich und facettenreich gestaltet.
Líl-Laë ist eine junge Frau. Sie ist furchtlos und macht
sich auf die Zerstörung ihrer Welt mit eigenen Augen zu sehen. Ich empfand Líl-Laë
als eine starke Persönlichkeit. Auf ihrem Weg durch das Land lernt sie Lîskith kennen
und lieben. Die beiden müssen sich aber trennen und obwohl viel Raum zwischen
den beiden ist und viele Jahre vergehen, so hängt Líl-Laë immer noch sehr an
ihrem Liebsten.
Lîskith ist ein junger Magier. Zwischen ihm und Líl-Laë
entsteht etwas Besonderes und diese Beziehung wird durch ein Kind gekrönt. Doch
Lîskith, der immerzu auf der Suche zu sein scheint, muss Líl-Laë verlassen.
Jeónathar ist das Kind von Líl-Laë und Lîskith. Zu Beginn
seiner Geschichte wirkt er ziemlich eigensinnig und tut nicht das was man von
ihm erwartet. Dann aber begibt er sich auf die Suche nach seiner Herkunft und
damit verbunden auf die Suche nach seinem zweiten Namen und nach und nach lernt
er zu akzeptieren, dass er Schwächen besitzt. Gleichzeitig wird er sich aber
auch seiner Stärken bewusst.
Neben den genannten gibt es noch weiter Figuren, wie
beispielsweise Theofanu, die noch eine wichtige Rolle auf Jeónathars Weg
spielen wird. Auch sie hat Laura Flöter sehr gut herausgearbeitet.
Der Schreibstil der Autorin ist anspruchsvoll und sehr
poetisch.
Zu Beginn hat man, als Leser „gewöhnlicher“ Bücher sicher
so seine Schwierigkeiten ins Buch zu kommen aber wenn man sich darauf einlässt,
dann überwindet man diese Schwäche schnell und wird mit einer sehr spannenden
und fantastischen Handlung belohnt.
Am Ende des Buches steigt die Spannungskurve nochmals an
und das Ende selber passt so wie es ist wirklich sehr gut zum Buch. Zudem gibt
es genug Potential für eine weitere Geschichte um Jeónathar und all die
anderen.
Fazit:
„Nirgendland“ von Laura Flöter ist ein Fantasybuch für
besondere Lesestunden.
Vom schwierigen Einstieg abgesehen wird man hier als
Leser mit tollen Charakteren und einem ganz besonderen Stil belohnt.
Durchhalten wird belohnt!
Vielen Dank an den Verlag und ein großes Dankeschön auch an die Autorin Laura Flöter für die Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Für immer du” von Savannah Davis

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 469 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
242 Seiten
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Verlag: Romantasy Verlag (23. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Adrian, ein Engel der in unzähligen Schlachten auf der
Seite der Guten gekämpft hat, erhält den Auftrag, Anna zu beschützen. Doch er
verliebt sich in die Tochter eines Gutsherren und begeht einen folgenschweren
Fehler, der Anna nicht nur das Leben kostet, sondern Adrian auch seine Flügel.
Linden ist ein kleines, ruhiges Dorf in der Nähe von München. Wenn es nach der
Meinung von Skylers Mutter geht, der perfekte Ort, um ihre rebellische Tochter
endlich wieder zur Vernunft zu bringen.
Doch Linden ist auch die Heimat von Adrian, und als Skyler auf ihn trifft,
scheint ihr Körper in Flammen zu stehen. Plötzlich geschehen Dinge mit ihr, die
sie sich nicht erklären kann. Und im Mittelpunkt all dessen scheint das Mädchen
aus ihren Träumen zu stehen, das scheinbar wirklich gelebt hat und 1913
gestorben ist. Doch wenn Anna vor hundert Jahren gelebt hat, warum kommt dann
auch Adrian in diesen Träumen vor? Und wie kann Skyler ihren tiefen Gefühlen
für Adrian entkommen, der sie mit aller Macht von sich fernzuhalten versucht?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Das junge Mädchen Skyler hat sehr große Probleme mit
ihrer Mutter. Dies führt sogar dazu, dass sie mit dieser zurück in deren Heimat
Linden ziehen muss, wo sie zu allem Überfluss auch noch eine reine
Mädchenschule besuchen soll. Es scheint eine schier aussichtslose Situation zu
sein. Skylers einziger Lichtblick sind die Jungen Sam und Adrian.
