Gelesen: “Das Meer, in dem ich schwimmen lernte” von Franziska Fischer

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Broschiert: 288 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf
& Schwarzkopf
(15. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9783862652556
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ISBN-13: 978-3862652556
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Kurzbeschreibung:
Ein Rucksack, ein
Fotoapparat und ein Tagebuch: Können ein paar Wochen Mexiko das ganze Leben
verändern?
 
Die Studentin Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: Eigentlich
ist sie viel zu ruhig und introvertiert, um durch ein Land zu reisen, in dem
ihr alles fremd ist – die Sprache, das Essen, die Menschen.
Dennoch macht sie allein Urlaub in Mexiko, sechs Wochen lang, auf der anderen
Seite des Ozeans.
Zunächst lässt sie sich treiben, erwartet nichts. Bis sie auf Julia trifft, die
ebenfalls durch das Land reist. Zusammen fahren die beiden jungen Frauen an die
Pazifikküste, wo Ronja zum ersten Mal im Meer badet – und spürt, was
Freundschaft bedeutet.
Als Julia nach Deutschland zurück muss, strandet Ronja in einem kleinen Ort
fernab der Touristenpfade. Dort lernt sie Ismael kennen, einen mexikanischen
Schmuckkünstler, und verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance? Immerhin rückt mit
jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Meine Meinung:

Die Studentin Ronja fühlt sich in ihrem Leben nicht mehr
wohl. Sie weiß nicht genau was sie will und wo sie am Ende hin möchte.
So begibt sie sich ganz alleine auf eine Reise quer durch
Mexiko. Ein Land in dem ihr alles fremd ist, die Menschen, die Kultur und auch
das Essen. Auf ihrer Reise lernt sie die Einheimischen kennen und trifft ebenso
auch auf andere Backpacker. Sie lässt sich einfach treiben und mitreißen.
In einem kleinen Ort fernab des Tourismus lernt Ronja
Ismael, einen Schmuckkünstler, kennen und mit ihm gemeinsam besucht sie die
schönsten Ecken Mexikos. Es entwickelt sich eine Liebe, die genauso intensiv
ist wie Ronjas Reise.
Doch Ronjas Abreisetag rückt unaufhaltsam näher und es
muss sich zeigen, ob diese Liebe auch im Alltag bestehen kann …
Der Roman „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ stammt
aus der Feder der jungen Autorin Franziska Fischer. Es ist das Debütwerk der
Autorin, in dem sie den Leser ins ferne Mexiko entführt.
Die Protagonistin Ronja ist eine recht sympathische
20-jährige Studentin. Sie ist sehr sensibel und wirkt unerfahren. Ronja ist mit
ihrem bisherigen Leben unzufrieden, sie will irgendetwas anderes erleben. Bevor
Ronja auf ihre Reise aufbricht wirkt sie sehr nachdenklich und man merkt als
Leser sie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Im Verlauf des Buches wandelt
sich Ronja nachvollziehbar. Die Menschen Mexikos beeinflussen sie, lassen sie insgesamt
offener wirken.
Ismael ist ein ziemlich undurchsichtiger Mann. Ich konnte
bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen ob ich ihn nun mag oder eher doch
nicht.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ronja und Ismael
entwickelt, ist sehr intensiv und emotional. Man weiß aber nicht richtig ob sie
auch dem Alltag standhalten kann.
Die Nebenfiguren bleiben leider auch eher im Hintergrund.
Zwar gibt es immer wieder ein paar Informationen aber wirklich kennenlernen tut
man sie nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und sehr
poetisch. Ich hatte jedoch zu Beginn des Buches so einige Schwierigkeiten
hinein zu kommen. Es wirkt etwas lang, das gibt sich aber nach einer
Einlesezeit.
Die Handlung ist eher ruhig. Man begleitet als Leser
Ronja auf ihrer Reise durch Mexiko. Es ist eine Reise zu sich selbst, Ronja
lernt quasi wieder „schwimmen“, ihr Leben zu meistern. Während dieser Reise
lernt man Land und Leute ziemlich gut kennen und man bekommt schon richtiges
Fernweh.
Das Ende ist eher sanft und ruhig gehalten, passt aber
sehr gut zum gesamten Buch. Es regt zum Nachdenken an und nach dem Zuklappen
halt die Geschichte noch nach.
Fazit:
„Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska
Fischer ist ein sehr gutes Debüt.
Nach kurzen Startschwierigkeiten wird der Leser auf eine
Reise einer authentisch wirkenden Protagonistin entführt, die am Ende
nachhallt.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an die Autorin und den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Lilith – Wunschlos glücklich” von Tine Armbruster

