Format: ePub
Dateigröße: 2.6 MB
Herausgeber: LEAF
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3911244534
Buch 2 von 2: Horus-Bell-Prep
Lesealter: Ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: 12. Mai 2026
Sprache: Deutsch

Sie haben die Macht, dein Leben zu zerstören.
Zehn Jahre ist es her, dass die brillante Stipendiatin Liza von der Hell Prep verwiesen wurde und ihre Träume von einer glorreichen Zukunft als Teil der Elite zerplatzten. Der Grund dafür? Die Aeterna Obscura, ein elitärer Geheimbund, der im Verborgenen die Geschicke von Politik und Wirtschaft lenkt. Und Blake Steele, der sie damals eiskalt verraten hat.
Heute kämpft Liza als Star-Anwältin gegen skrupellose Großkonzerne und ihr neuester Fall stellt sie ausgerechnet ihm gegenüber: Blake – mächtig, unnahbar … und immer noch gefährlich attraktiv. Liza will nur eins: den Fall gewinnen und die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch stattdessen rückt sie erneut ins Visier der Bruderschaft und Blake ist gezwungen, sich zu entscheiden – für seine Loyalität zu den Mächtigen, oder für die Frau, die er nie vergessen konnte.
In einer Welt voller Verrat und tödlicher Geheimnisse wird Vertrauen zur Schwäche.
Denn die Augen der Bruderschaft sind überall.
Und wer sich gegen sie stellt, bezahlt mit seinem Leben.
(Quelle: LEAF)

Von Stefanie Hasse hatte ich bereits andere Romane gelesen und diese auch für wirklich gut befunden. Nun also stand mit „Made of Steel“ erneut ein Buch aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war gespannt auf diesen zweiten Teil der „Horus-Bell-Prep-Reihe“.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mir das eBook flott auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.
Ihre Charaktere hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut gezeichnet und dann entsprechend hier in die Geschichte integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen war es gut nachzuempfinden.
So geht es hier um Liza, die mir schon sympathisch war. Und ich konnte auch gut mit ihr mitfiebern, allerdings gab es auch so Momente wo sie sehr anstrengend wirkte. Sie macht aber eine so gut beschriebene Entwicklung durch, die ich auch sehr gut nachempfinden konnte.
Dann ist da noch Blake, der mir zugegeben doch etwas suspekt war. Durch die fortschreitende Geschichte aber entwickelt sich Blake und als Leser bekommt man immer mehr Zugang zu ihm. Und am Ende mochte ich ihn dann doch gerne.
Neben den beiden genannten Charakteren gibt es hier noch andere Figuren, die sich ebenso sehr gut mit in die vorhandene Geschichte hier einfügen. Die Autorin hat so einen gute Mischung geschaffen.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal richtig gut lesbar. Ich kam sehr locker und auch flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen und zudem auch in verschiedenen Zeitebenen. Dadurch wird es sehr komplex und vielseitig.
Die Handlung selbst hat konnte mich dann doch gut einnehmen. Es kommt Spannung auf und die Umsetzung ist auch gut durchdacht. Allerdings gerade die erste Hälfte der Geschichte zieht sich leider doch etwas in die Länge. Da musste ich schon ein wenig kämpfen doch ich wurde belohnt. Die zweite Hälfte holt hier dann einiges wieder raus. Alles setzt sich hier wie ein Puzzle nach und nach zusammen, was ich so such gut durchdacht und dann entsprechend umgesetzt empfunden habe.
Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gemacht. Ich fand es passt sehr gut zur erzählten Gesamtgeschichte hier, macht sie wirklich gut rund und hat mich als Leser zufrieden zurück in die Realität entlassen.

Zusammengefasst gesagt ist „Made of Steel“ von Stefanie Hasse ein trotz ein paar kleinerer Dinge gut gemachter zweiter Band der „Horus-Bell-Prep-Reihe“ der mich so auch trotzdem gut einnehmen konnte.
Interessante Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und deren Idee ich auch echt sehr gut umsetzt empfunden habe, die allerdings gerade in der ersten Hälfte leider doch etwas lang erschien, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


