Gelesen: “Sternenfeuer: Gefährliche Lügen” von Amy Kathleen Ryan

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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
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Verlag: PAN
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426283611
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ISBN-13: 978-3426283615

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Klappentext:
Du wirst angegriffen.
Du wirst entführt.
Du wirst belogen.
Aber gibst Du auf?
Niemals.
Meine Meinung:
Willkommen in der Zukunft.
Die Erde, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.
Alles ist verdorrt und unbewohnbar geworden.
Die Menschheit wird umgesiedelt, auf einen fernen
Planeten namens „New Earth“. Zwei Sternenschiffe, die „Empyrean“ und die „New
Horizon“ starteten im Abstand von 1 Jahr auf diese Mission.
Waverly und Kieran sind die ältesten Kinder auf der „Empyrean“
und da sie die ersten Kinder waren, die an Bord zur Welt gekommen sind, genießen
sie einen besonderen Status. Sie sind ineinander verliebt und sollen
schnellstmöglich heiraten und eine Familie gründen. Beide kennen nur das Innere
ihres Schiffs.
Plötzlich taucht aus dem Nichts das Schwesterschiff, die „New
Horizon“, auf. Die Crew überfällt die „Empyrean“ und alle Mädchen werden
entführt.
Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, sowohl auf der stark
beschädigten „Empyrean“ als auch für die Mädchen auf der „New Horizon“. Wie
sollen Kieran und die anderen Jungen die Mädchen befreien, wo die „Empyrean“
keinen Captain geschweige denn keine Erwachsenen mehr hat und es fast zu einer
Meuterei kommt?
In „Sternenfeuer: Gefährliche Lügen“ entführt Amy
Kathleen Ryan den Leser in die fernen Welten des Weltraums. Der Roman ist eine
Mischung aus Dystopie angereichert mit Sci-Ficiton Elementen und bietet einen
tollen Auftakt einer großen Sternensaga.
Der Leser wird von Beginn an mitgerissen und die Spannung
reist bis zur letzten Seite nicht ab.
Waverly, die weibliche Protagonistin, ist selbstbewusst
und bildet sich immer eine eigene Meinung. Sie ist eigentlich eine typische
Heldin. Allerdings ändert sich dies ein wenig als sie auf die „New Horizon“
kommt, wo sie negative Dinge über ihren Captain erfährt. Von da an sieht sie
die Dinge weitaus kritischer.
Kieran, Waverlys Freund, ist ein sympathischer junger
Mann. Er ist aber recht schnell mit der neuen Situation auf der „Empyrean“
überfordert und trifft demzufolge Fehlentscheidungen. Er besitzt wenig
Führungskraft, ist zu Beginn sehr gläubig und lehnt Gewalt strikt ab.
Dann ist das Seth, Kierans Gegenspieler. Er ist selbstbewusst
und sympathisch, verändert sich allerdings zunehmend im Laufe der Handlung. Wie
er zu Waverly wirklich steht wird nicht ganz klar deutlich.
Auch die Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet. Sie
bringen durch ihre eigenen Geschichten noch zusätzlich Spannung ins Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, die
Seiten ließen sich flüssig lesen. An manchen Stellen allerdings hielt ich die
Thematik ein wenig für zu langatmig. Sie schreibt sehr bildhaft, es ist ein
leichtes sich auf den Schiffen zurechtzufinden.
Das Buch ist in 6 Teile unterteilt. Zu Beginn lernt man
die Charaktere kenne, dann erfolgt die Trennung und ab diesem Zeitpunkt wird
die Handlung abwechselnd auf beiden Schiffen geschildert.
Die Handlung ist am Ende nicht abgeschlossen, es gibt
aber auch keinen fiesen Cliffhanger, der die Wartezeit bis zum nächsten Band
unerträglich macht.
Trotz allem möchte man als Leser wissen wie es
weitergeht.
Fazit:
„Sternefeuer: Gefährliche Lügen“ ist ein fesselnder und
spannender Roman, der sich durch die angesprochenen Themen aus der Masse abhebt.
Als Leser bekommt man so ziemlich alles geboten, von
einer zarten Liebesgeschichte über zwischenmenschliche Probleme bis hin zu
Kampfszenen. Alles wirkt glaubhaft und passt perfekt zusammen.
Von daher auf jeden Fall lesenswert!
Vielen Dank an den PAN Verlag für die Bereitstellung
dieses Leseexemplars.
Diese Rezenson wurde auch hier und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Elfenmagie” von Sabrina Qunaj

 

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Taschenbuch: 976 Seiten
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Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Februar
2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3746627389
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ISBN-13: 978-3746627380

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Inhalt:
Die magische Elfenköngin Jahrtausende nach der Teilung
Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem
Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin
Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu
verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora
in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines
Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.
 

