Gelesen: “Lilith – Wunschlos glücklich” von Tine Armbruster

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Format: ePub
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Dateigröße: 802 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
278 Seiten
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Verlag: bookshouse
(18. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Wie viele Wünsche benötigst du für ein wirklich
glückliches Leben?

Nach dem Tod ihrer Großmutter ist Lilith untröstlich. Fast nichts ist ihr
geblieben, einzig eine alte Kanne. Lilith staunt nicht schlecht, als dieser
eines Nachts blaue Nebelschwaden entsteigen. Kurz darauf steht Luc vor ihr –
ein Dschinn.
Zu Liliths Überraschung hat er es furchtbar eilig, ihr drei Wünsche zu
erfüllen. Aber er hat nicht mit ihrer unnatürlichen Wunschlosigkeit gerechnet.
Sein Aufenthalt in der ihm verhassten Menschenwelt dauert länger, als ihm lieb
ist. Schon bald findet er es aber nicht mehr so schlimm, dass Lilith keine
Wünsche hat. Auch Lilith findet Gefallen an dem für andere unsichtbaren
Begleiter, doch dann äußert sie versehentlich einen Wunsch und bringt damit
eine Lawine ins Rollen, die beide nur allzu gern stoppen würden…
(Quelle:
bookshouse)

Meine Meinung:

Plötzlich und
unerwartet stirbt Liliths Großmutter. Für Lilith ist dies ganz schrecklich,
hatte sie doch zu ihr ein ganz besonderes Verhältnis. Ihr letztes Geschenk ist
eine alte Kanne, mit der Lilith nichts anfangen kann.
Eines Nachts ist
Lilith mal wieder in ihrer Trauer gefangen und so wischt sie an der Kanne
herum. Da passiert es und ehe Lilith sich versieht steht plötzlich Luc, ein
Dschinn, vor ihr.  Lilith ist erst mal
geschockt und weiß nicht so recht was sie von Luc halten soll. Dieser möchte
Lilith nun unbedingt und am liebsten so schnell es geht 3 Wünsche erfüllen.
Doch Lilith hat überhaupt keine Wünsche. Also bleibt Luc bei ihr in der
Hoffnung es würde sich ändern.
Ganz langsam kommen
sich die beiden näher und Luc merkt, er ist nicht mehr nur wegen der Wünsche
bei Lilith.
Dann aber spricht sie
einen Wunsch aus, der etwas bewirkt, dass sich nicht mehr stoppen lässt …
Der Jugendroman „Lilith
– Wunschlos glücklich“ stammt aus der Feder der Autorin Tine Armbruster. Es ist
ihr mittlerweile zweites veröffentlichtes Buch, für mich war es eine Premiere.
Ihr Erstlingswerk wird aber auch nicht mehr lange ungelesen hier liegen.
Die Beiden
