Gelesen: “Die andere Tochter” von Katie Dale

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Taschenbuch: 496 Seiten
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Verlag: Knaur
TB
(2. April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426508923
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ISBN-13: 978-3426508923
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Originaltitel: Someone Else’s Life
Kurzbeschreibung:
Rosies Leben gerät aus den Fugen, als sie beim Tod ihrer
Mutter erfährt, dass sie nicht deren leibliche Tochter ist. Sie macht sich auf
die Suche nach ihrer Familie, ihrer wahren Identität – und sieht sich bald vor
einer schweren Entscheidung: Darf man die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn
man damit das Lebensglück anderer zerstört?
(Quelle: Knaur TB)

Meine Meinung:
Als Rosies Mutter an der Huntington-Krankheit stirbt bricht
für das 18.jährige junge Mädchen eine Welt zusammen. Ihr fehlt nun nicht nur
ihr Halt im Leben, nein es könnte auch sein, dass sie die Krankheit geerbt hat.
Sie lässt einen Test machen, doch kurz bevor sie die Ergebnisse bekommt der
nächste Schock. Rosie erfährt das Trudie gar nicht ihre leibliche Mutter war.
Sie wurde bei der Geburt ausgetauscht.
Rosie ist geschockt und macht sich nach einer Recherche kurzerhand
mit ihrem Freund Andy auf ihre wahre Familie zu finden.
Wird Rosie fündig werden? Und was ist damals mit dem
anderen Baby passiert?
Der Roman „Die andere Tochter“ stammt aus der Feder der
Autorin Katie Dale. Es handelt sich bei diesem Buch um das Debütwerk der
Autorin.
Die Protagonistin Rosie ist ein 18-jähriges junges
Mädchen. Ihre Mutter Trudie stirbt an der Huntington-Krankheit, einer
unheilbaren Erbkrankheit. Rosie muss nun befürchten das sie auch daran
erkranken wird. Doch da kommt die „Beichte“ von der sehr guten Freundin und
Hebamme Sarah, Rosie wurde als Kind ausgetauscht. Das Gefühlschaos, das in
Rosie fortan herrscht konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ihr wurde quasi von
jetzt auf gleich ihr Leben gestohlen, alles was sie hatte sollte nicht mehr
ihres sein. Rosie handelt sehr oft impulsiv, handelt erst und denkt dann
darüber nach. Damit stößt sie vielen Menschen immer wieder vor den Kopf. So auch
ihrem Freund Andy.
Holly ist das andere Mädchen, diejenige die eigentlich an
Rosies Stelle stehen müsste. Sie kann Rosie nicht leiden, denkt sie nehme ihr
das Leben weg mit allem was dazu gehört. Auch Holly konnte ich sehr gut
verstehen und ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Außerdem hat Holly
noch ein kleines süßes Geheimnis, das mit dem Auftauchen von Rosie und der
damit zusammenhängenden Geschichte sehr brisant wird.
Andy und Josh sind die Männer im Leben von Rosie und
Holly.
Andy gehört zu Rosie. Er liebt sie und versucht ihr zu
helfen. Auch wenn Rosie ihn immer wieder enttäuscht.
Josh ist Hollys Freund. Sie wollen heiraten, doch dann
ist von jetzt auf gleich nichts mehr wie es einmal war.
Auch die ganzen Nebenfiguren hat Katie Dale sehr gut
dargestellt. Egal ob man jetzt Jack nimmt oder Nana oder Sarah oder Megan, alle
wirken authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich
wirklich von Beginn an mitgerissen.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil begleitet
der Leser Rosie auf ihrer Suche. Hier schildert sie alles aus ihrer Sicht in
der Ich-Perspektive. Im zweiten Teil erlebt man dann das Leben nach der Suche.
Hier wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von Holly und Rosie, wieder in
der Ich-Perspektive geschildert. Man kann sich als Leser sehr gut in die
Figuren hineinversetzen.
Die Handlung empfand ich als fesselnd und mitreisend. Es
ist die Suche einer jungen Frau nach ihnen Wurzeln, ihrer Vergangenheit. Immer
wieder gibt es Wendungen und man befindet sich auf einer regelrechten
Achterbahnfahrt der Gefühle.
Das Ende ist so wie es ist wirklich schön. Es passt gut
und rundet das Buch nochmal ab.
Fazit:
„Die andere Tochter“ von Katie Dale ist ein sehr
bewegendes Debütwerk der Autorin zu einem sehr ernsten Thema.
Die tollen Charaktere und der mitreisende Schreibstil
haben mir sehr schöne Lesestunden beschert.
Absolut empfehlenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Wo die Liebe tötet” von Jennifer Shaw Wolf

