Gelesen: “Sommernachtszauber” von Ellen Alpsten

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Gebundene Ausgabe: 411 Seiten
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Verlag: Coppenrath, Münster (Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3649610566
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ISBN-13: 978-3649610564
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 16 Jahre
Kurzbeschreibung:
Seit ihrer ersten Begegnung mit dem jungen Schauspieler
Johannes ist das Leben für Caroline wie ein Rausch. Tagsüber gibt sie auf der
Bühne alles, um ihre erste große Rolle als Julia perfekt zu spielen. Nachts
trifft sie sich heimlich mit ihm für weitere Proben im dunklen Theater.
Johannes holt aus ihr und der Rolle das Beste heraus und die beiden verlieben
sich haltlos ineinander. Doch Caroline wagt nicht, irgendjemandem von ihrem
Glück zu erzählen. Denn Johannes dürfte gar nicht existieren. Er wurde während
einer „Romeo und Julia”-Inszenierung in den 30er-Jahren grausam auf der
Bühne erstochen und mit einem Fluch belegt. Und langsam erkennt Caroline, dass
ihre Liebe zu Johannes sie vor eine unmögliche Wahl stellt …
(Quelle: Coppenrath)

Meine Meinung:
Caroline ist eine
angehende Schauspielerin und besucht die Schauspielschule. Für ihre große
Leidenschaft, das Schauspiel, würde sie wirklich alles tun.
Nun muss sie nach
dem ersten Jahr in den Sommerferien eine Anstellung an einem Theater finden.
Daher folgt ein Vorsprechen nach dem anderen. Doch das wirklich wahre ist nicht
dabei. Als Caroline es satt hat während eines Vorsprechens als Tisch nur in der
Ecke rumzustehen haut sie kurzerhand ab. Und genau das beeindruckt den Assitenten
und er lädt sie zum Vorsprechen für „Romeo und Julia“ ein, das am nächsten Tag
im „Bimah“, einem alten Theater in Berlin stattfindet.
Carlos, der Regisseur,
möchte mit dem Theaterstück so viel Geld einspielen das er das Theater renovieren
kann. Caroline kann ihn überzeugen und bekommt die Rolle der Julia.
Was zu diesem
Zeitpunkt noch niemand ahnt Johannes, der Darsteller des Romeo von 1935 ist
auch in diesem Theater, als Geist.
Caroline und er
kommen sich näher. Doch kann solch eine Liebe überhaupt funktionieren?
Der Jugendroman „Sommernachtszauber“
stammt aus der Feder der Autorin Ellen Alpsten. Nach „Halva, meine Süße“ war
dies nun schon mein zweites Buch der Autorin und auch dieses Mal hat sie mich
wieder gekriegt. Mehr noch, ich war regelrecht verzaubert.
Die Protagonistin
Caroline ist eine liebenswerte und sympathische Person. Ihr Vater hat
Selbstmord begangen und ihre Mutter leidet seitdem an Depressionen. So ist es
an Caroline sich um ihren Bruder zu kümmern. Carolines große Leidenschaft ist
das Schauspiel. Doch sie zweifelt immer wieder an sich, ob sie auch gut genug
ist. Immer wieder übt sie verbissen und möchte sich stetig verbessern. Da
Caroline aus recht einfachen Verhältnissen stammt weiß sie sich durchzubeißen.
Im Handlungsverlauf aber wird Caroline immer selbstischerer, was nicht zuletzt
auch an Johannes liegt.
Ihre beste Freundin
Mia ist das komplette Gegenteil von Caroline. Sie stammt aus guten
Verhältnissen und ihre Eltern sind beide Schauspieler. Sie scheint perfekt und
würde quasi über Leichen gehen um an ihr Ziel zu gelangen.
Johannes ist ein
Geist. Er sieht gut aus und  hat in der
letzten Aufführung im „Bimah“ 1935 den Romeo gespielt, Dabei wurde er qualvoll
von der damaligen Julia ermordet. Seit diesem Zeitpunkt ist Johannes gefangen
in der Zwischenwelt.
Auch die doch
zahlreichen Nebencharaktere, wie Carolines Schauspielkollege Ben oder auch ihre
Mutter, wurden sehr gut herausgearbeitet und auch bei ihnen kann man im
Handlungsverlauf Entwicklungen ausmachen.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und wirklich ganz zauberhaft. Sie beschreibt die Dinge sehr
bildhaft und wunderbar.
Geschildert wird
das Geschehen in der personalen Erzählperspektive. Es wird zwar so eine gewisse
Distanz zu den Charakteren gehalten aber ich empfand sie hier in diesem Buch
als sehr passend.
Die
Liebesgeschichte zwischen Caroline und Johannes hat mir wirklich gut gefallen.
Sie hat mich regelrecht verzaubert,
Neben der
Liebegeschichte erfährt man als Leser auch noch einiges über die Welt des
Theater und natürlich auch über Shakespeare. Es passt alles ganz wunderbar
zusammen.
Das Ende des Buches
passt wirklich total klasse. Es ist sehr emotional und ich war schon ein wenig
traurig als ich das Buch zugeschlagen habe.
Fazit:
„Sommernachtszauber“ von Ellen Alpsten ist ein wirklich
ganz wunderbares Jugendbuch.
Die
Liebesgeschichte, der zauberhafte Schreibstil und der Flair von Shakespeares „Sommernachtstraum“
haben mich überzeugt.
Ganz klare
Leseempfehlung von mir!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Die Insel des Mondes” von Beatrix Mannel