Protagonisten sind Tine Armbruster wirklich ganz klasse gelungen.
Lilith ist ein
junges sympathisches Mädchen, das gerade um ihre Großmutter Annie trauert. Zu
ihr hatte sie eine ganz besondere und innige Verbindung. Zu ihren Eltern ist
die Verbindung nicht ganz so toll. Sie lassen die Gefühle ihrer Tochter eher
ziemlich kalt. Lilith fühlt sich total hilflos und hat in dieser Zeit wirklich
ganz tolle Freunde, die ihr zur Seite stehen. Als Luc plötzlich auftaucht ist
sie zunächst eher geschockt, hatte sie doch nicht damit gerechnet das er aus
der alten Kanne herauskommt. Doch nach und nach entwickelt sie Gefühle für ihn
und vergisst, dass er ein Dschinn ist. Diese Gefühle bringt die Autorin den
Leser sehr gut nahe, man fühlt mit Lilith mit.
Luc hat mir ebenso
gefallen. Er ist ein 800 Jahre alter Dschinn, benimmt sich aber nicht wirklich
so, sondern eher wie ein ganz normaler Jugendlicher. Seine Heimat ist Aslas.
Als Lilith ihn aus der Kanne befreit hat Luc zuerst nichts weiter im Sinn als ihre
3 Wünsche. Doch das ändert sich und er fühlt sich immer mehr zu Lilith
hingezogen. Ich habe mir manchmal selber gewünscht jemanden wie Luc an meiner
Seite zu haben, so sehr hatte ich ihn ins Herz geschlossen.
Die Liebe zwischen
Lilith und Luc ist etwas Besonderes. Sie ist zart und wird von Tine Armbruster
einfühlsam beschrieben.
Auch die anderen
Charaktere, wie beispielsweise Jordan, oder auch Liliths andere Freunde haben
mir sehr gut gefallen. Nur ihre Eltern hätten ein wenig mehr
Einfühlungsvermögen gegenüber ihrer Tochter zeigen können. Sie waren mir nicht
ganz so sympathisch.
Der Schreibstil der
Autorin ist locker, frisch und wirklich gut lesbar. Man fliegt quasi durch die
Seiten und bemerkt gar nicht wie schnell man sich dem Ende nähert.
Die Handlung
beinhaltet alles was das Leserherz begehrt. Sie ist humorvoll, traurig und auch
richtig schön romantisch. Man kommt problemlos ins Geschehen hinein und erst am
Ende taucht man wieder auf.
Das Ende ist
abgeschlossen und als ich den letzten Satz gelesen hatte war auch ich einfach
nur „Wunschlos glücklich“.
Fazit:
„Lilith – Wunschlos glücklich“ von Tine Armbruster ist
ein absolut gelungenes Jugendbuch.
Einfühlsam entführt die Autorin ihre Leser in die Welt ihrer
sympathischen Protagonisten Lilith und Luc und lässt sie erst am Ende wieder
auftauchen.
Absolut empfehlenswert!
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Feenkind 2: Im Reich der Feen” von Elvira Zeißler

