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Gelesen: “Herzklopfen – Down Under” von Kate Sunday

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Format: ePub
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Dateigröße: 747 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
342 Seiten
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Verlag: bookshouse
(17. April 2013)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
Ärger ist vorprogrammiert, als sich die deutsche
Austauschschülerin Nele Behrmann in den smarten Australier Jake verliebt. Beim
Surfen am Strand von Victor Harbor kommen sie sich näher, doch nicht nur Jakes
Exfreundin Sandy, sondern auch Neles Gastschwester Tara versuchen mit allen
Mitteln, dieser Beziehung Steine in den Weg zu legen. Der Plan geht auf und
Neles heile Welt zerbricht. Der coole Chris wittert seine Chance. Er umgarnt
Nele, doch er hütet ebenso wie Jake ein düsteres Geheimnis. Plötzlich gerät die
Situation außer Kontrolle …
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:

Die 16-jährige Nele Behrmann verbringt ein Austauschjahr
in Victor Harbor, an der Küste von Südaustralien.
Als sie bei einem Strandspaziergang von einer Gruppe
Jugendlicher angepöbelt wird kommt ihr ein Junge mit Surfbrett zu Hilfe. Nele
kennt ihn, es ist Jake Stevens, der Schwarm aller Mädchen auf ihrer Highschool.
Von diesem Tag an laufen sich Nele und Jake immer häufiger über den Weg und
Nele verliebt sich Hals über Kopf in den smarten Australier. Und auch Jake
scheint Gefühle für Nele zu haben.
Ihrer Gastschwester Tara und Jakes Ex-Freundin Sandy
passt die Beziehung der beiden ganz und gar nicht und sie beginnen Unruhe zu
stiften. Dann taucht auch noch Chris, ein ehemaliger Freund von Jake auf und
umwirbt Nele hartnäckig.
Auf einer Party eskaliert die Situation schließlich …
Das Jugendbuch „Herzklopfen – Down Under“ stammt von der
Autorin Kate Sunday. Die Autorin hat vor diesem Buch bereits einen weiteren
Roman im Erwachsenenbereich veröffentlicht, den ich leider noch nicht gelesen
habe.
In diesem Buch entführt Kate Sunday ihre Leser ins ferne
Australien.
Die Protagonistin Nele war mir auf Anhieb sehr sympathisch.
Sie verbringt ihr Austauschjahr in Victor Harbor. Richtig zu Hause ist sie im
Schwarzwald. Nele ist liebenswürdig, offen und recht hübsch. Sie verliebt sich
in den Surfer Jake. Im Handlungsverlauf wird Nele reifer und erwachsener, was
nicht zuletzt den Geschehnissen zuzuschreiben ist.
Jake Stevens ist Australier und surft für sein Leben
gerne. Er wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und verschlossen. Man merkt als
Leser das er ein Geheimnis hat, doch lange erfährt man nicht um was es geht. Doch
im Handlungsverlauf wird er offener und gibt mehr von sich preis. Jake rette
Nele vor pöbelnden Jugendlichen und ab da geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf.
Doch wirklich verlieben möchte er sich eigentlich nicht.
Neben den beiden gibt es noch eine Vielzahl anderer
Charaktere. Da wären beispielsweise
Tara, Neles Gastschwester, die einen schwerwiegenden Fehler begeht, Emma, Neles
Freundin, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, Sandy, Jakes Ex-Freundin,
Chris, ein ehemaliger Freund von Jake, der ebenfalls ein Geheimnis hat und
Neles Gasteltern Gordon und Shirley, die beide unglaublich herzlich sind und
Nele wie ihre eigene Tochter ansehen und lieben.
Alle diese Charaktere wirken glaubwürdig und authentisch
und runden die Handlung perfekt ab. Jeder ist auf seine Weise wichtig und darf
nicht fehlen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und sehr
flüssig lesbar. Immer wieder hat sie australische Redenarten eingebaut, dies
macht den Roman noch realer.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven,
beispielsweise aus der Sicht von Nele, Jake und Tara. Jedes Mal wurde die
personale Erzählweise verwendet. So erhält man als Leser einen genauen
Überblick über das Geschehen und verpasst wirklich nichts.
Die Handlung ist romantisch und gleichzeitig auch sehr
spannend. Gerade Richtung Ende kommt es zu einer Wendung, die nochmal
zusätzlich fesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es
innerhalb von 2 Tagen regelrecht verschlungen. Immerzu habe ich mitgelitten und
mitgefiebert, wollte immer wissen wie es weitergeht.

