Gelesen: “Die Rockstar-Reihe, Band 1: Verliebe dich nie in einen Rockstar” von Teresa Sporrer

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Format: ePub
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Dateigröße: 1603 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
270 Seiten
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Verlag: Impress (5. September 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht
richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe
plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar,
verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich
tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey und versteht nicht,
warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es
kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er
ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:

Zoey ist sowas wie eine richtige Musterschülerin. Sie tut
nie etwas Verbotenes und mit Jungs hat sie auch nichts am Hut. Auch ihre Noten
in der Schule sind glänzend. Da kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse,
Alexander, genannt Acid. Er ist ein ziemlich bekannter Rockstar. Doch Zoey
macht sich nicht aus ihm. Sie ignoriert ihn wo sie nur kann. Doch Alex lässt
nicht locker. Immer wieder bittet er Zoey um Nachhilfe.
Nach langen Hin und Her willigt Zoey schließlich doch in
die Nachhilfe ein. Und sie ist sich sicher, mehr als das wird es niemals geben.
Oder etwa doch?
Das Jugendbuch „Verlieb dich nie in einen Rockstar“
stammt von der jungen Autorin Teresa Sporrer. Es handelt sich bei dem eBook um
das Debütwerk der Autorin.
Die Charaktere, die Teresa Sporrer in ihrem Buch
eingebaut hat, sind alle wirklich sehr gelungen. Sie wirken lebendig und haben
Ecken und Kanten.
Zoey, die Protagonistin, ist 16 Jahre alt und war mir
sehr sympathisch. Sie ist eher ein unscheinbares Mädchen, die sehr brav wirkt.
Zoey hat sehr gute Noten in der Schule, hat noch nie etwas Verbotenes getan und
mit Jungs hat sie auch nichts am Hut. Im Handlungsverlauf macht Zoey eine 180°
Wendung durch.
Alexander, genannt Acid, ist ein bekannter Rockstar. Er
ist ziemlich arrogant und frech und ärgert Zoey sehr gerne. Alex benötigt
Nachhilfe in der Schule, worum er Zoey immerzu bittet.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine
Liebesgeschichte. Diese wirkt zwar etwas vorhersehbar aber mir hat sie trotzdem
gefallen.
Auch die Nebenfiguren, die eigentlich diesen Begriff gar
nicht verdient haben, sind toll dargestellt. Besondere erwähnt werden sollten
hier Zoeys Freundinnen Nell, Violet und Serena, die zwar alle drei etwas
durchgeknallt wirken aber dennoch wirklich tolle Freundinnen sind. Aber auch
Ian, Zoeys Bruder, war mir richtig sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und flüssig
lesbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Zoey. So
bekommt man einen guten Draht zu ihr und lernt sie wirklich gut kennen.
Die Handlung selber ist wirklich frech und spritzig. Die
Idee ist nicht unbedingt neu aber dennoch gut umgesetzt. Es gibt immer wieder
Überraschungen und Wendungen. Zoeys Wandlung ist nachvollziehbar dargestellt
und die Dialoge zwischen Alex und ihr haben mir gut gefallen.
Das Ende finde ich passend und es hat mir gefallen. Besonders
schön ist das es einen kleinen Tipp gibt aus wessen Sicht der nächste Teil
geschildert wird. Dieser wird am 05. Dezember 2013 ebenfalls bei Impress
erscheinen.
Fazit:
„Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer
ist ein tolles Jugendbuch und Debütwerk der jungen Autorin.
Sympathische Protagonisten und eine freche und witzige
Love-Story sorgen für gute kurzweilige Unterhaltung.
Ein eBook das durchaus lesenswert ist!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “River Love” von Usch Luhn

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Broschiert: 191 Seiten
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Verlag: Pink! (Oetinger) (1.
September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864300185
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ISBN-13: 978-3864300189
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 15 Jahre
Kurzbeschreibung:
Heldin, Hausboot,
Herzsprung!

Lio ist wieder da und startet richtig durch! Sie schreibt erfolgreich Artikel
für die Schülerzeitung Re@lity und radelt durch ganz Hamburg, immer auf der
Suche nach einer spannenden Reportage. Eines Tages kommt sie einer
Wahnsinnsstory auf die Spur! Doch damit nicht genug: Ihr Freund Niclas kehrt
endlich aus Holland zurück nach Hamburg. Lio freut sich riesig! Allerdings ist
da auch noch Jasper, der Chef der Schülerzeitung. Er ist total in Lio
verschossen und scheut keine Tricks, sie zu erobern. Lios Gefühle werden ganz
schön durcheinandergewirbelt …
(Quelle: Pink!)