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Format: ePub
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Dateigröße: 908 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
201 Seiten
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Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (21. November 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
„Erinnere dich,
mein Kind“, sagte die Frau in Dhalias Traum sanft. „Erinnere dich und kämpfe
nicht dagegen an. Es ist ein schwerer Weg, der vor dir liegt. Wie gerne hätte
ich ihn dir erspart. Doch dies lag nicht in unserer Macht…“
Die Suche nach dem Schlüssel zum Feenreich geht weiter!
Während Chris Dhalia für tot hält, versucht sie verzweifelt, aus der Welt der
Wasserfeen zu entkommen. Kaum ist ihr das gelungen, durchquert sie das halbe
Reich auf der Suche nach dem magischen Feuer– dem letzten noch fehlenden Teil
für den Schlüssel zum Feenreich. Dabei wird sie noch immer von den Dunkelfeen
des Herrschers gejagt und erkennt, dass sie das Geheimnis ihrer eigenen
Herkunft lüften muss, bevor sie sich zum letzten Kampf stellen kann.
(Quelle; BookRix)

Meine Meinung:

Chris verzweifelt beinahe daran, denn er glaubt Dhalia
sei ertrunken. Währenddessen erwacht diese im Feenreich. Zuerst hat Dhalia dort
so einige Probleme sich zurechtzufinden aber nach und nach gewöhnt sie sich
daran.
Schließlich macht sie sich nach einiger Zeit auf um die
Prophezeiung zu erfüllen. Doch ihr Weg ist beschwerlich und sie kommt nur
langsam voran. Zudem wird Dhalia auch weiterhin von Dunkelelfen verfolgt.
Die Suche nach dem wichtigen magischen Feuer beschert
Dhalia ein Abenteuer nach dem nächsten.
Wird sie diese meistern und ihre Sucher erfolgreich
beenden können?
Der Fantasyroman „Feenkind 2: Im Reich der Feen“ stammt von
der Autorin Elvira Zeißler. Es ist der zweite und abschließende Teil der
Feenreihe um die junge Dhalia. Es empfiehlt sich vor diesem Buch den ersten
Teil „Feenkind: Der See des Abschieds“ zu lesen. Zwar gibt es zu Beginn eine
kurze Einführung mit dem wichtigsten aus Band 1 aber wenn man „Der See des
Abschieds“ nicht liest entgeht einem ein richtig schönes Buch.
Die Charaktere des Romans sind bereits bekannt aus Teil
1.
Dhalia wächst in diesem zweiten Teil enorm an ihren
Aufgaben, wird reifer. Ihr Ehrgeiz ist ungebrochen, auch wenn die Last, die auf
ihren Schultern lastet, schwer ist.
Chris sorgt sich dieses Mal sehr um Dhalia. Er verzweifelt
beinahe an der Tatsache, dass sie wohl ertrunken ist. Dass dem nicht so ist
erfährt er erst im Verlauf der Handlung.
Auch die anderen auftauchenden Charaktere sind sehr gut
und nachvollziehbar gestaltet. Jeder hat seine Vergangenheit, die er zu tragen
hat.
Besonders schön fand ich das Elvira Zeißler dieses Mal
etwas mehr über die Dunkelelfe Eliza erzählt hat. Man lernt sie besser kennen
und war sie im ersten Teil noch ziemlich unsympathisch, so ändert sich dies
hier zunehmend.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut flüssig lesbar.
Bildhaft und detailliert beschreibt sie die Umgebung, man hat aber nie das
Gefühl ist wäre zu viel was sie schildert. Eher im Gegenteil, es bleibt Raum
für eigene Gedanken.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Dhalia in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung knüpft direkt an den ersten Teil „Der See
des Abschieds“ an und man kommt gut ins Buch. Sie ist abwechslungsreich
gestaltet, es gibt Wendungen und Überraschungen, die Spannung erzeugen und zum
ans Buch fesseln.
Das Ende ist sich abgeschlossen und wohl auch wirklich
ein Ende. Es gibt aber dennoch Potential für eine mögliche Weiterführung der
Geschichte. Doch so wie es ausschaut heißt es wohl Abschied nehmen von Dhalia
und Chris.
Fazit:
„Feenkind 2: Im Reich der Feen“ von Elvira Zeißler ist
eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um Dhalia. Es ist der Autorin sogar
gelungen den ersten Teil noch zu toppen.
Die abwechslungsreiche und spannend Handlung und eine
Protagonistin, die an ihren Aufgaben wächst, machen das Buch zu einem absoluten
Lesegenuss.
Wer Teil 1 gemocht hat wird Teil 2 lieben.
Von mir ganz klar eine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an die Autorin, die mir ihr Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Unsterblich – Tor der Dämmerung” von Julie Kagawa

