Gelesen: “Unearthly. Himmelsbrand” von Cynthia Hand

Achtung!
Es handelt sich hier um den 3. Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Taschenbuch: 448 Seiten
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Verlag: rororo
(1. August 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3499257009
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ISBN-13: 978-3499257001
Kurzbeschreibung:
Ein Kampf zwischen
Himmel und Hölle.

Clara ist anders als die anderen an der Highschool: In ihren Adern fließt
Engelsblut, sie ist dazu ausersehen, Menschen zu retten. Dabei will Clara nur
eins – ein ganz normales Mädchen sein.
Doch das will ihr einfach nicht gelingen: Waren die letzten Jahre schon von
Turbulenzen geprägt, ziehen nun dunkle Wolken am Horizont auf. Die
Schwarzflügel – gefallene Seelen – wollen die Menschen unter ihre Herrschaft
bringen. Wird es den Nephilim gelingen, diesen Plan zu vereiteln?
Clara steht im Zentrum der Entscheidung. Erst als die große Schlacht
bevorsteht, erkennt sie: Die größte Gefahr droht aus den eigenen Reihen …
(Quelle: Rowohlt)

Meine Meinung:
Clara war mit Angela in Italien, wo sie Urlaub gemacht
haben. Doch nun steht den beiden ein neuer Lebensabschnitt bevor, ihr Studium
in Stanford beginnt. Mit von der Partie ist natürlich auch wieder Christian.
Angela ist aber nicht nur zum Studieren in Stanford, sie
wartet auch darauf, dass sich ihre Vision erfüllt. Während Angela wartet werden
Christian und Clara von einer neuen bedrohlichen Vision heimgesucht. Und obwohl
alle 3 versuchen ein normales Studentenleben zu führen, so rückt die Bedrohung
der Schwarzflügler doch näher und näher.
Werden es Clara, Angela und Christian schaffen ihre
Aufgaben zu erfüllen?
Der Fantasyroman „Unearthly. Himmelsbrand“ stammt auf der
Feder der Autorin Cynthia Hand. Es ist der 3. und finale Band der „Engelstrilogie“
und es ist mehr als ratsam die beiden Vorgängerteile zu lesen bevor man sich
diesem Buch widmet..
Clara ist und bleibt eine sehr sympathische
Protagonistin. Ich habe sich vom ersten Buch an gemocht und diese Sympathie ist
auch im 3. Teil geblieben. Clara möchte unbedingt mit ihren Studium anfangen.
Auch wenn sie erneut von einer sehr bedrohlichen Vision heimgesucht wird
schmiedet sie Zukunftspläne. Doch dann ist da dieser schwarze Vogel, von dem
sie genau weiß er ist nicht nur ein Vogel, sondern viel mehr. Er verfolgt sie,
ist quasi immer da. Nachdem sie sich von Tucker getrennt hat möchte Clara nun
Christian näherkommen um eben Tucker zu vergessen. Dies führt aber nicht nur
einmal zu erheblichen Problemen. Im Verlauf der 3 Bücher ist Clara immer reifer
geworden. Dies merkt man besonders an ihren Handlungen.
Christian steht Clara immer bei. Er liebt sie und für ihn
gab es immer nur sie. Er ist es aber nicht gewohnt um eine Frau zu kämpfen.
Außerdem möchte er Clara vor allem und Jeden beschützen.
Angela verfolgt in diesem Band ein ganz eigenes Ziel.
Ihre Vision soll sich in Stanford erfüllen, darauf wartet sie. Angelas Ziel war
eine ziemliche Überraschung für mich. Angela ist nach wie vor recht unsicher.
Sie lässt sich schnell aus der Bahn werfen und versucht alles alleine zu
schaffen. Dabei würden ihr ihre Freunde gerne behilflich sein.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und locker. Man
fliegt regelrecht durch die Zeilen und ehe man sich versieht ist man am Ende
angelangt.
Geschildert wird das Geschehen aus in diesem
abschließenden Teil wieder aus Sicht von Clara in der Ich-Perspektive. Man
fiebert so regelrecht mit ihr mit.
