Gelesen: “In den Armen des Dämons” von Carolyn Jewel

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Taschenbuch: 416 Seiten
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Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. Juni 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442379237
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ISBN-13: 978-3442379231 
Klappentext:
Aus Liebe zum Feind …
Nikodemus ist ein Dämon mit einer Mission. Er will die Hexe Carson Philips
töten. Doch als er ihr gegenübersteht und sie ihn mit ihren großen grünen Augen
stumm anfleht, kann er es nicht tun. Er ist sogar bereit, sein Leben aufs Spiel
zu setzen, um sie vor dem mächtigen Magier Magellan zu beschützen. Dabei ist
sie der Feind! Doch Carson hat ein Verlangen in ihm entfacht, dem er nicht
widerstehen kann. Und er erkennt in ihren Augen, dass sie für ihn genauso
empfindet …

Meine Meinung:
Carson Philips wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei dem
mächtigen Magier Magellan auf. Sie glaubt, sie ist ganz normal, doch dem ist
nicht so. Sie ist eine Hexe mit einer außergewöhnlichen Gabe.
Nachdem Carson einen von Magellan begangenen Mord
beobachtet hat flieht sie vor diesem. 
Dabei läuft sie dem Dämon Nikodemus in die Arme. Dieser allerdings hasst
alle Hexen, da sie Dämonen an sich binden, quasi versklaven, können. Eigentlich
hatte er auch vor Carson zu töten, doch als er erkennt wie arglos sie bisher
durch ihr Leben gegangen ist, beginnt sich etwas in ihm zu regen. Diese Gefühle
passen aber so gar nicht zu seinem Hass auf alles Magische.
Nikodemus entschließt sich schließlich Carson zu helfen,
wodurch etwas ins Rollen gerät, womit weder er, noch Carson, noch die anderen
je gerechnet haben.
Es beginnt ein Wettlauf gehen den Magier Magellan, gegen
Rasmus und gegen die von ihnen gebundenen Dämonen …
„In den Armen des Dämons“ der Autorin Carolyn Jewel ist
der Auftaktband einer neuen paranormalen Buchreihe.
Die weibliche Protagonistin Carson ist eine Hexe und sie
besitzt eine außergewöhnliche Gabe. Immer wieder gerät sie von einer
gefährlichen Situation in die nächste und muss ziemlich viel Leid ertragen.
Im Handlungsverlauf lernt sie ihre wahren Kräfte kennen
und nutzen.
Der Dämon Nikodemus weckt in ihr Gefühle, die sie so
bisher nicht gekannt hat. Offenbart er ihr doch wie sich körperliche
Leidenschaft und Liebe anfühlen kann.
Nikodemus, der männliche Protagonist, ist ein Dämon, der
Hexen hasst und sie am liebsten tot sieht. Er ist ein sogenannter Warlord und
somit mächtiger und stärker als normale Dämonen.
Carson weckt in ihm Gefühle, die sich mit seinem Hass
nicht vereinbaren lassen. Er lässt sie aber zu.
Die Beziehung zwischen den beiden wirkt recht komplex,
sind sie doch eigentlich Feinde. Dämonen nehmen es zudem nicht so genau ob sie
nun mit männlichen oder weiblichen Wesen ihr Bett teilen.
Neben den Protagonisten lernt der Leser noch die Dämonen
Xia, Harsh, Durian, Iskander, Kynon und auch andere kennen. Sie bringen
allerlei Wind ins Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Dialoge
passen sehr gut zusammen. Sie beschreibt sowohl die erotischen Szenen als auch
die Kampfszenen gut.
Die Handlung ist romantisch, spannend und
abwechslungsreich gehalten. Durch die recht neuen Ideen von Frau Jewel ist
bereits der Einstieg sehr überraschend gestaltet.
Das Ende ist relativ offen und hinterlässt Fragen im Kopf
des Leser zurück. Es macht zudem Lust auf den Nachfolgeband „Verführerischer
Dämon“, in dessen Mittelpunkt der Dämon Xia und die Hexe Alexandrine Marit
stehen werden, der im Dezember 2012 erscheinen wird.
Fazit:
„In den Armen des Dämons“ von Carolyn Jewel ist ein
toller Serienstart, der sowohl Action und Spannung aber auch erotische Momente
bietet.
Für Fans dieses Genres auf jeden Fall zu empfehlen.
Vielen Dank an den Blanvalte Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Ein ungezähmtes Mädchen” von Simona Ahrnstedt