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Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (10. Juni
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453268571
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ISBN-13: 978-3453268579
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Blood
Of Eden, Book 1: The Immortal Rules
Kurzbeschreibung:
Nur sie kann die
Menschheit retten
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind
zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu
überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten.
Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf –
mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der
17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf,
in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der
Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die
ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß
gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben
nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren
Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der
Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den
Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar
die Vampire fürchten …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Eine Seuche hat den größten Teil der Menschen ausgerottet
oder aber diese in Verseuchte. Die Vampire haben diese Chance genutzt und sich
öffentlich gezeigt. Sie haben Vampirstädte gegründet wo sie den Menschen Schutz
anbieten. Als Gegenleistung geben die Menschen den Vampiren ihr Blut.
Allison Sekemento lebt in New Covington, einer dieser
Vampirstädte. Allerdings ist sie eine Unregistrierte, was bedeutet, sie bekommt
keine Essensmarken, dass sie auch kein Blut abgibt. Allison und ihre Freunde
leben von Diebstählen und Betteln. Ab und zu begeben sie sich auch außerhalb
der Stadt in die Ruinen und durchstreifen diese.
Bei einarm dieser Ausflüge wird die Gruppe von Verseuchten
angegriffen. Die anderen sterben aber auch Allisons Leben hängt am seidenen
Faden. Ein Vampir findet sie und stellt sie vor die Wahl:
Entweder sie stirbt oder aber lebt als Vampir weiter …
Der Jugendroman „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Julie Kagawa. Es ist der Auftaktband
einer neuen Reihe.
Bereits mit ihrer „Plötzlich Fee“-Reihe hat mich die
Autorin mehr als überzeugt und so war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neues
Werk.
In ihrem Buch vereint die Autorin Vampire und Dystopie
und obwohl es Vampirbücher bereits zu Hauf gibt, so ist dieses dennoch anders.
Die Protagonistin Allison, genannt Allie, ist eine
selbstbewusste und starke Persönlichkeit. Mit ihren 17 Jahren weiß sie sich
durchzubeißen, sie weiß wie man überlebt. Allie weiß was sie kann und setzt
diese Fähigkeit auch gut ein. Sie kümmert sich um ihre Freunde, die ihre
Familie sind, und möchte gerne irgendwas verändern. Sie hortet Bücher und lehrt
das Lesen. Allie starker Wille wird auch nicht unterdrückt als sie zum Vampir
wird. Im Gegenteil sie möchte anders sein, sich ihre Menschlichkeit bewahren
egal wie schwer dies auch ist.
Der Vampir Kanin ist derjenige der Allie verwandelt. Er
wirkt besonders, geheimnisvoll und versteckt sich vor Seinesgleichen. Kanin ist
Allie ein Lehrer, geduldig aber auch streng lehrt er sie was es heißt ein
Vampir zu sein. Kanin hat jedoch ein Geheimnis, das erschreckend ist.
Neben den beiden gibt es eine überschaubare Anzahl von
Nebenfiguren.
Einer von ihnen ist Zeke, der zunehmend nach vorne
drängt. Er ist ein Mensch, Allie mag ihn ganz besonders. Zeke ist der Grund
weshalb Allie verbissen darauf bedacht ist sich ihre Menschlichkeit zu
bewahren. Er ist immer offen, hilfsbereit, ja ein richtig sympathischer Kerl.
Zwischen Allie und Zeke entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die jedoch niemals in den Vordergrund gestellt wird. Sie
nimmt nur einen minimalen Teil ein.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, klar und gut
lesbar. Teilweise beschreibt sie die Szenen recht hart und schonungslos.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Allie in der
Ich-Perspektive.
Die geschaffene Welt ist düster und erschreckend
realistisch.
Die Handlung ist spannend. Es passiert eigentlich immer
etwas, auch wenn es “nur“ der innere Kampf von Allie ist.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Trotz
allem gibt es aber keinen gemeinen Cliffhanger am Ende. Es bleiben aber
genügend offene Fragen, die neugierig auf den zweiten Teil machen.
Fazit:
„Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julie Kagawa ist
ein grandioser Auftakt der Jugendbuchserie.
Die Mischung aus Vampirbuch und Dystopie, die mitreißende
spannende Handlung und eine authentische Protagonistin haben mich überzeugt.
Unbedingt lesen!

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Silber – Das erste Buch der Träume” von Kerstin Gier

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB
(20. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421059
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ISBN-13: 978-3841421050
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende
Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers
Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen
beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht,
und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar,
denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht
Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist
jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben
hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist
ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen
(Quelle: FJB)