Am Ende ist die Spannung auf dem Höhepinkt angekommen und es gipfelt in einem
tollen Showdown. Nach den letzten Worten habe ich den Roman zufrieden zur Seite
gelegt. Gleichzeitig war ich aber auch traurig, dass es zu Ende war.
Fazit:
„Herzklopfen – Down Under“ von Kate Sunday ist ein rundum
gelungener Jugendroman vor der tollen Kulisse Australiens.
Die authentischen Charaktere, der fesselnde Schreibstil und
eine Handlung, in der weder Spannung noch Romantik fehlt, machen das Buch zu
einem Lesegenuss.
Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine ganz klare
Leseempfehlung!

Gelesen: “Sturmwind – Die Tochter der Magierin” von Andrea Klier

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Format: ePub
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Dateigröße: 691 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
164 Seiten
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Verlag: bookshouse
(4. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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Altersempfehlung:
ab ca. 8-9 Jahre
Dieses
Buch kaufen? – Kindle Version
Kurzbeschreibung:
Kurz nach ihrem zehnten Geburtstag erfährt Laura, dass
sie die Tochter einer Magierin ist und von einem Tag zum anderen verändert sich
ihr ganzes Leben. Unglaubliche Abenteuer warten auf sie, die sie nur mithilfe
ihrer beiden Freundinnen Lea und Lotta bestehen kann. Nun bekommen ihre
seltsamen Träume, die sie seit frühester Kindheit plagen, einen Sinn. Mit einem
Mal weiß sie, weshalb sie Winde und Stürme hervorrufen kann, eine Eigenschaft,
die ihr eines Tages das Leben retten wird. Aber können Laura und ihre
Freundinnen es wirklich schaffen, den geheimnisvollen Zauberstab zu finden und
vor dem bösen Kallator in Sicherheit zu bringen, um ihn auf dem alle 13 Jahre
stattfindenden Hexenkongress den rechtmäßigen Besitzerinnen zu übergeben? Und
was hat es mit dieser geheimnisvollen Truhe auf sich und dem magischen Stein?
Alles Fragen, die auf eine Antwort warten …
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
Bereits seit frühester Kindheit plagen Laura immer wieder
mysteriöse Alpträume. Zudem kann sie aus ihr unerklärlichen Gründen Winde
herbeirufen.
Kurz nachdem sie 10 Jahre alt geworden ist gerät ihre
Welt aus den Fugen. Sie erfährt, dass sie die Tochter einer Magierin ist. Plötzlich
ergibt alles einen Sinn.
Von ihrer Großmutter erhofft Laura sich Hilfe, doch
leider stirbt die alte Frau bevor sie Laura Antworten geben kann. Also bleibt
Laura nichts weiter übrig als zusammen mit ihren beiden Freundinnen Lea und
Lotta sowie der Hexe Luel-Tatalra-A-O nach Antworten zu suchen.