Meine Meinung:

Niclas ist nun in Amsterdam, gemeinsam mit seiner Mutter
Patty, die die neue Freundin von Lios Vater ist. Lio aber vermisst Niclas schon
sehr.
Da kündigt er an, er kommt zurück nach Hamburg. Aber
nicht nur zu Besuch, nein für immer. Er und Patty ziehen aufs Hausboot von Lios
Vater. Einerseits ist Lio glücklich, doch andererseits hat sie auch irgendwie
Angst. Wie wird es wohl sein wenn Niclas zurück ist? Mag er sie überhaupt noch?
Es könnte wirklich alles so schön sein, wäre da nicht
auch Jasper, der mit allen Mitteln versucht Lios Aufmerksamkeit zu bekommen.
Und dann lernt Lios bei einer Reportage für die Schülerzeitschrift noch Rafael
kennen, der auch irgendwie total süß ist.
Das Chaos ist perfekt und Lio muss sich schleunigst etwas
einfallen lassen …
Ds Jugendbuch „River Love“ stammt von der Autorin Usch
Luhn. Es ist ein typisch aussehendes Pink! -Buch und der Nachfolgeband von „River
Girl“. Ich persönlich habe den ersten Teil nicht gelesen, doch ich hatte keine
Probleme dem Geschehen zu folgen.
Lio, die Protagonistin, ist 15 Jahre alt und einfach ein
richtig sympathisches und liebenswertes junges Mädchen. Ich habe sie von der
ersten Seite an sehr gemocht. Lio ist witzig, frech und zieht irgendwie das
Chaos regelrecht an. Bei insgesamt 3 Verehrern auch kein Wunder.
Auch die anderen Charaktere des Buches haben mir
wunderbar gefallen. Sie sind ebenso liebenswert und sehr gut dargestellt. Besonders
in Erinnerung ist mir Mimi, Lios beste Freundin, geblieben. Sie ist einfach
klasse, so eine Freundin wünscht man sich einfach. Aber auch Lios Familie und
ihre anderen Freunde sind wunderbar.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Man
merkt gar nicht wie rasch man durch die Seiten fliegt, es lässt sich wirklich
wunderbar lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lio, wobei
hier der personale Erzählstil verwendet wird. Man kann so einen wunderbare
Draht zu Lio aufbauen, fiebert und leidet mit ihr mit.
Die Handlung selber ist amüsant und sehr unterhaltsam. Es
macht einfach richtig Spaß Lio zu begleiten.
Zum Schluss ging mir alles ein wenig zu flott und
irgendwie auch zu glatt. Einige der Reaktionen hätte ich mir ein wenig anders
vorgestellt. Zudem ist Raum für einen möglichen 3. Teil da, ob es ihn aber gibt
ist derzeit nicht bekannt.
Fazit:
„River Love“ von Usch Luhn ist ein wunderbares Jugendbuch
für Jugendluche ab ca. 12 Jahre, wobei sich hier bestimmt Mädchen mehr
angesprochen fühlen.
Authentisch, liebenswerte Charaktere und ein locker
leichter Stil machen das Buch unverwechselbar, eben zu einem typischen Pink! -Buch.
Trotz kleiner Mängel am Schluss definitiv lesenswert!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und auch an Katja für die Organisation der Leserunde.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen” Die drei Leben der Tomomi Ishikawa” von Benjamin Constable

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Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
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Verlag: Script5 (16. September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3839001579
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ISBN-13: 978-3839001578
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Originaltitel: Three
Lives of Tomomi Ishikawa
Kurzbeschreibung:
Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht
es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable.
Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen
hinterlässt sie Ben eine Menge rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie
bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit
führen.
Ben würde gerne glauben, dass es sich bloß um ein Spiel handelt, dass die
Geschichten, die Tomomi ihm hinterlassen hat, nur Ausgeburt ihrer Fantasie
sind, doch dann offenbaren sie ihm ein grausames Geheimnis.
War Tomomi Ishikawa in Wahrheit eine Serienmörderin? Und ist sie tatsächlich
tot?
Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.
(Quelle: Script5)

