Gelesen: “Das Meer der Seelen – Nur ein Leben” von Jodi Meadows

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Taschenbuch: 352 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(21. Januar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442476011
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ISBN-13: 978-3442476015

Kurzbeschreibung:
Ana ist das Mädchen mit der reinen, neuen Seele. Und das
macht sie zur Außenseiterin. Denn jeder in ihrer Welt wurde mehrmals
wiedergeboren und kann sich an seine vorherigen Leben erinnern. Doch als Ana
geboren wurde, passierte etwas Ungewöhnliches: Eine Seele musste für sie
sterben. Weil jeder dies als schlechtes Omen deutet, will niemand etwas mit ihr
zu tun haben, niemand außer Sam. Doch plötzlich greifen schreckliche Wesen an.
Trägt Ana tatsächlich die Schuld daran? Sie wird es herausfinden müssen, wenn
sie in dieser Welt überleben will…
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:
Seit nunmehr 5.000 Jahren werden 1 Million Seelen immer
wieder geboren. Doch bei der Geburt von Ana ist etwas schief gelaufen, denn
nicht die Seele von Carina wurde in ihr wiedergeboren, sondern eine vollkommen neue
unbekannte Seele.
Nach nun 18 Jahren verlässt Ana ihr Elternhaus um in die
Hauptstadt Heart zu gehen, wo sie sich Antworten erhofft. Antworten darüber wer
sie ist, warum ihr Vater die Familie kurz nach ihrer Geburt verlassen hat und
warum ihre Mutter sie die ganze Zeit so herablassend behandelt hat.
Doch Ana hat von ihrer Mutter Li einen defekten Kompass
bekommen und so landet sie im Gebiet der Sylphen, wo sie von einem Schatten
angegriffen wird. Da ist plötzlich Sam, eine Junge aus Heart, zur Stelle,
rettet Ana und nimmt sie mit zu sich. Mit seiner Hilfe kann Ana Heart betreten,
doch es macht sie nicht wirklich glücklich. Sie spürt zu deutlich, dass sie
anders ist und fühlt sich so ganz ohne Wissen über ihre Vergangenheit als
Außenseiterin.
Kann Ana damit umgehen? Oder zerbricht sie an ihrer
Einzigartigkeit?
Der Roman „Das Meer der Seelen – Nur ein Leben“ stammt
aus der Feder der Autorin Jodi Meadows und ist der Auftaktband einer Trilogie.
Er beinhaltet sowohl fantastische als auch dystopische Elemente und lässt sich
so nicht klar einem Genre zuordnen.
Die Protagonistin Ana wurde mir während des Lesens sehr
sympathisch. Sie ist anders, einzigartig. Wurde in ihr doch keine der vielen
Seelen wiedergeboren, sondern eine neue unbekannte Seele. Ana ist wissbegierig,
manchmal etwas naiv und auch recht schüchtern. Von ihrer Mutter wurde sie
bisher nicht gerade gut behandelt. Doch mit 18 Jahren verlässt Ana ihr
Elternhaus um Antworten in der Hauptstadt Heart zu finden. Ana lässt sich nicht
unterkriegen und im Handlungsverlauf wird aus dem zu Beginn unscheinbar
wirkenden Mädchen eine selbstbewusste junge Frau.
Sam ist auch so jemand den man einfach mögen muss. Er
stammt aus der Hauptstadt Heart und rettet Ana als sie von einem Schatten
angegriffen wird. Er bringt Ana neue Dinge bei und dabei ist er sehr geduldig.
Sam hat schon so einige Vergangenheiten, er ist eine der wiedergeborenen
Seelen. Doch er kam mir auch etwas mysteriös vor, denn manchmal sind seine
Handlungen undurchsichtig.
Die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt
beginnt sehr langsam und wird sehr feinfühlig beschrieben. Es ist aber klar,
die beiden gehören zusammen, egal wie viele Probleme und Konflikte es zwischen
ihnen gibt.
Die anderen Charaktere im Buch bleiben eher im
Hintergrund. Dies fand ich aber gar nicht so tragisch, da sie oftmals in
Nebensätzen kurz beschrieben werden. Außerdem dreht sich die Handlung eh hauptsächlich
um Ana.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten. Mit
sanften Tönen und dennoch einer detailreichen Beschreibung bringt sie ihr Buch
dem Leser näher.
Die Handlung ist direkt von Beginn an spannend. Dann wird
etwas das Tempo rausgenommen und es wird eher ruhig. Zum Ende hin aber steigert
sich die Spannungskurve wieder und man mag das Buch gar nicht mehr weglegen.
Das Ende selber ist für einen ersten Teil sehr
zufriedenstellend. Es gibt aber noch so einiges was auf Ana zukommt und was sie
über sich herausfinden muss.
Fazit:
„Das Meer der Seelen – Nur ein Leben“ von Jodi Meadows
ist ein wunderbarer Auftakt der Trilogie.
Das Buch überzeugt durch eine neuartige detailreiche
Welt, ganz tolle Charaktere und regt den Leser sehr zum Nachdenken an.
Ganz klar eine Leseempfehlung!


Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Vakuum” von Antje Wagner

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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
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Verlag: Bloomsbury Kinderbücher &
Jugendbücher
(10. September 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3827054370
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ISBN-13: 978-3827054371
Kurzbeschreibung:
Tamara sitzt im Zug nach Mannheim: Sie soll endlich mehr
über ihre leibliche Mutter erfahren. Kurz dämmert sie ein und als sie die Augen
wieder öffnet, steht der Zug und alle anderen Passagiere sind weg. 
Alissa war auf der kleinen Insel nur kurz eingenickt,
aber als sie aufwacht, ist alles anders. Ihre Freunde sind spurlos
verschwunden, die Vögel zwitschern nicht mehr. Und als sie 110 wählt, ist die
Leitung tot. 
Tamara. Alissa. Leon. Hannes. Kora. Sie alle haben einen
dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit und erleben nun, was es heißt, allein zu
sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr passiert das Undenkbare: Die Zeit bleibt
stehen, und alle Menschen um sie herum sind plötzlich verschwunden. In diesem
beängstigenden Vakuum finden die fünf Jugendlichen nach und nach heraus, dass
sie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. 
(Quelle: Bloomsbury Kinder & Jugendbuch Verlag)

Meine Meinung:

Am 17. August um
genau 15:07 Uhr passiert etwas sehr merkwürdiges. Die Zeit bleibt stehen und
alle Menschen, Tiere, Autos usw. sind mit einem Mal verschwunden. Alle bis auf
die 5 Jugendlichen Alissa, Hannes, Kora, Leon und Tamara. Was genau passiert
ist kann keiner der 5 wirklich sagen.
Alles was sie
wissen, da ist ein mysteriöser Nebel, von dem große Gefahr ausgeht. Lora wurde
bereits in einer anonymen Nachricht davor gewarnt.
Der Nebel beginnt plötzlich Jagd auf die Jugendlichen zu machen.
Warum sind
ausgerechnet die 5 noch da? Was haben sie miteinander zu tun? Und was hat es
mit dem Nebel auf sich.

Der Thriller „Vakuum“ ist bereits das 3. Jugendbuch der Autorin Antje Wagner.
Erschienen ist der Roman im September 2012 im Bloomsbury Kinder- und Jugendbücher
Verlag. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Gruselgeschichte und
Mystery.
Die Protagonisten
im Buch sind sich alle sehr ähnlich. Alle hatten eine sehr schwere Kindheit.
Kora sitzt derzeit
in der Jugendhaftanstalt, wo sie eine Gefängnisstrafe verbüßt.  Sie erhält eine anonyme Warnung vor dem Nebel.
Hannes geht seiner Freundin
Emma seit nunmehr 3 Monaten gänzlich aus dem Weg. Hat er doch ein Geheimnis für
das sie ihn verachten würde.
Alissa und Leon
sind Geschwister. Erst vor kurzem sind sie nach Mannheim gezogen. Leon hängt
wie eine Klette an seiner Schwester. Diese aber beachtet ihren kleinen Bruder
kaum.
Tamara wird von
ihrer Mutter sehr bevormundet. Sie wartet sehnsüchtig auf einen Brief von der
Adoptionsstelle.
Diese 5
Jugendlichen kennen sich nicht und durch mysteriöse Botschaften werden sie
zusammengeführt. Sie haben alle einen gemeinsamen Feind, den Nebel.
Der Schreibstil der
Autorin ist klar und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen.
Geschildert wird
die Handlung abwechselnd aus Sicht der 5 Protagonisten. Man lernt sie so zu
Beginn sehr gut kennen und ist dann als Leser dabei wenn sie aufeinander treffen.
Die Handlung ist
sehr spannend und sehr gut durchdacht. Des Öfteren gibt es Wendungen, die einen
regelrecht ans Buch fesseln und ein Weglegen unmöglich machen. Man möchte
immerzu wissen wie es weitergeht und was es nun mit dem Nebel auf sich hat.
Das Ende des Buches
hält eine bestimmte Message an den Leser parat. Ich fand es persönlich sehr
gut, es rundet die Handlung ab.
Fazit:
„Vakuum“ von Antje
Wagner ist ein wirklich außergewöhnliches Buch mit einer fesselnden Handlung.
Überraschende
Wendungen und sehr gut ausgearbeitete Charaktere wissen zu überzeugen.
Ganz klar eine
Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und danke auch für die Leserunde auf Lovelybooks, die von der Autorin begleitet wurde.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Weißer Teufel” von Justin Evans