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Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
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Verlag: Wunderlich (20. Juli 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3805250282
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ISBN-13: 978-3805250283
Kurzbeschreibung:
Stockholm 1880: Bei einer Opernaufführung begegnet
Beatrice Löwenström Seth Hammerstaal, Stockholms begehrtesten Junggesellen. Mit
ihrem flammend roten Haar entspricht die 17-jährige Beatrice nicht dem
Schönheitsideal, doch Seth ist ganz verzaubert von dem eigensinnigen Mädchen,
und auch Beatrice kann sich dem Charme des notorischen Frauenhelden nicht entziehen.
Aber bald wird sie feststellen müssen, dass die Weichen für ihre Zukunft
bereits gestellt sind – und sie führen weder zu Freiheit noch zum Glück und
schon gar nicht zu Seth …
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine Meinung:
Beatrice Löwenström ist jung und hatte es in ihrem
bisherigen Leben nicht wirklich leicht. Ihre Eltern sind schon früh gestorben
und seitdem lebt sie bei ihrem Onkel Wilhelm. Dieser mag seine Nichte aber so
gar nicht. Er unterdrückt jegliche freie Meinungsäußerung Beatrices, bestraft
sie hart wenn ihm was nicht passt und selbst vor körperlicher Gewalt schreckt
Wilhelm nicht zurück.
Während einer Opernaufführung lernt Beatrice den
attraktiven und smarten Seth Hammerstaal kennen und aus der anfänglichen
Faszination beider füreinander wird recht bald schon die große Liebe.
Doch Beatrices Onkel will davon nichts wissen, hat er
doch bereits andere Pläne für seine Nichte.
Und so beginnt ein qualvoller Lebenswegs, der Beatrice
beinahe zerbrechen lässt …
„Ein ungezähmtes Mädchen“ ist der Debütroman der
schwedischen Autorin Simona Ahrnstedt. In ihm zeigt die Autorin die Zustände und
die Rolle der Frau im späten 19. Jahrhundert sehr realistisch auf.
Die Protagonistin Beatrice ist 17 Jahre alt und ein sehr
temperamentvolles und neugieriges junges Mädchen. Durch ihre wissbegierige,
aufgeschlossene und lebenslustige Art passt sie so gar nicht in das damalige
Frauenbild und mit ihrem Drang nach Freiheit eckt sie des Öfteren an.
Beatrice hat die Autorin sehr liebevoll dargestellt und
mir war sie, gerade auch wegen ihrer unkomplizierten Art, sehr sympathisch.
Seth, der männliche Protagonist, ist ein Frauenheld
schlechthin. Er ist von der ersten Minute an von Beatrice verzaubert und möchte
am liebsten sein Leben mit ihr verbringen.
Auch die Nebencharaktere hat die Autorin sehr gut
dargestellt. Durch sie wird dem Roman Leben eingehaucht, jeder hat seinen
festen Platz in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu
lesen. Sie bringt Emotionen sehr gut rüber und als Leser kann man wirklich
völlig in der Geschichte abtauchen.
Erzählt wird die Handlung aus mehreren Perspektiven.
Größtenteils sind die die Sicht von Beatrice und Seth aber auch aus Sicht
mancher Nebencharaktere wird die Geschichte geschildert. Dies gestaltet den
Roman abwechslungsreich und macht ihn komplexer.
Die Handlung an sich gewinnt gerade durch die ständigen
Treffen von Beatrice und Seth immer wieder an Spannung. Als Leser erlebt man
eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle. War es gerade noch romantisch, ist
es im nächsten Moment schon wieder traurig und nervenaufreibend. Diese Höhen
und Tiefen machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Das Ende war für mich genau das was ich erwartet und
erhofft hatte. Es ist ein schöner runder Abschluss der Geschichte und ließ mich
das Buch zufrieden und mit einem Lächeln zuklappen.
Fazit:
Mit „Ein ungezähmtes Mädchen“ hat Simona Ahrnstedt ein
tolles Debüt geschrieben. Die Charaktere wissen vollends zu überzeugen  und die Handlung fesselt bis zum Schluss.
Ein absolut zu empfehlender Roman.
Vielen Dank an den Wunderlich Verlag (Rowohlt) für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “MondSilberZauber” von Marah Woolf