Meine Meinung:
Olivia Silber, genannt Liv, soll nach den Ferien mit
ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester Mia und dem Kindermädchen Lottie in ein
Cottage in Oxford ziehen. Endlich keine ständigen Ortwechsel mehr, ein Traum,
der für Liv in Erfüllung geht.
Doch es kommt ganz anders. Ihre Mutter verliebt sich in
einen Mann und so landen die 4 erst mal in einer Wohnung in London. Die Schule,
auf die Liv und Mia nun gehen sollen, ist die Frognal Academy, eine Privatschule
der Extraklasse. Direkt am ersten Tag lernt Liv ihre Patin Persephone samt
deren Schwarm Jasper kennen. Jasper gehört zu einer 4rer Gruppe von Jungs, die
irgendwie „anders“ sind. Liv kann kurz einen Blick auf das Tattoo auf der
Innenseite des Handgelenks von einem der Jungs erhaschen. Da steht „numen
noctis“, doch was hat dies zu bedeuten?
Bei einem Abendessen mit der Familie vom Freund ihrer
Mutter, wo auch Grayson, einer der 4 Jungen, die Liv bereits in der Schule
gesehen hat, anwesend ist, erfahren Liv und Mia noch mehr Neuigkeiten. Es ist
ein Zusammenziehen der Silbers und Spencers geplant, neues Zuhause soll das
Haus Spencer werden.
Und als ob das noch nicht genug wäre fängt Liv auch noch
an merkwürdig zu träumen. Diese Träume sind erschreckend realistisch und
Grayson und seine Freunde tauchen darin auf. Doch warum sind die 4 in Livs
Träumen?
Liv hat nur noch ein Ziel, sie will das Rätsel um ihre
Träume und die 4 Jungs lösen …
Das Jugendbuch „Silber – Das erste Buch der Träume“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Kerstin Gier. Es stellt den Auftakt
einer neuen Jugendbuchreihe der Autorin dar. Spätestens seit der „Edelstein“-Trilogie
ist Kerstin Gier sehr bekannt. Ich persönlich habe die „Edelstein“-Trilogie
geliebt und so war ich natürlich sehr gespannt darauf was nun kommt. Meine
Erwartungen waren zudem entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Protagonistin Olivia Silber, die von allen nur Liv
genannt wird, muss man einfach mögen, Sie ist frech, nicht auf den Mund
gefallen und durch ihre Kung Fu Fähigkeiten und die Nerd-Brille stellt sie
nicht unbedingt die geborene Protagonistin dar. Aber gerade das macht Liv aus.
Ihr Sarkasmus ist alle erste Sahne und sie wirkt einfach unglaublich
authentisch und liebenswert.
Doch nicht nur Liv hat Kerstin Gier mit Liebe zum Detail
ausgearbeitet, auch die ganzen anderen Figuren sind alle samt einzigartig und
individuell. Egal ob man nun Mia, Livs schlagfertige kleine Schwester oder auch
Lottie, das absolut liebenswerte Kindermädchen oder die 4 geheimnisvollen
Jungs, denen unter anderem Grayson angehört oder auch Secrecy mit ihrem „Tittle-Tattle-Blog“,
den es im Übrigen wirklich gibt, nimmt, jeder gehört einfach dazu und hat
seinen festen Platz.
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist einfach, locker und
frisch. Sie hat einen so herrlichen Humor in ihrem Stil, man fühlt sich nach
nur einem Satz total wohl in der Handlung und wird regelrecht eingesogen und
erst am Ende wieder ausgespuckt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Liv in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser auch immer einen direkten Draht zu ihren
Gedanken und diese sind meist ziemlich witzig.
Die Handlung ist spannend und sehr humorvoll. Es gibt
Rätsel rund um die Träume, die es zu lösen gilt.
Das Ende ist ein wahrer Showdown. Zum Glück bleibt dem
Leser aber ein gemeiner Cliffhanger erspart. Es gibt dennoch aber viele offene
Frage und so bin ich schon extrem neugierig auf „Das zweite Buch der Träume“,
welches wohl 2014 erscheinen soll.
Fazit:
„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier ist
ein mehr als gelungener Auftakt dieser Trilogie.
Die neuartige Idee, die absolut liebenswerten und
sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung überzeugen vollends.
Ein Auftakt nach Maß!
Lesen, lesen, lesen!

Gelesen: “Wir zwei sind Du und Ich” von Diana Raufelder

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Gebundene Ausgabe: 177 Seiten
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Verlag: PepperBooks (14. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3943315061
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ISBN-13: 978-3943315066
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Dieses
Buch kaufen?

Dieses Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
“Es sind die gleichen schwarzen Haare”, denkt sie, als
sie ihn inmitten des Getümmels plötzlich erblickt, „genauso wild und
ungezähmt.“ Dazu ein schwarzer Stern und ein
schwarzer Halbmond. „Ruf ihn! “, denkt sie, aber sie bekommt keinen Ton heraus.
Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie
ein.
Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen
schießen ihr in die Augen. „Warum weinst du Prinzessin? “, fragt da auf einmal
jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um: Ist das tatsächlich Ben?
(Quelle: PepperBooks)