Ihre Großmutter hat Laura zudem noch eine Truhe
hinterlassen, die sich allerdings nur mit Hilfe eines Rätsel öffnen lässt.
Damit aber noch nicht genug, Laura und ihre Freundinnen
erhalten die Aufgabe nach dem geheimnisvollen Zauberstab zu suchen und diesen
vor dem bösen Kallator zu beschützen, damit er uf dem Hexenkongress seinen
rechtmäßigen Besitzern übergeben werden kann.
Sind die Mädchen dieser Aufgabe gewachsen? Und werden sie
alle 3 wirklich zu Hexen?
Das Kinderbuch „Sturmwind – Die Tochter der Magierin“
wurde von der Autorin Andrea Klier geschrieben. Sie ist eine bereits bekannte
Autorin, ich kannte bis zu diesem Buch jedoch noch nichts von ihr.
Die Protagonistin Laura ist ein liebenswürdiges und
sympathisches junges Mädchen. Sie erfährt quasi aus dem Nichts das ihre Mutter
eine Hexe war. Dies bringt ihr gesamtes Leben ins Wanken, vor allem da ihre
Mutter gestorben ist und Laura sie nicht mehr um Rat fragen kann. Auch ihre
Großmutter, die Laura helfen könnte, stirbt kurz nachdem Laura erfahren hat wer
sie ist. Die Hexe Luel-Tatalra-A-O ist es schließlich die Laura in die Hexenkunst
einweiht. Laura kann bereits seit frühester Kindheit Winde herbeirufen.
Ihre beiden Freundinnen Lea und Lotta sind genauso
liebenswürdig wie Laura. Die drei Mädchen verbindet eine tiefe Freundschaft und
recht bald auch noch viel mehr. Denn obwohl Lea und Lotta ganz normale Mädchen
sind werden auch sie in der Hexenkunst unterrichtet. Doch können normale
Mädchen so etwas wirklich erlernen?
Die Hexe Luel-Tatalra-A-o unterweist Laura und ihre
Freundinnen in der Hexerei. Doch auch sie birgt Geheimnisse, die erst nach und
nach ans Licht kommen.
Der Bösewicht Kallator ist gemein und fies. Er schreckt
mit seinen Gehilfen vor wirklich nichts zurück.
Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und sehr gut
verständlich. Es ist alles nachvollziehbar und bildhaft beschrieben.
Die spannende Handlung birgt einige wirkliche
Überraschungen und fesselt den Leser so an die Seiten.
Das Finale ist spannend gehalten und lässt ein paar
Möglichkeiten offen für eine Fortsetzung. Ich persönlich hätte nichts dagegen.
Fazit:
„Sturmwind – Die Tochter der Magierin“ von Andrea Klier
ist ein ganz wunderbar gelungenes Kinderbuch für junge Leser ab circa 8-9
Jahre.
Die gut durchdachte Handlung und die mutigen
Protagonistinnen lassen den Leser in eine vollkommen andere Welt abtauchen.
Hier haben nicht nur Kinder, sondern sicher auch
Erwachsene ihre Freude!
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “In dieser ganz besonderen Nacht” von Nicole C. Vosseler