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Taschenbuch: 512 Seiten
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Verlag: Diana
Verlag
(10. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453357469
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ISBN-13: 978-3453357464
Kurzbeschreibung:
Auf der
geheimnisvollen Insel Madagaskar wartet ein schicksalhaftes Vermächtnis
Madagaskar 1880: Nach dem dramatischen Ende ihrer Ehe
wagt die junge Paula auf der entlegenen Insel den Neubeginn. Auf der
Vanilleplantage ihrer Großmutter Mathilde will sie deren Rezepte
weiterentwickeln und den großen Traum vom einzigartigen Parfüm verwirklichen.
Als Paula zusammen mit drei Männern den gefährlichen Weg durch den Dschungel
antritt, ahnt sie noch nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Und dann
beschwört ihre Ankunft auf der verlassenen Plantage dunkle Geister der
Vergangenheit herauf, die Paula in ein tödliches Spiel zwingen. Ein Spiel, das
sie allein mit einem magischen Duft gewinnen kann, einem Duft, der nicht nur ihre
Seele rettet, sondern auch ihr verwundetes Herz.
(Quelle: Diana Verlag)

Meine Meinung:
Paula hatte es in ihrer Vergangenheit nicht immer leicht.
Nach eine gescheiterten Ehe macht sie sich auf nach Madagaskar,
wo sie das Erbe ihrer Großmutter antreten möchte.
Mit einer Gruppe, bestehend aus Morten, Villeneuve und
Lazlo, 3 ganz unterschiedlichen Männern, und der Madagassin Noria tritt Paula
die beschwerliche Reise an. Ihr Ziel, eine Audienz bei der Königin. Dies
gelingt auch und Paula erhält außerdem auch die Erlaubnis die Plantage ihrer
Großmutter wieder auf Vordermann zu bringen.
Noch aber ahnt die Gruppe nicht welche Abenteuer sie in
Madagaskar noch erwarten.
Wird Paula es schaffen die Plantage ihrer Großmutter
wieder aufzubauen und kann sie wirklich in deren Fußstapfen treten?
Der Roman „Die Insel des Mondes“ stammt aus der Feder der
Autorin Beatrix Mannel. Mir war die Autorin bis zu diesem Buch komplett
unbekannt.
Die Protagonistin Paula ist eine ganz wunderbare junge
Frau. Sie ist klug und liebenswert und ich mochte sie sehr gern. Trotz ihrer
schlechten Erfahrungen mit Männern und ihrer katastrophalen Ehe wagt sie sich
mit 3 Männern in den Urwald von Madagaskar. Sie möchte gerne die Plantage ihrer
Großmutter wieder aufbauen und dort deren Leidenschaft fortführen und Parfum anbauen.
Die 3 Männer, die Paula begleiten, sind sehr
unterschiedlich. Zum einen ist da Morten, ein Missionar. Dann noch Villeneuve,
der sehr mürrisch und eigenständig ist und Lazlo, ein Mann der sehr gut
aussieht. Jeder von ihnen verfolgt ganz eigene Ziele, mit denen sie nicht so
ganz rauskommen wollen.
Neben diesen Figuren gibt es noch Nebencharaktere, die
mir ebenfalls sehr gut gefallen haben. Sie sind ebenso facettenreich und jeder
ist einzigartig.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut
lesbar. Sie bringt dem Leser die Umgebung, Madagaskar, sehr bildhaft näher. Man
kann sich alles ganz wunderbar vorstellen.
Beatrix Mannel schafft es ganz wunderbar den
Spannungsbogen das gesamte Buch über zu halten. Sie hat alles gut recherchiert
und es ist alles nachvollziehbar.
Besonders gut hat mir auch gefallen wie sie die
Parfumherstellung mit ins Geschehen integriert hat. Man kann als Leser so
einiges darüber lernen.
Am Ende greift die Autorin alle Fragen, die sich im
Handlungsverlauf stellen auf und beantwortet sie zufriedenstellend. Der Roman
ist abgeschlossen und am Ende klappt man das Buch beeindruckt zu.
Fazit:
„Die Insel des Mondes“ von Beatrix Mannel ist ein ganz
fantastischer Abenteuerroman vor eine tollen Kulisse.
Die facettenreichen Charaktere und die spannende Handlung
bescherten mir wirklich wunderbare Lesestunden.
Sehr empfehlenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Schweigt still die Nacht” von Brenna Yovanoff