Meine Meinung:
Ricarda und Ben verbindet eine enge Freundschaft. Sie
kennen sich seit Kindertagen und sind seitdem miteinander befreundet. Doch dann
stirbt Bens Mutter und er muss zu seinem Vater nach Istanbul ziehen. Ricarda
bleibt in Berlin zurück, für sie bricht eine Welt zusammen. Ohne Ben ist nichts
mehr wie es einmal war.
Ein paar Jahre später glaubt Ricarda auf dem Heimweg
plötzlich Ben gesehen zu haben. Sie freut sich so sehr das sie ihm folgt. Doch
er ist plötzlich wieder verschwunden.
Da Ricarda nicht mehr ohne ihren Freund sein möchte
beschließt sie kurzerhand ihn zu suchen …
Das Jugendbuch „Wir zwei sind Du und Ich“ stammt aus der
Feder der Autorin Diana Raufelder. Obwohl die Autorin bereits mehrere Bücher
veröffentlicht hat war sie mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt.
Ricarda, genannt Ri, und Ben sind Diana Raufelder sehr
gut gelungen. Sie wirken glaubhaft und man muss beide einfach mögen.
Ricarda hat es, nachdem Ben Berlin verlassen hat, extrem
schwer. Ihr Leben ist einfach nicht mehr dasselbe ohne ihren besten Freund.
Immerzu denkt sie an Ben, hätte ihn gerne bei sich. Außerdem nagt ihre
Vergangenheit ziemlich an ihr. Im Handlungsverlauf muss sie sich schließlich ihren
Problemen stellen.
Ben muss nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Vater nach
Istanbul. Auch für ihn ist die Trennung von seiner besten Freundin nicht
leicht. Er zeigt Ricarda im Handlungsverlauf das sie nicht immerzu vor ihren
Problemen weglaufen kann, sondern sich ihnen stellen muss.
Die Freundschaft zwischen Ricarda und Ben empfand ich als
besonders schön beschrieben. Sie ist etwas ganz besonderes, etwas das man
heutzutage kaum noch findet. Zwar steht hier im Buch klar Ricarda im
Mittelpunkt, es ist ihre Geschichte, aber das ist gar nicht so schlimm. Eher im
Gegenteil, ihre Entwicklung und die Rolle, die Ben dabei spielt, fand ich sehr
schön dargestellt.
Neben den beiden Charakteren Ricarda und Ben lernt man
als Leser unter anderem auch noch Ricardas Eltern kennen. Sie habe ich zu
Beginn eher unsympathisch empfunden aber im Verlauf des Buches verändern sie
sich zunehmend.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, frisch und sehr
leicht lesbar. Sie hat sich sehr gut dem Genre angepasst und beschreibt zudem
alles recht bildhaft.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ricarda in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung an sich ist eher ruhig gehalten. Doch gerade
diese leisen Töne machen sie so authentisch und auch emotional. Die Umgebung
Berlins wird außerdem sehr gut beschrieben.
Fazit:
„Wir zwei sind Du und Ich“ von Diana Raufelder ist ein
sehr gelungenes Jugendbuch über eine ganz besondere Freundschaft.
Emotional und authentisch reist die Autorin den Leser mit
und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Definitiv lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag und die Presseagentur vpn Pia Mortensen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Im Gespräch mit …

Hallo meine Lieben,
heute am letzten Tag im Juni ist es mal wieder Zeit 
für ein Autoreninterview.
Dieses Mal bin/war ich 
Im Gespräch mit …
Gundel Limberg
auch bekannt als
B. C. Bolt
der Autorin vom Buch

Hallo Gundel,
willkommen auf Manjas Buchregal!
Es freut mich, dass ich dich hier auf meinem Blog
begrüßen darf und du mir ein paar Fragen beantwortest.

(Copyright: B. C. Bolt / bookshouse)

  Für alle, die dich noch nicht kennen,
würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen?

Ich bin eine
multiple Autorenpersönlichkeit: als Gundel Limberg schreibe ich eher
anspruchsvolle Phantastik, habe aber gleich zwei andere Wesensteile, die sich
als Autoren selbstständig gemacht haben: Beatrice Cecily Bolt, die Science
Fiction und ein wenig Fantasy schreibt – vom klassischen Zuschnitt, aber auch
eher witzige. Und dann Ann-Merit Blum, die für romantische Fantasy zuständig
ist. Sie bevorzugt das 19. Jahrhundert.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Was war
das erste was du geschrieben hast?
Mit vierzehn
Jahren habe ich einen Science Fiction begonnen, der mit Göttern auf der Erde zu
tun hatte – frei nach Däniken. Ich habe die Kladde heute noch. Damals brach ich
mittendrin ab, weil ich nicht weiter wusste. Dann wurde Dorothy Sayers mein
Star und ich habe Dutzende von Krimis geschrieben, die nie ein Verleger zu
Gesicht bekam, was vielleicht auch gut so war. 