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Format: ePub
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Dateigröße: 978 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
570 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
357015534X
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Verlag: cbj (25. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer
deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater,
den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet
sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten
Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt
merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den
Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die
beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht
versuchen die beiden das Unmögliche …
(Quelle: cbj)

Meine Meinung:

Nachdem ihre Mutter gestorben ist zieht Amber zu ihrem
Vater nach San Francisco. Dort ist ihr jedoch alles fremd und sie fühlt sich
mehr denn je alleine. Ihr Vater Ted versucht Amber den Start in ihr neues Leben
so leicht wie möglich zu machen.
In der Schule findet Amber recht schnell Anschluss, aber
es bleibt irgendwie alles oberflächlich. Richtig angekommen ist sie noch nicht.
Eines Abends verläuft sich Amber in der großen Stadt und
kann finsteren Typen nur ganz knapp entkommen. Dabei entdeckt sie ein leer
stehendes Haus, das einen ganz besonderen Reiz auf sie ausübt. Immer wieder
kehrt Amber dorthin zurück, sie fühlt sich da geborgen und sicher. In diesem
Haus trifft Amber auf Nathaniel, ein Obdachloser wie sie glaubt. Doch Nathaniel
ist ganz anders als Amber ahnt. Wie anders, das gibt er ihr erst zu erkennen,
als sie bereits ihr Herz an ihn verloren hat …
Der Jugendroman „In dieser ganz besonderen Nacht“ stammt
aus der Feder der bekannten Autorin Nicole C. Vosseler. Sie hat bereits mehrere
Romane geschrieben, dies ist ihr erster im Jugendbereich. Für mich war es das
erste Buch von ihr.
In ihrem Roman entführt die Autorin die Leser nach San
Francisco.
Die Protagonistin Amber ist erst in ihre neue Heimat
gezogen. Ihre Mutter ist an einem Hirntumor gestorben und Amber wohnt nun bei
Ted, ihrem Vater. Sie wirkt zu Beginn wie ein ganz normaler Teenager, der seine
Mutter ohne Ende vermisst und in tiefer Trauer ist. Amber wird immer wieder von
Alpträumen geplagt. Ihr Vater schickt sie daraufhin zu Dr. Katz, einer
Psychotherapeutin. Doch wirklich öffnen kann Amber sich ihr gegenüber nicht.
Sie verschweigt ihr ihre Gabe und das Aufeinandertreffen mit Nathaniel. Dieses
Treffen verändert Amber Zusehens.
Nathaniel ist, wie der Klappentext bereits preis gibt,
ein Geist. Er wandelt körperlos durch San Francisco, ohne Erinnerung an sein
früheres Leben. Er muss wohl etwas sehr schlimmes getan haben, das er nicht
weiterreisen kann.
Die Beziehung zwischen Nathaniel und Amber ist einfach
nur wunderschön, wenn auch eigentlich unmöglich. Sie wird von Nicole C. Vosseler
so wunderbar beschrieben, die Sehnsucht, die Emotionen, ja die gesamten Gefühle
die sowohl Amber als auch Nathaniel hineinstecken sind richtig gehend greifbar.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Matt, der
Ambers Gabe teilt oder auch Holly, die so herrlich verrückt ist und eine große
Rolle im Buch spielt, sind der Autorin ganz wunderbar gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr
detailliert. Unglaublich bildhaft bringt sie dem Leser die Stadt San Francisco
näher.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Amber in der
Ich-Perspektive. So bekommt man als Leser eine ganz besondere Bindung zu ihr,
fühlt mit ihr mit. Zwischendurch gibt es auch einige kurze Kapitel aus Sicht
von Nathaniel. Diese sind kursiv dargestellt.
Die Spannung in der Handlung baut sich ganz allmählich
auf. Zwischenzeitlich gibt es allerdings ein paar Längen, die jedoch recht
schnell wieder abgelöst werden. Im letzten Drittel überschlagen sich dann die
Ereignisse, es passiert unglaublich viel.
Das Ende kommt leider etwas zu schnell und war mir persönlich
auch etwas zu perfekt. Ein wenig weniger kitschig wäre vielleicht besser
gewesen.
Fazit:
„In dieser ganz besonderen Nacht“ von Nicole C. Vosseler
ist ein sehr schöner Jugendroman vor einer wirklich tollen Kulisse.
Sie sympathischen Protagonisten und die toll umgesetzte
Idee sorgen für schöne Lesestunden.
Wer zwischenzeitlich durchhält wird garantiert belohnt.
Durchaus lesenswert!

Gelesen: “Zeitenzauber: Die magsiche Gondel” von Eva Völler

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Format: ePub
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Dateigröße: 475 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
337 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
3833900261
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Verlag: Baumhaus
digital
(19. August 2011)
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in
Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre
Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als
Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird
sie im Gedränge ins Wasser gestoßen – und von einem unglaublich gut
aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen.
Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft
plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen …
(Quelle: Baumhaus Verlag)

