Gelesen: „Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ von Shannon Stacey

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Broschiert: 300 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787265
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ISBN-13: 978-3862787265
Kurzbeschreibung:
Moment mal – die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der Sportsbar, ihren
aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt, erlebt er gleich mehrere Überraschungen.
Die erste: Das Opfer, Beth Hansen, ist sauer auf ihn, statt dankbar zu sein.
Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich ihr Boss! Und dank Kevin ist sie
jetzt ihren Job los. Die zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder – was in
einem heißen One-Night-Stand endet. Die dritte: Kevin wird Daddy! Und die
vierte Überraschung: Beth denkt gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen.
Aber Kevin nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der zuerst am Ziel
ankommt. Und seines ist glasklar: Beth, Baby und Flitterwochen.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Kevin Kowalski ist ein recht erfolgreicher Barbesitzer.
Eines Tages beobachtet er wie eine junge Frau in seinem
Lokal belästigt wird. Er schreitet ein und schlägt den Typen nieder. Doch
anstatt Kevin dankbar zu sein ist Beth Hansen, die Frau die in Kevins Augen
belästigt wurde, mehr als sauer auf ihn. Der Grund: Kevin hat ihren Chef
niedergeprügelt. Beth verliert auf der Stelle ihren Job und könnte Kevin zum
Mond dafür schießen.
Wenig später auf einer Hochzeit im Hause Kowalski treffen
Beth und Kevin erneut aufeinander. Dieses Treffen endet schließlich in einer
ziemlich heißen Nacht, die jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Beth ist schwanger
und obwohl sie Kevin nie mehr wieder sehen wollte geht sie zu ihm und erzählt
ihm vom Kind. Kevin reagiert anders als erwartet, er freut sich auf den
Nachwuchs und möchte Beth an seiner Seite haben.
Doch kann das wirklich gut gehen, eine Beziehung nur
wegen einem Kind?
Der Roman „Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ stammt
von der Autorin Shannon Stacey. Das Buch ist der Mittelband einer Trilogie,
wobei ich anmerken muss ich kenne den ersten Teil nicht. Es hat sich aber als
kein Problem herausgestellt, ich kam auch so sehr gut mit dem Buch zurecht.
Kevin Kowalski ist Barbesitzer. Er wirkt etwas wie ein
Macho, ´ziemlich oberflächlich. Aber das ist so wie eine Masche von ihm, denn
eigentlich hat Kevin das Herz am richtigen Fleck. Als Beth ihm offenbart das
sie schwanger ist zeigt sich dies ganz deutlich. Er freut sich total über das
Baby und würde Beth am liebsten sofort ehelichen. Er steht zu seinen Taten, was
ihn am Ende wiederum sehr sympathisch gemacht hat.
Beth ist eine Weltenbummlerin. Sie hält es nie lange an
einem Ort aus. Auch sie ist sehr sympathisch, vor allem auch deshalb weil sie
auf Kevins Flirt- und Anmachversuche überhaupt nicht eingeht. Als sie nach dem
One-Night-Stand erfährt, dass sie schwanger ist wirft sie diese Neuigkeit ein
wenig aus der Bahn. Sie überwindet sich und geht zu Kevin, der anders reagiert
als sie erwartet hat.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere, die mir ebenso gut gefallen haben. Sie wirken alle lebhaft und
authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig
lesbar. Es macht einfach Spaß sich durch die Seiten zu lesen und die Geschichte
zu erleben.
Geschildert wird das Geschehen von einem personalen
Erzähler. Hierbei werden sowohl die Perspektiven von Beth als auch die von
Kevin verwendet. Man erhält als Leser einen schönen Gesamtüberblick.
Die Handlung ist humorvoll. Man lacht und leidet mit den
Charakteren ganz automatisch mit. Trotzdem geht die Ernsthaftigkeit des
angesprochenen Themas aber nicht verloren.
Das Ende scheint von vornherein vorhersehbar. Dennoch die
letzten beiden Kapitel waren dann doch anders als erwartet.
Fazit:
„Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ von Shannon Stacey
ist ein leichter Roman der sich ideal für zwischendurch eignet.
Der lockere Stil und der eingebaute Humor sorgen für
unbeschwerte Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Taken: Das Laicos-Projekt 1“ von Erin Bowman