Meine Meinung:
Vanora wächst ohne ihre Mutter wohlbehütet bei ihrem
Vater auf.
Eines Tages taucht ein dunkel gekleideter Mann auf dem
Hof ihres Vaters auf, bei dem Vanora in die Lehre gehen soll. So lernt sie allerlei
Sachen, wie Bogenschießen oder auch Geschichten über die Elfen. Als Glendorfil,
so der Name des Mannes, plötzlich und unerwartet wieder verschwindet, glaubt
Vanora alles was er ihr über die Elfen erzählt hat sei frei erfunden.
Jahre später lernt Vanora Eamon kennen, der ihr letztlich
die Wahrheit über sie erzählt. Sie ist eine Halbelfe und ihre Bestimmung ist es
das Elfenreich Elvion wieder zu vereinen.
Allerdings ist da noch Alkariel, die Königin der
Lichtelfen, die ebenfalls an Vanora interessiert ist …
In ihrem Debütroman „Elfenmagie“ entführt Sabrina Qunaj
den Leser in eine einzigartige fantasiereiche Welt. Obwohl dieses Buch knapp
1.000 Seiten umfasst wird die Handlung niemals langweilig, die Spannungskurve
konstant hochgehalten.
Die Charaktere sind alle samt sehr liebevoll und
detailreich ausgearbeitet, so dass es ein Leichtes ist sich mit ihnen zu identifizieren.
Vanora, die Halbelfe, in deren Hand das Schicksal von
Elvion liegt, ist eine sympathische junge Frau. Obwohl sie bereits sehr viel
Leid ertragen musste wirkt sie aufgeschlossen und lebensfroh. Im Laufe des
Buches wird sie reifer, sie wächst mit ihren Taten. Vanora habe ich von Anfang
an sehr gemocht.
Glendorfil, de Elf, der Vanoras Lehrmeister war, ist
derjenige, der immer für andere da ist. Er wirkt sehr weise, ist er doch der
älteste Elf in Elvion. Sein Ende kam für mich sehr überraschend und seine
letztendliche Verbindung mit Vanora erscheint im Nachhinein logisch.
Eamon, der König des Schattenreichs, möchte Vanora immer
und überall beschützen. Er liebt sie, jedoch anders als sie ihn. Durch seine
Verliebtheit vergisst er jedoch des Öfteren seine wirklichen Pflichten.
Mit Nevliin, dem Fürsten von Valdoreen, hatte ich am
Anfang so meine Probleme. Er kommt unnahbar und geheimnisvoll daher, doch dies ändert
sich im Verlauf des Buches. Er und Vanora entdecken ihre Gefühle füreinander,
wodurch Nevliin menschlicher wird. Sein Leid am Ende des Buches war schwer zu
ertragen.
Die „Böse“ in „Elfenmagie“ ist ganz klar Alkariel, die
Königin der Lichtelfen. Sie ist machtbesessen und geht über Leichen. Sie war
mir als Leser von Anfang an unsympathisch.
Mit dem Kobold Bienli und seiner Frau Finola bringt
Sabrina Qunaj Humor ins Geschehen. Die beiden sind einfach nur liebenswürdig,
man muss sie einfach lieben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und
flüssig. Sie beschreibt die Charaktere und das Land Elvion sehr bildhaft und
detailreich, man hat als Leser stets den Eindruck man ist mittendrin statt nur
dabei.
Die Handlung wird aus insgesamt 5 Perspektiven
wiedergegeben, wodurch der Leser jede Seite sehr gut kennenlernt. Durch den
stetigen Wechsel wird die Handlung komplex und das Buch gewinnt an Tiefe.
Trotzdem ist es nie zuviel, es bleibt durchweg verständlich.
Das Ende von „Elfenmagie“ ist traurig aber in sich
geschlossen. Somit fällt die Wartezeit bis Juli 2012, wenn mit „Elfenkrieg“ der
zweite Teil erscheint, nicht ganz so schwer. Dennoch freue ich mich bereits
jetzt schon auf diesen Roman und bin gespannt wie es in Elvion weiter geht.
Fazit:
Mit „Elfenmagie“ hat Sabrina Qunaj einen erstklassigen
Debütroman abgeliefert.
Es stimmt einfach alles, die liebevollen Charaktere, die
reizende Liebesgeschichte und der Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende.
Für mich der beste Fantasyroman seit langem!
Ganz klar eine absolute Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Aufbau Verlag für dieses
Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Schattenblüte. Die Wächter” von Nora Melling