Meine Meinung:

Ben und Tomomi, genannt Butterfly, sind Freunde und leben
in Paris.
Eines Tages erhält Ben einen Abschiedsbrief von
Butterfly, sie hat sich umgebracht. Ben ist zutiefst bestürzt und fragt sich ob
er es hätte verhindern können. Nach einer der Zeit der Trauer bekommt er
plötzlich weitere Post von Butterfly. Sie hat eine Art „Schnitzeljagd“ für ihn
organisiert. Auf diese Weis findet Ben Briefe und Notizbücher und dringt immer
tiefer in Butterflys Vergangenheit vor. Und er kann nicht glauben was er liest,
sie soll Morde begangen haben?
Bens Suche führt ihn nach New York wo er zufällig die
Studentin Beatrice kennenlernt, die ihm bei seinen weiteren Stationen zur Seite
steht.
Doch was wird Ben noch alles herausfinden? Und welche
Rolle spielt Beatrice bei der ganzen Sache? Und ganz wichtig, ist Butterfly
wirklich tot?
Der Roman „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“ stammt vom
Autor Benjamin Constable. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses
Buch gemacht und war wirklich gespannt darauf wohin die Reise wohl gehen würde.
Ben, der den gleichen Namen wie der Autor hat, ist er
womöglich selber?, ist ein sehr sympathischer Protagonist. Er möchte Autor
werden und ein Buch über seine Freundin Tomomi schreiben. Man erfährt nicht so viel
über ihn. Allerdings muss ich sagen Ben verhält sich im Handlungsverlauf doch
schon sehr naiv. Er lässt sich ohne Nachdenken von Butterflys Briefen leiten.
Erst nach und nach fängt er an die Dinge zu hinterfragen, doch es wird ihm
schnell zu seltsam. Und immer wenn ihm Sachen zu heikel werden taucht seine
imaginäre Katze Cat auf. Nichts desto trotz, ich habe Ben gerade auch wegen
seiner Fehler gemocht.
Tomomi, oder auch Butterfly ist ein interessanter
Charakter. Sie ist sehr depressiv und wollte schon des Öfteren sterben. Ihre
Briefe sind sehr emotional und lebendig, sie passen irgendwie gar nicht zu
Butterfly, wie sie nach außen wirkt. Bei Butterfly wusste ich nie wirklich
woran ich bin. Immer wieder tauchte bei mir die Frage auf ob sie vielleicht
sogar noch am Leben ist.
Der Schreibstil des Autors ist teilweise sehr poetisch.
Er ist sehr detailverliebt, wodurch die Geschichte leider auch ein paar Längen
bekommt. Es war dann doch an manchen Stellen meiner Ansicht nach ein wenig zu
viel des Guten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ben in der
Ich-Perspektive. Zwischendurch gibt es immer wieder kursive Passagen, in denen Butterflys
Nachrichten zu lesen sind.
Die Handlung selber ist ungewöhnlich und außergewöhnlich.
Immer wieder fragte ich mich ist es Realität oder doch eher Fiktion. Es ist
verrückt und verwirrend was der Autor hier zu Besten gibt aber gleichzeitig
auch so einfallsreich, man kann sich dem Buch irgendwie nicht entziehen. Es ist
allerdings kein Buch für mal eben zwischendurch, man sollte ihm schon seine
ganze Aufmerksamkeit widmen.
Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen.
Gut es passt soweit zum Buch aber mir blieben zu viele Fragen ungeklärt.
Fazit:
„Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“  von Benjamin Constable ist ein außergewöhnlich
ungewöhnliches Buch.
Mit interessanten Charakteren und einer Mischung aus
Realität und Fiktion hat mich der Autor fasziniert, teilweise auch verwirrt  aber dennoch gut unterhalten.
Wer mal etwas anderes lesen möchte, der sollte hier ruhig
genauer hinschauen! 
Ich bedanke mich beim Verlag und bei vorablesen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen
 