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Broschiert: 352 Seiten
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Verlag: Piper (16.
April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 349270266X
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ISBN-13: 978-3492702669
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Originaltitel: Taken
Kurzbeschreibung:
An deinem
achtzehnten Geburtstag verschwindest du – für immer!
Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und
ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot:
Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses
Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray
ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er
die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut,
jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt.
Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:
In Claysoot gibt es keine Männer. Der Grund dafür ist, an
ihrem 18. Geburtstag verschwinden alle Männer spurlos und niemand weiß wohin.
Jungs ab einem Alter von 15 Jahren dürfen an Ratssitzungen teilnehmen und
können sich zuweisen lassen. Hierbei geht um die Zeugung von Nachwuchs. Hierfür
sollen die Jungen sogar umherziehen.
Grays Bruder Blaine steht kurz vor seinem 18. Geburtstag.
Wenn er geholt wird lässt er eine 3-jährige Tochter und deren Mutter zurück.
Nachdem Blaine weg ist findet Gray einen Brief an Blaine.
Er stammt von ihrer Mutter. Sie fordert Blaine auf Nachforschungen anzustellen
und Gray gegenüber nichts davon zu erwähnen. Außerdem ist im Brief von einem
Geheimnis über Gray die Rede. Diese Sache lässt Gray nicht mehr los. Er
entschließt sich schweren Herzens über die Mauer, die Claysoot umgibt,  zu gehen.
Was wird er da herausfinden?
Das dystopische Jugendbuch „Taken: Das Laicos-Projekt 1“ stammt
von der Autorin Erin Bowman. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und zudem
auch der Auftaktband einer 4-teiligen Reihe. Schon von Klappentext her macht es
sehr neugierig.
Gray ist ein sympathischer Protagonist. Ich konnte mich sehr
gut in ihn hineinversetzen, auch wenn er meist recht spontan handelt und ich
oftmals wirklich überrascht war was er denn jetzt schon wieder vorhatte. Gray
ist äußerst temperamentvoll und sehr emotional.
Blaine, Grays Bruder, ist genau das Gegenteil seines
Bruders. Er handelt durchdacht und besonnen und durch seine etwas ruhigere Art
bevorzugen ihn die Frauen mehr als Gray.
Neben den beiden Brüdern gibt es noch weitere sehr
interessante Figuren.
Besonders die beiden weiblichen Charaktere Emma und Bree
sind hier zu erwähnen.
Emma ist eine starke Frau. Sie steht Gray bei, begeht
aber im Handlungsverlauf einen folgenschweren Fehler, der nicht zu verzeihen
ist.
Bree ist ebenfalls sehr stark aber auch starrköpfig. Sie
weiß genau was sie will.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
leicht lesbar. Man fliegt so regelrecht durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Gray in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer mittendrin und erlebt Grays Gefühle
wirklich hautnah.
Die Handlung ist wirklich spannend gehalten. Zwar gibt es
einige Hochs und Tiefs aber die Spannung ist wirklich das gesamte Buch über
vorhanden. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und nichts ist
vorhersehbar. Die Welt, die Erin Bowman hier geschaffen hat ist gut durchdacht
und faszinierend. Ebenso haben mir die Idee und die Umsetzung sehr gut
gefallen.
Das Ende der Dystopie ist sehr gelungen. Man kann es als
abgeschlossen betrachten auch wenn es noch offene Fragen gibt. Durch diese ist
man als Leser total neugierig und verlangt regelrecht eine Fortsetzung.
Fazit:
„Taken: Das Laicos-Projekt 1“ von Erin Bowman ist ein
gelungener Auftakt der 4-teiligen dystopischen Reihe und ein wirklich toller
Debütroman der Autorin.
Die geschaffene Welt ist einzigartig und die mitreißende
und spannende Handlung sowie die sympathischen Protagonisten machen das Buch zu
einem Lesegenuss, besonders natürlich für Dystopie-Fans und solche die es noch
werden wollen.
Klare Leseempfehlung von mir!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem Band“ von G. A. Aiken

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Taschenbuch: 864 Seiten
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Verlag: Piper Taschenbuch (11. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3492269397
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ISBN-13: 978-3492269391
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Originaltitel: Dragon Acually
und About A Dragon
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Zwei erotische
Drachen-Abenteuer in einem Band
Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und
widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in
seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und
er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …
Als der Drache Briec die schöne Talaith vor einem
tobenden Mob rettet, erwartet er zur Belohnung so einiges. Talaith wehrt sich
jedoch mit allen Mitteln gegen die dreisten Avancen ihres arroganten Retters,
der per Drachenrecht nun nach Belieben über sie verfügen kann. Doch dann findet
Talaith heraus, dass Briec ein Gestaltwandler ist – und sein menschlicher
Körper ist jede Sünde wert …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:

Dragon Kiss
Annwyl ist schwer verletzt als sie vor der Höhle eines
Drachen zusammenbricht. Doch sie stirbt nicht, sondern wird vom Drachen
Fearghus und dem Menschenmädchen Morfyd gerettet. Während Annwyls
Genesungsprozess entwickelt sich zwischen ihnen eine Freundschaft. Besonders zu
Fearghus fühlt sich Annwyl hingezogen.
Da lernt sie den schwarzen Ritter kennen. Er ist
gutaussehend und sinnlich und möchte Annwyls Kampfkünste verbessern. Denn sie
hat nur eines im Sinn, sie möchte ihren tyrannischen Bruder Lorcan töten.
Dieser will seine Schwester auch tot sehen.
Annwyl ist zwischen dem Drachen und dem schwarzen Ritter
hin- und hergerissen, findet sie doch beide anziehend.
Noch ahnt Annwyl nicht das Fearghus und Morfyd nicht die
sind, für die sie sich ausgeben und das sie sich gar nicht wirklich entscheiden
muss …
Dragon Dream
Talaith ist nun schon 15 Jahre bei ihrem Ehemann. Immer
wieder kann sie ihn mit ihren Hexenkünsten von sich fernhalten. Er ist nicht so
begeistert davon und stachelt letztlich das ganze Dorf gegen sei an. Es kommt
wie es kommen muss, Talaith soll verbrannt werden. Schon auf dem Scheiterhaufen
wird sie in letzter Sekunde von Briec gerettet. Doch Talaith ist diesem nicht
dankbar dafür, denn laut Drachengesetz ist sie nun sein Eigentum. Talaith denkt
da aber gar nicht dran, sie hat eher Angst vor Briec und will fliehen. Immerhin
muss sie eine Aufgabe erfüllen. Die Göttin Arzhela hat ihre Tochter Izzy
gefangen und verlangt nur absoluten Gehorsam von Talaith.
Da gelingt dieser die Flucht …
Das Buch „Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem
Band“ beinhaltet direkt zwei Teile der erfolgreichen Drachen-Reihe von G. A.
Aiken. Da ich schon etwas länger um diese Reihe rumgeschlichen bin habe ich mir
die Chance natürlich nicht entgehen lassen direkt beide Teile nacheinander zu
lesen.
Die Protagonisten aus beiden Teilen sind alle wirklich
gelungen. Sie sind unterschiedlich und besonders die Drachen haben es mir
angetan.
Annwyl hat einen eigenen Kopf. Sie hat wirklich vor
nichts und niemanden Angst, außer vor ihrem Bruder Lorcan, der sei töten will.
Mir war sie sympathisch.
Fearghus ist der älteste Sohn von Rhiannon und Bercelah.
Er rettet Annwyl als sie schwer verletzt vor seiner Höhle zusammenbricht. Er
sieht gut aus und ist ziemlich groß.
Talaith ist eine Hexe und im Vergleich zu Annwyl wirkt
sie weicher, herzlicher. Sie hat irgendwie etwas Mütterliches an sich.
Briec ist, genau wie Fearghus, ein Drache. Bei ihm trifft
das Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ mehr als zu. Er möchte Talaith
beschützen.

Es gibt natürlich noch weitere Charaktere, die ebenfalls
gut herausgearbeitet sind. Ich finde es gut, dass man nach und nach die
Drachenfamilie kennenlernt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es fehlt
nicht an Humor. Teilweise hab ich richtig lachen müssen.
Die Handlung in beiden Romanen besteht aus Spannung,
Humor, Liebe und wirklich tollen Dialogen. Die Romane bauen in gewisser Weise
aufeinander auf. Zwar sind es immer andere Protagonisten aber es handelt sich
um eine Familie und so kommen immer auch Bekannte Figuren vor.
Die vorhandene Erotik sorgt für Prickeln. Allerdings
empfand ich die Liebesgeschichte aus Teil 1 nicht ganz so romantisch und
sinnlich wie die des zweiten Teils. Dort kommt es irgendwie überzeugender rüber,
wirkt emotionaler.
Fazit:
Es ist wirklich eine tolle Idee des Verlags die beiden
ersten Romane der Drachen-Reihe von G. A. Aiken in „Dragon Kiss & Dream:
Zwei Romane in einem Band“ zu vereinen.
Die interessanten Charaktere und die gelungene Mischung
aus Liebe, Humor und Spannung machen das Buch durchaus lesenswert.
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Nashville oder Das Wolfsspiel“ von Antonia Michaelis