Achtung! Vor Lesen dieser Rezension möchte ich darauf hinweisen, dass dies der 2. Teil einer Reihe ist und somit Spoiler vom 1. Teil betreffend enthalten kann!
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Taschenbuch: 286 Seiten
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Verlag: CreateSpace (16. Juni 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 1477641831
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ISBN-13: 978-1477641835
Klappentext:
“Mein Herz fing an zu schlagen, immer schneller. Der
Stein in meinem Magen schien größer zu werden, doch nicht vor Schmerz. Er
polterte ein wenig herum, zersprang und tausend kleine Schmetterlinge
flatterten aus seinem Inneren hervor.
Er lebte, er war gefangen, aber er lebte. Das war das Wichtigste. Calum war
nicht tot, nicht in unerreichbare Ferne gerückt.”
Als Emma erfährt, dass Calum noch lebt gibt es für sie nur ein Ziel: Sie
möchte, dass er zu ihr zurückkommt? Doch Calum ist in seine Welt entschwunden.
Eine Welt, in die sie ihm nicht folgen kann.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Wird es Emma gelingen, Calum zu
retten?
Meine Meinung:
Emma ist ohne Calum in Portree zurückgeblieben und da sie
denkt, er sei tot, gibt sie sich ganz ihrem Kummer hin.
Aber dann erhält sie die Nachricht, das Calum noch am
Leben ist. Er wird von Elin, der ebenfalls Anspruch auf den Thron der
Shellycoats erhebt, gefangen gehalten. Und auch Emmas Leben ist in Gefahr. Aus
diesem Grund wird ihr erlaubt nach Avallon zu gehen und dort die Schule zu
besuchen. Nur da kann Emma ausreichend beschützt werden.
Kaum ist Emma dort eingetroffen treibt sie den Entschluss
Calum aus Elins Klauen zu befreien voran und sucht nach Verbündeten.
Doch wem kann Emma wirklich trauen?
Wird der Befreiungsversuch gelingen? Und was geschieht
mit Elin?
„MondSilberZauber“ ist der zweite Teil der MondLichtSaga
aus der Feder von Marah Woolf.
Die Protagonisten sind wieder ähnlich dem ersten Teil,
wobei Calum erst im Handlungsverlauf erscheint.
Emma habe ich mittlerweile richtig lieb gewonnen. Dieses
Mal muss sie es verkraften nicht wirklich zu wissen was mit Calum passiert ist,
nachdem er von der Klippe gesprungen ist. Als aber klar ist, dass er gefangen
gehalten wird, ist sie es die seine Befreiung vorantreibt.
Im Vergleich zum ersten Teil wird Emma selbstbewusster
und kämpft für das Leben ihrer großen Liebe.
Neu hinzugekommen ist Amia. Sie ist Calums Verlobte und
soll mit ihm die Verbindung eingehen und danach das Reich der Shellycoats
regieren. Sie und Emma werden trotz dieser Sache beste Freundinnen. Ich habe
Amia von Beginn an gemocht und auch sie macht im Handlungsverlauf eine
Entwicklung durch.
Auch die anderen Charaktere hat Marah Woolf wieder
liebevoll ins Szene gesetzt. Die Bindung, die man als Leser im ersten Teil zu
ihnen aufbaut wird im zweiten Teil vertieft.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut flüssig und gut zu
lesen. Die Umgebung wird bildhaft dargestellt, so dass man alles sehr schön vor
sich sehen kann.
Die Handlung ist spannend und durch manch unvorhersehbare
Überraschung wird man als Leser ans Buch gefesselt und fliegt quasi durch die
Seiten, weil man wissen möchte wie es weitergeht.
Das Geschehen wird wieder aus Emmas Sicht in der
Ich-Perspektive geschildert. So erlebt man als Leser alles hautnah und kann
sich sehr gut in Emma hineinversetzen.
Das Ende ist sehr gut gewählt und stimmig zur Handlung.
Trotz allem ist es aber recht offen und macht neugierig auf den 3. Und letzten
Teil „MondSilberTraum“ der Ende 2012 erscheinen soll.
Fazit:
„MondSilberZauber“ von Marah Woolf ist ein würdiger
Nachfolger von „MondSilberLicht“.
Die Handlung ist erneut spannend und zieht den Leser
sofort in den Bann. Auch die Charaktere sind alle samt sehr gut dargestellt.
Genau wie der erste Teil bekommt auch dieser Roman von
mir die volle Punktzahl und eine ganz klare Leseempfehlung.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (beim eBook unter Manja Teichner) und hier (beim eBook unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “MondSilberLicht” von Marah Woolf