Gelesen: “Silhouette, Gefährlicher Ehrgeiz” von Thalia Kalkipsakis

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Broschiert: 256 Seiten
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Verlag: Planet
Girl
(15. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3522503783
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ISBN-13: 978-3522503785
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 20 Jahre
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Originaltitel: Silhouette – Ambition is everything
Der Verlag bei
Facebook
Kurzbeschreibung:
An der Spitze bist nur du
Scarlett ist der
Star der Tanzakademie. Sie ist beliebt, zählt zu den Besten ihres Jahrgangs und
weiß genau, was sie will: ein Engagement als Solotänzerin am Nationalballett!
Ihr großer Traum ist zum Greifen nah, als ein Tag ihr Leben komplett auf den
Kopf stellt: Sie ergattert die Hauptrolle in einem Musikvideo und lernt den
charismatischen Sänger Moss kennen. Plötzlich ist Scarlett hin und her gerissen
zwischen dem verlockenden Glamour-Leben mit ausschweifenden Partys und der hart
umkämpften Tanzwelt. Doch wie weit kann sie gehen, ohne alles zu verlieren?
(Quelle: Planet
Girl)

Meine Meinung:
Scarlett hat einen
großen Traum. Sie möchte am Nationaltheater tanzen und eine erfolgreiche Solotänzerin
werden.
Seit nunmehr 6
Jahren besucht sie nun schon die Tanzakademie, wo sie zu den besten
Schülerinnen gehört. Fürs Tanzen stellt sie alles hinten an, ihr kompletter
Tagesablauf richtet sich danach.
Da erfährt sie
eines Tages von einem Casting für ein Musikvideo des Sängers Moss Young.
Kurzerhand geht Scarlett zu diesem Casting und erhält eine Hauptrolle.
Nun lebt Scarlett
zwei Leben, einerseits das an der Tanzakademie und dann geht sie noch auf
Partys und lernt dort die Kehrseite des Showbiz kennen.
Wird Scarlett
rechtzeitig erkennen was ihr wirklich wichtig ist oder verliert sie alles?
Das Jugendbuch „Silhouette,
Gefährlicher Ehrgeiz“ stammt aus der Feder der Autorin Thalia Kalkipsakis.
Der Klappentext hat mich neugierig auf dieses Buch, in
dem sich alles um die junge Scarlett und ihren großen Traum dreht, gemacht.
Scarlett ist 17 Jahre alt und will unbedingt ans
Nationaltheater um dort zu tanzen. Auf dieses Ziel richtet sie alles aus. Sie
ist sehr ehrgeizig und der Star der Tanzakademie. Sie befindet sich im
Abschlussjahr und ihr Traum ist zu greifen nahe. Scarlett lebt mit ihrer Mutter
alleine, ihr Vater ist gestorben. Als sie eine Hauptrolle im Musikclip von Moss
Young bekommt verliert Scarlett für eine gewisse Zeit regelrecht den Bode unter
den Füßen und ihr Traum gerät ins Wanken. Im Handlungsverlauf aber wird
Scarlett dann vernünftiger und reifer. Sie muss lernen, dass alles Handeln
Konsequenzen nach sich zieht, die man tragen muss.
Moss Young ist ein bekannter Musiker. Er ist ebenfalls
ehrgeizig und begehrt Scarlett irgendwie. Doch wirklich an einer ernsthaften Beziehung
ist er nicht interessiert. Er bedient das Klischee des oberflächlichen Musikers
ziemlich gut.
Die Nebencharaktere des Buches bleiben bis auf Scarletts
Mutter alle ziemlich blass. Das fand ich recht schade, doch letztlich ist es ja
Scarletts Weg, den man als Leser hier verfolgt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht
lesbar. Die Seiten sind wirklich schnell gelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Scarlett in
der Ich-Perspektive. Man bekommt so einen guten Eindruck von ihr und lernt ihre
Gedanken und Gefühle gut kennen.
Die Handlung ist auf Jugendliche abgestimmt. Neben dem
Tanzen werden auch Themen wie Alkohol, Drogen und ein gestörtes Essverhalten
angesprochen. Aber auch Liebe und Freundschaft kommen nicht zu kurz. Es sind
alles Themen die Jugendliche ansprechen, die sie bewegen.
Das Ende rundet das Buch ab und ist wirklich gelungen. Es
lässt dem Leser zudem auch die Möglichkeit sich selber Gedanken darüber zu
machen wie es mit Scarlett weitergehen könnte.
Fazit:
„Silhouette, Gefährlicher Ehrgeiz“ von Thalia Kalkipsakis
ist ein sehr gutes Jugendbuch.
Gut ausgearbeitete Charaktere und Themen die Jugendliche
ansprechen und beschäftigen machen es nicht nur für Tanzfans durchaus
lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und ein großes Dankeschön auch für die Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) lesbar.
 