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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Verlag: Oetinger (30. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789142751
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ISBN-13: 978-3789142758
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Atemlos spannend!
Ein mörderischer Thriller über Liebe und Verrat.
Die achtzehnjährige Svenja findet in einer Abseite ihrer
neuen Tübinger Studentenwohnung einen verwahrlosten, stummen 11-jährigen Jungen
und nimmt ihn bei sich auf. Nach seinem T-Shirt-Aufdruck nennt sie ihn
Nashville. Als eine Serie von Morden an Obdachlosen die Stadt in Aufruhr
versetzt, wird Svenja unruhig. Hat Nashville, der immer wieder heimlich
verschwindet, etwas damit zu tun? Bald schon merkt sie, dass nicht nur
Nashvilles, sondern auch ihr Leben bedroht ist.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Svenja zieht für ihr 2. Semester ihres Medizinstudiums
nach Tübingen. Dort wohnt sie alleine in einer kleinen Wohnung.
Kurz nach ihrem Einzug entdeckt sie einen Jungen der
kopfüber in ihrem Küchenschrank steht. Svenja weiß nicht wirklich was sie
machen soll. Also befreit sie den Jungen und kümmert sich um ihn. Doch er
spricht nicht und so gibt sie ihm den Namen „Nashville“, nach dem Aufdruck auf
seinem T-Shirt. Ein paar ausgewählte Freunde helfen Svenja es Nashville so
angenehm wie möglich zu machen und nach und nach öffnet er sich ihr gegenüber.
Doch so wird auch immer klarer mit ihm stimmt etwas
nicht. Er verschwindet immer wieder, meist nachts und Svenja weiß nicht wohin.
Da gibt es eines Tages am Rand von Tübingen plötzlich
eine tote Obdachlose. Svenja ist geschockt und macht sich Sorgen um Nashville.
Als es noch weitere Tote gibt spitzt sich die Situation immer mehr zu.
Was hat Nashville mit der Sache zu tun? Und wem aus ihrem
näheren Umfeld kann Svenja überhaupt noch trauen?
Der Jugendthriller „Nashville oder Das Wolfsspiel“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Antonia Michaelis. Es war nach „Der
Märchenerzähler“ bereits mein zweites Buch der Autorin und ich hatte schon
recht hohe Erwartungen.
Svenja ist eine sympathsiche junge Frau. Sie ist 18 Jahre
alt und studiert Medizin. Für ihr Studium ist sie nun nach Tübingen gezogen wo
sie eine kleine Wohnung alleine bewohnt. Svenja ist ein wenig chaotisch und
doch ihre Macken machen sie authentisch. Als sie Nashville findet ist sie
zunächst geschockt. Sie kümmert sich fortan um den Jungen und schließt ihn
immer mehr ins Herz. Svenjas Handlungen sind nicht immer ganz nachvollziehbar.
Nashville ist ein Junge von etwa 11 Jahren. Er wirkt
geheimnisvoll und mysteriös. Er spricht nicht direkt und baut erst nach und
nach Vertrauen zu Svenja auf. Von allen Charakteren war der der am
interessantesten gezeichnete.
Auch die Nebenfiguren hat Antonia Michaelis sehr gut
ausgearbeitet. Sie wirken alle wie aus dem Leben gegriffen und sind sehr
lebendig. Durch ihre jeweiligen Macken wirken sie glaubhaft.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach einzigartig. Sie
beschreibt alles ganz wunderbar, teilweise ist es richtig poetisch. Man wird
direkt von Beginn an von diesem besonderen Stil eingenommen und es lässt einen
nicht mehr los.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht eines personalen
Erzählers. So wird immer eine gewisse Distanz gewahrt und man bekommt als Leser
den kompletten Überblick über alles was passiert.
Die Handlung selber ist mehr als spannend. Der
Spannungsbogen ist von Beginn bis zu Ende hin immer konstant hoch. Immer wieder
gibt es unvorhersehbare Wendungen und von Seite zu Seite wird alles
verwirrender und mysteriöser. Erst ganz langsam, Richtung Ende hin, erfährt man
als Leser die ganzen Zusammenhänge. Doch bis es soweit ist rätselt man hin und
her und kommt irgendwie doch nicht voran.
Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen
gehalten. Es kam auch irgendwie sehr plötzlich und hat mich traurig gestimmt. Durch
die Offenheit wird man als Leser zum Nachdenken angeregt und es bleibt der
eigenen Phantasie überlassen wie es wohl weitergehen könnte.
Fazit:
„Nashville oder Das Wolfsspiel“ von Antonia Michaelis ist
alles in Allem ein wirklich sehr guter Thriller, auch wenn es nicht direkt um
Mord und Totschlag geht.
Die spannende Handlung und der einzigartige Schreibstil
der Autorin können trotzdem überzeugen.
Auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem Geschmack ist,
dieses Buch ist trotzdem (oder auch gerade deswegen) sehr zu empfehlen!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar und ein großer Dank auch an Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Im Gespräch mit …

