Im Gespräch mit …

Meine lieben Leser,
heute zum Sonntag ist es mal wieder Zeit für
ein Interview.
Dieses Mal heißt es 
“Im Gespräch mit …”
René Anour,
dem Autor des Fantasyromans
“Die Wanifen”.

Hallo René,
willkommen auf
Manjas Buchregal!
 Es freut mich,
dass ich dich hier auf meinem Blog begrüßen darf und du mir ein paar Fragen
beantwortest.
© Rene Anour @bookshouse
Für
alle, die dich noch nicht kennen, würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen?
 Hi, ich bin René
Anour, Philantrop, Multimillionär* – Fantasy Autor.
Früher habe ich
aktiv als Forscher die Wirkung eines Jungbrunnengens erforscht, mit dem
Ergebnis, dass es kein Jungbrunnengen ist. Heute stehe ich neben dem Schreiben
auch auf der Bühne, mit der Kabarettgruppe „Vetophil“.
(*ev. in Simbabwe Dollars)
Wie
bist du zum Schreiben gekommen? Was war das erste was du geschrieben hast?
 Das erste, das ich
geschrieben habe, waren Geschichten über ein ausgestorbenes, gottähnliches Volk.
Damals dachte ich, sie wären brilliant, jetzt würde ich sie niemandem mehr zum
Lesen geben und denke mir, wann immer sie mir unterkommen nur: „Oh Gott!“

 Dein
Fantasyroman „Die Wanifen“ ist im Mai bei bookshouse erschienen. Um was geht es und wie bist du auf die Idee zum
Buch gekommen?
 Es geht um
Menschen, die als Kind von einem Wesen der Anderwelt ausgesucht werden, das
ihnen im Inneren ähnelt. Als Erwachsene sind, diese Menschen, die sog. Wanifen,
fähig, die Fähigkeiten dieses Wesens, ihres Seelengeists für sich zu nutzen.
Manche können sie sogar leibhaftig erscheinen lassen. Jemand hat’s mal als „Pokemon
für Erwachsene“ zusammengefasst. 
Ich hatte zuerst lange die Idee für den Namen,
das war noch während meiner Zeit als Student. Ich hatte eine Freundin zum
Schifahren besucht, die an einem Berg namens „Hoher Ifen“ im Kleinwalsertal
wohnt. Irgendwann poppte der Name „Die Wanifen“ in meinem Kopf auf und ich
wusste, ich wollte eine Geschichte über Menschen schreiben, die in den Bergen
leben und über besondere Fähigkeiten verfügen.
Hast du einen Lieblingscharakter in deinem
Buch?
 Es gibt zwei, bei denen ich mich meistens
nicht entscheiden kann. Da gibt es einen jungen Wanifen, der Rainelf heißt. Er
ist so menschenscheu, dass er oft für einen Schneegeist gehalten wird, wenn er
gesehen wird. Er trägt ein großes Geheimnis und ist ein sehr gespaltener
Charakter.
Die Wanifen haben ja ein Geistzeichen.
Verrätst du uns dein Geistzeichen und was es für eine Bedeutung hat?
 Ich habe den Test
selbst nie gemacht, aber vielleicht sollte ich. Ich glaube mein Geistzeichen
und damit mein Seelengeist wäre ein Quellwicht. Quellwichte können unterschiedliche
Gestalten annehmen und treiben oft ihren Schabernack mit unbedarften Menschen,
die ihr Revier durchqueren.  Das Zeichen
sieht aus, wie ein grinsendes Gesicht hinter Wasserwellen. Ich nehme an, sie
würden sich als Wanifen vermutlich vielseitige Charaktere aussuchen, die auch
mal für einen Spaß zu haben sind.
Ich habe gelesen dass du auch Kabarett
spielst. Wie bist du dazu gekommen? Und was erfüllt dich mehr, das Schreiben
oder doch eher das Kabarett spielen?
 Das kann man nur schwer vergleichen. Beim
Schreiben geht es darum, Gefühle zu Papier zu bringen. Das ist eine schöne,
entspannende Tätigkeit, die viel Spaß macht und wo man sich Emotionen erlaubt,
die sonst keinen Platz haben. Man fließt in dieser anderen Welt dahin und
vergisst alles um sich.
Beim Kabarett ist es so, dass  es lustig und immer von einem gewissen
Nervenkitzel begleitet ist.
Es ist unglaublich, wenn das Publikum  Spaß hat und sich das auf das überträgt, was
wir auf der Bühne machen.
In Kurz: Das eine ist Spaß in der Gruppe, das
andere ist Spaß allein. Man braucht beides würde ich sagen.
Gibt
es ein Genre, in dem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest?
Sollte ich mal
irgendwo irgendwas finden, dass das Leben vieler Menschen erleichtern kann, fände ich ein
Sachbuch lustig.
 