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Broschiert: 320 Seiten
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Verlag: Rowohlt
Polaris (1. März 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862520102
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ISBN-13:
978-3862520107

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Inhalt:
Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe. Silvester
in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald.
Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte
den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch
die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird,
stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist
einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter
im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen.
Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug? Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias
ein schreckliches Geheimnis verbindet…
Meine
Meinung:
Es
ist Winter in Berlin. In der Silvesternacht sind Luisa und Thursen nochmal im Wald,
wo alles angefangen hat. Sie wollen das schreckliche letzte Jahr zurücklassen
und gemeinsam in ein neues glücklicheres Jahr starten.
Doch
dieses Glück hält nicht lange, denn auf dem Heimweg finden die beiden eine
Leiche. Thursen ist sofort klar, dass dafür sein altes Rudel die Verantwortung
trägt. Daraufhin zieht er sich immer mehr von Luisa zurück, er weicht ihren
Fragen aus und wird immer merkwürdiger.
Wenig später lernt Luisa den jungen Elias kennen, er wird von einer Gruppe
Jugendlicher zusammengeschlagen. Sie rettet ihn und so erfährt sie mehr über
ihn. Er ist es auch, der sie mehr oder weniger nötigt sich ihren Ängsten,
besonders ihrer Krankenhausphobie, zu stellen.
Doch
auch Elias ist nicht der, der er zu sein scheint, auch er hat ein Geheimnis…
Nora
Melling entführt den Leser in „Schattenblüte. Die Wächter“ ein zweites Mal in
die Welt von Luisa und Thursen.
Die
Handlung spielt auch diesmal wieder in und um Berlin.
Luisa
ist in diesem zweiten Teil erwachsener geworden. Sie ist zwar nach wie vor
recht dickköpfig aber sie kämpf verbissen für ihre Liebe. Als Elias in ihr
Leben tritt ist sie hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, am Ende weiß sie
aber wo sie hingehört.
Thursen
bleibt auch diesmal wieder geheimnisvoll. Durch sein Verhalten werden immer
wieder Fragen aufgeworfen und man möchte als Leser wissen was er vor Luisa
verbirgt. Er liebt Luisa, egal was passiert und möchte sie beschützen.
Elias,
der neue Protagonist im Buch, kommt von Anfang an sympathisch rüber. Er ist
quasi das genaue Gegenteil von Thursen aber trotzdem ist er anziehend aber auch
geheimnisvoll.
Der
Schreibstil der Autorin ist, wie schon in Teil 1, unverwechselbar. Der Roman lässt
sich flüssig lesen. Die Sätze sind kurz und prägnant, wodurch man als Leser
innerhalb weniger Zeilen einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der
Charaktere erhält.
Die
Handlung wird diesmal abwechselnd aus Luisas und Elias’ Persepektive erzählt.
So gibt es zwei Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden und
am Ende in einem grandiosen Finale vereint sind. Allerdings schreit dieses
recht kurz gehaltene Finale sehr nach einer Fortsetzung, die hoffentlich kommen
wird.
Fazit:
Nachdem
ich schon für den ersten Teil eine Leseempfehlung ausgesprochen habe, kann ich
es für „Schattenblüte. Die Wächter“ ruhigen Gewissens auch tun.
Das
Buch ist einfach nur gelungen, das Cover traumhaft, einfach perfekt.
 
Vielen
Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diiese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Halo” von Alexandra Adornetto

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Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
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Verlag: RowohltRotfuchs (1. März 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3499216000
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ISBN-13:
978-3499216008
Kurzbeschreibung:
In
dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle
Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis
eines Nachts drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen
Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany,
die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die
Schüler der Highschool– und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven
Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr,
denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer
als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge
auf Bethany geworfen hat …
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine
Meinung:

In
Venus Cove, einem beschaulichen Örtchen, passieren mehr und mehr seltsame
Dinge.
Aus
diesem Grund werden eines Nachts 3 Engel, Gabriel, der Erzengel, Ivy, eine
Seraph und Bethany, ein noch recht junger und unerfahrener Engel, in den Ort
gesandt. Sie sollen die Einwohner vor bösen Mächten beschützen.
Bethany
muss sich, neben der Engelsmission, allerdings noch etwas anderem stellen, sie
muss zur Highschool gehen. Dort lernt sie den Schulsprecher Xavier kennen und
verliebt sich in ihn.
Während
Bethany ihre erste große Liebe erlebt sammeln sich jedoch die finsteren Mächte
und ein unausweichlicher Kampf, bei dem Bethany ins Visier gerät, steht bevor …
In
„Halo“, geht es in erster Linie um die Liebe zwischen einem Menschen und einem
Engel.
Die weibliche Protagonistin Bethany lernt der Leser als sehr unerfahren und
manchmal auch als naiv kennen. Liebesgefühle sind ihr fremd, sie ist aber sehr wissbegierig
und möchte alles darüber erfahren.
Aus
ihrer Sicht ist das Buch auch geschrieben und so baut der Leser relativ rasch
eine Bindung zu ihr auf. Mir jedenfalls war sie sympathisch und ich habe mit
ihr geliebt und auch gelitten.
Der
männliche Protagonist Xavier hat bereits schon einmal geliebt, allerdings ist
er danach sehr tief gefallen. In Bethany findet er wieder Lebensmut und eine
neue Liebe.
Die
Nebencharaktere, Ivy und Gabriel, werden als sehr schöne Personen, die mit
keinerlei Problemen zu kämpfen haben, beschrieben. Allerdings war mir dies an
manchen Stellen doch etwas zuviel des Guten.
Ein
wenig schade fand ich, dass die eigentliche Mission, der Kampf gegen die
dunklen Mächte, hier in Gestalt von Jake Thorn, durch die Liebesgeschichte, die
wirklich klischeehaft und stellenweise kitschig daherkommt, etwas ins Abseits
getrieben wird.
Ich
habe aber die Hoffnung, dass sich dies in den Folgebänden wieder verschieben
wird. Es würde der Geschichte jedenfalls gut tun.
Der
Schreibstil von Alexandra Adornetto ist sehr leicht, die Seiten ließen sich
angenehm flüssig lesen.
Sie
beschreibt die Umgebung und die Personen selber recht bildhaft und detailreich,
so dass man sich alles gut vorstellen kann.
Leider
endet „Halo“ mit einem Cliffhanger, der mir die Wartezeit bis „Hades“ im
November 2012 doch recht schwer macht.
Zum
Schluss möchte ich noch ein paar Worte zum Cover und der Gesamtgestaltung
sagen.
Das
Cover ist einfach wundervoll. Es passt sehr gut zum Geschehen.
Unter
dem Schutzumschlag kommen Ranken zum Vorschein, die im Buch selber auch
aufgegriffen werden, z.B. bei den Kapitelanfängen. Somit entsteht ein stimmiges
Ganzes.
Fazit:
In
„Halo“ von Alexandra Adornetto kommt jeder Engelsfan auf seine Kosten. Die
Personen sind charmant, intelligent und liebenswürdig.
Wenn
man gleichzeitig noch in eine süße Liebesgeschichte eintauchen möchte, ist man
bei diesem Buch genau richtig.
Ich
habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und „Hades“ werde ich auf jeden Fall
auch lesen, immerhin möchte ich wissen wie es weitergeht.

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Reiheninfo:
„ Halo“ 01.
März 2012
„ Hades“
November 2012
„ Heaven“
März 2013 

Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Fünf” von Ursula Poznanski


Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

Verlag: Wunderlich
(16. Februar 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3805250312

ISBN-13:
978-3805250313Dieses Buch kaufen?