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Taschenbuch: 400 Seiten
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Verlag: Beltz & Gelberg (4. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407743882
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ISBN-13: 978-3407743886
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Originaltitel: The Replacement
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Kurzbeschreibung:
Alle sieben Jahre tauschen die Bewohner von Gentry einen
Säugling gegen eine Kreatur aus der „Unterwelt“ aus. Eine Kreatur wie Mackie …
die zwischen beiden Welten lebt und nirgendwo wirklich glücklich werden kann.
Als die kleine Schwester seiner großen Liebe Tate auf die gleiche Weise
geopfert werden soll, versucht Mackie das Kind zu retten und stellt sich dem
Kampf mit den dunklen Mächten…
(Quelle: Beltz & Gelberg)

Meine Meinung:
Mackie Doyle ist anders. Seine Familie weiß es, ja sogar
die ganze Stadt Gentry weiß es, doch keiner redet darüber. Mackie ist ein sogenannter
Wechselbalg. Er versucht es zu verbergen, doch er ist und bleibt ein
Außenseiter, gerade auch in der Schule.
Schuld an Mackies Misere ist ein Fluch der alle 7 Jahre
über Gentry hereinbricht.
Als Mackie nun über einen Todesfall bei einer seiner
Mitschülerinnen erfährt wird er hellhörig. Er möchte sich gegen den Fluch
wehren.
Doch kann Mackie dies schaffen? Und kann er seine wahre Identität
herausfinden?
Der Jugendroman „Schweigt still die Nacht“ stammt von der
Autorin Brenna Yovanoff. Es handelt sich hierbei um das Debütwerk der Autorin.
Mackie ist 16 Jahre alt und ein Wechselbalg. Dies heißt
eigentlich nur so viel als das er vor Jahren ausgetauscht wurde. Der
eigentliche Junge ist wohl schon lange tot. In der Schule ist Mackie ein
totaler Außenseiter. Jeder weiß eigentlich was er ist aber niemand redet
darüber. Mackie hat sich in den Kopf gesetzt den Fluch, der alle 7 Jahre über
Gentry hereinbricht, zu besiegen. Außerdem ist Mackie auch auf der Suche nach
seiner wahren Identität.
Tate ist eigentlich ganz okay. Allerdings sind ihre
ständigen Stimmungsschwankungen schon ziemlich nervig.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die
mich aber so gar nicht angesprochen hat. Das hin und her zwischen lieben und
hassen ist einfach zu viel.
Im Buch gibt es auch noch einige Nebencharaktere, die bis
auf die sympathische und liebenswürdige Emma, Mackies Schwester, allerdings
sehr blass bleiben. Das ist ein wenig schade, da ich sehr gerne noch mehr über
beispielsweise die Zwillinge erfahren.
Die bösen und dunklen Gestalten allerdings kann man sich
schon etwas mehr vorstellen. Hier hat Brenna Yovanoff ein wenig mehr
Beschreibungen einfließen lassen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar.
Die bestehende Stimmung ist recht bedrückend und düster.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Mackie in
der Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser gut in ihn hineinversetzen und
lernt seine Gefühle gut kennen.
Die Handlung an sich ist schon spannend und auch nicht vorhersehbar.
Allerdings ein bisschen mehr Grusel hätte es definitv sein können. Ich hatte
mir wirklich mehr erwartet.
Das Ende passt zur Handlung aber es ist zu einfach
gehalten. Auch hier hätte mehr Spannung gut getan.
Fazit:
„Schweigt still die Nacht“ von Brenna Yovanoff ist ein
recht gutes Debüt.
Die düstere Stimmung und die Grundidee sind eigentlich
ganz super, allerdings lässt die Umsetzung zu wünsche übrig und vorhandenes
Potential wurde verschenkt.
Schade!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso noch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Ohne ihn!” von Kerry Cohen Hoffmann