Hast
du besondere Rituale beim Schreiben (z.B. Musik hören oder ähnliches)?
 Musik hören lässt bei mir oft Bilder
entstehen und ist sehr wichtig, um Ideen zu bekommen. Beim Schreiben selbst
würde es mich aber zu sehr ablenken. Ich mach meistens nur kurz die Augen zu
und geh an die Stelle, wo ich das letzte Mal aufgehört habe und weiter geht’s.
Wie
entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang bis Ende, oder entsteht vielleicht die
Mitte zuerst und plottest drum herum?
 Von Anfang bis
Ende. Ich mag’s wenn auch für mich ein Spannungsbogen dabei ist. Und manchmal
weiß ich auch tatsächlich nicht, was als nächstes passiert.
 
Fließen
in deine Figuren auch persönliche Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen,
Eigenschaften etc. oder von Bekannten/Verwandten?
 Natürlich.
Allerdings gibt es keine Figur bei mir, die eins zu eins einem realen Menschen
nachempfunden ist. Ein Prise von dem, eine Prise von der, Vorstellungskraft
unterheben und fertig ist die Figur! 
Einen realen
Menschen einfach abzubilden fände ich… unfair. Es wäre ja nur mein
Blickwinkel auf diese Person und der Mensch hätte nicht die Möglichkeit zu
widersprechen.
Wie sehr
bleiben deine Charaktere an dem von dir ursprünglich erdachten Ablauf der
Geschichte? Entwickeln alle ein Eigenleben, oder lassen sich manche auch genau
so steuern, wie du es dir ursprünglich dachtest?
 Man hat eine Idee,
wer die Figuren sind und was sie wollen, aber erst während der Geschichte sind
sie in all ihren Facetten und Macken zum Leben erwacht. Manchmal hat man das
Gefühl man hat gar keinen Einfluss darauf, was ein Charakter sagen oder tun
wird- fast so, als würde er sich widersetzen. Fast gruselig. Einmal habe ich
versucht, eine Figur bedrohlich und furchteinflößend darzustellen, doch so sehr
ich mich auch angestrengt habe, der Charakter wurde schlussendlich lustig und
sympathisch.
  
Hattest
du schon mal eine Schreibblockade? Wenn ja, wie hast du diese überwunden?
 Es gibt manchmal
Phasen, an denen ich mich schwerer tue, v.a. an Stellen der Geschichte, die
mich selbst weniger als andere interessieren. Meistens lasse ich die Geschichte
dann einfach etwas ruhen, kümmere mich um andere Dinge und kehre hoffentlich
mit besseren Ideen zurück.
 
Wie
sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?
 Ich glaube, es
gibt erstaunlich wenig „typische Tage“ und das ist super. Das typischste an
meinen Tagen ist, dass ich mir sehr genau überlegen muss, was ich an diesem Tag
schaffen will, damit alles Platz hat. Ich wär gern einer dieser Menschen, die
in der Früh nicht müde sind und schon um 5 Uhr morgens fit und fröhlich durch
die Gegend tanzen und ihre gute Laune jedem unter die Nase reiben. Die
Fröhlichkeit setzt bei mir erst etwas später ein, vor sieben Uhr sollte man
Sicherheitsabstand halten. Wenn ich schreiben will, muss ich dafür genug Zeit
haben. Mal 15 Minuten irgendwo dazwischen, das funktioniert nicht.
 
Was
machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
 Ich versuch in die
Natur rauszukommen. Ich lebe ja in Wien, wo es zwar viele Grünflächen gibt,
aber es bleibt eben trotzdem eine Großstadt. 
Bergsteigen,
Freiwasserschwimmen, Lesen im Grünen, das sind so die Dinge, wo ich gut
abschalten kann. Wenn die Zeit dafür zu knapp ist, tut’s manchmal auch ein
Besuch in einem schönen Kaffeehaus.
Was
liest du selber am liebsten?
 Querbeet: Wichtig:
Ein Buch, das auf den ersten 50 Seiten nicht fesselt wird weggeworfen (-oder
jemandem geschenkt, den ich nicht mag).
Es gibt viele gute
Bücher, leider noch mehr schlechte. Ich habe mal ein Stück „Weltliteratur“
gelesen, in dem auf geschlagenen 1000 Seiten, nichts passiert. Man muss den Mut
haben, klar zu sagen, wenn einem ein Buch gefällt oder eben nicht, egal, was
sein Status in der Weltliteratur ist. Einen Dan Brown nicht zu mögen ist ja
fast schon ein Sakrileg 😉
Kannst
du schon etwas über neue Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher
Zukunft von dir erwarten?
 Wenn die Leser
sprich ihr, es euch wünscht, wird es zwei weitere Wanifenbände geben. Das zweite Buch
ist in der Rohfassung schon weit gediegen und trägt den Arbeitstitel „Gamlain“. Was ich
versprechen kann: Man wird mehr über die Welt der Wanifen erfahren, mehr
Geister zu Gesicht bekommen – und Ainwa wird sich mit furchtbaren Gegnern messen
müssen.
Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest
du dir wünschen?
 Einen 8. Harry Potter Band

