Gelesen: „Unfit to Save (Die Boston-Society-Reihe 2)“ von Alina Kronenburg

Format: ePub
Dateigröße: ‎7.4 MB
Herausgeber: ‎Heyne Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎464 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3453443976
Buch 2 von 2: ‎Die Boston-Society-Reihe
Erscheinungstermin: ‎12. August 2026
Sprache: ‎Deutsch

Sie haben nichts gemeinsam aber verstehen einander, wie es sonst keiner kann.
Staceys Leben ist perfekt. Sie ist reich, klug und beliebt, geht auf die beste Privatschule Bostons und hat mehr Freunde als sie brauchen kann. Sie ist das It-Girl Bostons. Doch dann trifft sie auf Vince, den Dealer ihrer Freundesgruppe. Obwohl er zunächst nichts von ihr wissen will, knistert es bald gewaltig zwischen ihnen. Geheimnisse, Vorurteile und Freunde stellen sich ihnen immer wieder in den Weg. Ihre Lebensrealitäten scheinen unvereinbar zu sein, doch gerade deswegen ist Vince alles, was Stacey in ihrer behüteten Blase immer gefehlt hat. Aber vor allem scheint Vince eins zu sein: in gewaltigen Schwierigkeiten.
(Quelle: Heyne Verlag)

Bereits der erste Band der „Boston-Society-Reihe“ von Alina Kronenburg hat mir richtig gut gefallen. Nun also stand mit „Unfit to Save“ der zweite und damit auch finale Teil der Dilogie auf meiner Leseliste und ich war wirklich sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mir wieder richtig gut gefallen, es passt auch total gut zum ersten Band und der Klappentext machte mich richtig neugierig. Also habe ich mir das eBook auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin auch hier erneut richtig gut gezeichnet und dann entsprechend hier in die Geschichte integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war alles sehr gut nachzuempfinden.
So habe ich hier Stacey kennengelernt, die mir sehr gut gefallen hat. Sie ist eine junge Frau die so ziemlich alles hat, wie Geld und auch einige Freunde. Dafür wird sie auch immer beneidet. Allerdings trägt sie auch so einige Päckchen mit sich herum. So hat sie nicht viel von ihrer eigentlichen Familie, was ihr schon zu schaffen macht. Die Entwicklung, die Stacey hier im Verlauf der Geschichte durchmacht hat mir sehr gut gefallen.
Dann ist da noch Vince, den ich echt gerne mochte. Er hat eine harte Schale aber einen weichen Kern. Und er ist, wenn auch nicht ganz freiwillig, ein Drogendealer. Wenn es um seine Schwester geht dann erwacht in ihm einen enormer Beschützerinstinkt. Ich fand Vince einfach total gut gezeichnet, interessant und auch er macht eine enorme Entwicklung durch.

Neben den beiden Protagonisten gibt es hier noch andere Charaktere, wie eben die Schwester von Vince, Pam. Alle fügen sich richtig gut mit ins Geschehen ein, die Mischung ist vielfältig und toll.

Der Schreibstil der Autorin ist total gut lesbar. Ich kam auch hier nochmals richtig locker und flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen dann auch total gut folgen.
Die Handlung hat mich dann auch total gut für sich eingenommen. Es ist zwar Band 2 der Dilogie, man kann ihn aber auch ohne Vorkenntnisse lesen und der Handlung so gut folgen.
Und auch hier gibt es wieder so einiges an Spannung, Emotionen und Gefühlen die mich wieder richtig gut für sich abgeholt haben. Die Autorin schafft es einfach den Leser zu fesseln. Dabei greift sie wichtige Themen auf, die auch nicht verharmlost werden. Eher im Gegenteil sie verknüpft sie wirklich gut mit der eigentliche Geschichte. Das wirkte auf mich sehr gut stimmig und nachvollziehbar.

Das Ende war für mich dann leider ein wenig enttäuschend. Ja es passt sehr gut, allerdings wirkte es auch mich etwas unrund und unstimmig. Ich hatte mir hier etwas anderes gewünscht.

Zusammengefasst gesagt ist „Unfit to Save“ von Alina Kronenburg ein gut gemachter zweiter Dilogieteil der mich bis auf das Ende dann auch sehr gut für sich einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, emotional und auch von den Themen her sehr gut passend empfunden habe, haben mir dann trotz des Endes unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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