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Taschenbuch: 466 Seiten
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Verlag: Aufbau
Taschenbuch
(21. Januar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3746628768
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ISBN-13: 978-3746628769
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Originaltitel: The White Devil
Kurzbeschreibung:
Tod und Teufel
Von seinem Vater wird Andrew auf ein englisches Internat geschickt, weil er zu
Hause in den USA in Drogenprobleme verstrickt war. Aber der Ärger beginnt für
ihn erst richtig, kaum dass er die Harrow School betreten hat. Er beobachtet,
wie ein Schüler auf seltsame Weise stirbt, und wird sofort verdächtigt, mit
diesem Tod etwas zu tun zu haben. Außerdem sieht er Lord Byron ähnlich, dem
berühmtesten Schüler des Internats. Deshalb soll Andrew auch in einem Stück
über den Dichter die Hauptrolle spielen. Nach und nach wird er in das Leben des
Dichters hineingezogen – und erkennt, dass er ein tödliches Geheimnis aus der
Vergangenheit ans Licht bringen muss.
(Quelle: Aufbau Verlag)

Meine Meinung:
Andrew wird wegen Drogen- und Alkoholproblemen an die
berühmte Harrow School in England geschickt. Dies ist seine letzte Chance um
seinen Eltern zu beweisen, dass er etwas drauf hat.
Die Harrow School ist eine reine Jungenschule mit sehr
strengen Regeln. Zuerst fühlt Andrew sich nicht so wohl dort, er lebt sich aber
nach und nach ein.
Das einzige Mädchen, die Tochter des Direktor Persephone,
bemerkt als eine der ersten die verblüffende Ähnlichkeit Andrews mit Lord
Byron, einem der berühmtesten Schüler der Schule. Da an der Schule ein
Theaterstück über den Dichter aufgeführt werden soll bekommt Andrew die
Hauptrolle, die des Lords. Obwohl Andrew noch nie Theater gespielt hat lässt er
sich darauf ein.
Von nun an geschieht etwas Merkwürdiges mit ihm und er
bekommt des Öfteren Visionen von einem Geist. Dieser Geist begeht wenig später
einen Mord an Andrews Zimmernachbarn. Bis auf Piers Fewkes, Andrews Hausvater
und Schreiber des Theaterstücks, glaubt niemand Andrews Geschichte.
Doch nach und nach wird klar, die Jungs der Harrow School
schweben in großer Gefahr und allein Andrew ist der Schlüssel des Ganzen …
Der Roman „Weißer Teufel“ stammt aus der Feder des Autors
Justin Evans und wurde im Januar im Aufbau Taschenbuchverlag veröffentlicht.
Ich kannte den Autor bisher nicht und bin vollkommen unvoreingenommen an das
Buch heran gegangen.
Der Protagonist Andrew ist 17 Jahre alt und wird aufgrund
von Drogen- und Alkoholproblemen an die Harrow School nach England geschickt.
Dort soll er beweisen, dass er mehr drauf hat als nur Partys feiern. Zu Beginn
hatte ich ein paar Probleme mit Andrew warm zu werden aber nach ein paar Seiten