Meine lieben Leser,
heute zum Sonntag ist es mal wieder Zeit für
ein Interview.
Dieses Mal heißt es 
„Im Gespräch mit …“
René Anour,
dem Autor des Fantasyromans
„Die Wanifen“.

Hallo René,
willkommen auf
Manjas Buchregal!
 Es freut mich,
dass ich dich hier auf meinem Blog begrüßen darf und du mir ein paar Fragen
beantwortest.
© Rene Anour @bookshouse
Für
alle, die dich noch nicht kennen, würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen?
 Hi, ich bin René
Anour, Philantrop, Multimillionär* – Fantasy Autor.
Früher habe ich
aktiv als Forscher die Wirkung eines Jungbrunnengens erforscht, mit dem
Ergebnis, dass es kein Jungbrunnengen ist. Heute stehe ich neben dem Schreiben
auch auf der Bühne, mit der Kabarettgruppe „Vetophil“.
(*ev. in Simbabwe Dollars)
Wie
bist du zum Schreiben gekommen? Was war das erste was du geschrieben hast?
 Das erste, das ich
geschrieben habe, waren Geschichten über ein ausgestorbenes, gottähnliches Volk.
Damals dachte ich, sie wären brilliant, jetzt würde ich sie niemandem mehr zum
Lesen geben und denke mir, wann immer sie mir unterkommen nur: „Oh Gott!“

 Dein
Fantasyroman „Die Wanifen“ ist im Mai bei bookshouse erschienen. Um was geht es und wie bist du auf die Idee zum
Buch gekommen?
 Es geht um
Menschen, die als Kind von einem Wesen der Anderwelt ausgesucht werden, das
ihnen im Inneren ähnelt. Als Erwachsene sind, diese Menschen, die sog. Wanifen,
fähig, die Fähigkeiten dieses Wesens, ihres Seelengeists für sich zu nutzen.
Manche können sie sogar leibhaftig erscheinen lassen. Jemand hat’s mal als „Pokemon
für Erwachsene“ zusammengefasst. 
Ich hatte zuerst lange die Idee für den Namen,
das war noch während meiner Zeit als Student. Ich hatte eine Freundin zum
Schifahren besucht, die an einem Berg namens „Hoher Ifen“ im Kleinwalsertal
wohnt. Irgendwann poppte der Name „Die Wanifen“ in meinem Kopf auf und ich
wusste, ich wollte eine Geschichte über Menschen schreiben, die in den Bergen
leben und über besondere Fähigkeiten verfügen.
Hast du einen Lieblingscharakter in deinem
Buch?
 Es gibt zwei, bei denen ich mich meistens
nicht entscheiden kann. Da gibt es einen jungen Wanifen, der Rainelf heißt. Er
ist so menschenscheu, dass er oft für einen Schneegeist gehalten wird, wenn er
gesehen wird. Er trägt ein großes Geheimnis und ist ein sehr gespaltener
Charakter.
Die Wanifen haben ja ein Geistzeichen.
Verrätst du uns dein Geistzeichen und was es für eine Bedeutung hat?
 Ich habe den Test
selbst nie gemacht, aber vielleicht sollte ich. Ich glaube mein Geistzeichen
und damit mein Seelengeist wäre ein Quellwicht. Quellwichte können unterschiedliche
Gestalten annehmen und treiben oft ihren Schabernack mit unbedarften Menschen,
die ihr Revier durchqueren.  Das Zeichen
sieht aus, wie ein grinsendes Gesicht hinter Wasserwellen. Ich nehme an, sie
würden sich als Wanifen vermutlich vielseitige Charaktere aussuchen, die auch
mal für einen Spaß zu haben sind.
Ich habe gelesen dass du auch Kabarett
spielst. Wie bist du dazu gekommen? Und was erfüllt dich mehr, das Schreiben
oder doch eher das Kabarett spielen?
 Das kann man nur schwer vergleichen. Beim
Schreiben geht es darum, Gefühle zu Papier zu bringen. Das ist eine schöne,
entspannende Tätigkeit, die viel Spaß macht und wo man sich Emotionen erlaubt,
die sonst keinen Platz haben. Man fließt in dieser anderen Welt dahin und
vergisst alles um sich.
Beim Kabarett ist es so, dass  es lustig und immer von einem gewissen
Nervenkitzel begleitet ist.
Es ist unglaublich, wenn das Publikum  Spaß hat und sich das auf das überträgt, was
wir auf der Bühne machen.
In Kurz: Das eine ist Spaß in der Gruppe, das
andere ist Spaß allein. Man braucht beides würde ich sagen.
Gibt
es ein Genre, in dem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest?
Sollte ich mal
irgendwo irgendwas finden, dass das Leben vieler Menschen erleichtern kann, fände ich ein
Sachbuch lustig.
 
