Blogtour Tag 4: Rezension “Eine andere Art von Ewigkeit” von Roxann Hill + kurzes Interview + Blogtour-Gewinnspiel

Hallo meine lieben Leser,
heute ist es soweit, die Blogtour von Roxann Hill
zum 2. Teil der Lilith-Saga “Eine andere Art von Ewigkeit”
ist bei mir zu Gast.

Hier ist meine Rezension zum Buch
 
“Eine andere Art von Ewigkeit”
Achtung!
Vor Lesen dieser Rezension möchte ich darauf hinweisen, dass
dies der 2. Band einer Reihe ist und somit Spoiler vom 1. Band enthalten kann!

Dateigröße: 736 KB

Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
570 Seiten

Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Ein Hass, so tief, dass er Jahrhunderte überdauert.
Das Böse –lockend, unwiderstehlich.
Lilith.
Wie groß muss ein Opfer sein, um die Liebe zu retten?
Manchmal liegt die Antwort im Tod.
Lilith, Asmodeo und der schwerverletzte Johannes sind ihren Verfolgern
entkommen. Doch die Gefahr ist noch lange nicht vorüber, denn der Rabe hat
Rache geschworen. Er will nicht nur Lilith zerstören, sondern auch diejenigen,
die sie liebt. Und er wird alles tun, um sein Ziel zu erreichen.
(Quelle: amazon)

 

Meine Meinung:
Seit dem Ende von „Für ein Ende der Ewigkeit“ ist ein bisschen
Zeit ins Land gegangen. Lilith, Asmodeo und Johannes haben sich ein Haus auf
einer französischen Insel gekauft, wo sie sich vor ihren Widersachern
verstecken. Johannes ist schwer verletz und Lilith und Asmodeo versuchen ihm
das Leben so angenehm wie möglich zu machen, wollen ihn ein wenig aufheitern.
Doch jeder der 3 weiß genau, diese Ruhe wird nicht ewig andauern.

 

Und dann holt die Vergangenheit die Freunde mit aller
Macht ein, sie werden aufgespürt und die Ereignisse überschlagen sich. Lilith
schwebt erneut in großer Gefahr und auch die Freundschaft von ihr, Asmodeo und
Johannes steht auf dem Spiel.

 

Werden es die 3 Freunde schaffen ihr Leben und ihre
Freundschaft zu retten? Und können sie den schwarzen Raben endlich vernichten?„Eine andere Art von Ewigkeit“ ist der 2. Teil der
Lilith-Saga. Geschrieben wurde der Roman von Roxann Hill.

 

 

Auch dieses Mal sind Lilith, Asmodeo und Johannes wieder
Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Sie haben sich in ein Haus in Noirmoutier
zurückgezogen.

 

Von dem Luxus, der dort geboten wird, lässt sich Lilith
nach wie vor kaum beeindrucken. Für sie ist es schwer mit ansehen zu müssen wie
Johannes unter seiner Verletzung leidet.
Sie ist nach wie vor sehr selbstbewusst und mutig. Auch
hat Lilith immer einen flotten Spruch auf Lager und ist ziemlich schlagfertig.
Mir war sie auch dieses Mal wieder sehr sympathisch.
Während der Handlung kommt etwas Licht ins Dunkel was
Liliths Vergangenheit angeht. Man erfährt als Leser was es mit ihren
Fähigkeiten auf sich hat.
Die beiden Männer Asmodeo und Johannes lesen Lilith quasi
jeden Wunsch von ihren Augen ab. Sie lieben sie jeweils auf ihre ganz eigene
Art und Weise. Und obwohl die beiden doch recht verschieden sind, es entwickelt
sich eine gute Freundschaft zwischen ihnen.
Neben den bekannten Figuren aus dem ersten Teil werden
auch einige neue Charaktere eingeführt. Auch bei ihnen beweist Roxann Hill
wieder Feingefühl, denn alle sind perfekt ins Geschehen integriert und jeder
trägt seinen Teil dazu bei.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut flüssig und leicht
verständlich. Man fliegt quasi wieder durch die Seiten.
Die spannende und fesselnde Handlung wird aus Sicht von
Lilith in der Ich-Perspektive geschildert. Aber es gibt auch diesmal wieder
Einschübe, die aus Sicht einer anderen Person erzählt werden.
Diese beiden Handlungsstränge laufen parallel zueinander
und werden am Ende logisch zueinander geführt.
Das Ende selber hinterlässt auch dieses Mal wieder offene
Fragen, die die Wartezeit bis zum 3. Teil „Im Abgrund der Ewigkeit“, der 2013
erscheinen soll, ziemlich schwierig machen.
Fazit:
„Eine andere Art von Ewigkeit“ von Roxann Hill ist eine wirklich
tolle Fortsetzung.
Dieser Teil ist noch spannender und überraschender als
sein Vorgänger und wenn man einmal angefangen hat mit lesen will man nicht mehr
aufhören.
Ich kann nur sagen: lesen, lesen, lesen!!