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Broschiert: 413 Seiten
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Verlag: Kosmos
(Franckh-Kosmos) (8. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3440135497
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ISBN-13: 978-3440135495
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Die Nacht, in der ihr Freund Trip starb, ist für Allie
wie ausgelöscht. Alles, was ihr geblieben ist, sind Narben, als ständige
Erinnerung an ihn. Sie versucht das nagende Gefühl zu ignorieren, dass der
Unfall vielleicht keiner war. Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, wird
Allie plötzlich zur Hauptverdächtigen. Und bald schon vermischen sich Allies
Erinnerungen mit dem dunklen Geheimnis um Trip, das sie zu lange verborgen
gehalten hat…
(Quelle: Kosmos)

Meine Meinung:
In Allies Leben ist nichts mehr wie es einmal war.
In der Nacht des Sommerballs ist ihr Freund Trip bei
einem Autounfall ums Leben gekommen. Allie selber hat diesen Unfall überlebt.
Doch sie kann sich nicht mehr daran erinnern was passiert ist.
In der Kleinstadt Pacific Cliffs sind alle sehr bedrückt
über das Geschehene.
Wieder in der Schule ist Allie den ständigen Blicken und
Tuscheleien ihrer Mitschüler hilflos ausgesetzt. Einzig Blake, ihr
Sandkastenfreund, steht noch zu ihr.
Kurze Zeit später nimmt die Polizei auf Drängen von Trips
Vater die Ermittlungen wieder auf. 
Nach und nach drängen nun Allies Erinnerungen nach oben,
Erinnerungen die sie bisher mit aller Macht verdrängt hat. Erinnerungen an
Trip, wie er wirklich war.
Was ist wirklich passiert in der Nacht des Unfalls? Und
wird Allie das Geheimnis um Trip, welches sie nun schon so lange hütet, doch
noch preisgeben?
Der Jugendthriller „Wo die Liebe tötet“ stammt von der
Autorin Jennifer Shaw Wolf. Es handelt sich hierbei um das Debütwerk der
Autorin.
Dieses Buch ist eine Mischung aus Mystery- und
Romantic-Thriller.
Die Protagonistin Allie ist eine 18-jährige sympathische
junge Frau. Sie ist mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen und ich
habe mit ihr mitgefiebert und mitgerätselt was in der Nacht, die alles
veränderte, wohl wirklich passiert ist. In ihrem Gesicht und an ihrem
Hinterkopf hat Allie Narben, die „Erinnerung“ an die besagte Nacht. Sie kann
bzw. zum Teil will sie es auch nicht an nichts aus der Nacht erinnern. Im
Handlungsverlauf aber kommen immer wieder Erinnerungsfetzen ans Licht, entweder
in Form von Träumen oder einfach so, und man bemerkt als Leser, es war nicht
immer alles gut zwischen Allie und Trip.
Travis Ryan Isaac Phillips, genannt Trip, war Allies
Freund. Er ist, obwohl er tot ist, eigentlich immerzu präsent im Buch. Trip kam
aus reichem Elternhaus und nach außen hin war er der liebe und nette Junge, der
alles für seine Freundin tun würde. Doch wenn er und Allie alleine waren gab es
einen ganz anderen Trip. Einen, der ihr alles vorschrieb, der regelrecht
klammerte. Die Erinnerungen daran und was Trip noch alles getan hat, versucht
Allie zu vergessen, doch sie hat eigentlich gar keine Chance dazu.
Blake ist Allies Sandkastenfreund. Die beiden kennen sich
schon ewig. Blake hat eine nicht ganz astreine Polizeiakte, was ihm in Pacific
Cliffs immer wieder vorgeworfen wird. Er ist ein eher in sich gekehrter junger
Mann.
Zwischen ihm und Allie entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die mir persönlich sehr gefiel. Blake ist ein Typ, der seine
Freundin beschützt, bei dem man sich geborgen fühlen kann.
Neben diesen Personen gibt es noch zahlreiche weitere,
die mir alle samt sehr gut gefallen haben. Besonders Andrew, Allies Zwillingsbruder,
der im Rollstuhl sitzt und ein Geheimnis mit sich herumträgt, das im Verlauf des
Buches gelüftet wird, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Doch auch
Trips Eltern spielen eine nicht weniger tragende Rolle.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar.
Sie schafft es den Leser zu fesseln, ich wollte immerzu wissen wie es
weitergeht.
Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Allie in
der Ich-Perspektive. Zwischendurch gibt es immer wieder Erinnerungen von ihr,
die kursiv dargestellt sind.
Die Handlung an sich empfand ich als ziemlich spannend.
Ich war von Beginn an im Geschehen eingetaucht und habe zusammen mit Allie
versucht das Rätsel um den Unfall zu lösen. Etwa zur Hälfte des Buches hatte
ich einen Verdacht, der sich aber als komplett falsch herausgestellt hat. Es
gibt Wendungen und Überraschungen, die mich immer wieder auf andere Fährten
gelockt haben.
Das Ende passt sehr gut zum gesamten Buch. Ich gebe zu
auf diese Auflösung wäre ich so niemals gekommen. Es ist alles schlüssig und
nachvollziehbar.
Fazit:
„Herzblut: Wo die Liebe tötet“ von Jennifer Shaw Wolf ist
eine gelungene Mischung aus Mystery- und Romantic-Thriller und ein ganz tolles
Debüt der Autorin.
Die gut dargestellten sympathischen Charaktere und eine
spannende und fesselnde Handlung haben mich mehr als überzeugt.
Definitiv lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier (unter Manjas Buchregal) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Twin Souls – Die Verbotene” von Kat Zhang