Hast
du besondere Rituale beim Schreiben (z.B. Musik hören oder ähnliches)?
 Musik hören lässt bei mir oft Bilder
entstehen und ist sehr wichtig, um Ideen zu bekommen. Beim Schreiben selbst
würde es mich aber zu sehr ablenken. Ich mach meistens nur kurz die Augen zu
und geh an die Stelle, wo ich das letzte Mal aufgehört habe und weiter geht’s.
Wie
entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang bis Ende, oder entsteht vielleicht die
Mitte zuerst und plottest drum herum?
 Von Anfang bis
Ende. Ich mag’s wenn auch für mich ein Spannungsbogen dabei ist. Und manchmal
weiß ich auch tatsächlich nicht, was als nächstes passiert.
 
Fließen
in deine Figuren auch persönliche Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen,
Eigenschaften etc. oder von Bekannten/Verwandten?
 Natürlich.
Allerdings gibt es keine Figur bei mir, die eins zu eins einem realen Menschen
nachempfunden ist. Ein Prise von dem, eine Prise von der, Vorstellungskraft
unterheben und fertig ist die Figur! 
Einen realen
Menschen einfach abzubilden fände ich… unfair. Es wäre ja nur mein
Blickwinkel auf diese Person und der Mensch hätte nicht die Möglichkeit zu
widersprechen.
Wie sehr
bleiben deine Charaktere an dem von dir ursprünglich erdachten Ablauf der
Geschichte? Entwickeln alle ein Eigenleben, oder lassen sich manche auch genau
so steuern, wie du es dir ursprünglich dachtest?
 Man hat eine Idee,
wer die Figuren sind und was sie wollen, aber erst während der Geschichte sind
sie in all ihren Facetten und Macken zum Leben erwacht. Manchmal hat man das
Gefühl man hat gar keinen Einfluss darauf, was ein Charakter sagen oder tun
wird- fast so, als würde er sich widersetzen. Fast gruselig. Einmal habe ich
versucht, eine Figur bedrohlich und furchteinflößend darzustellen, doch so sehr
ich mich auch angestrengt habe, der Charakter wurde schlussendlich lustig und
sympathisch.
  
Hattest
du schon mal eine Schreibblockade? Wenn ja, wie hast du diese überwunden?
 Es gibt manchmal
Phasen, an denen ich mich schwerer tue, v.a. an Stellen der Geschichte, die
mich selbst weniger als andere interessieren. Meistens lasse ich die Geschichte
dann einfach etwas ruhen, kümmere mich um andere Dinge und kehre hoffentlich
mit besseren Ideen zurück.
 