„Intrigenküche:
Agenten der Galaxis“ ist ein humorvoller Krimi im Science-Fiction
Bereich. Wie bist du auf die Idee zu diesem Buch gekommen?
Wie viele andere
habe ich immer gerne die Kochshow mit Paprika gegen Tomate auf Vox geguckt und
daran muss ich wohl ein wenig gedacht haben, als ich „Intrigenküche“ begonnen
habe. Allerdings kommt gar keine Kochshow vor, aber ein Koch aus Leidenschaft,
der sich gegen ausgebildete Starköche durchsetzen muss, während er gleichzeitig
mit Intrigen und Mord konfrontiert ist. Da ich gerne fremde Welten und andere
Gesellschaftsordnungen entwerfe, habe ich das Ganze an einem Kaiserhof in einem
anderen Sonnensystem angesiedelt, so dass ich einen wunderbar intriganten Hof
als Setting hatte.

Wie kam es zu deinem Pseudonym B. C. Bolt?
Das war der
erste Name, der mir in den Sinn kam, als ich nach einem Pseudonym für witzige
SF gesucht habe. Ich habe mich da erst einmal am Klang orientiert. Bolt
erinnert an den Disney-Film mit dem Hund Bolt, der eigentlich auch Thunderbolt
heißen müsste: Blitzschlag. J Bolt ist aber kürzer.
Gibt es ein Genre, in dem du gerne mal ein
Buch veröffentlichen würdest?
Oh, in vielen.
Und das werde ich auch. Im nächsten Jahr kommt ein Thriller von mir heraus. Was
ich noch gar nicht gemacht habe, sind Kinder- oder Jugendbücher. Das würde mich
reizen.
Hast du besondere Rituale beim Schreiben
(z.B. Musik hören oder ähnliches)?
Musik hören auf
jeden Fall – Klassik, Trailermusik, Filmmusik. Jedes Buch hat seine Musik. Und
wenn ich beispielsweise einen zweiten Band schreibe, höre ich wieder die Musik,
die ich zum ersten Band gehört habe, um in die Atmosphäre wieder ganz
einzutauchen.
Was glaubst du fasziniert die Leser an deinen
Büchern?
Oh, ich hoffe,
dass sie es mögen, dass meine Bücher immer ein wenig anders sind als das, was
man aus dem Genre kennt. Sie behandeln Themen oder Settings, die nicht
alltäglich sind. Meist schlage ich ein recht flottes Tempo vor, sodass mir
nicht wenige Leser genau das zurückmelden – dass sie erstaunt sind, wie schnell
sie das lesen, weil es sie voran treibt.
Wenn du unterwegs bist und dir fällt etwas
ein, das du unbedingt mit in dein Buch nehmen musst, was tust du? Hast du immer
etwas dabei für solche Notfälle?
Stift und Kladde
trage ich eigentlich immer mit mir herum. Ich schreibe auch viel auf, aber nur
in Stichworten, die mir später oft selbst rätselhaft sind.
Wie wichtig ist für dich der Erfolg? Hast
große Erwartungen an deine Bücher?
Erfolg ist
zuerst einmal, dass Leser Freude am Buch haben. Wie sicher alle anderen Autoren
liebe ich es, wenn ich Mails bekomme, in denen mir Leser mitteilen, dass mein
Roman für sie spannend und schwer aus der Hand zu legen war. Natürlich wünsche
ich mir, ein richtig „großes“ Buch zu schreiben und so viele Leser zu haben wie
Frau Rowling. Das gehört zum Autor-Sein. Kaum jemand schreibt für das stille
Kämmerlein – Bücher sind für Leser da.
Fließen in deine Figuren auch persönliche
Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen, Eigenschaften ect. oder von
Bekannten/Verwandten?
Ganz gewiss
fließt viel von dem ein, was mir im Leben begegnet. Aber nie findet sich in
meinen Büchern eine Person aus meinem Leben. Das würde mich in der Entwicklung
der Figur nur einengen. Aber meine Helden und Antihelden haben manchmal ein
klein wenig von mir – ich könnte keine Hauptfigur durch mein Buch wandern
lassen, die vollkommen konträr zu meinen Überzeugungen steht.
Wie sehr bleiben deine Charaktere an dem von dir
ursprünglich erdachten Ablauf der Geschichte? Entwickeln alle ein Eigenleben,
