Format: ePub
Dateigröße: 5.0 MB
Herausgeber: Blanvalet Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3764510145
Erscheinungstermin: 1. Juni 2026
Sprache: Deutsch

Er weiß nichts über Pferde. Sie weiß nicht, in was sie sich da hineingeritten hat.
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Ich kannte die Autorin Maren Vivien Haase bereits gut durch ihre anderen Bücher. Und bisher mochte ich diese dann auch entsprechend immer sehr gerne. Nun also stand mit „How to Catch a (Fake) Cowboy“ die erste Romcom der Autorin auf meiner Leseliste und ich war sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mir richtig gut gefallen und der Klappentext versprach mir so auch tolle Lesestunden. Also habe ich mir das eBook flott auf meinen Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.
Ihre Charaktere hat die Autorin so dann auch sehr gut gezeichnet und entsprechend hier sehr gut in die Geschichte integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlunge her war alles gut nachzuempfinden.
So habe ich hier Riley kennengelernt, die mir so sehr gut gefallen hat. Sie ist ziemlich ehrgeizig und schlagfertig, was so gut rüberkommt. Ihre Ziele sind ihr wichtig und sie verfolgt sie leidenschaftlich. Die Entwicklung von Riley konnte mich so dann auch gut überzeugen.
Dann ist da noch Nate, den ich so auch richtig gerne mochte. Er hat ein gutes Herz, das merkt man als Leser doch sehr deutlich. Und trotzdem seine Notlüge zieht doch recht große Kreise. Und auch Nate entwickelt sich im Verlauf der Geschichte hier wirklich gut weiter.
Weiterhin gibt es noch andere Figuren die sich so auch sehr gut mit in die vorhandene Geschichte einfügen. Mir hat die Mischung so sehr gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut lesbar. Ich kam so total leicht und flüssig durch die Seiten hier hindurch und konnte allem auch sehr gut folgen. Zudem ist auch jede Menge Humor vorhanden, der sich sehr gut mit in die Geschichte einfügt.
Geschildert wird das Geschehen wechselweise aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Riley und Nate. Ich fand das sehr gut gemacht, die Gedanken und Gefühle beider waren so noch greifbarer für mich.
Die Handlung selbst hat mich dann auch sehr gut für sich eingenommen. Es ist eine wirklich humorvolle aber durchaus auch emotionale Geschichte die seinen Leser auch sehr gut an die Seiten fesseln kann. Dabei sucht man den Spice hier vergebens, denn die Geschichte kommt (fast) ganz ohne aus. Das fand ich wirklich mal gut gemacht, denn so steht der Inhalt der Handlung auch eben total im Mittelpunkt.
Das Setting empfand ich als gut gemacht. Auch die Idee mit dem Cowboy ist witzig und gut umgesetzt. Die Autorin hat das sehr gut hinbekommen.
Das Ende ist dann in meinen Augen gut gemacht. Ich fand es passt zur erzählten Gesamtgeschichte, macht diese so dann auch sehr gut rund und entlässt den Leser letztlich auch zufrieden zurück in die Realität.

Zusammengefasst gesagt ist „How to Catch a (Fake) Cowboy“ von Maren Vivien Haase ein wirklich gut gemachter Roman der mich so auch sehr gut für sich einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als total humorvoll und witzig empfunden habe, in der es aber eben auch Emotionen und eine tolles Setting gibt, haben mir so dann auch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