Die Handlung selber ist spannungsgeladen von Beginn bis
zum Ende. Zwischendurch gibt es immer wieder Stücke von Visionen, die nochmals
dafür sorgen, dass die Spannungskurve ansteigt. Immer wieder gibt es Wendungen
und unvorhersehbares, man traut sich gar nicht das Buch wegzulegen.
Das Ende kam dann leider viel zu schnell, was meinem Lesetempo
geschuldet war, und es ist ein richtig fulminanter Showdown der sehr dramatisch
ist. Man fiebert richtig gehend mit. Ganz am Ende des Buches gibt es dann noch
einen kleinen aber feinen Ausblick auf die Zukunft bevor man als Leser das Buch
rundum zufrieden zuschlägt.
Fazit:
„Unearthly. Himmelbrand“ von Cynthia Hand ist ein
grandioser Abschlussband der „Engelstrilogie“.
Unerwartete Wendungen, eine spannungsgeladene Handlung und
toll entwickelte Charaktere haben mich komplett überzeugen können.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Mein herzlichster Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Lasse (Film.Love.Story 2) (Flying Moon)” von Katrin Bongard

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 428 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
259 Seiten
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Verlag: Red Bug Books (24. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch beim Verlag?
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Kurzbeschreibung:
Ein trauriger
Prinz, ein rockiges Aschenputtel, eifersüchtige Exfreundinnen. Ein
Film-Märchen.
Filmstar, Partygänger, Kiffer. Lasse hat viele Etiketten, aber es kümmert
ihn wenig. Bis er auf ein unbekanntes Mädchen trifft und sich sofort verliebt.
Für sie will er anders sein, sich öffnen, Schwäche zeigen. Aber sein altes Image
verfolgt ihn und droht nicht nur seine Karriere, sondern auch seine neue Liebe
zu zerstören.
Im zweiten Teil der Film.Love.Story kommt Lasse zu Wort und schildert seine
Sicht der ersten Begegnung mit Moon und ihrer Wiederbegegnung an einem Filmset.
(Quelle: Red Bug Books)

Meine Meinung:
Besonders seit „Sweet Sixteen“ ist Lasse ein sehr
bekannter Filmstar und sehr bekannt in der Medienwelt. Doch er fühlt sich
einsam und alleine. Mit Ole, seinem Bruder, und Gerion, seinem besten Freund,
hat er aber 2 Menschen denen er vertraut und die ihn so kennen wie er wirklich
ist. Denn so wie Lasse in den Medien dargestellt wird, so ist er gar nicht
wirklich.
Auf einer Filmparty bei einer Produzentin lernt Lasse ein
Mädchen kennen, das sein Leben fortan total auf den Kopf stellt. Immerzu muss
er an sie denken, obwohl er ja noch nicht mal weiß wie ihr Name ist.
Monate später passiert es dann plötzlich, Lasse steht ihr
bei einem Filmdreh wieder gegenüber. Sie entpuppt sich als Moon, seine
Filmpartnerin.
Kann Lasse Moons Herz für sich gewinnen, obwohl alle Moon
eindringlich vor ihm warnen? Oder ist es zu Ende bevor es richtig begonnen hat?
Mit „Lasse“ ist nun der zweite Teil der „Film-Love-Story“,
geschrieben von Katrin Bongard, erschienen. Obwohl dieses Buch als eben zweiter
Teil ausgeschrieben ist, so kann man „Lasse“ auch als eigenständiges Buch
betrachten und ohne Vorkenntnisse von „Flying Moon“ lesen.
In diesem Buch erfährt man als Leser sehr viel über
Lasse.
Er ist ein ruhiger und emotionaler Typ, der sehr viel
grübelt und über sich und seine Gefühle nachdenkt. Lasse ist zudem ziemlich sensibel
 und zurückhaltend. Von klein auf steht
er vor der Kamera und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen die an ihn
gestellt werden. Neben den schauspielerischen Seiten erfährt man aber auch viel
über Lasses familiären Background. Die Familie ist für Lasse ein wichtiger
Bestandteil seines Lebens und in Ole, seinem Bruder, hat er eine wichtige
Bezugsperson. Als er Moon kennenlernt ändert sich für Lasse alles. Er möchte
jede noch so kleine Kleinigkeit über sie erfahren, möchte mit ihr zusammen sein.