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Taschenbuch: 298 Seiten
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Verlag: CreateSpace (12. Juni 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 1477593780
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ISBN-13: 978-1477593783
Klappentext:
“Schon als ich dich das erste Mal sah, hatte ich das
Gefühl, dass du gar nicht gut für mich bist.”
Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben
vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie
gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu
ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen.
Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden
wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller
Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein
allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches
Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu
bröckeln…und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen
Gefühle auf.
Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch
es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen…
Meine Meinung:
Emmas Mutter stirbt bei einem Autounfall. Für Emma
bedeutet das sie muss von Washington nach Portree in Schottland zu ihrem Onkel
Ethan, dessen Frau Bree und deren 4 Kindern umziehen.
Gegen ihre Erwartungen lebt sich Emma recht schnell in
ihrem neuen Zuhause ein. In der Schule begegnet sie Calum und ist sogleich
fasziniert von ihm. Calum allerdings scheint sich überhaupt nichts aus ihr zu
machen, er ist kalt und unnahbar.
Trotz aller Vorsätze entwickelt sich zwischen Emma und
Calum eine Anziehungskraft, der sich beide letztendlich nicht mehr entziehen
können. Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander.
Doch diese Liebe ist für beide gefährlich, denn Calum hat
ein Geheimnis …
„MondSilberLicht“ ist Marah Woolfs Debütroman und
gleichzeitig auch der Auftakt zur MondLichtSaga, die 3 Bücher umfassen wird.
Die Protagonisten Emma und Calum sind beide sehr
sympathisch. Man fühlt und leidet als Leser mit beiden intensiv mit.
Emma weckt direkt von Beginn an das Mitgefühl des Lesers.
Sie muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden und bekommt hier zum Glück
Hilfe ihrer Familie.
Calum ist zu Beginn arrogant aber mit fortschreitender
Handlung wandelt er sich zu einem jungen Mann, der alles für seine Liebe tun
würde.
Auch die Nebencharaktere hat Marah Woolf realistisch und
sympathisch dargestellt. Man möchte als Leser niemanden missen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Durch die bildliche Darstellung der Umgebung sieht man als Leser das
hier gewählte Schottland und die Isle of Skye genau vor sich. Man fühlt sich
als Teil des Geschehens.
Die Handlung ist spannend und romantisch und die Autorin
hat alles gut durchdacht.
Geschildert wird das Geschehen aus Emmas Sicht in der
Ich-Perspektive. Man lernt so als Leser direkt ihre Gedanken und Gefühle kennen
und kann sich in sie hineinversetzen.
Das Ende ist offen und wartet mit einem Cliffhanger, der
sehr viel Lust auf den 2. Teil macht.
Fazit:
„MondSilberLicht“ von Marah Woolf ist ein super Auftakt
der Reihe rund um Emma und Calum.
Die Charaktere sind alle sympathisch und realistisch und
die Handlung fesselt bis zum Schluss.
Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine ganz klare
Leseempfehlung.
 