Einen Rieseneisbecher (ist grad ziemlich
heiß)

Und falls ihr die ersten beiden lahm findet:

Das Wünschen weiterer Wünsche
Zum Schluss hast du die Möglichkeit deinen
Lesern das zu sagen, was du ihnen schon immer mal sagen wolltest.
 Danke! Jedem einzelnen von Euch. Ich glaube
mittlerweile ist der Austausch und die Diskussion mit Euch für mich das
Schönste an der Sache geworden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Eure
Meinung, Eure Fragen etc. mitteilen würde. Ich bemühe m ich wirklich alle
Anfragen persönlich zu beantworten. Das kann man z.B. auf meiner fb Seite
(facebook.com/Anournovels), meinem blog (https://reneanour.wordpress.com/) oder
einfach per Mail (misomirror@hotmail.com).
 
Vielen Dank,
besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit genommen hast und
uns ein wenig mehr über dich verraten hast.
Danke Dir, für das
Interview und Euch fürs Mitlesen!

Gelesen: “Die Wanifen” von René Anour

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Broschiert: 440 Seiten
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Verlag: At Bookshouse Ltd. (22. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9963724787
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ISBN-13: 978-9963724789
Kurzbeschreibung:
Die Alpen in grauer Vorzeit
Als Ainwa erfährt, dass sie eine Wanife ist, gleicht dies ihrem Todesurteil.
Wanifen sind Menschen, denen eine Kreatur der Anderwelt ihre Macht schenkt.
Doch seit Generationen verschwinden die jungen Wanifen ihres Volks spurlos in
den Wäldern, bevor sie ihre Kräfte zu nutzen lernen. Der Kelpi, ein
blutrünstiger Waldgeist, jagt und tötet sie. Gemeinsam mit ihrem Ziehbruder
Gorman, den Ainwa heimlich liebt, versucht sie, dem Kelpi zu entkommen. Doch
der Waldgeist spürt sie auf. Gorman stellt sich dem Kampf – und bezahlt. Wenn
Ainwa Gorman retten will, muss sie sich in Duellen um Leben und Tod gegen
andere Wanifen behaupten. Ausgerechnet der erste Feind, auf den sie trifft,
scheint ihr helfen zu wollen. Doch darf sie Rainelf trauen?
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung:
Ainwa lebt in Ataheim in den Alpen in grauer Vorzeit. Da
ihre Eltern tot sind wurde sie vom Heiler Alfanger großgezogen.
Eines Tages eröffnet Alfanger Ainwa sie sei eine Wanife.
Ainwas Leben ändert sich von Grund auf. Sie flieht in die Wälder um Ataheim, um
das Volk nicht zu gefährden. Denn seit ewigen Zeiten ist es so das Wanifen
ihres Volkes vom Kelpi, dem Waldgeist, gejagt und dann getötet werden. Gorman,
der Sohn des Häuptlings, der für Ainwa wie ein Bruder ist, folgt ihr und steht
ihr dann bei. Ainwas Ziel ist es die Urukus, die Schutzgeister der Ata zu
finden noch bevor der Kelpi sie in der Nacht des Blutmondes ausfindig macht.
Nur die Urukus können Ainwa helfen ihre Wanifenkräfte zu beherrschen und den
Kelpi zu besiegen.
Doch es kommt ganz anders. Der Kelpi findet Ainwa und
Gorman eher als gedacht und nimmt Gorman. Er verwandelt ihn in ein Wesen, den „Erlkönig“.
Ainwa ist entsetzt, war Gorman doch ihr wichtigster Freund und Verbündeter.
Schafft es Ainwa die Urukus zu finden? Und kann sie
Gorman noch retten?
Der Fantasyroman „Die Wanifen“ stammt aus der Feder des
Autors René Anour. Es ist zudem das Debüt des Autors.
Die Charaktere des Buches hat René Anour wirklich mit
Liebe ausgearbeitet. Sie wirken alle glaubhaft und man schließt sie als Leser ins
Herz.
Ainwa ist eine Waise, die von Alfanger aufgezogen wurde.
An ihrem 18. Geburtstag erfährt sie von ihm, dass sie eine Wanife ist. Dies
ändert ihr Leben komplett. Ainwa macht sich auf die Urukus zu finden, damit sie
ihre neuen Kräfte beherrschen lernt. Gleichzeitig ist dies auch eine Flucht vor
dem Kelpi, der Wanifen der Ata seit ewigen Zeiten jagt und dann tötet. Zu
Gorman hat Ainwa eine besondere Beziehung. Er ist der Sohn des Häuptlings und
Ainwa fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Während der Handlung macht Ainwa eine
enorme Entwicklung durch von einem zu Beginn eher recht starrköpfigen Mädchen
zu einer starken Wanife. Diese Entwicklung ist sehr schön zu lesen.
Auch die anderen Charaktere sind wunderbar dargestellt
und alle samt sehr vielseitig und authentisch. Besonders angetan haben es mir
der Wanife Rainelf und das Geschwisterpaar Kauket und Nephtys. Die drei nehmen
im Buch jeweils eine sehr wichtige Stellung ein.
Der Schreibstil des Autors ist lebendig und recht einfach
gehalten. Detailliert beschreibt er Handlungsorte und Personen und trotzdem
wird dem Leser Raum gegeben für eigene Vorstellungen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ainwa in der
Ich-Persepktive. Zwischendrin gibt es immer wieder kursiv dargestellte
Rückblenden. Diese sind sehr wichtig für das Verständnis der Handlung.
Die Handlung selber ist spannend und fesselt den Leser ans
Buch. Immer wieder sind Wendungen eingebaut, so dass nichts vorhersehbar ist.
Die Spannungskurve bleibt von Beginn an konstant auf sehr hohem Level.