 

Vielen Dank an Roxann Hill, die mir das Rezensions-eBook zur Verfügung gestellt hat.
Diese Rezension ist auch hier und hier (unter Manja T.) zu finden.

 

So, bevor ich zu dem kleinen Interview komme,
ist hier erstmal ein Foto von Roxann: 

Und nun zu dem kleinen aber sehr interessanten Interview:

Hallo
Roxann, es freut mich das ich dich im Rahmen der Blogtour zu „Eine andere Art
von Ewigkeit“ hier auf meinem Blog begrüßen darf und das du mir ein paar Fragen
beantwortest.
Hallo Manja, schön, auf deinem Blog zu sein!
Wie bist du zum
Schreiben gekommen?
Ich trage schon immer Geschichten in mir, die erzählt werden
wollen. Irgendwann war die Zeit einfach gekommen, sie aufzuschreiben.
Hast du ein
Lieblingsgenre?
Ehrlich gesagt, nicht. Nur Lieblingsautoren. Wenn mir ein Autor
gut gefällt, bleibe ich ihm treu und tauche mit ihm in das Universum seiner
Erzählungen ein.
Hast du besondere
Rituale beim Schreiben?
Ich schreibe nachts, wenn meine Kinder im Bett sind und mein
Mann im Arbeitszimmer korrigiert. Dann ist das Haus still und ich kann mich
ganz und gar in meine Welt zurückziehen. Alles, was ich brauche, ist mein
Laptop, eine Flasche Mineralwasser, ein Glas und es geht los.
Was glaubst du
fasziniert deine Leser an deinen Büchern?
Ich schreibe Bücher, die ich selbst gerne lesen würde. Von daher
könnte ich dir genau sagen, was mir selbst an meinen Büchern gefällt.
Wenn ich mir das Feedback meiner Leser ansehe, sind es ganz
unterschiedliche Dinge, die ihnen zusagen und die sie hervorheben. Ich denke,
Lesen ist eine sehr persönliche Sache, die man nicht verallgemeinern kann.
Jeder kann in einer Geschichte etwas anderes entdecken. Und ich glaube, genau das
ist das eigentlich Faszinierende an Büchern allgemein.
Hast du unterwegs
immer etwas zum Schreiben oder gar ein Diktiergerät dabei, um eventuelle
Ideen/Eindrücke festzuhalten?
Nein, das brauche ich nicht. Mein Kopf reicht mir.
Wie wichtig ist für
dich der Erfolg deiner Bücher? Welche Erwartungen hast du?
Ich möchte Leserinnen und Leser finden, die meine Leidenschaft
teilen. Das ist für mich das Wichtigste und so definiere ich Erfolg.
Fließen in deine
Figuren auch persönliche Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen,