ging es recht gut. Er macht während der Handlung auch eine ziemliche
Entwicklung durch und kam mir am Ende vernünftiger vor als noch zu Beginn.
Das einzige Mädchen an der Jungenschule Persephone ist
die Tochter des Direktors. Sie bemerkt als eine der ersten die Ähnlichkeit
Andrews mit einem der berühmtesten Schüler der Schule, Lord Byron. Die
überredet Andrew auch dazu im Theaterstück über Byron mitzuspielen. Andrew
entwickelt Gefühle für Persephone und auch sie ist ihm gegenüber nicht
abgeneigt, gerade auch weil er anders ist als die anderen.
Piers Fewkes ist der Hausvater vom Lot, Andrews Zuhause.
Er schreibt das Theaterstück und nimmt sich schließlich Andrew an. Piers hat
eine extreme Schwäche für Alkohol.
Die Nebenfiguren im Roman bleiben alle samt hinter den
Protagonisten zurück. Man erfährt kaum etwas über sie, da die Handlung auf
Andrew ausgerichtet ist.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht lesbar.
Man kommt wirklich gut durch die Seiten.
Die Handlung ist an und für sich recht spannend gehalten.
Zu Beginn wird das Tempo rasch angezogen bis zum ersten Mord, dann verliert es
sich ein wenig. Das Theaterstück rückt in den Mittelpunkt. Doch schon bald wird
es wieder erhöht und der Roman wird erneut spannend. Immer wieder gibt es
Wendungen die überraschen.
Das Ende kam für mich ein wenig zu abrupt und hat mich
zudem etwas frustriert zurückgelassen. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet.
Es war irgendwie zu einfach.
Fazit:
„Weißer Teufel“ von Justin Evans ist ein wirklich gutes
Buch auf das man sich aber auch einlassen muss.
Den Leser erwartet eine spannende Geschichte angereichert
mit ein wenig Grusel.
Wer allerdings einen echten Thriller erwartet wird
enttäuscht sein.
Alle anderen sollten hier genauer hinschauen.
Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Kyria & Reb – Die Rückkehr” von Andrea Schacht

Achtung!
Dies ist der zweite
Teil einer Reihe!
Die Rezension könnte Spoiler zum ersten Band enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
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Verlag: Egmont INK (10. Januar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3863960386
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ISBN-13: 978-3863960384
Kurzbeschreibung:
Hinter Kyria liegen vier Monate, in denen sie zum ersten
Mal erlebt hat, was es bedeutet, frei zu sein – und in denen sie Reb, dem
jungen Rebellen aus dem Untergrund, nähergekommen ist. Seit sie weiß, dass ihr
Vater ermordet wurde, setzt sie alles daran, seinen Mörder zu finden. Schon
bald muss sich Kyria verstecken, denn sie erfährt immer mehr über die wahren
Drahtzieher in New Europe und ihre üblen Machenschaften. Da taucht Reb wieder
auf, der ihr Herz erobert hat …
(Quelle: Egmont INK Verlag)