Gelesen: “Wir zwei sind Du und Ich” von Diana Raufelder

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Gebundene Ausgabe: 177 Seiten
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Verlag: PepperBooks (14. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3943315061
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ISBN-13: 978-3943315066
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
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Kurzbeschreibung:
“Es sind die gleichen schwarzen Haare”, denkt sie, als
sie ihn inmitten des Getümmels plötzlich erblickt, „genauso wild und
ungezähmt.“ Dazu ein schwarzer Stern und ein
schwarzer Halbmond. „Ruf ihn! “, denkt sie, aber sie bekommt keinen Ton heraus.
Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie
ein.
Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen
schießen ihr in die Augen. „Warum weinst du Prinzessin? “, fragt da auf einmal
jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um: Ist das tatsächlich Ben?
(Quelle: PepperBooks)

Meine Meinung:
Ricarda und Ben verbindet eine enge Freundschaft. Sie
kennen sich seit Kindertagen und sind seitdem miteinander befreundet. Doch dann
stirbt Bens Mutter und er muss zu seinem Vater nach Istanbul ziehen. Ricarda
bleibt in Berlin zurück, für sie bricht eine Welt zusammen. Ohne Ben ist nichts
mehr wie es einmal war.
Ein paar Jahre später glaubt Ricarda auf dem Heimweg
plötzlich Ben gesehen zu haben. Sie freut sich so sehr das sie ihm folgt. Doch
er ist plötzlich wieder verschwunden.
Da Ricarda nicht mehr ohne ihren Freund sein möchte
beschließt sie kurzerhand ihn zu suchen …
Das Jugendbuch „Wir zwei sind Du und Ich“ stammt aus der
Feder der Autorin Diana Raufelder. Obwohl die Autorin bereits mehrere Bücher
veröffentlicht hat war sie mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt.
Ricarda, genannt Ri, und Ben sind Diana Raufelder sehr
gut gelungen. Sie wirken glaubhaft und man muss beide einfach mögen.
Ricarda hat es, nachdem Ben Berlin verlassen hat, extrem
schwer. Ihr Leben ist einfach nicht mehr dasselbe ohne ihren besten Freund.
Immerzu denkt sie an Ben, hätte ihn gerne bei sich. Außerdem nagt ihre
Vergangenheit ziemlich an ihr. Im Handlungsverlauf muss sie sich schließlich ihren
Problemen stellen.
Ben muss nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Vater nach
Istanbul. Auch für ihn ist die Trennung von seiner besten Freundin nicht
leicht. Er zeigt Ricarda im Handlungsverlauf das sie nicht immerzu vor ihren
Problemen weglaufen kann, sondern sich ihnen stellen muss.
Die Freundschaft zwischen Ricarda und Ben empfand ich als
besonders schön beschrieben. Sie ist etwas ganz besonderes, etwas das man
heutzutage kaum noch findet. Zwar steht hier im Buch klar Ricarda im
Mittelpunkt, es ist ihre Geschichte, aber das ist gar nicht so schlimm. Eher im
Gegenteil, ihre Entwicklung und die Rolle, die Ben dabei spielt, fand ich sehr
schön dargestellt.
Neben den beiden Charakteren Ricarda und Ben lernt man
als Leser unter anderem auch noch Ricardas Eltern kennen. Sie habe ich zu
Beginn eher unsympathisch empfunden aber im Verlauf des Buches verändern sie
sich zunehmend.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, frisch und sehr
leicht lesbar. Sie hat sich sehr gut dem Genre angepasst und beschreibt zudem
alles recht bildhaft.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ricarda in
der personalen Erzählperspektive.
Die Handlung an sich ist eher ruhig gehalten. Doch gerade
diese leisen Töne machen sie so authentisch und auch emotional. Die Umgebung
Berlins wird außerdem sehr gut beschrieben.
Fazit:
„Wir zwei sind Du und Ich“ von Diana Raufelder ist ein
sehr gelungenes Jugendbuch über eine ganz besondere Freundschaft.
Emotional und authentisch reist die Autorin den Leser mit
und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Definitiv lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag und die Presseagentur vpn Pia Mortensen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Der beste Freund, den man sich denken kann” von Matthew Dicks