Das Ende ist ein wahrer Showdown. Es ist spannend und nicht vorhersehbar und
rundet das Buch wunderbar ab. Zudem gibt es Raum für eine mögliche Fortsetzung.
Fazit:
„Die Wanifen“ von René Anour ist ein packender Fantasyroman
eines Debütautors.
Eine tolle Protagonistin und die eingebrachten neuartigen
Ideen wissen zu überzeugen.
Uneingeschränkt zu empfehlen!
Vielen Dank an den Verlag und den Autor für dieses Rezensionsexemplar. Außerdem ein großes Dankeschön für die tolle Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen. 

Gelesen: “Feuer am Arrow Lake” von Jutta Ploessner

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Format: ePub
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Dateigröße: 685 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
200 Seiten
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Verlag: bookshouse
(30. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Obwohl die 15-jährige Andrea es nicht für möglich
gehalten hat, fühlt sie sich bereits nach zwei Monaten in ihrer neuen Heimat
wohl. Das kanadische Hinterland hält für sie und ihre Geschwister allerhand
Abenteuer parat, während sich ihre Eltern mit der Farm am Eagle Creek eine neue
Existenz aufbauen. Das Leben am Arrow Lake ist spannender als erwartet – das
Farmhaus wird renoviert, die Gegend erkundet und neue Freundschaften
geschlossen. Der attraktive Craig bringt Andreas Herz aus dem Rhythmus.
Doch plötzlich ist es vorbei mit der Idylle. Riesige Waldbrände bedrohen das
Tal, und wegen der Hitze und Trockenheit breiten sie sich rasch aus. Viel zu
rasch. Können die Auswanderer ihr neues Heim retten? Gemeinsam mit den
Bewohnern des Eagle Creek Valleys kämpfen sie verzweifelt gegen das Feuer an,
bis auffällt, dass Andrea und Michael fehlen …
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
Gemeinsam mit ihrer Familie ist Andrea erst vor kurzem
nach Kanada an den Arrow Lake ausgewandert. Die Familie möchte dort ein neues
Leben beginnen und hat eine Farm übernommen. In diesem Sommer ist es
ungewöhnlich heiß und es gibt eine Vielzahl von Waldbränden, die die Region
bedrohen.
Zunächst aber scheint alles okay zu sein und die
Hartmanns können ihre Farm auf Vordermann bringen. Alles packen kräftig mit an.
Die Feuer scheinen sogar eingedämmt zu sein, zur Freude der Bewohner von Eagle
Creek.
Doch dann bricht ein schwerer Sturm über das Tal rein und
die Situation gerät mehr und mehr außer Kontrolle …
Der Abenteuerroman „Feuer am Arrow Lake“ stammt aus der
Feder der erfahrenen Autorin Jutta Ploessner. Es ist der Auftaktband einer
mehrteiligen Reihe um eine deutsche Auswandererfamilie und ist geeignet für
Kinder- und Jugendliche ab 10 Jahre.
Im Buch gibt es eine Vielzahl an Hauptcharakteren, die zu
Beginn alle samt wunderbat vorgestellt werden. Sie stammen alle aus der Familie
Hartmann.
Richard ist 46 und der Familienvater. Er ist Geologe und