Eigenschaften ect. oder von Bekannten/Verwandten?
Ich kann nur über Dinge schreiben, die ich selbst kenne. Von
daher lässt es sich überhaupt nicht vermeiden, dass meine Erfahrungen in meine
Bücher mit einfließen. Allerdings haben meine Figuren auch ihren eigenen Kopf
und ihr ganz eigenes Leben. Und sie wissen, sich durchzusetzen.
Blackouts – Jeder
kennt sie, jeder hat sie, früher oder später. Was machst du dagegen? Was hilft
dir am Besten in so einer Situation?
Sorry, einen Blackout hatte ich noch nie.
Falls du eine Schreibblockade meinst: die hatte ich auch noch
nicht.
Wie sieht ein
typischer Tag in deinem Leben aus?
Ein typischer Werktag in meinem Leben ist sehr unspektakulär. Er
lässt sich wie folgt beschreiben:
Aufstehen, Frühstück machen, Kinder zur Schule bringen,
Brotberuf, heimkommen, ggf. Gassi mit den Hunden, Abendessen, mit den Kindern
unterhalten, mit meinem Mann unterhalten,
aufräumen, schreiben, schlafen.
Was machst du neben
dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Ich löse Gleichungen mit fünf Unbekannten *lach*
Und jetzt ernshaft: Ich liebe gute Filme. Ich verbringe meine
Zeit sehr gerne mit meiner Familie. Ich liebe die Ostsee und Noirmoutier. Ich
lese.
Was liest du selber
am liebsten?
Ich lese gerne richtig gute Romane. Es muss immer auch eine
Liebesgeschichte dabei sein. Ich lese vorzugsweise in englischer Sprache. Und
ich lese sehr viel.
Kannst du schon etwas
über den 3. Teil der „Lilith-Saga“ verraten? Wann z.B. wird er erscheinen?
Lilith 3 wird 2013 erscheinen. Wenn alles nach Plan läuft, im
Frühjahr. Auf meinem Blog halte ich meine Leserinnen und Leser auf dem
Laufenden.
Und zum Inhalt: Oh Manja, ich könnte dir jetzt Sachen erzählen!
Aber ich beschränke mich auf zwei Fragen, die ich dir stellen möchte: Was
passiert nach dem Tod mit der Liebe? Und was geschieht mit dem Hass?
Na hab ich euch zuviel versprochen??
Zum Abschluss möchte ich euch nochmal auf das Blogtour-Gewinnspiel hinweisen:
Roxann Hill verlost im Rahmen der Blogtour
5 eBook-Paare der Lilith-Saga (Teile 1 und 2)
und als
Hauptgewinn ein Taschenbuchpaar der Teile 1 und 2!
Die genauen Gewinnspielregeln findet ihr auf dem
Ich drücke euch ganz fest die Daumen!!
Am Donnerstag ist die Blogtour dann zu Gast bei

 

 

 

 

