Herausgeber: Loomlight in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungstermin: 28. Juli 2025
Sprache: Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
ISBN-10: 352290009X
ISBN-13: 978-3522900096
Lesealter: Ab 16 Jahren

Doktortitel, Professur: Die 24-jährige Ellen hat als angehende Ärztin ehrgeizige Pläne. Doch vorher verschlägt es sie ausgerechnet ins Provinzkrankenhaus St. Elias: Patienten statt Reagenzgläser. Das nervt mindestens so sehr wie Kollege Timo, der sie mit seinem Helfersyndrom so richtig auf die Palme bringt. Oder steckt etwas anderes dahinter? Egal, Ellen hat eh kein Interesse an einer Liebesbeziehung – bis sie mit ihm im Bett landet. Dann passiert Ellen auch noch ein fataler Fehler auf der Arbeit und plötzlich sind alle ihre Zukunftspläne in Gefahr.
Intensive Hospital-Romance zum Mitfiebern. Opposites Attract trifft auf Workplace Romance.
(Quelle: Loomlight)

Bisher kannte ich die Autorin und Ärztin Anna Hensel noch gar nicht. Nun aber sollte sich das ändern, denn mit „No Cure for Love“ stand mein erstes Buch aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war entsprechend gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mir das Buch nach dem Erhalt ganz flott geschnappt und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.
Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet und dann entsprechend in die Geschichte hier integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren nachzuempfinden
So habe ich hier Ellen kennengelernt, die ich auch gerne mochte. Sie ist jung und Assistentsärztin und sie will viel erreichen in ihrem Leben. Die Karriere steht für sie definitiv an erster Stelle. Für einen Mann hat sie so keinen Platz. Ihre Ziele sind ihr eben wichtiger. Mir gefiel es wie sich Ellen im Verlauf doch gut entwickelt.
Dann ist da noch Timo, der mir ebenfalls richtig gefallen hat. Er ist ein toller Kerl, der allerdings auch ziemlich hartnäckig sein kann und so auch gerne mal übers Ziel hinausschießt. Seine charmante Art hat mir gut gefallen und auch er entwickelt sich gut weiter.
Neben den Protagonisten gibt es noch Nebenfiguren die sich meiner Meinung nach auch total gut mit in die vorhandene Geschichte hier einfügen. Die Mischung fand ich doch auch gut gelungen.
Der Schreibstil ist hier wirklich sehr gut lesbar. So kam ich leicht und flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch sehr gut folgen.
Die Handlung hat mich dann auch sehr gut für sich eingenommen. Es gibt hier Emotionen und Gefühle, die sehr gut ins Geschehen eingearbeitet sind und so auch gut beim Leser ankommen. Man fiebert schon auch mit und will wissen was weiter passiert. Die eingearbeitete Lovestory hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie doch ein klein wenig vorhersehbar ist. Und es waren vielleicht auch paar zu viele Handlungsstränge, dadurch passiert dann aber auch so einiges.
Das Setting dieser Geschichte hier ist einfach toll. Es hat diese Greys Anatomy Vibes, man merkt die Autorin ist selbst Ärztin und hat ihr Wissen hier sehr gut mit eingebracht. Dadurch wirkt alles sehr authentisch und man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Das Ende ist dann gut gemacht, Ich fand es passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht alles total gut rund und hat mich als Leser dann auch zufrieden zurück in die Realität entlassen.

Alles in Allem ist „No Cure for Love“ von Anna Hensel ein doch gut gemachter Roman der mich so dann auch sehr gut für sich einnehmen konnte.
Interessant gezeichnete vielsichtige Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung die ich als abwechslungsreich, emotional und auch sonst gut gemacht empfunden habe, haben mir hier am Ende unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