möchte in Kanada gerne bei der Erschließung neuer Minen mithelfen.
Renate ist 42 und die Mutter. Sie hat als
Krankenschwester gearbeitet und möchte gerne bei der örtlichen Ambulanz
mitarbeiten.
Michael ist mit 18 Jahren der Älteste der Hartmann Kinder.
Er ist ein ruhiger und zuverlässiger junger Mann, der gerne Forstwirtschaft
studieren würde.
Andreas ist 15 Jahre alt und von den Mädchen ist sie die
Älteste. Sie ist hilfsbereit und packt beim Farmaufbau tüchtig mit an.
Holger ist ebenfalls 15 und Andreas Zwillingsbruder. Seit
seinem 12. Lebensjahr sitzt er, nach einem Unfall, im Rollstuhl. Holger ist talentiert
und humorvoll und hat sein Schicksal, auch wenn es manchmal hart ist,
akzeptiert.
Und dann ist da noch Nicole, mit 10 Jahren das Nesthäkchen.
Sie mag Tiere total, hat aber sehr oft Heimweh nach Deutschland und ängstigt
sich so in der freien Natur doch immer wieder.
Alle Familienmitglieder sind sehr gut beschrieben und man
kann sich alle gut vorstellen und fiebert mit ihnen mit.
Auch die Nebenfiguren sind Jutta Ploessner sehr gut
gelungen. Sie sind ebenfalls glaubwürdig und jeder hat seinen festen Platz in
der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und
die Geschichte ist flüssig geschrieben. Sie passt sich mit ihrem Stil mühelos
dem Genre an.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. So erlebt man beispielsweise die Handlung aus Sicht von Andrea,
ihrer Mutter Renate oder auch aus Sicht vom Vater. Man ist als Leser immer am
Kern der Geschichte und bekommt einen guten Überblick.
Die Handlung ist spannend und fesselt den Leser ans
Buch/den Reader. Ich konnte zum Beispiel die Hitze regelrecht spüren oder auch
das Feuer förmlich riechen. Ich war quasi mittendrin statt nur dabei und habe
mit den Hartmann und den anderen Bewohnern mitgefiebert.
Das Ende ist soweit abgeschlossen. Und trotzdem macht es,
auch aufgrund des Ausblicks auf den zweiten Teil, neugierig auf weitere
Abenteuer von Familie Hartmann in der Weite Kanadas.
Fazit:
„Feuer am Arrow Lake“ von Jutta Ploessner ist ein
gelungener Auftaktband der Abenteuerreihe rund um die deutsche Auswanderfamilie
Hartmann.
Mit einer spannenden Geschichte und sympathischen
Protagonisten konnte mich Jutta Ploessner überzeugen.
Nicht nur für Kinder- und Jugendliche, sondern auch für
junggebliebene Erwachsene wärmstens zu empfehlen!
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Pampelmusenduft – St. Elwine 2” von Britta Orlowski

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Broschiert: 495 Seiten
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Verlag: At Bookshouse Ltd. (24. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9963724981
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ISBN-13: 978-9963724987
Kurzbeschreibung:
Die Geschichte über
die Menschen in St. Elwine geht weiter …