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Format: ePub
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Dateigröße: 802 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
278 Seiten
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Verlag: bookshouse
(18. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Wie viele Wünsche benötigst du für ein wirklich
glückliches Leben?

Nach dem Tod ihrer Großmutter ist Lilith untröstlich. Fast nichts ist ihr
geblieben, einzig eine alte Kanne. Lilith staunt nicht schlecht, als dieser
eines Nachts blaue Nebelschwaden entsteigen. Kurz darauf steht Luc vor ihr –
ein Dschinn.
Zu Liliths Überraschung hat er es furchtbar eilig, ihr drei Wünsche zu
erfüllen. Aber er hat nicht mit ihrer unnatürlichen Wunschlosigkeit gerechnet.
Sein Aufenthalt in der ihm verhassten Menschenwelt dauert länger, als ihm lieb
ist. Schon bald findet er es aber nicht mehr so schlimm, dass Lilith keine
Wünsche hat. Auch Lilith findet Gefallen an dem für andere unsichtbaren
Begleiter, doch dann äußert sie versehentlich einen Wunsch und bringt damit
eine Lawine ins Rollen, die beide nur allzu gern stoppen würden…
(Quelle:
bookshouse)

Meine Meinung:

Plötzlich und
unerwartet stirbt Liliths Großmutter. Für Lilith ist dies ganz schrecklich,
hatte sie doch zu ihr ein ganz besonderes Verhältnis. Ihr letztes Geschenk ist
eine alte Kanne, mit der Lilith nichts anfangen kann.
Eines Nachts ist
Lilith mal wieder in ihrer Trauer gefangen und so wischt sie an der Kanne
herum. Da passiert es und ehe Lilith sich versieht steht plötzlich Luc, ein
Dschinn, vor ihr.  Lilith ist erst mal
geschockt und weiß nicht so recht was sie von Luc halten soll. Dieser möchte
Lilith nun unbedingt und am liebsten so schnell es geht 3 Wünsche erfüllen.
Doch Lilith hat überhaupt keine Wünsche. Also bleibt Luc bei ihr in der
Hoffnung es würde sich ändern.
Ganz langsam kommen
sich die beiden näher und Luc merkt, er ist nicht mehr nur wegen der Wünsche
bei Lilith.
Dann aber spricht sie
einen Wunsch aus, der etwas bewirkt, dass sich nicht mehr stoppen lässt …
Der Jugendroman „Lilith
– Wunschlos glücklich“ stammt aus der Feder der Autorin Tine Armbruster. Es ist
ihr mittlerweile zweites veröffentlichtes Buch, für mich war es eine Premiere.
Ihr Erstlingswerk wird aber auch nicht mehr lange ungelesen hier liegen.
Die Beiden
Protagonisten sind Tine Armbruster wirklich ganz klasse gelungen.
Lilith ist ein
junges sympathisches Mädchen, das gerade um ihre Großmutter Annie trauert. Zu
ihr hatte sie eine ganz besondere und innige Verbindung. Zu ihren Eltern ist
die Verbindung nicht ganz so toll. Sie lassen die Gefühle ihrer Tochter eher
ziemlich kalt. Lilith fühlt sich total hilflos und hat in dieser Zeit wirklich
ganz tolle Freunde, die ihr zur Seite stehen. Als Luc plötzlich auftaucht ist
sie zunächst eher geschockt, hatte sie doch nicht damit gerechnet das er aus
der alten Kanne herauskommt. Doch nach und nach entwickelt sie Gefühle für ihn