Nach „Flying Moon“ empfand ich Lasse als geheimnisvoll,
als jemand der nicht viel von sich preisgibt, nun habe ich ihn wirklich
kennengelernt und empfinde ihn als vielsichtigen und interessanten Charakter,
den ich sehr gerne mochte.
Im Buch gibt es noch einige weitere Charaktere, zu denen
eben auch Moon zählt. Sie sind alle sehr bedeutend für die Geschichte, geben
ihr das gewisse Etwas.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und emotional,
eben ganz toll. Ich lese Katrin Bongard immer wieder gerne, weil man sich mit
ihrem Stil einfach identifizieren kann.
Geschildert wird die Geschichte hier aus Sicht von Lasse
in der Ich-Perspektive.
Man erfährt nicht nur viele Dinge aus dem Filmbereich und
ist hautnah am Set dabei, es gibt natürlich auch wieder sehr viele tolle Szenen
zwischen Moon und Lasse.
Das Ende kam für mich ein wenig überraschend, denn es
endet früher als es in „Flying Moon“ der Fall war. Dennoch passt es hier total
zur gesamten Story.
Fazit:
„Lasse (Film.Love.Story 2) (Flying Moon)” von Katrin
Bongard ist ein toller 2. Teil, den man getrost auch eigenständig lesen kann.
Emotional und leicht bringt Katrin Bongard dem Leser
ihren Protagonisten näher und lässt ihn dabei tief in sein Innerstes schauen.
Eine perfekte Ergänzung zu „Flying Moon“!
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte eBook und ein großes Dankeschön auch an die Autorin für die Begleitung der Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier und hier (unter Manjas Buchregal) zu finden.

Gelesen: “Ein bisschen Kowalski gibt es nicht” von Shannon Stacey

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Broschiert: 300 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787265
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ISBN-13: 978-3862787265
Kurzbeschreibung:
Moment mal – die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der Sportsbar, ihren
aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt, erlebt er gleich mehrere Überraschungen.
Die erste: Das Opfer, Beth Hansen, ist sauer auf ihn, statt dankbar zu sein.
Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich ihr Boss! Und dank Kevin ist sie
jetzt ihren Job los. Die zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder – was in
einem heißen One-Night-Stand endet. Die dritte: Kevin wird Daddy! Und die
vierte Überraschung: Beth denkt gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen.
Aber Kevin nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der zuerst am Ziel
ankommt. Und seines ist glasklar: Beth, Baby und Flitterwochen.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Kevin Kowalski ist ein recht erfolgreicher Barbesitzer.
Eines Tages beobachtet er wie eine junge Frau in seinem
Lokal belästigt wird. Er schreitet ein und schlägt den Typen nieder. Doch
anstatt Kevin dankbar zu sein ist Beth Hansen, die Frau die in Kevins Augen
belästigt wurde, mehr als sauer auf ihn. Der Grund: Kevin hat ihren Chef
niedergeprügelt. Beth verliert auf der Stelle ihren Job und könnte Kevin zum
Mond dafür schießen.
Wenig später auf einer Hochzeit im Hause Kowalski treffen
Beth und Kevin erneut aufeinander. Dieses Treffen endet schließlich in einer
ziemlich heißen Nacht, die jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Beth ist schwanger
und obwohl sie Kevin nie mehr wieder sehen wollte geht sie zu ihm und erzählt
ihm vom Kind. Kevin reagiert anders als erwartet, er freut sich auf den
Nachwuchs und möchte Beth an seiner Seite haben.
Doch kann das wirklich gut gehen, eine Beziehung nur
wegen einem Kind?
Der Roman „Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ stammt
von der Autorin Shannon Stacey. Das Buch ist der Mittelband einer Trilogie,
wobei ich anmerken muss ich kenne den ersten Teil nicht. Es hat sich aber als
kein Problem herausgestellt, ich kam auch so sehr gut mit dem Buch zurecht.