Als sich Charlotte und Tyler zum ersten Mal begegnen, stehen beide unter
Stress. Sie kehrt nach langer Tätigkeit in der Entwicklungshilfe heim und fühlt
sich von der Menschenmenge auf dem Flughafen erschlagen. Er ist Rocksänger, hat
eine kräftezehrende Tournee hinter sich und kämpft mit einem Jetlag. Daher hält
sie ihn für einen enthusiastischen Fan und er sie für eine zickige Touristin.
Was als Verwechslungskomödie beginnt, entwickelt sich allmählich zu einem
mysteriösen Versteckspiel. Tyler erhält anonyme Anrufe und Drohbriefe. Wer ist
der Stalker? Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen, und plötzlich
spitzt sich die Lage dramatisch zu.
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
Nach 10 Jahren in der Entwicklungsarbeit in Afrika hat
Charlotte sich nach dem Tod ihrer Mutter entschlossen heimzukehren.
Am Flughafen trifft sie auf Tyler O´Brien, einen
Rockstar. Charlotte kennt Tyler und seine Musik nicht und findet ihn ehrlich
ein wenig sonderbar im Verhalten.
In St. Elwine treffen die beiden dann wieder aufeinander.
Charlotte ist gerade dabei die Zahnarztpraxis ihres Großvaters umzubauen und
Tyler hat sich eine Ranch gekauft um vom ganzen Trubel der Musikszene
abschalten zu können.  Dass zwischen
ihnen etwas ist, merken beide aber keiner traut sich wirklich es anzusprechen.
Tyler hatte eine schwere Kindheit und trägt nun ein
Geheimnis mit sich rum und auch Charlotte glaubt nicht mehr wirklich an die
große Liebe.
Kann St. Elwine für beide wirklich ein Neuanfang
bedeuten? Und werden Tyler und Charlotte zusammenfinden?
Der Roman „Pampelmusenduft“ stammt aus der Feder der
Autorin Britta Orlowski und es ist nun schon der 2. Teil ihrer „St. Elwine“ –
Reihe. Nachdem ich den ersten Band wirklich geliebt habe war ich sehr gespannt
darauf wieder in dem kleinen Städtchen aufzuschlagen.
Im Buch begegnen dem Leser sowohl altbekannte Personen
aber Britta Orlowski hat auch neue hinzugefügt, die sich hervorragend
einpassen.
Charlotte ist die Cousine von Joshua Tanner, womit
bereits eine Beziehung zu einer Figur aus Teil 1 hergestellt wäre. Nachdem ihre
Mutter verstorben ist kehrt Charlotte, die meist nur Charly genannt wird, in
ihre Heimat St. Elwine zurück und übernimmt dort die Zahnarztpraxis ihres
Großvaters. Zu Beginn wirkt Charly vielleicht ein wenig zickig aber dennoch ich
habe sie direkt vom ersten Moment an ins Herz geschlossen und sehr gemocht.
Charly findet schnell Anschluss in St. Elwine. Und als es ihrem Großvater
schlechter geht kümmert sie sich liebevoll um ihn.
Auch Tyler hat sich in St. Elwine niedergelassen. Er ist
nun Besitzer eine Ranch, die am Rande der Stadt liegt. Dort möchte er den
Trubel des Rockstarlebens hinter sich lassen und einfach nur ein Zuhause haben.
Tylers Kindheit war nicht gerade einfach und es ist bewundernswert wie Tyler
immer wieder aufsteht und sich nicht unterkriegen lässt. Als Tyler Ryan
kennenlernt ist er sofort bereit dem Jungen zu helfen. Er findet einen Draht zu
ihm und würde für ihn durchs Feuer gehen, so sehr hat er ihn ins Herz
geschlossen.
Zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich eine
zarte Liebesgeschichte. Sie beginnt langsam, am Anfang zicken sich Tyler und
Charlotte eher mehr an als das sie sich näher kommen. Doch wie sagt man so
schön „Was sich liebt, das neckt sich“. Dieses Sprichwort passt, so finde ich,
hier wie die Faust aufs Auge.
Die Nebencharaktere, von denen es reichlich gibt, sind
ebenfalls alle ganz wunderbar ausgearbeitet. Man fühlt sich als Leser quasi als
wäre man unter Freunden. Ich habe sie alle gemocht, mal mehr, mal weniger und
ohne sie wäre das Buch nicht das was es ist.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich
bin regelrecht durchs Buch geflogen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. So ist man als Leser immer direkt dabei.
Die Handlung beinhaltet erneut alles was das Leserherz
begehrt. Es gibt Liebe, Spannung und auch Streitereien, eben eine
Achterbahnfahrt der Gefühle. Wo es eben noch alles gut war, gab es im nächsten
Moment bereits irgendwo Probleme und umgekehrt. Eben das voll Leben!
Zum Ende hin erfährt man als Leser dann noch alles über
Tylers Geschichte, was ich wirklich erschreckend  fand. Es hat mich echt traurig gestimmt.
Das Ende selber zusammen mit dem Epilog hat mir richtig
gut gefallen. Ich habe das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge
zugeschlagen. Und bereits sehr bald werde ich mit dem 3. Teil wieder nach St.
Elwine reisen und ich freue mich bereits jetzt schon darauf.
Fazit:
„Pampelmusenduft – St. Elwine 2“ von Britta Orlowski ist
ein ganz wunderbarer zweiter Teil.
Tolle Charaktere und eine Mischung aus Liebe und Spannung
haben mich komplett in ihren Bann gezogen.
Ganz klare und uneingeschränkte Leseempfehlung!
Mein Dank geht an den Verlag und an Britta Orlowski für dieses wunderbare Rezensionsexemplar. Vielen lieben Dank auch für die tolle Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Vom Schicksal bestimmt: Soul Seeker 1” von Alyson Noël