Meine Meinung:
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren
Eltern in Venedig. Allerdings ist sie vielfach auf sich gestellt, denn beide
Elternteile arbeiten in der Stadt. Zusammen mit Matthias, dessen Eltern
ebenfalls beruflich eingespannt sind, vertriebt sich Anna die Zeit. In einem
Maskenladen kauft sie sich eine Katzenmaske, ohne zu ahnen was passieren wird.
Kurz darauf stürzt sie bei einer Regatta ins Wasser und
wird von den Insassen einer roten Gondel gerettet. Und ehe sie sich versieht
findet sich Anna im Venedig des 15. Jahrhunderts wieder. Zunächst ist sie
komplett überfordert, dann aber stellt sich heraus, Anna ist nicht die einzige
Zeitreisende. Und sie lernt Sebastiano kennen, der versucht Anna wieder in die
Gegenwart zurückzubringen. Doch vergebens, denn ohne eine wichtige Aufgabe zu
erfüllen kann Anna nicht zurück.
Doch diese Aufgabe ist sehr gefährlich …
Der Jugendroman „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von
Eva Völler ist der Auftaktband der „Zeitenzauber“-Reihe. In ihrem Roman
entführt die Autorin ihre Leser nach Venedig.
Die Protagonistin Anna ist 17 Jahre alt und mit ihren
Eltern in Venedig. Sie hat Sommerferien, doch ihre Eltern müssen beide
arbeiten. Also verbringt sie ihre Zeit mit Matthias. Nach dem Kauf einer
Katzenmaske geschehen mysteriöse Dinge und ganz plötzlich findet sich Anna in
15. Jahrhundert wieder. Anna ist nicht unbedingt ein mutiges Mädchen, doch sie
versucht mit ihrem Schicksal klarzukommen. Sie hilft sogar den Menschen, die
ebenso wie sie in die Vergangenheit gereist sind, in der Hoffnung wieder
zurückzukehren. Zu Beginn wirkt Anna kindlich, in der Vergangenheit aber wächst
sie über sich hinaus und wird zunehmend reifer. Mir persönlich war Anna total
sympathisch. Ihre Handlungen waren für mich immer nachvollziehbar.
Sebastiano ist recht geheimnisvoll. Zuerst interessiert
er sich wenig für Anna und ihre Probleme, doch dann wird recht schnell klar, er
ist von ihr abhängig und sie von ihm. Zu Beginn weicht er Anna immer aus, doch
dies ändert sich ebenfalls im Handlungsverlauf.
Auch die anderen Charaktere sind sehr vielfältig und
facettenreich gestaltet und haben mir sehr gut gefallen.
Zwischen Anna und Sebastiano entwickelt sich eine zarte
Liebesgeschichte, die allerdings zur Folge hat, dass das Zeitreisethema ein
wenig in den Hintergrund gerät. Dies fand ich ein wenig schade.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich flüssig,
locker und leicht. Sie beschreibt die Umgebung recht bildhaft, man kann es sich
alles gut vorstellen.
Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Anna in der
Ich-Perspektive.
Die Handlung selber ist gut recherchiert. Zu Beginn wirkt
sie noch recht witzig, doch das ändert sich rasch und die Spannungskurve steigt
schnell an.
Das Ende kann man als abgeschlossen betrachten, es bietet
aber trotz allem viel Potential für eine Fortsetzung. Diese ist auch zum Glück
bereits erschienen und heißt „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“.
Fazit:
„Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von Eva Völler ist
ein sehr guter Auftakt der „Zeitenzauber“-Reihe.
Die Autorin bringt hier zwar keine sonderlich neue Idee an
aber die sympathischen Charaktere und die gut durchdachte Handlung sorgen für
schöne Lesestunden.
Fans von Zeitreiseromanen aber auch die von historischen Büchern
sollten hier genauer hinsehen.

Gelesen: “Die Hüter der Unterwelt – Die Seele der Schlange” von Shea A`Taria

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Format: ePub
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Dateigröße: 187 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
129 Seiten
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
„Der Teufel lebt in der Musik …“
Für die junge Catharina offenbart sich unerwartet die Wahrheit des verhassten
Satzes. Sie ist eine Sirene, ihre zauberhafte Stimme Gabe und Fluch zugleich,
denn sie erweckt die Aufmerksamkeit der Hölle.
Luzifer selbst fordert ihre Seele für sich und um dies zu erreichen, schickt er
ihr seinen treusten Bruder.
Viper – seines Zeichens des Teufels Jagdhund und Hüter des Ersten Kreises.
In das Leben der wilden Jägerstochter einzubrechen, ist eine Aufgabe, die ihn
zu amüsieren scheint.
Seine Kälte, die Arroganz und Unmenschlichkeit, straft Catharina mit
Verachtung.
Doch als sie hinter die Fassade des meisterhaften Lügners blickt, beginnen die
Grenzen von Gut und Böse zu verschwimmen.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Catharina lebt bei ihrem Vater, der sie mit Jagen ernährt.
 