Kevin Kowalski ist Barbesitzer. Er wirkt etwas wie ein
Macho, ´ziemlich oberflächlich. Aber das ist so wie eine Masche von ihm, denn
eigentlich hat Kevin das Herz am richtigen Fleck. Als Beth ihm offenbart das
sie schwanger ist zeigt sich dies ganz deutlich. Er freut sich total über das
Baby und würde Beth am liebsten sofort ehelichen. Er steht zu seinen Taten, was
ihn am Ende wiederum sehr sympathisch gemacht hat.
Beth ist eine Weltenbummlerin. Sie hält es nie lange an
einem Ort aus. Auch sie ist sehr sympathisch, vor allem auch deshalb weil sie
auf Kevins Flirt- und Anmachversuche überhaupt nicht eingeht. Als sie nach dem
One-Night-Stand erfährt, dass sie schwanger ist wirft sie diese Neuigkeit ein
wenig aus der Bahn. Sie überwindet sich und geht zu Kevin, der anders reagiert
als sie erwartet hat.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere, die mir ebenso gut gefallen haben. Sie wirken alle lebhaft und
authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig
lesbar. Es macht einfach Spaß sich durch die Seiten zu lesen und die Geschichte
zu erleben.
Geschildert wird das Geschehen von einem personalen
Erzähler. Hierbei werden sowohl die Perspektiven von Beth als auch die von
Kevin verwendet. Man erhält als Leser einen schönen Gesamtüberblick.
Die Handlung ist humorvoll. Man lacht und leidet mit den
Charakteren ganz automatisch mit. Trotzdem geht die Ernsthaftigkeit des
angesprochenen Themas aber nicht verloren.
Das Ende scheint von vornherein vorhersehbar. Dennoch die
letzten beiden Kapitel waren dann doch anders als erwartet.
Fazit:
„Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ von Shannon Stacey
ist ein leichter Roman der sich ideal für zwischendurch eignet.
Der lockere Stil und der eingebaute Humor sorgen für
unbeschwerte Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Taken: Das Laicos-Projekt 1” von Erin Bowman

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Broschiert: 352 Seiten
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Verlag: Piper (16.
April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 349270266X
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ISBN-13: 978-3492702669
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Originaltitel: Taken
Kurzbeschreibung:
An deinem
achtzehnten Geburtstag verschwindest du – für immer!
Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und
ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot:
Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses
Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray
ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er
die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut,
jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt.
Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:
In Claysoot gibt es keine Männer. Der Grund dafür ist, an
ihrem 18. Geburtstag verschwinden alle Männer spurlos und niemand weiß wohin.
Jungs ab einem Alter von 15 Jahren dürfen an Ratssitzungen teilnehmen und
können sich zuweisen lassen. Hierbei geht um die Zeugung von Nachwuchs. Hierfür
sollen die Jungen sogar umherziehen.
Grays Bruder Blaine steht kurz vor seinem 18. Geburtstag.
Wenn er geholt wird lässt er eine 3-jährige Tochter und deren Mutter zurück.
Nachdem Blaine weg ist findet Gray einen Brief an Blaine.
Er stammt von ihrer Mutter. Sie fordert Blaine auf Nachforschungen anzustellen
und Gray gegenüber nichts davon zu erwähnen. Außerdem ist im Brief von einem
Geheimnis über Gray die Rede. Diese Sache lässt Gray nicht mehr los. Er
entschließt sich schweren Herzens über die Mauer, die Claysoot umgibt,  zu gehen.
Was wird er da herausfinden?
Das dystopische Jugendbuch „Taken: Das Laicos-Projekt 1“ stammt
von der Autorin Erin Bowman. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und zudem
auch der Auftaktband einer 4-teiligen Reihe. Schon von Klappentext her macht es
sehr neugierig.
Gray ist ein sympathischer Protagonist. Ich konnte mich sehr
gut in ihn hineinversetzen, auch wenn er meist recht spontan handelt und ich
oftmals wirklich überrascht war was er denn jetzt schon wieder vorhatte. Gray
ist äußerst temperamentvoll und sehr emotional.