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Taschenbuch: 448 Seiten
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Verlag: cbt
(10. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570308588
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ISBN-13: 978-3570308585
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 13 Jahren
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Originaltitel: The Hybrid Chronicles 1
Kurzbeschreibung:
Wen würdest du
aufgeben, wenn nur einer am Leben bleiben kann?
Eva und Addie waren einmal wie alle anderen – zwei Seelen
in einen Körper, über den sie abwechselnd die Kontrolle übernahmen. Doch als
sie älter wurden, wuchsen mit ihnen die Befürchtungen – eben doch nicht normal
zu sein. Denn im Kindesalter hätte eine Seele verblassen und schließlich ganz
verschwinden müssen. Die Existenz von zwei Seelen in einem Körper wird als
gefährlich angesehen und darf nicht sein. Als Addie schließlich doch die
vollständige Kontrolle übernimmt, scheint alles gerettet. Niemand außer ihr aber
weiß, dass Eva immer noch lebt – gefangen in dem Körper, den ihre Schwester
kontrolliert. Als die beiden herausfinden, dass es für Eva doch noch eine
Chance gäbe, wieder an die Oberfläche zu kommen, riskieren sie alles dafür …
(Quelle: cbt)

Meine Meinung:
Addie und Eva sind Schwestern. Doch sie sind anders als
andere, denn sie teilen sich mit ihren 2 Seelen einen Körper. Doch Eva dürfte
gar nicht mehr existieren. Sie hätte schon im Kindesalter verschwinden müssen,
denn sie ist die schwächere der beiden. Doch Eva möchte gar nicht verschwinden.
Und so leben die Schwestern heimlich noch gemeinsam in ihrem Körper und keiner
weiß davon. Denn diese sogenannten Hybriden werden als gefährlich angesehen und
von der Regierung verfolgt.
Eines Tage wird das Geheimnis der beiden Schwestern von
Hally, einer Mitschülerin von Addie, entdeckt. Doch Hally möchte Addie und Eva
nicht verraten, eher im Gegenteil, sie will ihnen helfen.
Doch die ganze Sache bleibt nicht unentdeckt und bringt
sie in tödliche Gefahr …
Das Jugendbuch „Twin Souls – Die Verbotene“ stammt aus
der Feder von Kat Zhang. Es ist das Debütwerk der Autorin und zudem handelt es
sich auch um den Auftaktband einer Trilogie.
Die Protagonisten Addie und Eva waren mir eigentlich
recht sympathisch, wobei sich hier das Verhältnis ganz klar in Evas Richtung
verschiebt.
Eva ist die schwächere der beiden Seelen und wird
regelrecht unterdrückt. Sie gerät mehr und mehr in den Hintergrund und hat
keine Chance mehr Kontrolle über den gemeinsamen Körper zu erlangen. Addie ist
einfach zu stark. Dennoch ist Eva aber immer für Addie da und kümmert sich um
sie.
Addie ist die dominante Seele. Sie hat die Kontrolle über
alle Taten und geht nicht so besonders auf Eva ein. Ich mochte auch Addie,