Eines Tages jedoch bricht ihr Vater auf dem Heimweg plötzlich
zusammen. Auf der Brust des Mannes kann Catharina plötzlich ein komisch
aussehendes Mal erkennen. Der Vater ahnt, dass er sterben wird und beschwört
seine Tochter eingängig sie solle so schnell sie könne weglaufen. Angeblich
hätte der Hund des Teufels sie gefunden und wolle sie nun holen.
Catharina versucht zu fliehen, doch Viper, dem Hüter des
ersten Kreises der Hölle, kann sie einfach nicht entkommen. Catharina ahnt noch
nicht das sie eine Sirene ist, die von Viper zu Luzifer gebracht werden soll.
Ihre Stimme kann Seelen verbinden und Luzifer ist sehr interessiert an ihr und
möchte sie gerne besitzen.
Kann Catharina noch entkommen?
Der Fantasyroman „Die Hüter der Unterwelt – Die Seele der
Schlange“ stammt aus der Feder der Autorin Shea A´Taria. Es handelt sich bei
diesem Buch um den Auftakt einer Trilogie.
Die Protagonistin Catharina lebt bei ihrem Vater. Dieser
ist ein Jäger und die keltischen Wälder sind ihr Zuhause. Catharina liebt es
sich frei und ungezwungen zu bewegen und sie besitzt viel Temperament. Sie ist eine
Sirene und Luzifer ist sehr interessiert an ihr. Mir persönlich war Catharina
recht sympathisch durch ihre Art wie sie auftritt.
Viper wird von Luzifer geschickt. Er ist ein Jagdhund und
Hüter des ersten Kreises der Hölle. Als Dämon kann er entweder die Gestalt
einer Schlange oder die eines Wolfes annehmen. In seiner menschlichen Gestalt
ist er äußerst gutaussehend und wirkt ansprechend auf Catharina. Viper kann als
Dämon Leben nehmen.
Neben den beiden genannten Charakteren gibt es nicht viele
weitere im Buch. Diejenigen, die aber noch austauchen haben mir ebenfalls recht
gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut  lesbar, teilweise wirkt er sogar richtig
poetisch. Bildhaft bringt sie dem Leser die geschaffene Welt mit jeder Seite
näher und man taucht richtig ein.
Geschildert wird die Geschichte in der 3. Person. Es wird
so eine gewisse Distanz zu Geschehen gewahrt.
Die Handlung selber ist interessant und ich fand sie
spannend geschrieben.
Das Ende ist gut gewählt. Es passt zum gesamten Buch. Der
vorhandene Epilog macht zudem neugierig auf eine hoffentlich erscheinende
Fortsetzung.
Fazit:
„Die Hüter der Unterwelt – Die Seele der Schlange“ von
Shea A´Taria ist ein sehr guter Auftakt einer Fantasytrilogie.
Die Idee hinter der Handlung ist recht interessant und
die Autorin hat sie spannend und mit sympathischen Protagonisten umgesetzt.
Und obwohl das Buch viel zu kurz ist und doch recht viele
kleinere Fehler aufweist kann ich es sehr empfehlen.
Vielen Dank an die Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.
Die Rezension ist auch noch hier und hier (unter Manja T.) zu finden.

Gelesen: “Der süße Kuss der Lüge” von Beatrix Gurian

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Format: ePub
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Dateigröße: 2.869 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
359 Seiten
–         
Verlag: Arena
Verlag, Würzburg
(10. Januar 2013)
–         
ISBN-13
der Printausgabe:
978-3401067124
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Sprache: Deutsch
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Wirklich, ich hatte keine
Ahnung, dass Liebe so gefährlich sein kann. Mir war klar, dass Liebe sehr
glücklich machen kann oder auch sehr unglücklich. Doch die Liebe vermag noch
viel mehr. Liebe kann gerade die Menschen töten, die du am liebsten hast. Und
das Schlimmste daran ist, es kann jedem passieren. 
Meine Schuld,
hämmert es in Lus Kopf. Ich habe nicht aufgepasst und
es ist meine Schuld.
So verzweifelt sie auch die kleine Ida sucht,
ihre geliebte Nichte ist spurlos vom Spielplatz verschwunden. In ihrer Panik
ruft Lu ihren Freund Diego an, der bei der Polizei arbeitet. Sie ahnt nicht,
dass damit ein Albtraum seinen Lauf nimmt, der schon sehr viel früher begonnen
hat. Denn der Mann, dem sie ihr Herz geschenkt hat, ist nicht der, für den Lu
ihn hält. Ihr bleiben nur 24 Stunden, um zwischen Lüge und Wahrheit zu
entscheiden, 24 Stunden, in denen sie ihr Leben aufs Spiel setzen muss. Denn
sonst stirbt Ida.
(Quelle: Arena)