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Format: ePub
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Dateigröße: 1.138 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
445 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
978-3442204069
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Verlag: Page & Turner (10.
September 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Eine zarte Liebe,
von Dunkelheit bedroht
Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos
nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie schreckliche
Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen
scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem
unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand
zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt,
scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul
Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der
Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen
Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit
dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er
vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht?
(Quelle: Page & Turner)

Meine Meinung:
Die 16-jährige Daire Santos ist ein ungewöhnliches und
aufgewecktes junges Mädchen. Sie führt ein leben, von dem viele nur träumen.
Ihre Mutter ist Stylistin und Daire hat schon sehr viele Sets von Hollywoodfilmen
mit den dazugehörigen Schauspielern gesehen.
Da fangen aber plötzlich ihre Visionen an. Sie sieht
Krähen und manchmal scheint sogar die Zeit stehen zu bleiben. Nichts ist mehr
wie es einmal war. Als Daire schon glaubt sie sei komplett verrückt meldet sich
plötzlich ihre lange verschwundene Großmutter Paloma Santos wieder. Daire zieht
zu ihr nach New Mexiko. Nach und nach erfährt Daire von Paloma war es wirklich
mit ihren Visionen auf sich hat. Daire ist eine Soul Seeker, eine Suchende. Ihre
Aufgabe ist es gegen die Richters zu kämpfen, die Seelen stehlen. Und Daire
alleine besitzt die Fähigkeit in die Unterwelt zu reisen.
In der Schule begegnet sie den Zwillingen Dace und Cade,
der eine gut der andere böse.
Doch was haben sie mit der ganzen Geschichte zu tun?
Der Jugendroman „Vom Schicksal bestimmt: Soul Seeker 1“
stammt aus der Feder der erfolgreichen Autorin Alyson Noël. Er ist zugleich der
Auftakt der 4-teiligen „Soul Seeker“-Reihe.
Daire Santos ist ein sympathisches junges Mädchen. Sie
ist ungewöhnlich, schon alleine deshalb weil sie unter anderem Gestalten und
Krähen sehen kann. Daire wächst an Filmsets auf und ist viel rumgekommen. Sie
wirkt bodenständig und vernünftig, doch als ihre Visionen anfangen gerät Daires
Leben aus den Fugen. Sie hat Angst verrückt zu werden. Als sie zu ihrer
Großmutter Paloma ziehen soll ist Daire zunächst gar nicht begeistert davon.
Verständlich, denn dort gibt es ja nicht mal einen richtigen Laden zum
einkaufen. Es ist die Einöde pur. Daire merkt aber recht schnell nur Paloma
kann ihr helfen, also zieht sie zu ihr. Und hat zum ersten Mal überhaupt ein
Zuhause. Das ist ein völlig neues Gefühl für sie, sie merkt was es heißt
Vertrauen aufzubauen, angekommen zu sein. Die Entwicklung Daires ist schön zu
lesen und wirkt glaubhaft.
Paloma ist eine tolle Figur. Sie ist die perfekte
Großmutter und wird zu Daires einziger wirklicher Vertrauter. Paloma ist
Heilerin und spricht des Öfteren auch schon in Rätseln. Ihr eigenes Leben
stellt sie komplett hinten an, nur Daires Ausbildung ist von Bedeutung. Sie ist
uneigennützig.
Dace und Cade sind Zwillinge. Von außen ist kaum ein
Unterschied zu sehen aber vom Charakter sind sie wie Tag und Nacht. Einer ist
gut der andere böse. Sie wirken aber beide recht geheimnisvoll.
Auch die ganzen anderen Nebencharaktere, wie
beispielsweise die flippige Jennika, Daires Mutter oder Xotichl, Daires blinde Freundin,
sind alle samt wunderbar dargestellt. Es macht Spaß über sie zu lesen und die
Geschichte mit ihnen zu erleben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut
lesbar. Die Seiten sind förmlich vorbeigeflogen, so sehr ist man in der Geschichte
gefangen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Daire in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer dabei und verliert nie den
Anschluss.
Die Handlung selber ist spannend und fesselt total. Vom
Beginn, den sogenannten „Damals“ wird nach und nach eine Brücke zur Gegenwart
geschlagen und langsam aber sicher erfährt man als Leser was wirklich Sache
ist. Dabei wird die Spannung aber niemals weniger.
Das Ende kommt leider etwas zu plötzlich. Es ist ein
Showdown, trotzdem es ging mir zu schnell und wirkt zu glatt. Es bleiben
außerdem Fragen offen, die neugierig auf den zweiten Teil „Echo des Bösen“.
Fazit:
„Vom Schicksal bestimmt: Soul Seeker 1“ von Alyson Noël
ist ein toller Auftakt der Jugendbuchreihe.
Die magische Handlung und die glaubwürdigen Charaktere
machen den Roman wirklich lesenswert.
Trotz minimaler Schwächen empfehlenswert!