und vergisst, dass er ein Dschinn ist. Diese Gefühle bringt die Autorin den
Leser sehr gut nahe, man fühlt mit Lilith mit.
Luc hat mir ebenso
gefallen. Er ist ein 800 Jahre alter Dschinn, benimmt sich aber nicht wirklich
so, sondern eher wie ein ganz normaler Jugendlicher. Seine Heimat ist Aslas.
Als Lilith ihn aus der Kanne befreit hat Luc zuerst nichts weiter im Sinn als ihre
3 Wünsche. Doch das ändert sich und er fühlt sich immer mehr zu Lilith
hingezogen. Ich habe mir manchmal selber gewünscht jemanden wie Luc an meiner
Seite zu haben, so sehr hatte ich ihn ins Herz geschlossen.
Die Liebe zwischen
Lilith und Luc ist etwas Besonderes. Sie ist zart und wird von Tine Armbruster
einfühlsam beschrieben.
Auch die anderen
Charaktere, wie beispielsweise Jordan, oder auch Liliths andere Freunde haben
mir sehr gut gefallen. Nur ihre Eltern hätten ein wenig mehr
Einfühlungsvermögen gegenüber ihrer Tochter zeigen können. Sie waren mir nicht
ganz so sympathisch.
Der Schreibstil der
Autorin ist locker, frisch und wirklich gut lesbar. Man fliegt quasi durch die
Seiten und bemerkt gar nicht wie schnell man sich dem Ende nähert.
Die Handlung
beinhaltet alles was das Leserherz begehrt. Sie ist humorvoll, traurig und auch
richtig schön romantisch. Man kommt problemlos ins Geschehen hinein und erst am
Ende taucht man wieder auf.
Das Ende ist
abgeschlossen und als ich den letzten Satz gelesen hatte war auch ich einfach
nur „Wunschlos glücklich“.
Fazit:
„Lilith – Wunschlos glücklich“ von Tine Armbruster ist
ein absolut gelungenes Jugendbuch.
Einfühlsam entführt die Autorin ihre Leser in die Welt ihrer
sympathischen Protagonisten Lilith und Luc und lässt sie erst am Ende wieder
auftauchen.
Absolut empfehlenswert!
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Feenkind 2: Im Reich der Feen” von Elvira Zeißler

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Format: ePub
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Dateigröße: 908 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
201 Seiten
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Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (21. November 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
„Erinnere dich,
mein Kind“, sagte die Frau in Dhalias Traum sanft. „Erinnere dich und kämpfe
nicht dagegen an. Es ist ein schwerer Weg, der vor dir liegt. Wie gerne hätte
ich ihn dir erspart. Doch dies lag nicht in unserer Macht…“
Die Suche nach dem Schlüssel zum Feenreich geht weiter!
Während Chris Dhalia für tot hält, versucht sie verzweifelt, aus der Welt der
Wasserfeen zu entkommen. Kaum ist ihr das gelungen, durchquert sie das halbe
Reich auf der Suche nach dem magischen Feuer– dem letzten noch fehlenden Teil
für den Schlüssel zum Feenreich. Dabei wird sie noch immer von den Dunkelfeen
des Herrschers gejagt und erkennt, dass sie das Geheimnis ihrer eigenen
Herkunft lüften muss, bevor sie sich zum letzten Kampf stellen kann.
(Quelle; BookRix)

Meine Meinung:

Chris verzweifelt beinahe daran, denn er glaubt Dhalia
sei ertrunken. Währenddessen erwacht diese im Feenreich. Zuerst hat Dhalia dort
so einige Probleme sich zurechtzufinden aber nach und nach gewöhnt sie sich
daran.
Schließlich macht sie sich nach einiger Zeit auf um die
Prophezeiung zu erfüllen. Doch ihr Weg ist beschwerlich und sie kommt nur
langsam voran. Zudem wird Dhalia auch weiterhin von Dunkelelfen verfolgt.
Die Suche nach dem wichtigen magischen Feuer beschert
Dhalia ein Abenteuer nach dem nächsten.
Wird sie diese meistern und ihre Sucher erfolgreich
beenden können?
Der Fantasyroman „Feenkind 2: Im Reich der Feen“ stammt von
der Autorin Elvira Zeißler. Es ist der zweite und abschließende Teil der
Feenreihe um die junge Dhalia. Es empfiehlt sich vor diesem Buch den ersten
Teil „Feenkind: Der See des Abschieds“ zu lesen. Zwar gibt es zu Beginn eine
kurze Einführung mit dem wichtigsten aus Band 1 aber wenn man „Der See des
Abschieds“ nicht liest entgeht einem ein richtig schönes Buch.
Die Charaktere des Romans sind bereits bekannt aus Teil
1.
Dhalia wächst in diesem zweiten Teil enorm an ihren
Aufgaben, wird reifer. Ihr Ehrgeiz ist ungebrochen, auch wenn die Last, die auf
ihren Schultern lastet, schwer ist.
Chris sorgt sich dieses Mal sehr um Dhalia. Er verzweifelt
beinahe an der Tatsache, dass sie wohl ertrunken ist. Dass dem nicht so ist
erfährt er erst im Verlauf der Handlung.
Auch die anderen auftauchenden Charaktere sind sehr gut
und nachvollziehbar gestaltet. Jeder hat seine Vergangenheit, die er zu tragen
hat.
Besonders schön fand ich das Elvira Zeißler dieses Mal
etwas mehr über die Dunkelelfe Eliza erzählt hat. Man lernt sie besser kennen
und war sie im ersten Teil noch ziemlich unsympathisch, so ändert sich dies
hier zunehmend.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut flüssig lesbar.
Bildhaft und detailliert beschreibt sie die Umgebung, man hat aber nie das
Gefühl ist wäre zu viel was sie schildert. Eher im Gegenteil, es bleibt Raum
für eigene Gedanken.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Dhalia in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung knüpft direkt an den ersten Teil „Der See
des Abschieds“ an und man kommt gut ins Buch. Sie ist abwechslungsreich
gestaltet, es gibt Wendungen und Überraschungen, die Spannung erzeugen und zum
ans Buch fesseln.
Das Ende ist sich abgeschlossen und wohl auch wirklich
ein Ende. Es gibt aber dennoch Potential für eine mögliche Weiterführung der
Geschichte. Doch so wie es ausschaut heißt es wohl Abschied nehmen von Dhalia
und Chris.
Fazit:
„Feenkind 2: Im Reich der Feen“ von Elvira Zeißler ist
eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um Dhalia. Es ist der Autorin sogar
gelungen den ersten Teil noch zu toppen.
Die abwechslungsreiche und spannend Handlung und eine
Protagonistin, die an ihren Aufgaben wächst, machen das Buch zu einem absoluten
Lesegenuss.
Wer Teil 1 gemocht hat wird Teil 2 lieben.
Von mir ganz klar eine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an die Autorin, die mir ihr Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Unsterblich – Tor der Dämmerung” von Julie Kagawa