obwohl mir ihre egoistische Art etwas gegen den Strich ging.
Nicht nur die beiden Schwestern, auch die anderen
Charaktere hat Kat Zhang sehr gut dargestellt. Es gibt noch weitere Hybride,
wie beispielsweise Hally und Lissa. Hally ist eher aufgedreht und
temperamentvoll, während Lissa eher ruhig und besonnen ist.
Auch das Krankenhauspersonal und die Ärzte sind gut
gestaltet, wobei sie alle doch recht mysteriös und geheimnisvoll wirken. Warum
wird allerdings nicht geklärt.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Angenehm
flüssig und leicht lassen sich die Seiten lesen und man kann im Geschehen
abtauchen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Eva in der
Ich-Perspektive. Ihre Gefühle bringt Kat Zhang sehr gut an den Leser.
Die Handlung selber fand ich schon interessant und auch
spannend. Allerdings haben mir Hintergrundinformationen sehr gefehlt. Man
erfährt so zum Beispiel nicht wieso es zu der Zeit, wo die Geschichte spielt,
diese Hybride gibt. Und auch sonst bleibt sehr viel im Unklaren, was ich sehr
schade fand. Ich hoffe sehr, dass im zweiten Teil etwas mehr Licht ins Dunkel
gebracht wird.
Das Ende ist zum Glück kein gemeiner Cliffhanger. Es bleiben
aber dennoch Fragen offen für einen zweiten Band.
Fazit:
„Twin Souls – Die Verbotene“ von Kat Zhang ist ein sehr
gutes Debüt und ein vielversprechender Auftakt der Trilogie.
Die Idee wurde an sich recht gut umgesetzt, die
Charaktere sind sympathisch und die Handlung ist recht spannend.
Macht Lust auf eine Fortsetzung! 
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “So nah und doch so fern” von Ann Brashares

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Broschiert: 368 Seiten
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Verlag: carl’s
books
(10. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570585174
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ISBN-13: 978-3570585177
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Originaltitel: My Name is Memory
Kurzbeschreibung:
Die Geschichte
einer großen Liebe jenseits von Zeit und Raum
Nur ganz wenige Menschen verfügen über die Gabe, sich an
ihre früheren Leben zu erinnern. Daniel ist einer von ihnen. Sein Gedächtnis
reicht viele Jahrhunderte, viele Leben zurück – und er erinnert sich an eine
junge Frau, die er einst unglücklich geliebt hat. Nach jeder Rückkehr in eine
neue Existenz begibt er sich auf die Suche nach ihr, bis er im heutigen
Virginia auf Lucy trifft. In ihr erkennt er seine schicksalhafte Liebe wieder.
Für Lucy aber ist Daniel ein völlig Fremder, auch wenn sie sich auf unheimliche
Weise zu ihm hingezogen fühlt. Und beide ahnen nicht, dass ein dunkler Schatten
aus der Vergangenheit ihre gemeinsame Zukunft bedroht.
(Quelle: carl’s
books)