Gelesen” Für ein Ende der Ewigkeit” von Roxann Hill

–         
Dateigröße: 774 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
588 Seiten
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Als sich die unter Amnesie leidende Lilith nahezu
gleichzeitig in Asmodeo und Johannes verliebt, ahnt sie nicht, dass sie damit
eine nicht aufzuhaltende Welle von Ereignissen in Gang setzt, die sie in akute
Lebensgefahr bringen. Denn nicht nur die beiden rivalisierenden Männer hüten
ein dunkles Geheimnis, sondern es gibt auch einen Grund, warum sich Lilith
nicht an ihr früheres Leben erinnern kann. Zu spät erkennt Lilith, dass eine
unvorstellbar böse Macht nur darauf gelauert hat, ihre Spur wieder aufzunehmen.
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:
Durch einen schweren Autounfall verliert Lilith Stolzen
nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihr Gedächtnis. Da sie nicht weiß wohin
nimmt ihre Oma sie bei sich auf.
Seitdem Ereignis sind nun bereits 4 Jahre vergangen. Lilith
steckt mitten in den Abiturvorbereitungen. Wirklich Sorgen, dass sie das Abitur
nicht schaffen würde, braucht sie sich aber nicht zu machen.
An ihrem 18. Geburtstag lernt sie gleich 2 attraktive
Männer kennen, die aber dennoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Asmodeo ist
ein reicher Geschäftsmann und Johannes ihr Taekwondo Lehrer. Beide wirken sehr
geheimnisvoll und Lilith kann sich nicht wirklich für einen der beiden
entscheiden.
Sind sie wirklich nur ganz gewöhnliche Männer oder haben
sie etwas zu verbergen?
Und wird es Lilith gelingen sich zwischen ihnen zu
entscheiden?
„Für ein Ende der Ewigkeit“ ist der Auftakt der
Lilith-Saga, geschrieben von Roxann Hill. Gleichzeitig ist dieser Roman auch
das Debüt der Autorin.
Die Protagonistin Lilith ist eine selbstbewusste und
starke junge Frau. Allerdings ist sie auch recht verletzlich. Durch einen
Unfall hat sie ihre Eltern und ihr Gedächtnis verloren und im Grunde ist sie
nicht 18 Jahre alt, sondern erst 4. Lilith steht zwischen zwei Männern, die
beide sehr attraktiv sind, und kann sich nicht für einen entscheiden.
Johannes habe ich von Anfang an gemocht. Er ist der nette
junge Mann von nebenan und Lilith ist sofort von ihm angetan. Allerdings
Liliths Oma mag Johannes weniger. Man erfährt auch nicht wirklich viel darüber
warum aber ich denke das hebt sich die Autorin für die weiteren Teile der Saga
auf.
Asmodeo ist ein geheimnisvoller Typ. Er ist ein reicher
Geschäftsmann und auch sehr attraktiv, quasi der perfekte Schwiegersohn. Er
verbirgt aber etwas vor Lilith, was aber erst im Buchverlauf ans Licht kommt.
Zwischen den dreien entwickelt sich eine
Dreiecksbeziehung, die sehr gut dargestellt ist. Man fühlt als Leser regelrecht
mit Lilith mit und hofft auf eine Entscheidung ihrerseits.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht verständlich
und flüssig. Man merkt gar nicht wie diese Seiten dahinfliegen.
Die Geschichte wird aus Liliths Sicht in der
Ich-Perspektive geschildert. Zwischendurch gibt es immer wieder kursive
Einschübe aus Sicht einer anderen, anfangs noch unbekannten, Person. Wer dies
ist wird aber recht schnell klar.
Die Handlung ist von Beginn an spannend und diese
Spannung wird auch konstant hoch gehalten.
Am Ende bleiben jedoch viele Fragen ungeklärt und man
möchte direkt den zweiten Teil lesen. Zum Glück ist „Eine andere Art von
Ewigkeit“ auch bereits erschienen.
Fazit:
„Für ein Ende der Ewigkeit“ von Roxann Hill ist ein
spannender und geheimnisvoller Auftakt der Lilith-Saga.
Die Autorin schafft es den Leser von Beginn an zu fesseln
und das Buch lässt einen bis zum Schluss nicht wieder los.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.


Vielen Dank an die Autorin Roxann Hill für das bereitgestellte eBook.

Diese Rezension ist auch hier und hier (unter Manja T.) zu finden.

Gelesen: “Herzen aus Stein: Wächterschwingen 01” von Inka Loreen Minden

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Format: ePub
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
400 Seiten
–         
Verlag: Sieben Verlag (24. August 2012)
–         
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:

Eine Hexe auf der Flucht vor grausamen Dämonen – Ein
Gargoyle, ihr heimlicher Beschützer.
Niemals darf er sich ihr zeigen, niemals darf er sich in sie verlieben, die
Konsequenzen wären verheerend. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Noir, die
letzte Überlebende eines Hexenklans, ist auf der Flucht vor Dämonen, die einst
ihre Familie auslöschten. Sie weiß nicht, dass sie in dem Gargoyle Vincent
einen Beschützer hat, der sie Tag und Nacht bewacht, während sie versucht, die
Mörder ihrer Eltern zu finden.
Um Noirs Leben zu retten, muss Vincent seine Deckung aufgeben. Auch wenn
zwischen den beiden sofort eine unwiderstehliche Anziehungskraft herrscht,
dürfen sie niemals ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen. Denn Vincent wurde
mit einem Fluch belegt. Alles, was er in seiner menschlichen Gestalt berührt,
wird zu Stein.
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:
Die Eltern der Hexe
Noir wurden bei einem Angriff eines Dämons getötet und ihr Bruder Jaime wurde
entführt. Der Dämon hatte es auf ein magisches Artefakt abgesehen, welches von
Noirs Eltern beschützt wurde.
Das magische
Artefakt besteht aus zwei Ketten, die nun getrennt wurde. Eine ist im Besitz
des Dämons, die andere konnte Noir retten. Diese hütet sie nun und ist dadurch
in ständiger Gefahr.
Der Gargoyle
Vincent ist schon seit Jahren Noirs Beschützer. Allerdings darf er sich ihr
nicht zeigen oder sie gar berühren, das sind die Gesetze seiner Rasse. Während
dieser Zeit hat er sich in Noirs verliebt, doch er kann seine Gefühle nicht
ausleben. Vincent ist außerdem mit einem Fluch belegt, alles was menschlich ist
wird, wenn er es berührt zu Stein.
Noir hat nur
Hinweise auf das andere Stück des Artefakts bekommen und macht sich auf den Weg
nach Paris. Vincent folgt ihr dicht auf den Fersen. Als Noir in eine Situation
gerät, aus der sie sich nicht alleine befreien kann, offenbart sich Vincent
ihr.
Doch das ist erst
der Anfang …
„Herzen aus Stein“
ist der Auftaktband der „Wächterschwingen“- Reihe aus der Feder von Inka Loreen
Minden.
Für mich war es der
erste Roman der Autorin.
Die weibliche
Protagonistin Noir, eine Hexe, möchte nach dem Dämonenangriff ihren Bruder
retten, der entführt wurde. Er ist der einzige ihrer Familie, der ihr noch
bleibt, wurden ihre Eltern doch bei besagtem Angriff getötet. Noir spürt, dass
sie irgendwer auf sie aufpasst, kann aber ihren Begleiter nicht sehen.
Vincent, ein
Gargoyle, ist Noirs Beschützer. Er ist halb Mensch, halb Gargoyle und wurde mit
einem Fluch belegt. Alles menschliche, das er berührt, wird zu Stein. In Sachen
Liebe ist er ziemlich unerfahren und verliebt sich während er auf Noir aufpasst
in sie. Die Romanze zwischen den beiden nimmt einen großen Teil der Geschichte
ein.
Neben diesem Parr
gibt es noch ein weiteres, das eine tragende Rolle spielt. Dies sind der Dämon
Ash, der vorgibt ein ganz Harter zu, ist er aber nicht, und der Engel Cora.
Alle Charaktere,
die Frau Minden in ihrem Roman aufführt, haben eine eigene
Hintergrundgeschichte. Teilweise haben sie Ecken und Kanten, was sie glaubhaft
erscheinen lässt.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und gefühlvoll. Die erotischen Szenen hat sie sehr
ästhetisch beschrieben.
Die Geschichte wird
aus den Perspektiven der 4 Protagonisten geschildert. Die Erzählstränge der
Einzelnen laufen parallel und führen am Ende zusammen.
Die Handlung selber
ist actionreich und fesselt. Besonders ab dem Moment, wo die Erzählstränge
zusammengeführt werden, steigt die Spannungskurve nochmals an.
Das Ende ist in
sich abgeschlossen, zeigt aber kleine Einblicke in die Fortsetzungen auf.
Fazit:
„Herzen aus Stein: Wächterschwingen
01“ von Inka Loreen Minden ist ein rundum gelungener Auftakt der Reihe.
Der Roman besticht
mit gut ausgearbeiteten Protagonisten, ästhetischer Erotik und einer spannend
gehaltenen Handlung. Er macht Lust auf mehr.
Definitiv
lesenswert.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Ein Sixpack zum verlieben” von Rike Stienen