Mit der Zeit träumt Skyler immer wirrer werdende Träume
von einer längst vergangenen Zeit. Immer wieder ist das ein Mädchen, das Skyler
jedoch nicht kennt. Und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Obwohl
Skyler Adrian gar nicht kennt hat sie plötzlich Gefühle für ihn. Doch wie ist
das möglich? Und warum taucht er zudem noch in ihren Träumen auf, wo er sie
doch gar nicht leiden kann?
Skyler versucht der Sache auf den Grund zu gehen …
Der Roman „Für immer Du“ stammt von der Autorin Savannah
Davis. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Fantasy- und Liebesroman.
Für mich war die Autorin bis zu diesem Buch unbekannt und so war ich sehr
gespannt auf ihr Werk.
Die Figuren hat Savannah Davis wirklich sehr gut
herausgearbeitet.
Skyler/Anna, genannt Sky, ist zu Beginn ein recht
mürrisches und rebellisches junges Mädchen. Ihre Mutter stresst sie sehr und es
kommt oftmals zum Streit. Nach dem Umzug beginnt Sky von einem Mädchen aus der
Vergangenheit zu träumen, Anna. Von der Bedeutung dieser doch wirren Träume ahnt
Sky noch nichts. Im Handlungsverlauf, besonders ab etwa der Stelle wo Adrian
auftaucht, ändert sich Skylers Laune merklich. Sie wird umgänglicher.
Adrian und Sam sind die Jungs, zwischen denen Sky steht.
Sie sind sehr unterschiedlich. Adrian ist eher verkrampft und es scheint er
könne Sky nicht leiden. Ihn verbindet aber dennoch etwas mit ihr, was im Handlungsverlauf
gelüftet wird.
Sam hingegen ist ein richtig sympathischer Kerl. Er ist
locker und auch interessiert an Sky.  Ihn
mochte ich wirklich gerne während ich mich mit Adrian schwer getan habe.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Es
macht Spaß im Buch abzutauchen und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Skyler in
der Ich-Perspektive.
Die Handlung selber empfand ich als spannend und
romantisch zugleich. Savannah Davis greift hier nicht nur die Engel auf, es
geht auch um das Thema Wiedergeburt.
Das Ende wirkte etwas zu schnell abgehandelt. Nichts
desto trotz ist es aber wirklich toll und ich war schon traurig als ich das
Buch zu Ende gelesen hatte.
Fazit:
„Für immer Du“ von Savannah Davis ist ein ganz wundervoller
Roman, eine Mischung aus Fantasy- und Liebesroman.
Die toll herausgearbeiteten Charaktere und die wirklich
gut umgesetzte Idee wissen wirklich zu überzeugen.
Definitv lesenswert!
Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin, die mir ihr Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier und hier (unter Manjas Buchregal) zu lesen.
 

Gelesen: “London Road – Geheime Leidenschaft” von Samantha Young

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Taschenbuch: 512 Seiten
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Verlag: Ullstein Taschenbuch (29.
Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3548285988
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ISBN-13: 978-3548285986
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Originaltitel: Down London Road
Kurzbeschreibung:
Sie wagt es nicht, von Liebe zu träumen. Er
zeigt ihr: Wahre Liebe ist kein Traum. 
Johanna Walker ist
jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur
ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder
der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen
soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron
McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist
der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Wird es ihm gelingen,
ihre Mauer aus Zweifeln zu überwinden?