Meine Meinung:
Daniel hat eine ganz besondere Gabe. Er lebt bereits sehr
lange, nicht immer aber im selben Körper. Seine Seele wurde bereits viele Male
wiedergeboren bis sie irgendwann ihren letzten Aufenthalt auf der Erde hat.
Daniels Gabe besteht darin, er kann sich an seine vorherigen Leben erinnern.
Besonders an eine ganz bestimmt Frau, die er nun immerzu sucht, Sophia.
Im 21. Jahrhundert begegnet Daniel Lucy und er weiß
sofort, dass ich Sophias wiedergeborene Seele. Auch Lucy bemerkt das Daniel für
sie nicht nur irgendwer ist, er ist ihr kein Fremder und sie wird von
Erinnerungen an ihn gequält. Doch dann verlieren sich Lucy und Daniel erneute
auf den Augen.
Kann Daniel es schaffen endlich mit Lucy, der
wiedergeborenen Sophia, die er schon so lange liebt, glücklich zu werden?
Der Roman „So nah und doch so fern“ stammt aus der Feder
der Autorin Ann Brashares. Sie hat bereits einen Bestseller veröffentlicht. Mir
war sie bis zu diesem Buch jedoch komplett unbekannt.
Die Protagonisten Lucy und Daniel waren zu Beginn der
Handlung recht schwierig zu greifen.
Besonders Luca konnte mich sehr lange Zeit nicht für sich
gewinnen. Sie wirkt ziemlich nervig, wie sie für Daniel schwärmt. Mit der Zeit
allerdings hat sich meine Haltung ihr gegenüber geändert, sie wird aktiv und am
Ende konnte ich ihre Handlungen recht gut nachvollziehen.
Mit Daniel hatte ich zwar auch ein paar Probleme, aber
nicht so schlimm wie mit Lucy. Er ist quasi uralt, lebt nun aber in einem
jungen Körper. Einerseits ist Daniel sehr verzweifelt und ängstlich,
andererseits aber auch voller Hoffnung und Sehnsucht seine große Liebe endlich
für sich zu gewinnen. Je mehr man im Laufe des Buches über ihn erfährt, desto
besser ist auch Daniel einzuschätzen und zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, intensiv und
sehr gut lesbar. Sie bringt die Gefühle ihrer Charaktere sehr gut an den Leser.
Zu Beginn hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten aber ich habe mich recht
schnell an den Stil gewöhnt.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen
Perspektiven. Zum einen erzählt Daniel sehr viel über sich und seine
Vergangenheit aber auch Lucy kommt immer wieder zu Wort. Zudem sind Rückblenden
eingearbeitet, die alles verständlicher gestalten.
Die Handlung an sich ist sehr außergewöhnlich. Das Thema
der Seelenwanderschaft hat die Autorin sehr gut dargestellt. Ganz langsam baut
sich eine Spannungskurve auf und zum Ende hin ist diese dann auf dem Höhepunkt
angelangt.
Das Ende selber fand ich passend zum gesamten Buch.
Allerdings fand ich es doch recht vorhersehbar.
Fazit:
„So nah und doch so fern“ von Ann Brashares ist ein
unterhaltsamer Roman mit einer schönen Liebesgeschichte.
Am Anfang ist das Buch vielleicht etwas schwierig zu
lesen aber mit der Zeit steigert sich die Autorin zunehmend.
Durchaus einen genaueren Blick wert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Das Geschenk der Wölfe” von Anne Rice

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Broschiert: 656 Seiten
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Verlag: rororo
(1. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3499238608
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ISBN-13: 978-3499238604
Kurzbeschreibung:
Interview mit einem
Werwolf.

Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus
schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront.
Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier
attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert
Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann.
Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur
berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das
wahre Böse lauert woanders.
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine Meinung:
Reuben Golding ist Journalist. Für seine Zeitung soll er
einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das Anwesen Kap Nideck.
Dieses liegt an der nordkalifornischen Küste und steht derzeit zum Verkauf. Merchant,
die Enkelin des verschwundenen Besitzers möchte das nun schon länger leer
stehende Haus in gute Hände abgeben. Daher zeigt sie Reuben das Haus und den
angrenzenden Wald.
Reuben ist selbst sehr angetan vom Haus und überlegt
sogar es selbst zu kaufen. Es wäre perfekt durch die Ruhe und Abgeschiedenheit
und hier könnte er seiner Liebe zur Literatur ungestört nachkommen.
Doch am Abend der Besichtigung ändert sich plötzlich alles.
Es sind Einbrecher im Haus. Merchant wird getötet und Reuben schwer verletzt.
Doch das waren nicht die Einbrecher, denn die wurden selbst bestialisch
ermordet. Nein, etwas anderes hat gewütet.
Doch wo kamen diese Bestien her? Und was passiert nun mit
Reuben?

Der Fantasy-Roman „Das Geschenk der Wölfe“ stammt von der
Autorin Anne Rice. Es stellt den Auftakt einer ganzen Reihe über Werwölfe dar.
Die Autorin ist besonders durch ihr Buch „Interview mit
einem Vampir“ bekannt geworden. Für mich war es der erste Roman von ihr.
Der Journalist Reuben ist 23 Jahre alt und sieht sehr gut
aus. Er ist ziemlich sensibel und hat eine nachdenkliche und fürsorgliche Art
an sich. Privat ist er voll und ganz der Lyrik und Poesie verfallen. Wenn es
nach Reuben ginge wäre er schon längst kein Journalist mehr sondern
Schriftsteller. In Liebesdingen stellt er sich nicht gerade geschickt an. Nur
als Wolfsmensch kann er seine Leidenschaft komplett rauslassen und sich gehen
lassen. Reuben entwickelt sich im Laufe der Handlung von einem naiven und
unsicheren Journalisten zu einem selbstbewussten Mann. Seine erste Verwandlung
nimmt er ziemlich gelassen hin, er findet ja sogar Gefallen daran.
Zwischen Reuben und Merchant entwickelt sich eine kurze
Affäre. Die beiden fühlen sich magisch voneinander angezogen. Doch diese endet
jäh.
Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, wie
beispielsweise Reubens Freund Jim, der sehr gläubig ist und ihn immer wieder
zur Seite steht oder auch Reubens Gefährtin Laura. Alle sind sie gut
dargestellt und zeigen vielseitige Eigenheiten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker. Trotz
der Dicke des Buches kommt man zügig voran. Sie beschreibt Dinge sehr
detailliert. So hat mir beispielsweise die Verwandlung von Reuben sehr gut
gefallen. Sie ist mit Gefühl und facettenreich dargestellt und man kann es sich
gut vorstellen.
Anne Rice entführt ihre Leser in eine rätselhafte und
spannende Handlung. Man wird mitgerissen und möchte wissen wie es weitergeht. Allerdings
geht es stellenweise doch recht brutal zu, so dass das Buch nicht unbedingt
etwas für zarte Nerven ist.
Das Ende des Buches hat mir weniger gefallen. Es wirkt
lang und zäh, da fast nur noch auf religiöse und theologische Sichtweisen
eingegangen wird. Ein wenig mehr Spannung und Action hätten hier gut getan.
Fazit:
„Das Geschenk der Wölfe“ von Anne Rice ist ein wirklich
guter Fantasy-Roman über Werwölfe.
Die spannende Handlung, die sympathischen Charaktere und
der gut lesbare Stil haben mich, abgesehen vom Ende, doch sehr gut unterhalten.
Durchaus ein lesenswertes Buch!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Das Meer, in dem ich schwimmen lernte” von Franziska Fischer

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Broschiert: 288 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf
& Schwarzkopf
(15. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9783862652556
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ISBN-13: 978-3862652556
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Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Ein Rucksack, ein
Fotoapparat und ein Tagebuch: Können ein paar Wochen Mexiko das ganze Leben
verändern?
 