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Format:
PDF
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
228 Seiten
–         
Verlag: Oldigor Verlag (12. März 2012)
–         
Sprache: Deutsch
Klappentext:
Laura lebt mit Mann und Sohn zusammen im Haus ihrer immer
nörgelnden Schwiegermutter am oberbayerischen Alpenrand. Ihr Frust entlädt
sich, als sie ihren Geburtstag allein mit dem Schwiegermonster und deren
betagten Freundinnen begehen soll, und sie nimmt reißaus, um sich mit ihrer
Freundin Kerstin eine vergnügliche Zeit in Köln zu gönnen. Weil diese in London
festsitzt, landet Laura allein in der Show der strippenden Sixpackboys und
gewinnt nicht nur eine heiße Nummer auf der Bühne, sondern auch einen
besonderen Abend mit einem der attraktiven Männer. Sie verliebt sich gegen alle
Vernunft in ihn, aber verdrängt ihre Gefühle wegen ihrer Familie. Als sie ihre
Liebe zu ihm endlich über Moral und Pflichtgefühl stellt, ist ihr Traummann
spurlos verschwunden…

Meine Meinung:
Laura lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn am
oberbayrischen Alpenrand im Haus der ewig nörgelnden und nervenden
Schwiegermutter Helene. Als Laura ihren Geburtstag mit Helene und deren schon
recht betagten Freundinnen verbringen soll, mag Laura nicht mehr und ergreift
die Flucht. Lieber möchte sie sich mit ihrer Freundin Kerstin eine schöne Zeit
in Köln machen. Diese sitzt allerdings in London fest und so landet Laura
schließlich alleine in der Show der strippenden Sixpackboys. Da sieht Laura
nicht nur eine heiße Show auf der Bühne, sondern erlebt auch einen ganz
besonderen Abend mit einem der Männer. Laura verliebt sich in ihn, verdrängt
ihre Gefühle aber aufgrund ihrer Familie.
Als sie dann endlich bereit ist zu ihren Gefühlen zu
stehen muss sie aber leider feststellen, dass ihr Traummann verschwunden ist …
Nach „Liebe auf Bestellung“ ist „Ein Sixpack zum
verlieben“ mein zweiter Roman, den ich von Rike Stienen gelesen habe. Im
Vergleich zum ersten Buch ist diese Geschichte anders hat aber dennoch einen
ganz eigenen Charme.
Die Protagonistin Laura, 42 Jahre alt, ist ein ganz
normaler Mensch, der sich durch den alltäglichen Wahnsinn schlagen muss, den
wahrscheinlich jeder kennt. Während sie versucht alles unter einen Hut zu
bringen vergisst sie sich und ihre Bedürfnisse oftmals völlig. Laura ist
herzensgut und war mir einfach sehr sympathetisch. Sie entwickelt sich von der anfangs
schüchternen Hausfrau zu einer selbstbewussten Frau, die es wagt eigene Wege zu
gehen.
Auch die anderen Charaktere hat Frau Stienen gut
dargestellt.
Kerstin, Lauras Freundin, ist einfach eine tolle Person.
Sie ist liebenswert, witzig und spontan, kurz eine Freundin, wie man sie sich
nur wünschen kann.
Helene, das „Schwiegermonster“, ist wirklich herrlich.
Sie ist die perfekte Schwiegermutter, und manch einer wird seine eigene in ihr wiedererkennen.
Sie wurde mir sehr viel Humor von Frau Stienen erschaffen.
Ja und dann ist das noch Sven, einer der Sixpackboys. Er
ist attraktiv und schlicht und einfach ein echter Traummann.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Frau
Stienen schafft es den Leser mit ganz einfachen Mitteln in eine stimmige Geschichte
zu ziehen, in der man vollkommen abtauchen kann.
Es gibt einige Überraschungen im Verlauf der Handlung.
Allerdings ist das Ende recht vorhersehbar, aber dies tut
dem Lesen keinen Abbruch.
Fazit:
„Ein Sixpack zum verlieben“ von Rike Stienen ist ein
locker leichter Roman. Er eignet sich perfekt für vergnügliche Lesestunden.
Auf jeden Falls zu empfehlen.
Vielen Dank an den Oldigor Verlag für die bereitgestellte Rezensions-PDF.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Reckless – Steinernes Fleisch” von Cornelia Funke