Gelesen: “7 Männer für Emma” von Jo Berger

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Taschenbuch: 306 Seiten
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Platform (24. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3000426914
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ISBN-13: 978-3000426919
Kurzbeschreibung:
Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr.
Börries Freiherr von Münchhausen (1874-1945)
Ich hätt´ gern sieben Männer, dann bräucht ich keine
Bücher mehr. Einen fürs Herz, einen fürs Bett, einen zum schick Ausführen und
einen zum Reden. Einen, der mich auf Händen trägt, und einen für die
Reparaturarbeiten. Und einen, um den ich kämpfen muss.
Emmas Leben läuft aus dem Ruder. Insbesondere die Sache
mit der Liebe bereitet ihr schlaflose Nächte. Nach der Trennung von einem
unerträglichen Perfektionisten muss die junge Frau nicht nur ihre Frustpfunde
auf den Hüften loswerden, sondern in erster Linie das Vertrauen die Männerwelt
und – vor allen Dingen – in sich selbst wiedererlangen. Doch das starke
Geschlecht macht es Emma nicht leicht. Tritt es nun in Form von diversen
Schönlingen auf, als steife Vorgesetzte im Büro oder als herzlose
Automechaniker. Wie gut, dass es beste Freundinnen und Weinschorle gibt.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Emma hat sich gerade erst von ihrem langjährigen Freund
Hagen getrennt. Durch die Zeit nach der Trennung helfen ihr besonders zwei
Dinge, einmal ihre Freundin Lynn und dann noch jede Menge Weinschorlen. Doch
Emmas neu gewonnene Freiheit hat auch ihre Schattenseiten und dann kommen noch
Probleme bei der Arbeit hinzu.
Also macht sich Emma nun auf die Suche nach ihrem
persönlichen Mr. Right. Dabei lernt sie allerlei verschiedene Typen kennen, die
unterschiedlicher nicht sein könnten.
Kann Emma ihren Traumtypen finden, bei dem sie
Schmetterlinge im Bauch fühlt und der sie auf Händen trägt?
Der Frauenroman „7 Männer für Emma“ stammt aus der Feder
der Autorin Jo Berger. Nach „Das liegt am Wetter“ ist es der zweite Roman, den
die Autorin veröffentlich hat. Für mich selber war es das erste Werk von ihr.
Emma ist eine sympathische Frau Mitte 20. Von Beruf ist
sie Controllerin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Gerade erst hat sie
sich von ihrem Freund Hagen getrennt. Emma ist klug und warmherzig, in ihren
Entscheidungen allerdings ist sie mir persönlich etwas zu sprunghaft gewesen.
Und ihr Wahn nach Diäten hat mich ein wenig genervt.
Lynn ist Emmas Freundin. Sie wurde ebenfalls von ihrem
Partner derbe enttäuscht und so tun sich die beiden Frauen zusammen. Lynn ist
ebenso witzig wie Emma und war mir auch total sympathisch.
Neben diesen beiden Hauptfiguren gibt es noch zahlreiche
weitere Charaktere. Diese wurden von Jo Berger ebenso gut und lebendig
beschrieben wie Emma und Lynn.
Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend anders.
Witzig und locker erzählt sie die Geschichte von Emma und man fühlt sich als
Leser von Beginn an sehr gut aufgehoben.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen. Man erkennt
sich als Leser in einigen Situationen garantiert wieder und kann nur zustimmend
mit dem Kopf nicken. An anderen Stellen wiederum kann man nicht anders, man
muss einfach schmunzeln.
Leider nimmt das Thema Arbeit im Buch doch mehr Raum ein,
als der Klappentext vermuten lässt. Das finde ich ein wenig schade, denn ich
hatte mich wirklich total auf Emmas Männergeschichten gefreut. Außerdem gibt es
hier und das Szenen wo ein wenig mehr Informationen oder Tiefe angebracht
gewesen wären. Aber das ist nur mein Empfinden, andere Leser stört es
vielleicht weniger.
Das Ende wirkt etwas unfertig. Es scheint etwas zu fehlen
und es kam auch recht abrupt. Doch wer weiß vielleicht schreibt die Autorin ja
eine Fortsetzung …
Fazit:
„7 Männer für Emma“ von Jo Berger ist ein amüsantes und
leichtes Buch für zwischendurch.
Sympathische Charaktere und ein erfrischender Stil
bescheren angenehme Lesestunden.
Ein Roman ideal für den Sommer! Durchaus lesenswert!
Vielen Dank an Ka-Sas Buchfinder und Jo Berger für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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