Inhalt:
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf
ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet
ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel,
dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In
einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per
GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin
Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen,
wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den
Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer
Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird …
Meine Meinung:
Mitten im Salzburger Land, auf einer Kuhweide, wird eine
Frauenleiche gefunden. Offenbar ist die Tote von einem Felsen gestürzt.
Beatrice Kaspary, Mutter zweier Kinder, und Florin
Wenninger, beide LKA-Beamte, werden zu diesem Fall gerufen. Was auffällig ist,
auf den Fußsohlen der Toten sind Zahlen eintätowiert, anscheinend Koordinaten.
Es beginnt ein perfides Spiel, wo ein Serienmörder das
Ermittlerduo anhand von Rätseln in Form von Koordinaten dirigiert. An jedem
neuen Ort finden die beiden immer wieder amputierte Körperteile von Opfern und
jedes Mal gibt es neue Hinweise.
Als die Ermittlungen ins Stocken geraten nimmt der Täter
sogar per SMS Kontakt zur Kommissarin auf und schickt ihr verschlüsselte
Botschaften, welche auf ein traumatisches Ereignis in ihrer Vergangenheit
anspielen.
Ist die Beamtin nun selber das Ziel und welche Verbindung
gibt es zwischen den Toten?
Es scheint aussichtslos, denn egal wie schnell das Duo
die Rätsel löst, der Täter scheint immer einen Schritt voraus…
Mit „Fünf“ hat Ursula Poznanski ihren ersten Roman im
Erwachsenenbereich veröffentlicht.
Und es ist wirklich ein Thriller, der Spannung
verspricht. Angesiedelt ist die Handlung in der Geocacher-Szene. Wer damit
nicht anfangen kann, so wie ich vor diesem Buch, der braucht sich jedoch keine
Sorgen machen. Frau Poznanski hat auch an uns unwissende Leser gedacht und
führt immer wieder Erläuterungen zum Thema Geocaching an.
Das Buch selber startet recht rasant, man wird regelrecht
ins Geschehen hineingezogen. Leider gibt es des Öfteren einen Spannungsabfall,
was ich ein wenig schade finde.
Die Charaktere Beatrice und Florin sind beide sehr
sympathisch und kommen glaubhaft rüber. Vor allem aber ist es Beatrice, die
selber mit in den Fall gezogen wird, zu der man als Leser, vor allem als
weiblicher, eine Bindung aufbaut. Bei ihr kommen zur Ermittlerarbeit noch
private Probleme hinzu.
Sowohl sie als auch Florin werden durch eben diese
Einblicke ins Privatleben menschlicher.
Im Laufe des Buches versucht Frau Poznanski den Leser
immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Man tappt ähnlich wie die
Ermittler relativ lange im Dunkeln.
Die Lösung des Rätsels am Ende ist durchaus gelungen, für
mich kam sie unerwartet. Es bleiben dennoch keine Fragen offen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Es gibt so gut
wie keine Perspektivenwechsel. Nur ab und an werden Einblicke auf die Taten des
Mörders eingeschoben.
Fazit:
„Fünf“ ist alles in allem ein gelungener Thriller, bei
dem durchaus auch Krimifans auf ihre Kosten kommen.
Das Geschehen ist nicht zu abartig und wird nicht zu
detailliert beschrieben.
Auf jeden Fall lesenswert.
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses
Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

Gelesen: “Flammenmond” von Rebekka Pax

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (17. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548282490
ISBN-13: 978-3548282497

In einem Kino in Los Angeles lebt einer der letzten Vampirclans der Stadt. Als ein Mitglied auf einer Reise nach Arizona entführt wird, bricht Vampirjäger Julius Lawhead auf, den Freund zu retten. Doch der Entführer, der mächtige Vampirmeister Nathaniel Coe, fordert ein anderes Clanmitglied zum Tausch. Julius willigt ein und setzt mit seinem schrecklichen Versprechen alles aufs Spiel – sogar seine große Liebe…
(Quelle: amazon)

Da ich ein paar Tage zuvor bereits den ersten Teil dieser Vampirreihe von Rebekka Pax gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten wieder in diese Vampirwelt zu tauchen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich halte es aber nicht für unbedingt notwendig das man den ersten Teil gelesen haben muss, denn Frau Pax schildert die Vampirhierachie in „Flammenmond“ sehr deutlich. Es gibt auch immer wieder kleine Rückblenden, die es dem Leser erleichtern in der Handlung Fuß zu fassen.
Wieder dreht sich alles um Julius und Amber, es kommen aber noch weitere, sehr gut ausgearbeitete Charaktere hinzu.
Julius ist in diesem Teil der Part, der überlegen und erfahren handelt. Mittlerweile ist er auch ein Vampirmeister und er wächst weiter an seinen Aufgaben.
Amber hingegen wirkt diesmal ein wenig leichtsinnig. Sie setzt den Erfolg der Befreiung von Brandon öfter auf Spiel.
Der „Bösewicht“ diesmal heißt Nathaniel Coe. Er ist Brandons ehemaliger Meister. Seine Foltermethoden werden sehr genau und brutal beschrieben und sind meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven.

Auch in „Flammenmond“ hat Frau Pax wieder ein Extra eingebaut. Es handelt sich um einen Edelstein, den Turmalin, welcher die Verbindung zwischen Meister und Jungvampir kappen kann. Diesen nutzt vor allem Coe.

Der Schreistil von Rebekka Pax ist wieder sehr flüssig und das Buch lässt sich leicht lesen.
Die Perspektiven wechseln wieder zwischen der Ich-Perspektive von Julius und der Er-Perspektive der anderen Charaktere. Somit wird dem Buch und den Handelnden Lebendigkeit vermittelt.
Die Handlung ist von Anfang an spannend und fesselt den Leser bis zum Schluss. Obwohl es fast nur um die Befreiung Brandons geht kommt keine Langeweile auf.

„Flammenmond“ ist eine gelungene Fortsetzung von „Septemberblut“, kann aber auch eigenständig als Roman bestehen.
Die Handlung ist zwar brutaler als im ersten Teil aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Alles in Allem ein sehr gutes Buch.