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Format: ePub
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
291 Seiten
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Verlag: Dressler Verlag (14. August 2012)
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Sprache: Deutsch
Klappentext:
Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt
hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheim zu halten, ist dieser ihm
gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von
einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will
Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch
aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin
Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise …

Meine Meinung:
Im Arbeitszimmer seine Vaters entdeckt Jacob Reckless
einen geheimnisvollen Spiegel. Mit diesem kann man in eine komplett andere Welt
reisen. Dort kann er die Realität, den Kummer und die Sorgen des Alltags
vergessen, da werden Märchen wahr. Aber diese Welt birgt auch Gefahren.  Bisher ist Will, sein kleiner Bruder, immer
zurückgeblieben.
Dann allerdings macht Jacob einen Fehler und Will folgt ihm
in die Spiegelwelt. Dort wird er von einem Goyl, einem steinernen Wesen, die
gegen die Menschen Krieg führen, angegriffen. Durch einen Fluch einer Fee
wächst jedem, der durch einen Goyl verletzt wird, auch die steinerne Haut. So
auch bei Will.
Wird es Jacob schaffen den Stein aufzuhalten und das
Leben seines Bruders Will zu retten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
„Reckless – Steinernes Fleisch“, mein erster Roman von
Cornelia Funke, ist der Auftakt einer Trilogie. Hier verknüpft die Autorin
bekannte Märchen mit Fantasy.
Die Figuren des Buches hat Frau Funke sehr interessant
und facettenreich gestaltet.
Jacob, der Protagonist, ist trotz seiner Angst um Will
sehr mutig. Er will den Stein aufhalten um jeden Preis.
Will hängt sehr an seinem Bruder und er vertraut ihm. Aus
diesem Grund ist er ihm auch in die Spiegelwelt gefolgt.
Clara liebt Will und möchte, dass er gerettet wird. In
der Spiegelwelt allerdings bemerkt sie, dass auch Jacob in ihre Gefühle weckt.
Wieso, das weiß sie nicht.
Fuchs ist eine Gestaltwandlerin. Sie ist sehr fürsorglich
und eine treue Begleiterin Jacobs. Für sie ist er mehr als nur ein Freund und
Weggefährte.
Neben den genannten Charakteren gibt es noch viele
weitere im Buch die alle samt interessant sind.
Allerdings habe ich an manchen Stellen genauere
Erklärungen der Figuren vermisst. So bleibt doch einiges im Dunklen, was ich
schade fand.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Sie
beschreibt beispielsweise die Spiegelwelt sehr bildhaft und fantasievoll, sie
erwacht vor dem geistigen Auge zum Leben.
Die Handlung ist von Beginn an spannend und wird auch der
Sicht von Jacob geschildert.
Leider bleiben am Ende einige Fragen offen. Dies steigert
aber die Lust den 2. Teil „Tödliche Schatten“ zu lesen.
Fazit:
„Reckless – Steinernes Fleisch“ von Cornelia Funke ist
ein guter Auftakt der Trilogie. Die Autorin bringt neue Ideen ein und die
Handlung ist spannend.
Wer Märchen und Fantasy mag, der ist hier genau richtig.
Aber Vorsicht vor dem Spiegel …

Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Die andere Haut” von Carmen Schnitzer