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: Bloomsbury
Berlin
(26. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 382701140X
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ISBN-13: 978-3827011404
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Originaltitel: Memoirs
of a Imaginary Friend
Kurzbeschreibung:
Budo ist der beste
Freund, den sich der achtjährige Max vorstellen kann. Eben weil er sich ihn nur
vorstellt. Doch eines Tages wird Max nicht länger an ihn glauben und Budo wird
aufhören zu existieren. So weit ist es jedoch noch nicht. Denn Max ist anders
als die anderen Jungen: Er mag es nicht, wenn man ihn berührt, er liebt es,
Dinge zu ordnen, er schaut Menschen ungern in die Augen. Kein Wunder, dass die
Schule ein einziger Spießrutenlauf für ihn ist. Als die Lehrerin Mrs. Patterson
ein verdächtiges Interesse an Max bekundet, spitzt sich die Situation jedoch
zu, so dass Budo eine dramatische Entscheidung treffen muss.
Klug, schräg,
spannend und oft umwerfend komisch erzählt Matthew Dicks davon, dass man
beileibe nicht echt sein muss, um ein wahrer Freund zu sein.
(Quelle: Bloomsbury Berlin)

Meine Meinung:
Seit nun schon 6 Jahren ist Budo der imaginäre Freund von
Max Delaney. Die beiden verstehen einander aber außer für Max ist Budo für
niemanden sichtbar. Außer Max kann ihn keiner verstehen oder mit ihm reden. Max
versteht das alles nicht wirklich, für ihn ist Budo real wie beispielsweise seine
Lehrerin Mrs. Gosk. Budo aber weiß was es heißt imaginär zu sein. Er lebt nur
durch die Fantasie seines Erschaffers.
Dann aber geschieht etwas und Max braucht ganz dringend
einen richtigen echten Freund, der ihm beisteht.
Nun muss sich Budo etwas einfallen lassen um Max zu
helfen …
Der Roman „Der beste Freund, den man sich denken kann“
stammt vom Autor Matthew Dicks. Es ist bereits das 3. Buch das von ihm auf
Deutsch erscheint. Mir allerdings war der Autor bisher komplett unbekannt.
Max ist ein intelligenter 8-jähriger Junge. Doch er ist
nicht normal wie andere in seinem Alter, Max ist Autist. Daher hat er auch so
seine Probleme im ganz alltäglichen Leben. Und auch wenn Max nicht gerade viel
Selbstbewusstsein besitzt, so ist er dennoch ein total liebenswürdiger, aber
auch sensibler Junge, den man als Leser vollkommen ins Herz schließt.
Budo existiert nun schon 6 Jahre. Er ist der imaginäre
Freund von Max. Budo liebt Max wirklich über alles und er denkt an ihn und will
ihm beistehen aber er hat auch eine andere Seite an sich, die nicht ganz so
toll ist. Budo ist nämlich auch ziemlich egoistisch. Er will richtig leben,
nicht nur imaginär sein. Denn das bedeutet er hört irgendwann auf zu existieren.
Und genau das möchte Budo halt nicht.
Die Freundschaft zwischen den beiden Jungen ist ganz
wunderbar und innig erzählt.
Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Er ist zwar kindgerecht und einfach aber eben dieses kindliche in der Erzählung
hat es mir zu Beginn etwas schwierig gemacht ins Buch hineinzukommen. Nach etwas
Einlesezeit ging es jedoch gut voran.
Geschildert wird die Geschichte hier nicht aus Sicht von
Max, nein Budo, der imaginäre Freund übernimmt diesen Part. Dies ist zwar auch
ungewöhnlich aber ich fand es hier sehr passend.
Die Handlung ist nach einem recht zähen und langatmigen
Einstieg spannend gehalten. Ab etwa der Stelle wo eine Wendung passiert fiel es
mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich war regelrecht
gefesselt und musste wissen wie es weitergeht.
Das Ende des Buches ist traurig und schön zugleich.
Sowohl Max als auch Budo wachsen regelrecht über sich hinaus und ich war zu
Tränen gerührt. Es ist wirklich sehr gelungen.
Fazit:
„Der beste Freund, den man sich denken kann“ von Matthew
Dicks ist ein ganz tolles Buch über wahre Freundschaft.
Die Idee des Autors ist außergewöhnlich, allerdings ließ
der Einstieg etwas zu wünschen übrig.
Ein Buch wo man durchhalten muss um belohnt zu werden!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.