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Broschiert: 185 Seiten
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Verlag: Pink! (1.
Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864300169
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ISBN-13: 978-3864300165
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

13 – 16 Jahre
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Originaltitel: It’s not you,
it’s me
Kurzbeschreibung:
HENRY HÖLLE HALLELUJAH
Zoë ist mit ihrem Traumtyp Henry zusammen und so richtig glücklich. Bis Henry
plötzlich Schluss macht und Zoë in das totale Gefühlschaos stürzt. Aber sie
will ohne ihn einfach nicht sein, und setzt alles daran, Henry zurückzuerobern
koste es, was es wolle. Zum Beispiel ein eigens für ihn einstudierter Tanz.
Dass sie sich dabei total lächerlich macht, sieht Zoe in ihrem blinden
Aktionismus gar nicht. Sondern greift stattdessen zum allerletzten Mittel…
(Quelle: PINK!)

Meine Meinung:
Seit nun schon 6 Monaten ist Zoé mit Henry zusammen. Er
ist ihre erste große Liebe und sie ist total glücklich mit ihm. Bis zu dem Tag
als Henry von jetzt auf gleich mit ihr Schluss macht. Zoé ist total
verzweifelt, will nichts mehr essen und die Schule leidet auch darunter. Liebeskummer
vom Feinsten!
Ohne Henry kann Zoé nicht und so schmiedet sie einen Plan
wie sie ihn zurück bekommen kann …
Das Jugendbuch „Ohne ihn!“ stammt von der Autorin Kerry
Cohen Hoffmann. In ihrem Buch beschreibt sie Autorin die Zeit der ersten großen
Liebe aber auch den Liebeskummer schildert sie.
Zoé ist eine typische Jugendliche. Sie ist total in Henry
verliebt und auch wirklich glücklich ihn zum Freund zu haben. Als er plötzlich
Schluss macht ist Zoé am Biden zerstört. Sie kann und will das nicht
akzeptieren und so schmiedet sie einen Plan ihren Traumtypen zurückzuerobern.
Zuerst nur ganz harmlos mit z.B. einem Gedicht, dann aber wird sie immer
aufdringlicher. In ihrer Eifersucht, die auch noch mitmischt, macht sich Zoé
zudem total lächerlich. Das sieht sie allerdings erst mal überhaupt nicht.
Zoés Freundinnen Julia und Shannon fand ich gut
gezeichnet. Sie versuchen Zoé beizustehen und gerade ab der Mitte des Buches
sie auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Ich hätte in meiner
Jugend alles dafür gegeben solche Freundinnen zu haben.
Henry ist Musiker und möchte sich nun viel mehr auf die
Schulband konzentrieren. Zoé stalkt ihn teilweise richtig, weil sie das Ende
ihrer Beziehung nicht akzeptieren kann.
Sam ist ein Freund von Zoé, den ich total sympathisch
fand. Er würde Zoé sehr gerne als Freundin haben, sie aber hat keinen Blick für
ihn übrig.
Neben den genannten Personen, gibt es noch einige
weitere. Egal ob man nun Niles, Henrys Freund, 
oder auch Madison, eine Mitschülerin, nimmt, jeder ist auf seine Weise
ganz eigen und passt gut ins Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar und
flüssig. Sie hat sich dem Jugendbuchgenre angepasst und durch die kurzen
Kapitel lässt sich das Buch wirklich zügig lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Zoé im
personalen Erzählstil.
Die Handlung an sich ist eine totale Achterbahnfahrt der
Gefühle. Die Autorin schafft es sehr gut Themen wie eben die erste Liebe,
Liebeskummer aber auch Freundschaft mit einzubeziehen.
Am Ende kann man sagen das Zoé sich entwickelt hat und so
passte das Ende dann gut zum gesamten Geschehen.
Fazit:
„Ohne ihn!“ von Kerry Cohen Hoffmann ist ein tolles
Jugendbuch über die erste Liebe.
Die authentischen Charaktere und der flüssig lesbare
Schreibstil machen einfach Spaß.
Eben ein typisches PINK!-Buch!
Empfehlenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und dankeschön auch an lovelybooks (Katja) für die tolle Leserunde.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Gib mir meinen Stern zurück” von Amanda Frost