Blaine, Grays Bruder, ist genau das Gegenteil seines
Bruders. Er handelt durchdacht und besonnen und durch seine etwas ruhigere Art
bevorzugen ihn die Frauen mehr als Gray.
Neben den beiden Brüdern gibt es noch weitere sehr
interessante Figuren.
Besonders die beiden weiblichen Charaktere Emma und Bree
sind hier zu erwähnen.
Emma ist eine starke Frau. Sie steht Gray bei, begeht
aber im Handlungsverlauf einen folgenschweren Fehler, der nicht zu verzeihen
ist.
Bree ist ebenfalls sehr stark aber auch starrköpfig. Sie
weiß genau was sie will.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
leicht lesbar. Man fliegt so regelrecht durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Gray in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer mittendrin und erlebt Grays Gefühle
wirklich hautnah.
Die Handlung ist wirklich spannend gehalten. Zwar gibt es
einige Hochs und Tiefs aber die Spannung ist wirklich das gesamte Buch über
vorhanden. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und nichts ist
vorhersehbar. Die Welt, die Erin Bowman hier geschaffen hat ist gut durchdacht
und faszinierend. Ebenso haben mir die Idee und die Umsetzung sehr gut
gefallen.
Das Ende der Dystopie ist sehr gelungen. Man kann es als
abgeschlossen betrachten auch wenn es noch offene Fragen gibt. Durch diese ist
man als Leser total neugierig und verlangt regelrecht eine Fortsetzung.
Fazit:
„Taken: Das Laicos-Projekt 1“ von Erin Bowman ist ein
gelungener Auftakt der 4-teiligen dystopischen Reihe und ein wirklich toller
Debütroman der Autorin.
Die geschaffene Welt ist einzigartig und die mitreißende
und spannende Handlung sowie die sympathischen Protagonisten machen das Buch zu
einem Lesegenuss, besonders natürlich für Dystopie-Fans und solche die es noch
werden wollen.
Klare Leseempfehlung von mir!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem Band” von G. A. Aiken

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Taschenbuch: 864 Seiten
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Verlag: Piper Taschenbuch (11. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3492269397
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ISBN-13: 978-3492269391
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Originaltitel: Dragon Acually
und About A Dragon
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Zwei erotische
Drachen-Abenteuer in einem Band
Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und
widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in
seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und
er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …
Als der Drache Briec die schöne Talaith vor einem
tobenden Mob rettet, erwartet er zur Belohnung so einiges. Talaith wehrt sich
jedoch mit allen Mitteln gegen die dreisten Avancen ihres arroganten Retters,
der per Drachenrecht nun nach Belieben über sie verfügen kann. Doch dann findet
Talaith heraus, dass Briec ein Gestaltwandler ist – und sein menschlicher
Körper ist jede Sünde wert …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:

Dragon Kiss
Annwyl ist schwer verletzt als sie vor der Höhle eines
Drachen zusammenbricht. Doch sie stirbt nicht, sondern wird vom Drachen
Fearghus und dem Menschenmädchen Morfyd gerettet. Während Annwyls
Genesungsprozess entwickelt sich zwischen ihnen eine Freundschaft. Besonders zu
Fearghus fühlt sich Annwyl hingezogen.
Da lernt sie den schwarzen Ritter kennen. Er ist
gutaussehend und sinnlich und möchte Annwyls Kampfkünste verbessern. Denn sie
hat nur eines im Sinn, sie möchte ihren tyrannischen Bruder Lorcan töten.
Dieser will seine Schwester auch tot sehen.
Annwyl ist zwischen dem Drachen und dem schwarzen Ritter
hin- und hergerissen, findet sie doch beide anziehend.
