Gelesen: „Love Me, Love Me: Unsere Herzen ziehen sich an (Die Love-Me-Reihe 1)“ von Stefania S.

Format: ePub
Dateigröße: ‎3.6 MB
Herausgeber: ‎cbt
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎688 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3570318058
Buch 1 von 1: ‎Die Love-Me-Reihe
Lesealter: Ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: ‎11. Februar 2026
Sprache: ‎Deutsch

Überwindet Anziehungskraft alle Grenzen?
Als ihre Mutter wieder einmal umzieht, steht June White in Laguna Beach, Kalifornien, erneut ein Neuanfang bevor. Für sie, die sich lieber in ihrem Zimmer verkriecht und auf Netflix Dokumentationen über Kriminalfälle anschaut, statt auf Partys zu gehen, ist es nie leicht, Freunde zu finden. Besonders nicht im letzten Jahr der Highschool. Doch überraschenderweise geben ihre Mitschüler ihr sofort das Gefühl, willkommen zu sein.
Alle außer James Hunter. Der attraktive James ist der Inbegriff eines Bad Boys mit einer dunklen und bewegten Vergangenheit. Ganz anders sein bester Freund William, der June mit offenen Armen empfängt. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, doch während einer immer ehrlich zu ihr ist, verbirgt der andere ein großes Geheimnis vor ihr. Und mindestens einer von ihnen bringt ihr Herz aus dem Takt.
(Quelle: cbt)

Bisher kannte ich die Autorin Stefania S. noch gar nicht. Nun aber stand mit „Love Me, Love Me: Unsere Herzen ziehen sich an“ der erste Band  der „Love-Me-Reihe“ auf meiner Leseliste und ich war sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir dann auch tolle Lesestunden. Also habe ich mir das eBook flott auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut gezeichnet und entsprechend dann auch ins Geschehen integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war es gut nachzuempfinden.
So habe ich hier June kennengelernt für die mal wieder ein Neuanfang vor der Tür steht. Ihre Mutter hält es als Künstlerin nie lange irgendwo aus. So landet June also in Kalifornien. Ich mochte June gerne, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen.
Dann ist da noch James, ein ziemlich gut aussehender Bad Boy. Als Leser merkt man er hat eine dunkle Vergangenheit über die es nach und nach auch mehr zu erfahren gibt.
Weiterhin lernt man als Leser William kennen. Er ist James‘ bester Freund und so ganz anders als dieser. Und er ist ganz anders zu June als James.
Alle Charaktere machen im Verlauf der Geschichte hier eine richtig gut Entwicklung durch, die man als Leser so auch sehr gut nachempfinden kann.

Neben den Protagonisten gibt es auch Nebencharaktere, die sich genauso gut mit ins Geschehen integrieren. Ich fand die Mischung schon gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. Ich kam leicht und auch flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so auch gut folgen.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch gut für sich einnehmen. Es ist eine doch emotional Geschichte, mit auch einigen Gefühlen.
Die Autorin greift hier auch wichtige und ernstere Themen mit auf. So geht es um Alkohol und auch Drogen, Dinge die sonst immer totgeschwiegen werden. Dies spricht so definitiv auch Jugendliche direkt an. Weiterhin geht es auch um Eltern die ihre Kinder nicht so ernst nehmen oder auch illegale Dinge und psychische Erkrankungen. Es ist alles gut interessant gehalten.
Allerdings immer mal wieder gibt es doch ein paar Längen. Diese ziehen sich doch ein wenig bevor sie dann abgelöst werden von interessante Dingen.

Das Ende ist in meinen Augen gut gemacht. Ich fand es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht das Geschehen so dann gut rund und entlässt den Leser dann auch zufrieden.

Abschließend gesagt ist „Love Me, Love Me: Unsere Herzen ziehen sich an“ von Stefania S. ein doch ganz guter Auftaktband der mich bis auf ein paar kleinere Dinge gut für auch einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die schon emotional gehalten ist, deren Themen aber durchaus auch wichtig gehalten sind und in der es leider aber auch ein paar Längen gibt, haben mir trotz allem unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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