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1250 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
382 Seiten
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten
Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten.
Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen,
aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen.
Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder.
Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im
Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den
überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges
Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät
ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Rafael lebt auf Siria, einem Planeten weit entfernt von
der Erde. Doch leider wurde Siria von einer Seuche heimgesucht, die besonders
die weiblichen Bewohner sehr mitgenommen hat. Entweder sind sie dran gestorben
oder aber sie sind unfruchtbar geworden.
Rafael wird nun ausgewählt und zur Erde gebeamt. Sein
Auftrag, er soll Angelina Russo für sich gewinnen und sie mit nach Siria
nehmen, wo sie eine Familie gründen sollen. Doch das ist leichter gesagt als
getan. Zwar ähnelt Angelina Rafaels verstorbener Ehefrau aber mehr haben die
beiden nicht gemeinsam. Angelia hat ungeheure Starallüren und zeigt sich wenig
empfänglich für Rafael. Anders ihre Assistentin Valeria. Sie verliert ihr Herz
an Rafael.
Wird Rafael seinen Auftrag erfüllen können und Siria vor
dem Untergang bewahren?
Der humorvolle Roman „Gib mir meinen Stern zurück“ stammt
von der Autorin Amanda Frost. Es ist das Debüt der Autorin.
Die Personen im Buch werden alle samt sehr detailliert
beschrieben.
Rafael muss man einfach mögen. Er ist charmant, sieht gut
aus und ist zudem Kinder- und tierlieb. Er wird zur Erde geschickt, wo er sich
wie ein kleines Kind benimmt. Kein Wunder, es ist ja alles neu für ihn. Sein
Auftrag ist es Angelina für sich zu gewinnen. Da setzt er alles dran.
Angelina ist Schauspielerin und eine Diva durch und
durch. Sie war mir ziemlich unsympathisch mit ihren Allüren. Für Rafael ist sie
ziemlich unempfänglich.
Ihre Assistentin Valeria hingegen mochte ich total. Mit
ihr habe ich mitgefiebert und mitgelitten. Sie lässt sich nicht unterkriegen
und das hat mir wirklich sehr gefallen. An Rafael verliert Valerie ihr Herz.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr
verständlich. Detailliert und anschaulich beschreibt sie die Orte. Siria wird
quasi zum Leben erweckt. Es ist aber auch sehr viel Humor vorhanden.
Und die Erotik kommt auch nicht zu kurz. Immerhin hat Rafael
das menschliche Sexualverhalten zu entdecken.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von
Rafael und Valerie. So bekommt man als Leser einen guten Eindruck von beiden
und kann die Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Die Handlung ans sich ist recht vorhersehbar. Aber ganz
ehrlich das hat mich hier so gar nicht gestört. Ich hatte einfach nur Spaß
daran Rafael auf seinem Auftrag zu begleiten und mitzuerleben was er erlebt.
Das Ende kommt leider viel zu schnell. Ich hätte noch ewig
weiterlesen können. Der Roman ist abgeschlossen und es passt alles sehr gut. Es
wird wohl aber einen zweiten Teil geben, zum Glück. Auf diesen bin ich nun sehr
gespannt.
Fazit:
„Gib mir meinen Stern zurück“ von Amanda Frost ist ein
ganz wundervolles Debüt.
Der humorvolle Stil und die tollen Charaktere überzeugen
auf ganzer Linie.
Ein wunderbar leichter Lesegenuss. Absolut
empfehlenswert!
Vielen Dank an die Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier und hier (unter Manjas Buchregal) zu lesen.