Vielen Dank an die Autorin Marah Woolf, dass ich diesen
wunderbaren Roman lesen durfte.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner beim eBook) und hier (unter Manja Teichner beim eBook) veröffentlicht.

Gelesen: “Das göttliche Mädchen” von Aimée Carter

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Broschiert: 298 Seiten
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Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag (10. Mai 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 386278326X
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ISBN-13: 978-3862783267
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Originaltitel: The Goddess Test
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Klappentext:
Du kannst das Leben deiner Mutter retten wenn du als
Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter
ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten
Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so
gut aus und scheint gleichzeitig so … unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht
ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben
Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für
ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod
bezahlt.
Meine Meinung:
Kate Winter ist mit ihrer schwer an Krebs erkrankten
Mutter nach Eden in Michigan gezogen. Auf ihrer neuen Schule, der Eden High,
lernt sie Ava kennen, die Kate auch gleich auf eine geheime Party auf einem
verbotenen Grundstück einlädt. Dort hat Ava allerdings einen Unfall und stirbt.
Kate versucht noch sie zu retten aber vergebens.
Plötzlich aber taucht der mysteriöse Henry bei Kate auf
und verspricht er könne Ava wieder lebendig machen. Als Gegenleistung soll Kate
jedes Jahr vom Herbst bis zum Frühling mit ihm in Eden Manor wohnen. Dort soll
sie 7 Prüfungen bestehen und dann seine Frau werden.
Kate lehnt zunächst ab, doch als sie auch noch ihre
Mutter zu verlieren droht, geht Kate auf Henrys Vereinbarung ein.
Doch es gibt jemanden, der dies zu verhindern versucht …
Mit „Das göttliche Mädchen“ entführt Aimée Carter den
Leser in die griechische Mythologie. Zudem ist das Buch der Auftakt zu einer
Triologie.
Die weibliche Protagonistin Kate ist 18 Jahre alt und
eigentlich das Leben in New York gewohnt. Durch die Pflege ihrer Mutter war sie
bisher sehr einsam, hatte nie Verabredungen und auch keine Freunde.
In Eden kümmert sich eine Krankenschwester um Kates
Mutter und so kann Kate wieder ganz Teenager sein. Im Laufe der Handlung wird
Kate immer selbstständiger. Mir war sie sehr sympathisch.
Henry, der männliche Protagonist, ist ein interessanter
aber auch sehr geheimnisvoller Charakter. Während der Handlung wird er aber
immer offener und gibt mehr von sich preis. Auch Henry war mir sehr
sympathisch.
Auch die Nebencharaktere hat die Autorin gut dargestellt,
sie sind facettenreich.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach
gehalten. Er passt gut zum Jugendbuchgenre.
Die Handlung an sich ist interessant und gut durchdacht.
Aimée Carter bringt immer wieder neue Dinge der Mythologie ein und so bleibt es
spannend und überraschend und man möchte als Leser wissen wie es weitergeht.
Das Ende hat mich ebenfalls überrascht, kam mir
allerdings ein wenig schnell. Es bleiben recht viele Fragen offen, die
neugierig auf den zweiten Band „Die unsterbliche Braut“ machen, der im November
2012 erscheinen soll.
Fazit:
„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter ist ein wirklich
toller Auftakt einer Triologie rund um die griechische Mythologie. Die Handlung
ist interessant und spannend und die Charaktere sind sympathisch.
Ein wirklich sehr gutes Buch.
 
Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag für das
bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Mondscheinbiss” von Janin P. Klinger

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Broschiert: 204 Seiten
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Verlag: Sieben-Verlag (Mai 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864430607
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ISBN-13: 978-3864430602
Klappentext:
Serena Love Baltimore verdient ihren Lebensunterhalt als
Lieutenant beim NYPD. Dass sie eine Werwölfin ist, geht nicht unbedingt jeden
etwas an. Ihre Familie, ein wildes Werwolfsrudel, hat sich damit abgefunden,
dass sie in ihrem Job schon mal ihr Leben riskiert. Was jedoch die
Beschützerinstinkte ihrer Brüder auf Hochtouren laufen lässt, ist die Tatsache,
dass sie ein Verhältnis mit dem Top-Profiler Jason LaFavre hat. Denn Jason ist
nicht nur ihr Liebster, sondern obendrein ein Vampir und somit Persona non
grata in Werwolfkreisen. Als ein Serienkiller es auf Serena abgesehen hat,
scheint das zerbrechliche Friedensgeflecht zu zerreißen, und stellt nicht nur
die Liebe von Serena und Jason auf eine harte Probe.
(Quelle: Sieben Verlag)
Meine Meinung:
Serena Love Baltimore ist ein Lieutenant in New York.
Kaum einer ihrer Kollegen weiß, dass sie eine Werwölfin ist. Sie ist mit Jason
LaFavre, einem Profiler und seines Zeichens Vampir, zusammen und die beiden
sind glücklich. Serenas Familie, ein Werwolfsrudel, ist von dieser Verbindung
gar nicht begeistert, denn zwischen Werwölfen und Vampiren herrscht eine
natürliche Feindschaft. Diese wurde zwar weitgehend beigelegt aber sie keimt
doch immer wieder auf.
Als ein Serienkiller aus Serenas aktuellem Fall es auf
die junge Polizistin abgesehen hat sind sowohl ihre Familie als auch Jason in großer
Sorge. Denn je weiter Serena mit ihren Ermittlungen vorankommt, desto
gefährlicher wird es nicht nur für sie …
„Mondscheinbiss“ ist Janin P. Klingers Debütroman. Ich
habe schon recht viele Bücher über Vampire und Werwölfe gelesen, doch dieser hier
ist erfrischend anders. Die Autorin bringt neue Ideen ein und so hebt sich der
Roman von der breiten Masse dieses Genres ab.
Serena ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist von
Geburt an eine Werwölfin, wovon aber nur wenig wissen. Serena ist wunderschön,
durchtrainiert und weiß genau was sie will.
Ihr Liebster Jason, Profiler und Vampir, war mir
ebenfalls sofort sympathisch. Er sieht gut aus, liebt Serena sehr und möchte
sie beschützen.
Die Liebe der beiden steht aufgrund der Feindschaft
zwischen Vampir und Werwolf unter keinem guten Stern. Die beiden machen aber
das Beste daraus, auch wenn sie bei Serenas Familie anecken.
Auch die Nebencharaktere hat Janin P. Klinger gut
ausgearbeitet. Hier ist mir besonders Serenas Familie in Erinnerung geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und
fesselnd. Sie beschreibt alles sehr detailreich, was das Lesen zusätzlich zu
einem Genuss gemacht hat.
Der Roman ist durchweg spannend gehalten. Immer wieder
gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. So erfährt man als Leser mehr über
den Beginn der Liaison von Serena und Jason und auch über die Vergangenheit der
Werwolffamilie.
Manchmal ist der Übergang zwischen Vergangenheit und
Gegenwart etwas zu flüssig gestaltet, dies hat aber beim Lesen nicht wirklich
gestört.
Das Ende des Buches lässt Raum für eine eventuelle
Fortsetzung. Es ist aber Gott sei Dank kein gemeiner Cliffhanger.
Ich würde mich jedenfalls sehr freuen in Zukunft mehr von
Serena und Jason zu lesen.
Fazit:
„Mondscheinbiss“ von Janin P. Klinger ist ein rundherum
gelungenes Debüt. Der Roman ist spannend, die Charaktere sind sympathisch und
die Handlung ist interessant.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
 
Vielen Dank an den Sieben Verlag für das bereitgestellte
Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.