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Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (10. Juni
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453268571
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ISBN-13: 978-3453268579
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Blood
Of Eden, Book 1: The Immortal Rules
Kurzbeschreibung:
Nur sie kann die
Menschheit retten
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind
zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu
überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten.
Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf –
mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der
17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf,
in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der
Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die
ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß
gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben
nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren
Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der
Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den
Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar
die Vampire fürchten …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Eine Seuche hat den größten Teil der Menschen ausgerottet
oder aber diese in Verseuchte. Die Vampire haben diese Chance genutzt und sich
öffentlich gezeigt. Sie haben Vampirstädte gegründet wo sie den Menschen Schutz
anbieten. Als Gegenleistung geben die Menschen den Vampiren ihr Blut.
Allison Sekemento lebt in New Covington, einer dieser
Vampirstädte. Allerdings ist sie eine Unregistrierte, was bedeutet, sie bekommt
keine Essensmarken, dass sie auch kein Blut abgibt. Allison und ihre Freunde
leben von Diebstählen und Betteln. Ab und zu begeben sie sich auch außerhalb
der Stadt in die Ruinen und durchstreifen diese.
Bei einarm dieser Ausflüge wird die Gruppe von Verseuchten
angegriffen. Die anderen sterben aber auch Allisons Leben hängt am seidenen
Faden. Ein Vampir findet sie und stellt sie vor die Wahl:
Entweder sie stirbt oder aber lebt als Vampir weiter …
Der Jugendroman „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Julie Kagawa. Es ist der Auftaktband
einer neuen Reihe.
Bereits mit ihrer „Plötzlich Fee“-Reihe hat mich die
Autorin mehr als überzeugt und so war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neues
Werk.
In ihrem Buch vereint die Autorin Vampire und Dystopie
und obwohl es Vampirbücher bereits zu Hauf gibt, so ist dieses dennoch anders.
Die Protagonistin Allison, genannt Allie, ist eine
selbstbewusste und starke Persönlichkeit. Mit ihren 17 Jahren weiß sie sich
durchzubeißen, sie weiß wie man überlebt. Allie weiß was sie kann und setzt
diese Fähigkeit auch gut ein. Sie kümmert sich um ihre Freunde, die ihre
Familie sind, und möchte gerne irgendwas verändern. Sie hortet Bücher und lehrt
das Lesen. Allie starker Wille wird auch nicht unterdrückt als sie zum Vampir
wird. Im Gegenteil sie möchte anders sein, sich ihre Menschlichkeit bewahren
egal wie schwer dies auch ist.
Der Vampir Kanin ist derjenige der Allie verwandelt. Er
wirkt besonders, geheimnisvoll und versteckt sich vor Seinesgleichen. Kanin ist
Allie ein Lehrer, geduldig aber auch streng lehrt er sie was es heißt ein
Vampir zu sein. Kanin hat jedoch ein Geheimnis, das erschreckend ist.
Neben den beiden gibt es eine überschaubare Anzahl von
Nebenfiguren.
Einer von ihnen ist Zeke, der zunehmend nach vorne
drängt. Er ist ein Mensch, Allie mag ihn ganz besonders. Zeke ist der Grund
weshalb Allie verbissen darauf bedacht ist sich ihre Menschlichkeit zu
bewahren. Er ist immer offen, hilfsbereit, ja ein richtig sympathischer Kerl.
Zwischen Allie und Zeke entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die jedoch niemals in den Vordergrund gestellt wird. Sie
nimmt nur einen minimalen Teil ein.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, klar und gut
lesbar. Teilweise beschreibt sie die Szenen recht hart und schonungslos.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Allie in der
Ich-Perspektive.
Die geschaffene Welt ist düster und erschreckend
realistisch.
Die Handlung ist spannend. Es passiert eigentlich immer
etwas, auch wenn es “nur“ der innere Kampf von Allie ist.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Trotz
allem gibt es aber keinen gemeinen Cliffhanger am Ende. Es bleiben aber
genügend offene Fragen, die neugierig auf den zweiten Teil machen.
Fazit:
„Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julie Kagawa ist
ein grandioser Auftakt der Jugendbuchserie.
Die Mischung aus Vampirbuch und Dystopie, die mitreißende
spannende Handlung und eine authentische Protagonistin haben mich überzeugt.
Unbedingt lesen!

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Silber – Das erste Buch der Träume” von Kerstin Gier

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB
(20. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421059
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ISBN-13: 978-3841421050
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende
Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers
Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen
beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht,
und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar,
denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht
Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist
jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben
hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist
ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen
(Quelle: FJB)