oder lassen sich manche auch genau so steuern, wie du es dir ursprünglich
dachtest?
Ich bin ja eher vom Typ
„Non-Plotter“. Meine Figuren treten oft vollkommen entwickelt auf der ersten
Seite in Erscheinung. Dann habe ich eine Vorstellung, wozu sie fähig sind, was
sie antreibt und wohin das führen muss. Mit jeder Seite lernen wir einander
besser kennen. Und sie tun, was sie tun müssen – das ergibt sich aus der
Figurenlogik. Beispielsweise würden Adrian und Minkas in „Intrigenküche“
einander nie im Stich lassen. Trotzdem überraschen mich meine Figuren immer
wieder – glücklicherweise.
Hattest du schon mal eine Schreibblockade?  Wenn ja, wie bist du aus dieser
herausgekommen? Was hat dir dabei geholfen?
Eine? Viele.
Immer wieder. Dann bekomme ich Ermunterung von befreundeten Autoren. Und von Freunden,
die gerne meine Bücher lesen. Das hilft meist recht schnell. Wenn gar nichts
geht, kaufe ich neue Musik und fange ein neues Buch an.
Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben
aus?
Ich stehe auf, versorge Familie und Katzen und gehe zur Arbeit – ich
habe einen vielseitigen Job im pädagogischen Bereich, der mich mit vielen
Menschen zusammenbringt, wo ich aber auch viel schreiben und Texte lesen muss.
– Wenn ich dann so gegen 17 Uhr nach Hause komme, verschwende ich Zeit auf
sozialen Netzwerken, chatte und fange gegen 20:00 Uhr mit dem Schreiben an, was
bis Mitternacht gehen kann. Oder ich bin unterwegs in meiner Stadt, wo an jeder
Ecke Kulturangebote und Gastronomien warten.
Was machst du neben dem Schreiben? Wie
entspannst du dich?
Zurzeit entspanne
ich mich zu wenig, fürchte ich, aber wenn, dann mit Qi Gong oder in Gesprächen
mit Freunden.
Was liest du selber am liebsten?
Sachbücher. Dann
Klassiker von Jules Verne und Dickens bis Grass, von Asimov bis Tolkien. Dann
erst aktuelle Lektüre. Krimis, Science Fiction, gute Fantasy. Im Augenblick
lese ich nach und nach Bücher für ein Projekt, das ich gestartet habe und das es
sich zum Ziel gesetzt hat, herausragende Ebooks von unabhängigen Autoren
vorzustellen. Dazu sind bisher einige Dutzend Ebooks eingereicht worden, die
ich jetzt lese – darunter einiges, das ich sonst niemals kennen gelernt hätte.
Das ist enorm spannend.
Wenn du die Wahl zwischen einem gedruckten
Buch und einem eBook hast, was wählst du und warum?
Unterwegs
bevorzuge ich im Augenblick den Reader. Zuhause lese ich nur Papier.
Kannst du schon etwas über neue
Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir
erwarten?
Ah, da wäre Band
II der „Intrigenküche“, dann der zweite Band von „Meleons magischen Schokoladen“
und der Thriller im nächsten Jahr. Zusätzlich kommt ein Buch heraus, zu dem ich
noch nichts sagen kann.
Wenn du 3 Wünsche frei hättet an deine Leser,
welche wären das?
Oh, lass mich
nachdenken – das ist tricky. Bei drei Wünschen kann man ja bekanntlich so viel falsch
machen. Also, ich wünsche mir natürlich, dass sie meine Bücher erwerben und
lesen J Dass sie mir Feedback
geben, sei es in Rezensionen oder Mails oder auf Facebook. Und dann … nein, das
ist falsch herum – die Leser sollen ihre Wünsche erfüllt bekommen – von
mir. Wünsche, in andere Welten zu reisen, die Menschen dort kennen zu lernen,
Erfahrungen dort zu machen … der Wunsch, noch schneller umblättern zu können,
um zu sehen, wie es weitergeht. Das muss ich aber hinkriegen – das kann
mir keine Wunschfee wirklich abnehmen. Sonst hätte ich ja keinen Spaß beim
Schreiben.
Vielen lieben Dank Gundel, 
besonders auch im Namen meiner Leser,
dass du dich meinen Fragen gestellt und uns soviel von dir verraten hast.

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