Wie
sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?
 Ich glaube, es
gibt erstaunlich wenig „typische Tage“ und das ist super. Das typischste an
meinen Tagen ist, dass ich mir sehr genau überlegen muss, was ich an diesem Tag
schaffen will, damit alles Platz hat. Ich wär gern einer dieser Menschen, die
in der Früh nicht müde sind und schon um 5 Uhr morgens fit und fröhlich durch
die Gegend tanzen und ihre gute Laune jedem unter die Nase reiben. Die
Fröhlichkeit setzt bei mir erst etwas später ein, vor sieben Uhr sollte man
Sicherheitsabstand halten. Wenn ich schreiben will, muss ich dafür genug Zeit
haben. Mal 15 Minuten irgendwo dazwischen, das funktioniert nicht.
 
Was
machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
 Ich versuch in die
Natur rauszukommen. Ich lebe ja in Wien, wo es zwar viele Grünflächen gibt,
aber es bleibt eben trotzdem eine Großstadt. 
Bergsteigen,
Freiwasserschwimmen, Lesen im Grünen, das sind so die Dinge, wo ich gut
abschalten kann. Wenn die Zeit dafür zu knapp ist, tut’s manchmal auch ein
Besuch in einem schönen Kaffeehaus.
Was
liest du selber am liebsten?
 Querbeet: Wichtig:
Ein Buch, das auf den ersten 50 Seiten nicht fesselt wird weggeworfen (-oder
jemandem geschenkt, den ich nicht mag).
Es gibt viele gute
Bücher, leider noch mehr schlechte. Ich habe mal ein Stück „Weltliteratur“
gelesen, in dem auf geschlagenen 1000 Seiten, nichts passiert. Man muss den Mut
haben, klar zu sagen, wenn einem ein Buch gefällt oder eben nicht, egal, was
sein Status in der Weltliteratur ist. Einen Dan Brown nicht zu mögen ist ja
fast schon ein Sakrileg 😉
Kannst
du schon etwas über neue Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher
Zukunft von dir erwarten?
 Wenn die Leser
sprich ihr, es euch wünscht, wird es zwei weitere Wanifenbände geben. Das zweite Buch
ist in der Rohfassung schon weit gediegen und trägt den Arbeitstitel „Gamlain“. Was ich
versprechen kann: Man wird mehr über die Welt der Wanifen erfahren, mehr
Geister zu Gesicht bekommen – und Ainwa wird sich mit furchtbaren Gegnern messen
müssen.
Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest
du dir wünschen?
 Einen 8. Harry Potter Band

Einen Rieseneisbecher (ist grad ziemlich
heiß)

Und falls ihr die ersten beiden lahm findet:

Das Wünschen weiterer Wünsche
Zum Schluss hast du die Möglichkeit deinen
Lesern das zu sagen, was du ihnen schon immer mal sagen wolltest.
 Danke! Jedem einzelnen von Euch. Ich glaube
mittlerweile ist der Austausch und die Diskussion mit Euch für mich das
Schönste an der Sache geworden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Eure
Meinung, Eure Fragen etc. mitteilen würde. Ich bemühe m ich wirklich alle
Anfragen persönlich zu beantworten. Das kann man z.B. auf meiner fb Seite
(facebook.com/Anournovels), meinem blog (https://reneanour.wordpress.com/) oder
einfach per Mail (misomirror@hotmail.com).
 
Vielen Dank,
besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit genommen hast und
uns ein wenig mehr über dich verraten hast.
Danke Dir, für das
Interview und Euch fürs Mitlesen!