Meine Meinung:
Olivia Silber, genannt Liv, soll nach den Ferien mit
ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester Mia und dem Kindermädchen Lottie in ein
Cottage in Oxford ziehen. Endlich keine ständigen Ortwechsel mehr, ein Traum,
der für Liv in Erfüllung geht.
Doch es kommt ganz anders. Ihre Mutter verliebt sich in
einen Mann und so landen die 4 erst mal in einer Wohnung in London. Die Schule,
auf die Liv und Mia nun gehen sollen, ist die Frognal Academy, eine Privatschule
der Extraklasse. Direkt am ersten Tag lernt Liv ihre Patin Persephone samt
deren Schwarm Jasper kennen. Jasper gehört zu einer 4rer Gruppe von Jungs, die
irgendwie „anders“ sind. Liv kann kurz einen Blick auf das Tattoo auf der
Innenseite des Handgelenks von einem der Jungs erhaschen. Da steht „numen
noctis“, doch was hat dies zu bedeuten?
Bei einem Abendessen mit der Familie vom Freund ihrer
Mutter, wo auch Grayson, einer der 4 Jungen, die Liv bereits in der Schule
gesehen hat, anwesend ist, erfahren Liv und Mia noch mehr Neuigkeiten. Es ist
ein Zusammenziehen der Silbers und Spencers geplant, neues Zuhause soll das
Haus Spencer werden.
Und als ob das noch nicht genug wäre fängt Liv auch noch
an merkwürdig zu träumen. Diese Träume sind erschreckend realistisch und
Grayson und seine Freunde tauchen darin auf. Doch warum sind die 4 in Livs
Träumen?
Liv hat nur noch ein Ziel, sie will das Rätsel um ihre
Träume und die 4 Jungs lösen …
Das Jugendbuch „Silber – Das erste Buch der Träume“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Kerstin Gier. Es stellt den Auftakt
einer neuen Jugendbuchreihe der Autorin dar. Spätestens seit der „Edelstein“-Trilogie
ist Kerstin Gier sehr bekannt. Ich persönlich habe die „Edelstein“-Trilogie
geliebt und so war ich natürlich sehr gespannt darauf was nun kommt. Meine
Erwartungen waren zudem entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Protagonistin Olivia Silber, die von allen nur Liv
genannt wird, muss man einfach mögen, Sie ist frech, nicht auf den Mund
gefallen und durch ihre Kung Fu Fähigkeiten und die Nerd-Brille stellt sie
nicht unbedingt die geborene Protagonistin dar. Aber gerade das macht Liv aus.
Ihr Sarkasmus ist alle erste Sahne und sie wirkt einfach unglaublich
authentisch und liebenswert.
Doch nicht nur Liv hat Kerstin Gier mit Liebe zum Detail
ausgearbeitet, auch die ganzen anderen Figuren sind alle samt einzigartig und
individuell. Egal ob man nun Mia, Livs schlagfertige kleine Schwester oder auch
Lottie, das absolut liebenswerte Kindermädchen oder die 4 geheimnisvollen
Jungs, denen unter anderem Grayson angehört oder auch Secrecy mit ihrem „Tittle-Tattle-Blog“,
den es im Übrigen wirklich gibt, nimmt, jeder gehört einfach dazu und hat
seinen festen Platz.
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist einfach, locker und
frisch. Sie hat einen so herrlichen Humor in ihrem Stil, man fühlt sich nach
nur einem Satz total wohl in der Handlung und wird regelrecht eingesogen und
erst am Ende wieder ausgespuckt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Liv in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser auch immer einen direkten Draht zu ihren
Gedanken und diese sind meist ziemlich witzig.
Die Handlung ist spannend und sehr humorvoll. Es gibt
Rätsel rund um die Träume, die es zu lösen gilt.
Das Ende ist ein wahrer Showdown. Zum Glück bleibt dem
Leser aber ein gemeiner Cliffhanger erspart. Es gibt dennoch aber viele offene
Frage und so bin ich schon extrem neugierig auf „Das zweite Buch der Träume“,
welches wohl 2014 erscheinen soll.
Fazit:
„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier ist
ein mehr als gelungener Auftakt dieser Trilogie.
Die neuartige Idee, die absolut liebenswerten und
sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung überzeugen vollends.
Ein Auftakt nach Maß!
Lesen, lesen, lesen!