(Quelle: Ullstein
Taschenbuch)

Meine Meinung:
Johanna Walker
sieht ist jung und sieht gut aus. Sie scheint die perfekte Freundin für reiche
und erfolgreiche Männer zu sein. Sie tut ja auch wirklich alles um ihnen zu
gefallen, um geliebt zu werden. Doch Jo tut es nicht für sich, sondern weil sie
ihren Bruder Cole aus der Gewalt, die in ihrer Familie herrscht, herausholen
möchte. Vor Freunden versteckt Jo ihr Geheimnis um ihre Familie.
Auf einer Kunstaustellung
lernt Johanna den attraktiven Cameron kennen. Beide sind sofort voneinander
fasziniert und obwohl sie beide in einer festen Beziehung sind, können sie
nicht ohne einander …
Der Liebesroman „London
Road – Geheime Leidenschaft“ stammt von der Autorin Samantha Young. Das Buch
ist der Nachfolgeband von „Dublin Street – Gefährliche Sehnsucht“. Obwohl ich
den Vorgänger nicht gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Handlung
zu kommen. Das Buch kann also durchaus auch alleine stehen.
Johanna, genannt
Jo, ist eine tolle Protagonistin. Zu Beginn wird sie sehr von Selbstzweifeln
geplagt. Sie ist gutaussehend und eine starke junge Frau. Johannas Kindheit war
geprägt von Schlägen ihres Vaters. Sie kümmert sich um Cole, ihren 14-jährigen Bruder,
den sie nur zu gerne aus der Gewalt herausholen möchte. Da Johanna nicht immer
genug Geld zur Verfügung hat sucht sie einen Freund, der sie finanziell
unterstützt. Im Handlungsverlauf nimmt Johanna mehr und mehr ihr Leben selber
in die Hand.
Cameron ist ein gut
aussehender aber auch geheimnisvoller junger Mann. Er ist witzig, offen und
ehrlich. Zu Beginn empfand ich Cameron ein wenig arrogant. Dies gibt sich aber
nach und nach.
Zwischen den beiden
knistert es von der ersten Begegnung an. Sie können nicht voneinander lassen,
auch wenn es nicht immer gut für sie ist.
Die Nebencharaktere
hat Samantha Young ebenfalls sehr gut dargestellt. Sie haben alle ihren Platz
in der Geschichte.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und angenehm. Sie beschreibt die Szenen recht detailliert
und bildhaft, was vor allem bei den erotischen Szenen gut kommt.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Johanna in der Ich-Perspektive. Man ist also immer
direkt dabei und lernt sie gut einzuschätzen.
Die Handlung
beinhaltet alles, was das Leserherz begehrt. Es gibt Spannung, Liebe aber auch
Humor und Charme. Immer wieder sind Rückblenden eingebaut und alles ist
nachvollziehbar und chronologisch dargestellt.
Die erotischen
Szenen hat Samantha Young sehr ästhetisch und stilvoll beschrieben.
Das Ende kommt
nicht überraschend und passt so, wie es hier ist, gut zum gesamten Buch.
Fazit:
„London Road – Geheime Leidenschaft“ von Samantha Young
ist ein sehr überzeugender Liebesroman.
Die toll ausgearbeiteten Protagonisten und die gut in
Szene gesetzte Erotik bescheren dem Leser unvergessliche Lesestunden.
Absolut empfehlenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

Gelesen: “Das Buch aus Blut und Schatten” von Robin Wasserman

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Gebundene Ausgabe: 537 Seiten
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Verlag: Arena (1. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3401068113
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ISBN-13: 978-3401068114
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Vor der Mordnacht hatte Nora zwei beste Freunde, Chris
und Adriane. Und Max, den sie liebte. Nach jener Nacht hat sie Chris’ Blut an
den Händen, Adriane steht unter Schock – und Max ist verschwunden. Was bleibt,
ist ein okkultes Buch, das in jener Nacht seine grausige Botschaft offenbarte:
Blut und Tod. Was bleibt, ist das mysteriöse Signum von Chris’ Mördern – einer
jahrhundertealten Geheimgesellschaft. Gefangen zwischen Lüge und Schatten,
behält Nora nur eine Gewissheit: Chris’ Blut war erst der Anfang – und sie
selbst wird das Ende sein.
(Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung:
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Nora nichts mehr wie
es war. Sie lebt zurückgezogen und isoliert sich von allem. Um so wenig wie nur
möglich darüber zu reden stürzt sie sich regelrecht in die Arbeit und das Stipendium,
das sie erhält, kommt ihr da natürlich gerade recht. Ihr Professor möchte, dass
sie gemeinsam mit ihren engsten Freunden Chris, Ariane und Max Briefe von
Elizabeth Weston übersetzt. Doch das scheint es schier unlösbare Sache zu sein.
Bis Nora bisher unbekannte Informationen entdeckt. Doch diese Informationen
sind nicht ohne und bringen Nora in tödliche Gefahr. Ein Geheimbund scheint ihr
auf den Fersen zu sein und zu allem Überfluss stirbt auch noch Chris. Was wird
wohl noch alles passieren?
Nichts ist mehr so wie es scheint und Nora weiß schon
bald nicht mehr wem sie noch trauen kann …
Der Jugendthriller „Das Buch aus Blut und Schatten“
stammt aus der Feder der Autorin Robin Wasserman. Sie war mir bereits vo diesem
Buch schon ein Begriff, gelesen hatte ich aber leider noch nichts von ihr.
Nora ist ein eher ruhiges junges Mädchen. Sie ist recht
nachdenklich, hat aber dennoch sehr viel Persönlichkeit. Nora gibt ihr
Innerstes nicht immer direkt nach außen hin preis, doch wenn sie es tut dann
ist es meist überraschend und sehr kurzfristig. Sie hat ihren Bruder verloren
und dieser Verlust macht ihr sehr zu schaffen. Auch wenn ihr Handeln nicht
immer vollkommen schlüssig ist, so habe ich Nora dennoch sehr gerne gemocht.
Max ist eher der normale Junge von nebenan. Er scheint
unscheinbar zu sein aber man sollte ihn nicht direkt als Außenseiter
abstempeln. Es steckt mehr in ihm als es scheint.
Eli, Chris´ Cousin, ist ein geheimnisvoller Typ. Trotzdem
aber ist er mir sympathisch gewesen. Ich hab lange über ihn gerätselt, welche
Pläne er wirklich verfolgt. Darüber wird man als Leser auch recht lange im
Unklaren gelassen.
Ariane und Chris sind ebenfalls facettenreiche und
lebendige Charaktere. Allerdings ereilt Chris ja nicht so ein schönes
Schicksal.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. Zu Beginn ist
es vielleicht ein wenig verwirrend aber nach einer Einlesezeit gibt sich das.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nora, wobei
hier der personale Erzählstil verwendet wird.
Die Handlung selber ist spannend und gut durchdacht. Es
gibt viele Rätsel, die man als Leder zusammen mit Nora lösen möchte.  Ab und an lässt die Spannung zwar nach aber
diese Momente sind meist nur von relativ kurzer Dauer.
Besonders gelungen empfand ich die Tatsache, dass Robin
Wasserman Legenden und Mythen rund um die Stadt Prag mit ins Geschehen
eingewoben hat. Dies macht die Handlung magisch und übernatürlich.
Das Ende ist spannend und geheimnisvoll und kam relativ
unerwartet. Es ist aber so wie es ist sehr gut passend und rundet den
Jugendthriller ab.
Fazit:
„Das Buch aus Blut und Schatten“ von Robin Wasserman ist
ein anspruchsvoller und spannender Jugendthriller.
Die interessanten Charaktere und die eingebauten
Überraschungen im Verlauf bescheren fesselnde Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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