Meine Meinung:
Kyria ist nach ihrem Aufenthalt im Reservat wieder zurück
in NuYu. Sie konfrontiert ihre Mutter mit der Wahrheit über den Tod ihres Vaters
und ihren angeblichen Gendefekt. Doch Ma Dama Isha hört Kyria nicht zu.
Überraschend bekommt diese nun Hilfe der Amazon Maie, die Kyria in die Civitas
bringt.
Reb ist bei seinem Vater geblieben und wird nun von
Selbstzweifeln geplagt, ob er gut genug für Kyria ist. Kurzerhand startet er
eine imposante Karriere als Wagenlenker.
Währenddessen findet Kyria immer mehr Einzelheiten über
den Tod ihres Vaters heraus, doch so gerät sie auch immer mehr in die Klauen
der Feinde und ist nicht selten in großer Gefahr.
Da taucht plötzlich Reb auf, doch die erste Begegnung
zwischen ihm und Kyria verläuft anders als erwartet …
Mit „Kyria & Reb – Die Rückkehr“ von Andrea Schacht
ist im Januar im Egmont INK Verlag nun der zweite Teil der dystopischen
Jugendbuchreihe erschienen.
Dieser Teil knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Und
obwohl man zu Beginn des Buches eine Personenbeschreibung, die
Entstehungsgeschichte von New Europe und eine Kurzzusammenfassung des ersten
Bandes vorfindet empfiehlt es sich „Bis ans Ende der Welt“ vorher zu lesen.
Kyria hat eine enorme Entwicklung hinter sich. War sie
einst eher schüchtern und ängstlich, so ist sie nun eine reife und mutige junge
Frau geworden. Die Zeit im Reservat hat ihr sehr dabei geholfen. Von der
Dreiecksgeschichte, die zwischen ihr, Reb und Cam zu sein scheint, lässt sie
sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie weiß wer ihr wichtiger ist. Cam mag sie
zwar aber nach Reb sehnt sie sich.
Reb ist bei seinem Vater geblieben. Er wird von
Selbstzweifeln geplagt und hat stets Angst er könnte nicht genug für Kyria
sein. Er ist extrem eifersüchtig auf Cam. Außerdem macht ihm die Vergangenheit
noch immer zu schaffen. Selbst als er sportliche Erfolge verbuchen kann hilft
dies seinem Selbstbewusstsein nicht wirklich.
Cam /OleMacFuga ist ein geheimnisvoller junger Mann. Er
ist stets für Kyria da und hilft ihr wann immer er kann.
Neben den Protagonisten gibt es noch weitere interessante
Figuren, teilweise sind sie bekannt, wie die Amazone Maie, aber es gibt auch
neue Gesichter, wie Xarina, die immer wieder überrascht.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und flüssig.
Die Orte werden teilweise nur grob umschrieben, so kann man sich im Kopf selber
eigene Gedanken hierzu machen.
Geschildert wird die Geschichte abwechselnd aus Kyrias
und Rebs Sicht, jeweils in der Ich-Perspektive.
Die Handlung selber ist gut durchdacht und
nachvollziehbar.
Es ist von Beginn an Spannung da und immer wieder gibt es
Überraschungen und Wendungen.
Das Ende ist sehr spannend und abgeschlossen. Nun wird
alles verständlich und fügt sich zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Alle
Fragen, die während des Lesens aufgekommen sind, werden restlos beantwortet. So
könnte es auch das Ende der Reihe sein, allerdings ist wohl ein 3. Teil
geplant.
Fazit:
„Kyria & Reb – Die Rückkehr“ von Andrea Schacht ist
eine gelungene Fortsetzung, die den ersten Band in meinen Augen sogar noch
toppt.
Tolle Charaktere und eine spannende Handlung runden das
Buch ab.
Undbedingt lesen, allerdings nicht ohne vorher den ersten
Band gelesen zu haben!
Vielen Dank an den Egmont INK Verlag für das Rezensionsexemplar.
Diese Rezensionist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Deine Seele in mir” von Susanna Ernst

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Taschenbuch: 480 Seiten
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Verlag: Knaur
TB
(3. Dezember 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426512602
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ISBN-13: 978-3426512609
Kurzbeschreibung:
Matt hat den gewaltsamen Tod seiner geliebten Amy nie
verwunden. Als er Jahre später auf die eigenwillige Julie trifft, ist er
zutiefst berührt: Sie erinnert ihn so unglaublich stark an Amy, dass Matt
langsam anfängt, an Wunder zu glauben … Kann es sein, dass der wahren Liebe
manchmal ein Leben nicht reicht?
(Quelle: Knaur TB)