Gelesen: “Wir zwei sind Du und Ich” von Diana Raufelder

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Gebundene Ausgabe: 177 Seiten
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Verlag: PepperBooks (14. März 2013)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3943315061
–         
ISBN-13: 978-3943315066
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
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Kurzbeschreibung:
“Es sind die gleichen schwarzen Haare”, denkt sie, als
sie ihn inmitten des Getümmels plötzlich erblickt, „genauso wild und
ungezähmt.“ Dazu ein schwarzer Stern und ein
schwarzer Halbmond. „Ruf ihn! “, denkt sie, aber sie bekommt keinen Ton heraus.
Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie
ein.
Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen
schießen ihr in die Augen. „Warum weinst du Prinzessin? “, fragt da auf einmal
jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um: Ist das tatsächlich Ben?
(Quelle: PepperBooks)

Meine Meinung:
Ricarda und Ben verbindet eine enge Freundschaft. Sie
kennen sich seit Kindertagen und sind seitdem miteinander befreundet. Doch dann
stirbt Bens Mutter und er muss zu seinem Vater nach Istanbul ziehen. Ricarda
bleibt in Berlin zurück, für sie bricht eine Welt zusammen. Ohne Ben ist nichts
mehr wie es einmal war.
Ein paar Jahre später glaubt Ricarda auf dem Heimweg
plötzlich Ben gesehen zu haben. Sie freut sich so sehr das sie ihm folgt. Doch
er ist plötzlich wieder verschwunden.
Da Ricarda nicht mehr ohne ihren Freund sein möchte
beschließt sie kurzerhand ihn zu suchen …
Das Jugendbuch „Wir zwei sind Du und Ich“ stammt aus der
Feder der Autorin Diana Raufelder. Obwohl die Autorin bereits mehrere Bücher
veröffentlicht hat war sie mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt.
Ricarda, genannt Ri, und Ben sind Diana Raufelder sehr
gut gelungen. Sie wirken glaubhaft und man muss beide einfach mögen.
Ricarda hat es, nachdem Ben Berlin verlassen hat, extrem
schwer. Ihr Leben ist einfach nicht mehr dasselbe ohne ihren besten Freund.
Immerzu denkt sie an Ben, hätte ihn gerne bei sich. Außerdem nagt ihre
Vergangenheit ziemlich an ihr. Im Handlungsverlauf muss sie sich schließlich ihren
Problemen stellen.
Ben muss nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Vater nach
Istanbul. Auch für ihn ist die Trennung von seiner besten Freundin nicht
leicht. Er zeigt Ricarda im Handlungsverlauf das sie nicht immerzu vor ihren
Problemen weglaufen kann, sondern sich ihnen stellen muss.
Die Freundschaft zwischen Ricarda und Ben empfand ich als
besonders schön beschrieben. Sie ist etwas ganz besonderes, etwas das man
heutzutage kaum noch findet. Zwar steht hier im Buch klar Ricarda im
Mittelpunkt, es ist ihre Geschichte, aber das ist gar nicht so schlimm. Eher im
Gegenteil, ihre Entwicklung und die Rolle, die Ben dabei spielt, fand ich sehr
schön dargestellt.
Neben den beiden Charakteren Ricarda und Ben lernt man
als Leser unter anderem auch noch Ricardas Eltern kennen. Sie habe ich zu
Beginn eher unsympathisch empfunden aber im Verlauf des Buches verändern sie
sich zunehmend.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, frisch und sehr
leicht lesbar. Sie hat sich sehr gut dem Genre angepasst und beschreibt zudem
alles recht bildhaft.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ricarda in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung an sich ist eher ruhig gehalten. Doch gerade
diese leisen Töne machen sie so authentisch und auch emotional. Die Umgebung
Berlins wird außerdem sehr gut beschrieben.
Fazit:
„Wir zwei sind Du und Ich“ von Diana Raufelder ist ein
sehr gelungenes Jugendbuch über eine ganz besondere Freundschaft.
Emotional und authentisch reist die Autorin den Leser mit
und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Definitiv lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag und die Presseagentur vpn Pia Mortensen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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