Gelesen: „Let’s Make a Scene“ von Laura Wood

Format: ePub
Dateigröße: ‎6.0 MB
Herausgeber: ‎Heyne Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎560 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3453429567
Erscheinungstermin: ‎1. Oktober 2025
Sprache: ‎Deutsch

Ihre Liebesgeschichte steht im Drehbuch, aber die Chemie zwischen ihnen ist echt.
Vor zwölf Jahren spielten Cynthie und Jack in einem Regency-Drama ihre ersten Rollen. Am Set flogen die Fetzen, aber vor den Kameras war ihre Chemie so prickelnd, dass sie auf der Promotour für den Film eine Beziehung vorspielen mussten. Jetzt ist Cynthie eine Oscar-nominierte Schauspielerin und Jack der Star in einem Vampirdrama. Doch ihr Film von damals hat Kultstatus erreicht. Die Fans wünschen sich eine Fortsetzung und das Studio möchte diesen Wunsch erfüllen. Für zwölf Wochen treffen sich Cast und Crew von damals wieder, begleitet von einem Dokumentationsteam. Cynthie und Jack sind nicht begeistert. Doch was, wenn dieses Mal echte Gefühle im Spiel sind?
(Quelle: Heyne Verlag)

Ich kannte die Autorin Laura Wood noch gar nicht. Nun aber sollte sich das ändern, denn mit „Let’s Make a Scene“ stand mein erster Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mir das eBook auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier in diesem Roman sehr gut gezeichnet und dann auch entsprechend in die Geschichte integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war es gut nachzuempfinden.
Ich habe hier Cynthie kennengelernt, die mir sehr gut gefallen hat. Sie ist eine wirklich gute Schauspielerin, ja sogar für den Oscar nominiert. Sie ist aber nicht unbedingt so eine Hollywood-Figur, sondern eine Frau, die weiß was sie will und die weiß wie sie sich selbst schützen kann. Diese Selbstsicherheit wirkte auf mich gut nachzuempfinden. Wenn man aber genau hinschaut erkennt man das Cynthie sehr verletzlich ist.
Dann ist da noch Jack, der Cynthie in nichts nachsteht. Auch er ist sehr selbstsicher und kontrolliert, wird aber innerlich von einigen Selbstzweifeln und Ängsten geplagt.
Beide Protagonisten entwickeln sich im Verlauf der Handlung hier wirklich gut weiter, was man als Leser so auch gut verstehen kann.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich ebenfalls sehr gut mit in die Geschichte hier einfügen. Mir hat die geschaffene Mischung sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar. Ich kam so eicht und auch flüssig durch die Seiten hier hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch gut folgen.
Die Handlung selbst hat mich dann doch auch sehr gut für sich eingenommen. Es ist eine Geschichte die eher etwas leiser beginnt, man kann als Leser auch die Spannungen nachempfinden. Mit der Zeit aber geht das Geschehen dann tiefer, werden die Emotionen und Gefühle mehr und intensiver. Die Autorin versteht es gut dies so auch zum Leser zu transportieren. Die Liebesgeschichte wirkte so dann auch glaubhaft auf mich. Und der Humor ist hier genau richtig platziert, er lockert das Ganze hier doch auch recht gut auf. Und es gibt eben auch Rückblicke in die Vergangenheit, die sehr passend für die Gegenwart sind. Das Tempo ist meistens auch sehr gut gehalten. Ab und an wirkte es ein wenig gehetzt, wodurch ich doch dachte es würde nicht alles erfahren.
Das Setting  mit dem Filmset und dem ganzen Glamour passt sehr gut zur Geschichte und auch die Themen wie die Machtverhältnisse und Grenzüberschreitungen wirkten gut eingefügt.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gemacht. Ich fand es passend zur erzählten Gesamtgeschichte, es macht alles sehr gut rund und entlässt den Leser dann auch zufrieden.

Alles in Allem ist „Let’s Make a Scene“ von Laura Wood ein doch sehr gut gemachter Roman der mich trotz ein paar kleinerer Kritikpunkte sehr gut für sich einnehmen konnte.
Interessant gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich zwar als gut gemacht, emotional und auch von der Idee und den Themen her stimmig empfunden habe, in der mir aber dennoch manches Mal das Tempo etwas zu flott gehalten war, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Nach oben scrollen