Die Studentin Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: Eigentlich
ist sie viel zu ruhig und introvertiert, um durch ein Land zu reisen, in dem
ihr alles fremd ist – die Sprache, das Essen, die Menschen.
Dennoch macht sie allein Urlaub in Mexiko, sechs Wochen lang, auf der anderen
Seite des Ozeans.
Zunächst lässt sie sich treiben, erwartet nichts. Bis sie auf Julia trifft, die
ebenfalls durch das Land reist. Zusammen fahren die beiden jungen Frauen an die
Pazifikküste, wo Ronja zum ersten Mal im Meer badet – und spürt, was
Freundschaft bedeutet.
Als Julia nach Deutschland zurück muss, strandet Ronja in einem kleinen Ort
fernab der Touristenpfade. Dort lernt sie Ismael kennen, einen mexikanischen
Schmuckkünstler, und verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance? Immerhin rückt mit
jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Meine Meinung:

Die Studentin Ronja fühlt sich in ihrem Leben nicht mehr
wohl. Sie weiß nicht genau was sie will und wo sie am Ende hin möchte.
So begibt sie sich ganz alleine auf eine Reise quer durch
Mexiko. Ein Land in dem ihr alles fremd ist, die Menschen, die Kultur und auch
das Essen. Auf ihrer Reise lernt sie die Einheimischen kennen und trifft ebenso
auch auf andere Backpacker. Sie lässt sich einfach treiben und mitreißen.
In einem kleinen Ort fernab des Tourismus lernt Ronja
Ismael, einen Schmuckkünstler, kennen und mit ihm gemeinsam besucht sie die
schönsten Ecken Mexikos. Es entwickelt sich eine Liebe, die genauso intensiv
ist wie Ronjas Reise.
Doch Ronjas Abreisetag rückt unaufhaltsam näher und es
muss sich zeigen, ob diese Liebe auch im Alltag bestehen kann …
Der Roman „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ stammt
aus der Feder der jungen Autorin Franziska Fischer. Es ist das Debütwerk der
Autorin, in dem sie den Leser ins ferne Mexiko entführt.
Die Protagonistin Ronja ist eine recht sympathische
20-jährige Studentin. Sie ist sehr sensibel und wirkt unerfahren. Ronja ist mit
ihrem bisherigen Leben unzufrieden, sie will irgendetwas anderes erleben. Bevor
Ronja auf ihre Reise aufbricht wirkt sie sehr nachdenklich und man merkt als
Leser sie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Im Verlauf des Buches wandelt
sich Ronja nachvollziehbar. Die Menschen Mexikos beeinflussen sie, lassen sie insgesamt
offener wirken.
Ismael ist ein ziemlich undurchsichtiger Mann. Ich konnte
bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen ob ich ihn nun mag oder eher doch
nicht.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ronja und Ismael
entwickelt, ist sehr intensiv und emotional. Man weiß aber nicht richtig ob sie
auch dem Alltag standhalten kann.
Die Nebenfiguren bleiben leider auch eher im Hintergrund.
Zwar gibt es immer wieder ein paar Informationen aber wirklich kennenlernen tut
man sie nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und sehr
poetisch. Ich hatte jedoch zu Beginn des Buches so einige Schwierigkeiten
hinein zu kommen. Es wirkt etwas lang, das gibt sich aber nach einer
Einlesezeit.
Die Handlung ist eher ruhig. Man begleitet als Leser
Ronja auf ihrer Reise durch Mexiko. Es ist eine Reise zu sich selbst, Ronja
lernt quasi wieder „schwimmen“, ihr Leben zu meistern. Während dieser Reise
lernt man Land und Leute ziemlich gut kennen und man bekommt schon richtiges
Fernweh.
Das Ende ist eher sanft und ruhig gehalten, passt aber
sehr gut zum gesamten Buch. Es regt zum Nachdenken an und nach dem Zuklappen
halt die Geschichte noch nach.
Fazit:
„Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska
Fischer ist ein sehr gutes Debüt.
Nach kurzen Startschwierigkeiten wird der Leser auf eine
Reise einer authentisch wirkenden Protagonistin entführt, die am Ende
nachhallt.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an die Autorin und den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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