Meine Meinung:
Mit gerade mal 9 Jahren wird die kleine Amy vergewaltigt
und dann umgebracht. Ihr bester Freund Matt muss an einen Baum gefesselt alles
mit ansehen. Bevor es mit Amy vorbei ist gibt sie Matt noch ein Versprechen: „Ich
verlasse dich nicht. Ich bleibe bei dir!“
21 Jahre später ist Matt ein erwachsener junger Mann, der
das Trauma von damals noch immer nicht ganz verwunden hat. Er vermisst seine
Freundin Amy schrecklich. Mittlerweile ist Matt ein angesehener Masseur und
einer seiner Patienten ist Tom Kent. Dieser hat eine autistische Tochter mit
Namen Julie. Als Matt das erste Mal auf Julie trifft ist er verwirrt. Er fühlt
sich auf unerklärliche Weise sehr stark zu ihr hingezogen und möchte sie gerne
näher kennenlernen. Julie erinnert Matt schmerzlich an Amy.
Schließlich erkennt Matt das Amys Seele in Julie
wiedergeboren wurde. Seine Freundin ist nicht verloren.
Doch kann Matt Amy ins wirkliche Leben zurückbringen? Und
wie wird es dann mit den beiden weitergehen?
Der Roman „Deine Seele in mir“ von Susanna Ernst wurde erstmals
im Jahr 2011 als eBook veröffentlicht. Seit dem 03. Dezember 2012 ist der Roman
nun in einer überarbeiteten Version auch endlich als Taschenbuch bei Knaur
erhältlich.
Das Buch ist das Romandebüt der Autorin und hat mich
wirklich mit einem dicken Kloss im Hals zurückgelassen.
Matt ist ein sehr authentisch wirkender und tiefgründig
beschriebener Charakter. Er war mir wirklich äußerst sympathisch. In seinem
Leben hat Matt schon so allerlei durchmachen müssen, allen voran den
schmerzlichen Verlust seiner besten Freundin Amy. Doch er geht wirklich gut mit
den ganzen Sachen um. Bemerkenswert fand ich wie er, nachdem er herausgefunden
hat, dass Amys Seele in Julie wiedergeboren wurde, um Amy kämpft. Dieser Kampf
ist bedingungslos für seine Liebe.
Amy ist ebenso ein bezaubernder Charakter, den man
einfach mögen muss. Ihre Seele wird in der autistischen Julie wiedergeboren.  Trotz dass sie gerade mal 9 Jahre alt ist
wirkt sie sehr besonnen und vernünftig.
Die Liebe zwischen Matt und Amy entwickelt sich ganz
zart, genau richtig für dieses Buch. Sie wirkt ganz und gar nicht aufgesetzt
oder gar kitschig.
Ebenso wie die beiden Protagonisten wurden auch die
anderen im Buch auftauchenden Charaktere absolut real und einzigartig
beschrieben. Die Autorin hat in jeden viel Liebe zum Detail hineingesteckt und
das merkt man als Leser beim Lesen. Es ist fast schon so als würden die Figuren
neben einem stehen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach einzigartig. Er
ist flüssig, sehr gefühlvoll und leicht lesbar.
Geschildert wird die Geschichte größtenteils aus Sicht
von Matt in der Ich-Perspektive. Ab und zu kommt aber auf Amy zu Wort, ihre
Passagen sind kursiv dargestellt.
Die Handlung ist direkt spannend und fesselt den Leser
regelrecht ans Buch. Man durchlebt zusammen mit den Figuren ein regelrechtes
Wechselbad der Gefühle, von Liebe, über Trauer bis hin zu Hoffnung ist alles
dabei.
Themen wie Vergewaltigung und Tod aber auch Wiedergeburt
sind in die Handlung eingebaut und werden sehr behutsam behandelt. Aber auch
die Krankheit Autismus ist ein Thema, ein schwieriges wie ich finde, denn es
gibt sie in verschiedenen Ausprägungen.
Das Ende des Romans kommt anders als ich es erwartet
hatte und ist nochmals so richtig spannend, Gänsehaut garantiert.
Fazit:
„Deine Seele in mir“ von Susanna Ernst ist ein absolut
wundervolles Buch und sehr überzeugendes Debüt der Autorin.
Die mitreißende Handlung und der grandiose Schreibstil
machen den Roman zu einem absoluten Lesegenuss.
Unbedingt lesen!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (gekürzt, wegen der nur 500 Zeichen; unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Für immer die Seele” von Cynthia J. Omololu

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Gebundene Ausgabe: 381 Seiten
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Verlag: Dressler (23.
Januar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791515055
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ISBN-13: 978-3791515052
Kurzbeschreibung:
Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt,
wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt
eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein
Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie
sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht
verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie
in London kennenlernt. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles
Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt,
wirklich vertrauen?
(Quelle: Dressler Verlag)