Gelesen: “Godspeed – Die Reise beginnt” von Beth Revis

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: Dressler
(August 2011)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791516760
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ISBN-13: 978-3791516769
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere
an Bord der “Godspeed”. Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise
zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden – 300 Jahre in der Zukunft. Doch
Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden?
Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt
wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer
widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von
Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der
“Godspeed” auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:
300 Jahre, so lange
dauert die Reise zur neuen Erde. Für diese lange Zeit werden Menschen
eingefroren. Amys Eltern gehören dazu. Amy selber hat die Wahl, entweder sie
begleitet sie oder aber sie bleibt in ihrer gewohnten Umgebung. Amy entscheidet
sich fürs mitgehen und wird ebenfalls eingefroren.
Auf der „Godspeed“
passiert das das Unfassbare. Jemand hat die Stromversorgung zu Amys Kryosarg
unterbrochen und so taut Amy auf. Dabei ertrinkt sie beinahe in der
Kryoflüssigkeit. Junior und der Doc können sie gerade noch retten. Das
schlimmste aber ist, Amys Eltern sind nach wie vor eingefroren und Amy wird sie
wohl niemals wieder sehen. Denn sie erneut einfrieren ist nicht möglich. Also
lebt Amy von nun an auf der „Godspeed“ mit den anderen, in einer ihr vollkommen
fremden Welt. Nur in Junior und Harley findet sie Verbündete.
Als wenig später
noch mehr Menschen aufgetaut werden und dabei sogar jemand stirbt, machen sich
Amy, Junior und Harley daran der Sache auf den Grund zu gehen …
Der dystopische
Roman „Godspeed – Die Reise beginnt“ stammt aus der Feder der Autorin Beth
Revis. Es ist der Auftaktband einer Trilogie und außerdem das Debütwerk der
Autorin.
Die Charaktere sind
alle samt sehr gut dargestellt und nachvollziehbar gestaltet.
Amy ist eine starke
Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie wurde eingefroren um den
langen Weg zur neuen Erde unbeschadet zu überstehen. Die Zeit im Kryosarg
empfand ich als ziemlich bedrückend, zumal mal als Leser auch direkten Einblick
in Amys Gedanken bekommt. Als sie dann aufgetaut wird findet sich Amy in einer
ihr komplett fremden Welt wieder. Ihre Eltern wird Amy wohl nie wieder sehen. In
Junior und Harley findet Amy Verbündete. Gerade Junior ist es auch der Amy
dabei hilft sich zurechtzufinden. Durch ihn entwickelt sie sich weiter.
Junior ist ein
kleiner Rebell. Er soll später einmal das Schiff leiten. Er wird vom Ältesten
unterrichtet, doch dessen Stil gefällt Junior so gar nicht. Er würde das Schiff
ganz anders leiten. Junior entwickelt Gefühle für Amy und sie ist es auch, die
ihn dazu bringt sich gegen den Ältesten aufzuraffen und ihm auch mal die Meinung
zu sagen.
Der Älteste ist ein
Tyrann vom Feinsten. Er leitet das Schiff, unterdrückt dabei aber alle
Menschen. Er manipuliert sie regelrecht. Dass er Junior unterrichten muss
gefällt ihm gar nicht, er hat keine Lust dazu. Immerhin soll er ihm ja mal das
Schiff übergeben, was er aber so gar nicht will.
Neben diesen dreien
gibt es noch weitere sehr gut ausgearbeitete Charaktere, wie beispielsweise
Harley und den Doc. Beide haben ihre ganz eigenen „Gesichter“, die erst im
Handlungsverlauf enthüllt werden.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar. Sie weiß es den Leser ans Buch zu
fesseln, man taucht richtig gehend in die Handlung ein.
Geschildert wird
das Geschehen aus zweierlei Perspektiven. Sowohl Amy als auch Junior erzählen abwechselnd
in der Ich-Perspektive.
Die Handlung selber
empfand ich als sehr spannend. Die Idee und die geschaffene Welt haben mir sehr
gut gefallen. Es ist alles logisch und nachvollziehbar aufgebaut.
Das Ende ist relativ
offen gehalten. Es ist zwar keine gemeiner Cliffhanger aber die recht schockierenden
Enthüllungen machen nun natürlich neugierig auf den zweiten Teil.
Fazit:
„Godspeed – Die Reise beginnt“ von Beth Revis ist ein
gelungener Auftakt der „Godspeed“-Trilogie und ein wirklich klasse Debütwerk
der Autorin.
Die fesselnde Handlung und die facettenreichen Charaktere
lassen den Leser in einer komplett anderen Welt abtauchen.
Ganz klare Leseempfehlung!
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