Noch ahnt Annwyl nicht das Fearghus und Morfyd nicht die
sind, für die sie sich ausgeben und das sie sich gar nicht wirklich entscheiden
muss …
Dragon Dream
Talaith ist nun schon 15 Jahre bei ihrem Ehemann. Immer
wieder kann sie ihn mit ihren Hexenkünsten von sich fernhalten. Er ist nicht so
begeistert davon und stachelt letztlich das ganze Dorf gegen sei an. Es kommt
wie es kommen muss, Talaith soll verbrannt werden. Schon auf dem Scheiterhaufen
wird sie in letzter Sekunde von Briec gerettet. Doch Talaith ist diesem nicht
dankbar dafür, denn laut Drachengesetz ist sie nun sein Eigentum. Talaith denkt
da aber gar nicht dran, sie hat eher Angst vor Briec und will fliehen. Immerhin
muss sie eine Aufgabe erfüllen. Die Göttin Arzhela hat ihre Tochter Izzy
gefangen und verlangt nur absoluten Gehorsam von Talaith.
Da gelingt dieser die Flucht …
Das Buch „Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem
Band“ beinhaltet direkt zwei Teile der erfolgreichen Drachen-Reihe von G. A.
Aiken. Da ich schon etwas länger um diese Reihe rumgeschlichen bin habe ich mir
die Chance natürlich nicht entgehen lassen direkt beide Teile nacheinander zu
lesen.
Die Protagonisten aus beiden Teilen sind alle wirklich
gelungen. Sie sind unterschiedlich und besonders die Drachen haben es mir
angetan.
Annwyl hat einen eigenen Kopf. Sie hat wirklich vor
nichts und niemanden Angst, außer vor ihrem Bruder Lorcan, der sei töten will.
Mir war sie sympathisch.
Fearghus ist der älteste Sohn von Rhiannon und Bercelah.
Er rettet Annwyl als sie schwer verletzt vor seiner Höhle zusammenbricht. Er
sieht gut aus und ist ziemlich groß.
Talaith ist eine Hexe und im Vergleich zu Annwyl wirkt
sie weicher, herzlicher. Sie hat irgendwie etwas Mütterliches an sich.
Briec ist, genau wie Fearghus, ein Drache. Bei ihm trifft
das Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ mehr als zu. Er möchte Talaith
beschützen.

Es gibt natürlich noch weitere Charaktere, die ebenfalls
gut herausgearbeitet sind. Ich finde es gut, dass man nach und nach die
Drachenfamilie kennenlernt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es fehlt
nicht an Humor. Teilweise hab ich richtig lachen müssen.
Die Handlung in beiden Romanen besteht aus Spannung,
Humor, Liebe und wirklich tollen Dialogen. Die Romane bauen in gewisser Weise
aufeinander auf. Zwar sind es immer andere Protagonisten aber es handelt sich
um eine Familie und so kommen immer auch Bekannte Figuren vor.
Die vorhandene Erotik sorgt für Prickeln. Allerdings
empfand ich die Liebesgeschichte aus Teil 1 nicht ganz so romantisch und
sinnlich wie die des zweiten Teils. Dort kommt es irgendwie überzeugender rüber,
wirkt emotionaler.
Fazit:
Es ist wirklich eine tolle Idee des Verlags die beiden
ersten Romane der Drachen-Reihe von G. A. Aiken in „Dragon Kiss & Dream:
Zwei Romane in einem Band“ zu vereinen.
Die interessanten Charaktere und die gelungene Mischung
aus Liebe, Humor und Spannung machen das Buch durchaus lesenswert.
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Nashville oder Das Wolfsspiel” von Antonia Michaelis

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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Verlag: Oetinger (30. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789142751
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ISBN-13: 978-3789142758
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Atemlos spannend!
Ein mörderischer Thriller über Liebe und Verrat.
Die achtzehnjährige Svenja findet in einer Abseite ihrer
neuen Tübinger Studentenwohnung einen verwahrlosten, stummen 11-jährigen Jungen
und nimmt ihn bei sich auf. Nach seinem T-Shirt-Aufdruck nennt sie ihn
Nashville. Als eine Serie von Morden an Obdachlosen die Stadt in Aufruhr
versetzt, wird Svenja unruhig. Hat Nashville, der immer wieder heimlich
verschwindet, etwas damit zu tun? Bald schon merkt sie, dass nicht nur
Nashvilles, sondern auch ihr Leben bedroht ist.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Svenja zieht für ihr 2. Semester ihres Medizinstudiums
nach Tübingen. Dort wohnt sie alleine in einer kleinen Wohnung.