Gelesen: „Die Wanifen“ von René Anour

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Broschiert: 440 Seiten
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Verlag: At Bookshouse Ltd. (22. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9963724787
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ISBN-13: 978-9963724789
Kurzbeschreibung:
Die Alpen in grauer Vorzeit
Als Ainwa erfährt, dass sie eine Wanife ist, gleicht dies ihrem Todesurteil.
Wanifen sind Menschen, denen eine Kreatur der Anderwelt ihre Macht schenkt.
Doch seit Generationen verschwinden die jungen Wanifen ihres Volks spurlos in
den Wäldern, bevor sie ihre Kräfte zu nutzen lernen. Der Kelpi, ein
blutrünstiger Waldgeist, jagt und tötet sie. Gemeinsam mit ihrem Ziehbruder
Gorman, den Ainwa heimlich liebt, versucht sie, dem Kelpi zu entkommen. Doch
der Waldgeist spürt sie auf. Gorman stellt sich dem Kampf – und bezahlt. Wenn
Ainwa Gorman retten will, muss sie sich in Duellen um Leben und Tod gegen
andere Wanifen behaupten. Ausgerechnet der erste Feind, auf den sie trifft,
scheint ihr helfen zu wollen. Doch darf sie Rainelf trauen?
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung:
Ainwa lebt in Ataheim in den Alpen in grauer Vorzeit. Da
ihre Eltern tot sind wurde sie vom Heiler Alfanger großgezogen.
Eines Tages eröffnet Alfanger Ainwa sie sei eine Wanife.
Ainwas Leben ändert sich von Grund auf. Sie flieht in die Wälder um Ataheim, um
das Volk nicht zu gefährden. Denn seit ewigen Zeiten ist es so das Wanifen
ihres Volkes vom Kelpi, dem Waldgeist, gejagt und dann getötet werden. Gorman,
der Sohn des Häuptlings, der für Ainwa wie ein Bruder ist, folgt ihr und steht
ihr dann bei. Ainwas Ziel ist es die Urukus, die Schutzgeister der Ata zu
finden noch bevor der Kelpi sie in der Nacht des Blutmondes ausfindig macht.
Nur die Urukus können Ainwa helfen ihre Wanifenkräfte zu beherrschen und den
Kelpi zu besiegen.
Doch es kommt ganz anders. Der Kelpi findet Ainwa und
Gorman eher als gedacht und nimmt Gorman. Er verwandelt ihn in ein Wesen, den „Erlkönig“.
Ainwa ist entsetzt, war Gorman doch ihr wichtigster Freund und Verbündeter.
Schafft es Ainwa die Urukus zu finden? Und kann sie
Gorman noch retten?
Der Fantasyroman „Die Wanifen“ stammt aus der Feder des
Autors René Anour. Es ist zudem das Debüt des Autors.
Die Charaktere des Buches hat René Anour wirklich mit
Liebe ausgearbeitet. Sie wirken alle glaubhaft und man schließt sie als Leser ins
Herz.
Ainwa ist eine Waise, die von Alfanger aufgezogen wurde.
An ihrem 18. Geburtstag erfährt sie von ihm, dass sie eine Wanife ist. Dies
ändert ihr Leben komplett. Ainwa macht sich auf die Urukus zu finden, damit sie
ihre neuen Kräfte beherrschen lernt. Gleichzeitig ist dies auch eine Flucht vor
dem Kelpi, der Wanifen der Ata seit ewigen Zeiten jagt und dann tötet. Zu
Gorman hat Ainwa eine besondere Beziehung. Er ist der Sohn des Häuptlings und
Ainwa fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Während der Handlung macht Ainwa eine
enorme Entwicklung durch von einem zu Beginn eher recht starrköpfigen Mädchen
zu einer starken Wanife. Diese Entwicklung ist sehr schön zu lesen.
Auch die anderen Charaktere sind wunderbar dargestellt
und alle samt sehr vielseitig und authentisch. Besonders angetan haben es mir
der Wanife Rainelf und das Geschwisterpaar Kauket und Nephtys. Die drei nehmen
im Buch jeweils eine sehr wichtige Stellung ein.
Der Schreibstil des Autors ist lebendig und recht einfach
gehalten. Detailliert beschreibt er Handlungsorte und Personen und trotzdem
wird dem Leser Raum gegeben für eigene Vorstellungen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ainwa in der
Ich-Persepktive. Zwischendrin gibt es immer wieder kursiv dargestellte
Rückblenden. Diese sind sehr wichtig für das Verständnis der Handlung.
Die Handlung selber ist spannend und fesselt den Leser ans
Buch. Immer wieder sind Wendungen eingebaut, so dass nichts vorhersehbar ist.
Die Spannungskurve bleibt von Beginn an konstant auf sehr hohem Level.

Das Ende ist ein wahrer Showdown. Es ist spannend und nicht vorhersehbar und
rundet das Buch wunderbar ab. Zudem gibt es Raum für eine mögliche Fortsetzung.
Fazit:
„Die Wanifen“ von René Anour ist ein packender Fantasyroman
eines Debütautors.
Eine tolle Protagonistin und die eingebrachten neuartigen
Ideen wissen zu überzeugen.
Uneingeschränkt zu empfehlen!
Vielen Dank an den Verlag und den Autor für dieses Rezensionsexemplar. Außerdem ein großes Dankeschön für die tolle Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen. 
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