Meine Meinung:
Die 17-jährige Lu verliebt sich bei einer
Polizeikontrolle in den Polizist Diego. Er scheint auch ganz angetan von ihr zu
sein und es entwickelt sich zwischen den beiden recht schnell mehr.
Da soll Lu für ein paar Tage auf ihre kleine Nichte Ida
aufpassen. Auf dem Spielplatz, als Lu nur einen kurzen Moment unaufmerksam ist,
verschwindet Ida plötzlich spurlos. Lu ist panisch und ruft Diego an, er ist ja
immerhin Polizist. Doch da erfährt sie das er gar nicht der ist für den er sich
ausgegeben hat.
Schließlich melden sich die Entführer und fordern 2 Mio.
Euro, sonst würden sie die kleine Ida umbringen.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Der Arena-Jugendthriller „Der süße Kuss der Lüge“ stammt
aus der Feder der Autorin Beatrix Gurian. Die Autorin hat bereits mehrere
dieser Bücher geschrieben, für mich war es das erste Werk von ihr.
Die Protagonistin Lu ist 17 Jahre alt und war mir sehr
sympathisch.  Sie ist das typische
Mädchen von nebenan, kreativ und lebensfroh. Und Lu weiß ganz genau was sie
will und lässt sich nicht davon abbringen. Für Ida würde Lu alles tun auch wenn
es gefährlich wäre für sie, denn sie liebt die Kleine schrecklich. Ich konnte
mich das komplette Buch sehr gut in Lu hineinversetzen, sie wird glaubwürdig
dargestellt und ihre Gedanken und Gefühle sind jederzeit nachvollziehbar.
Diego ist ein merkwürdiger Typ. Er verbirgt ein
Geheimnis, das bemerkt man als Leser bereits zu Beginn. Auf mich machte Diego
einen zu perfekten Eindruck, er war zu glatt.
Auch die ganzen anderen Charaktere, wie beispielsweise
Idas Eltern, werden gut dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr
detailliert. Von Seite zu Seite wird man immer mehr in die Geschichte
hineingezogen, man fiebert richtig gehend mit.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Da ist zum einen die Ich-Perspektive von Lu, dann die Perspektive
von Ida, wofür der personale Erzähler verwendet wird und dann sind da noch die
Perspektiven von Patrick und Diego, die aus ihrer Vergangenheit erzählen. Diese
sind ebenfalls in der 3. Person geschrieben.
Die Handlung ist von Beginn an spannend und diese
Spannung bleibt auch das komplette Buch über konstant hoch. Immer wieder gibt
es Wendungen und Unvorhersehbare Dinge, die den Leser auf die falsche Fährte
locken. Es könnte wirklich jeder der Täter sein.
Das Ende mit der Auflösung fand ich sehr überraschend,
denn diesen Täter hatte ich nicht auf meiner Liste. Es passt aber dennoch sehr
gut zum kompletten Geschehen.
Fazit:
„Der süße Kuss der Lüge“ von Beatrix Gurian ist ein
wirklich gelungener Jugendthriller.
Die tollen Charaktere und die fesselnde Handlung sorgen
für ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen, wo man als Leser immerzu mit
rätselt.
Ganz klar eine Leseempfehlung von mir, nicht nur für
Thrillerfans!
Vielen lieben Dank an den Arena Verlag, der mir für eine Leserunde mit Autorenbegleitung auf lovelybooks das eBook zur Verfügung gestellt hat.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.