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Format:
PDF
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Seitenzahl
der Printausgabe:
136
–         
Verlag:
 hansanord (25. Juli 2012)
–         
Sprache:
Deutsch
Klappentext:
Ricardo war eine Urlaubsliebe. Intensiv,
leidenschaftlich, aber flüchtig. Nichts, was eine erwachsene Frau ernst nehmen
sollte, erst recht nicht mehr Jahre später, wenn sie kurz vor der Hochzeit mit
einem anderen steht. Lara weiß das nur zu gut.
Und doch sitzt sie nun im Flugzeug, um einige Wochen im Land des Südamerikaners
zu verbringen und vielleicht? an etwas anzuknüpfen, für das ihr einst der Mut
fehlte. Wartet am anderen Ende der Welt ihr eigentliches Glück? Ist David, ihr
Zukünftiger, wirklich der, den sie will, oder ist er nur die bequemere Wahl?
Erinnert sich Ricardo überhaupt an sie, war da echtes Gefühl, oder benutzt sie
ihn nur als Projektionsfläche einer diffusen Sehnsucht?
Der liebeskranke Schwede Jan, der ihr gleich nach der Ankunft in die Arme
stolpert, ist nur einer von mehreren Menschen, die Lara im Laufe ihrer Reise
direkt oder indirekt Antworten geben …

Meine Meinung:
Kurz vor ihrer Hochzeit macht Lara noch einmal eine
Spanischsprachreise. Sie fliegt in die Heimat ihrer damaligen Urlaubsliebe Ricardo.
Lara möchte Ricardo ein letztes Mal wiedersehen, auch um heruaszufinden, on von
der damaligen Lieb und Leidenschaft noch etwas vorhanden ist.
Zufällig laufen sich die beiden über den Weg. Ricardo ist
mittlerweile mit Malin, der Besitzerin der Kneipe wo sie sich treffen, verlobt
und ist Lara gegenüber ziemlich distanziert.
Werden die beiden nochmal zusammenfinden? Und für wen
wird sich Lara am Ende entscheiden, für ihren Verlobten oder für Ricardo?
„Die andere Haut“ ist Carmen Schnitzers Debütroman. In
ihrem Buch verarbeitet die Autorin selbst erlebtes mit vielen Emotionen und
viel Tiefgang.
Die Personen hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet.
Lara ist eine sympathische Frau. Eigentlich hat sie alles
und ist glücklich. Dennoch geht sie das Risiko ein und fliegt vor ihrer Hochzeit
mit David noch einmal in die Heimat von Ricardo, ihrer vergangenen
Urlaubsliebe. Es scheint so als bräuchte sie dieses Reise um sich ihrer
Entscheidung auch ganz sicher zu sein.
David ist ein verständnisvoller und netter Typ. Er gönnt
seiner Verlobten ihre Freiheiten und akzeptiert, dass sie zu Ricardo fliegt.
Über Ricardo erfährt man als Leser (-in) nicht allzu
viel. Er scheint der typische Südländer zu sein, dem die Frauen nur zu gerne
nachschauen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Durch recht kurze
knappe Sätze wirkt der Stil etwas abgehakt, was besonders zu Beginn zu
Schwierigkeiten beim Lesen führen kann. Aber man gewöhnt sich daran und das
Buch liest sich dann fast wie von selbst.
Im Buch gibt es quasi zwei Erzählstränge, die sich immer
kapitelweise abwechseln. Zum einem wird die Handlung in der Gegenwart
geschildert, es gibt aber auch Rückblicke in die Vergangenheit. Diese beiden
Stränge führen am Ende zusammen.
Die Handlung ist auf ihre ganz eigene Art und Weise
spannend. So gibt es immer wieder Wendungen, mit denen man als Leser gar nicht
rechnet.
Und obwohl das Buch nicht besonders dick ist wird man als
Leser trotzdem mitgerissen und auch zum Nachdenken gebracht.
Fazit:
„Die andere Haut“ von Carmen Schnitzer ist ein richtig
gutes Debüt.
Der Roman ist zwar klein, kann aber mit seinen Personen
und viel Gefühl überzeugen.
Wirklich lesenswert.
Vielen Dank an den hansanord Verlag für die bereitgestellte PDF und an lovelybooks und die Autorin für die Leserunde.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.