Meine Meinung:
Nicole, von allen einfach Cole genannt, besucht mit ihrer
Schwester den Tower of London. Da bekommt sie ganz plötzlich eine Art Vision.
Es bleibt auch nicht nur bei dieser einen, bereits wenig später findet sie sich
mitten in einer Enthauptung, ihrer eigenen, wieder. Wieder zurück im Hier und
Jetzt droht Cole ohnmächtig zu werden. Glücklicherweise ist der gutaussehende
Griffon zur Stelle und kann sie gerade noch auffangen, bevor sie unsanft auf
dem Boden landet. Die beiden verstehen sich recht gut und treffen sich auch
noch einmal außerhalb der Towermauern.
Wieder zu Hause in San Francisco ist Cole traurig das sie
keine Nummer von Griffon hat. Würde sie ihn doch gerne wieder treffen. Ihre
Visionen werden nun auch immer mehr, immer wieder findet sie sich so an fremden
Orten und in fremden Zeiten wieder.
Da taucht ganz plötzlich Griffon vor Cole auf und möchte
ihr helfen. Doch kann Cole ihm wirklich trauen?
Nach und nach lüftet Cole das Geheimnis um ihre Visionen
und schon sehr bald erkennt sie was sie und Griffon wirklich miteinander
verbindet …
Beim Jugendroman „Für immer die Seele“ von Cynthia J.
Omololu handelt es sich um den Auftaktband einer Trilogie. Im Buch sind ein
paar fantastische Elemente vorhanden, ansonsten kommt dieses Buch ganz ohne
paranormale Wesen aus.
Die Protagonistin Nicole, genannt Cole, ist 16 Jahre alt.
Sie war mir während des Lesens richtig sympathisch geworden. Cole hält sich
selbst eher für verrückt, hat sie doch immer öfter Visionen, die sie an fremde
Orte und in fremde Zeiten reisen lassen. Im wahren Leben möchte Cole eher
unscheinbar sein aber auf der Bühne glänzt sie durch ihr perfektes Cello Spiel.
Dafür ist sie wie gemacht. Von Griffon erfährt sie letztlich was es genau mit
ihren Visionen auf sich hat. Cole ist eine Figur, die im Handlungsverlauf eine
sehr große Entwicklung durchmacht.
Griffon trifft im Tower of London erstmals auf Cole.
Anfangs lehnt er sie eher ab, wofür er aber einen triftigen Grund hat. Griffon
ist ein sogenannter Akhet, jemand der wiedergeboren wurde und sich an sein
früheres Leben erinnern kann. „Wissend“ ist er bereits seit dem 17.
Jahrhundert. Er offenbart Cole wer er ist und führt sie in das Leben der
Akheten ein. Auch Griffon war mir richtig sympathisch geworden.
Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine
Liebesgeschichte, die sich allerdings sehr gut in die Handlung einfügt. Sie
wirkt glaubhaft und überhaupt nicht aufgesetzt oder gar kitschig.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch viele weitere
Figuren im Roman. Jeder einzelne von ihnen ist gleich wichtig und ebenso
fantastisch gezeichnet wie die Protagonisten.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach, klar und flüssig.
Sie vermittelt dem Leser die eingebrachten Emotionen glaubhaft. Die Umgebung
beschreibt sie zudem sehr bildhaft, so dass man beim Lesen ein klares Bild vor
Augen hat.
Geschildert wird die Geschichte aus Coles Sicht in der
Ich-Perspektive. Coles Visionen werden hierbei kursiv dargestellt, so dass man
als Leser diese direkt unterscheiden kann.
Die Handlung ist mitreißend und fesselt direkt von Beginn
an. Im Handlungsverlauf gibt es so manche Überraschung.
Das Ende klärt leider nicht jede Frage, die sich im
Buchverlauf gebildet hat. Umso größer ist nun natürlich die Neugier auf den 2.
Teil.
Fazit:
„Für immer die Seele“ von Cynthia J. Omololu ist ein
erstklassiger und spannender Trilogieauftakt.
Der Roman überzeugt mit tollen Charakteren und einer
interessanten Idee, die klasse umgesetzt wurde.
Ganz klar eine Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Dressler Verlag für dieses Vorab-Exemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (gekürzt, da nur 500 Zeichen; unter Manja Teichner) zu finden.
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