Kurz nach ihrem Einzug entdeckt sie einen Jungen der
kopfüber in ihrem Küchenschrank steht. Svenja weiß nicht wirklich was sie
machen soll. Also befreit sie den Jungen und kümmert sich um ihn. Doch er
spricht nicht und so gibt sie ihm den Namen „Nashville“, nach dem Aufdruck auf
seinem T-Shirt. Ein paar ausgewählte Freunde helfen Svenja es Nashville so
angenehm wie möglich zu machen und nach und nach öffnet er sich ihr gegenüber.
Doch so wird auch immer klarer mit ihm stimmt etwas
nicht. Er verschwindet immer wieder, meist nachts und Svenja weiß nicht wohin.
Da gibt es eines Tages am Rand von Tübingen plötzlich
eine tote Obdachlose. Svenja ist geschockt und macht sich Sorgen um Nashville.
Als es noch weitere Tote gibt spitzt sich die Situation immer mehr zu.
Was hat Nashville mit der Sache zu tun? Und wem aus ihrem
näheren Umfeld kann Svenja überhaupt noch trauen?
Der Jugendthriller „Nashville oder Das Wolfsspiel“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Antonia Michaelis. Es war nach „Der
Märchenerzähler“ bereits mein zweites Buch der Autorin und ich hatte schon
recht hohe Erwartungen.
Svenja ist eine sympathsiche junge Frau. Sie ist 18 Jahre
alt und studiert Medizin. Für ihr Studium ist sie nun nach Tübingen gezogen wo
sie eine kleine Wohnung alleine bewohnt. Svenja ist ein wenig chaotisch und
doch ihre Macken machen sie authentisch. Als sie Nashville findet ist sie
zunächst geschockt. Sie kümmert sich fortan um den Jungen und schließt ihn
immer mehr ins Herz. Svenjas Handlungen sind nicht immer ganz nachvollziehbar.
Nashville ist ein Junge von etwa 11 Jahren. Er wirkt
geheimnisvoll und mysteriös. Er spricht nicht direkt und baut erst nach und
nach Vertrauen zu Svenja auf. Von allen Charakteren war der der am
interessantesten gezeichnete.
Auch die Nebenfiguren hat Antonia Michaelis sehr gut
ausgearbeitet. Sie wirken alle wie aus dem Leben gegriffen und sind sehr
lebendig. Durch ihre jeweiligen Macken wirken sie glaubhaft.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach einzigartig. Sie
beschreibt alles ganz wunderbar, teilweise ist es richtig poetisch. Man wird
direkt von Beginn an von diesem besonderen Stil eingenommen und es lässt einen
nicht mehr los.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht eines personalen
Erzählers. So wird immer eine gewisse Distanz gewahrt und man bekommt als Leser
den kompletten Überblick über alles was passiert.
Die Handlung selber ist mehr als spannend. Der
Spannungsbogen ist von Beginn bis zu Ende hin immer konstant hoch. Immer wieder
gibt es unvorhersehbare Wendungen und von Seite zu Seite wird alles
verwirrender und mysteriöser. Erst ganz langsam, Richtung Ende hin, erfährt man
als Leser die ganzen Zusammenhänge. Doch bis es soweit ist rätselt man hin und
her und kommt irgendwie doch nicht voran.
Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen
gehalten. Es kam auch irgendwie sehr plötzlich und hat mich traurig gestimmt. Durch
die Offenheit wird man als Leser zum Nachdenken angeregt und es bleibt der
eigenen Phantasie überlassen wie es wohl weitergehen könnte.
Fazit:
„Nashville oder Das Wolfsspiel“ von Antonia Michaelis ist
alles in Allem ein wirklich sehr guter Thriller, auch wenn es nicht direkt um
Mord und Totschlag geht.
Die spannende Handlung und der einzigartige Schreibstil
der Autorin können trotzdem überzeugen.
Auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem Geschmack ist,
dieses Buch ist trotzdem (oder auch gerade deswegen) sehr zu empfehlen!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar und ein großer Dank auch an Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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