Gelesen: „Blade of Night. Silberkuss (Make Me Your Villain, Band 1)“ von Jessica Iser

Herausgeber: ‎Knaur TB
Erscheinungstermin: ‎1. April 2026
Sprache: ‎Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎368 Seiten
ISBN-10: ‎3426567121
ISBN-13: ‎978-3426567128
Buch 1 von 2: ‎Make Me Your Villain

Heimliche Geliebte und Rivalen bis aufs Blut!
»Blade of Night« ist der Auftakt der düsteren Romantasy-Reihe »Make Me Your Villain« von Jessica Iser mit fantastischem Weltenbau und zwei Feinden, die sich ineinander verlieben …
Die jahrhundertealte Feindschaft zwischen Menschen und Nachtelfen geht so tief wie die düstere Sternkluft, die ihre Länder trennt. Als sich eine uralte Macht aus der Kluft erhebt, die die Existenz des Landes bedroht, sieht sich die menschliche Kriegerin und Heerführerin Zelie gezwungen, der Sache nachzugehen. Dabei trifft sie immer wieder auf den Nachtelfen Aries, der eine eigene Spur verfolgt. Auch wenn sie auf entgegengesetzten Seiten stehen, verbindet sie ein gemeinsames Ziel. Widerwillig vereinbaren sie einen Waffenstillstand, um zusammenzuarbeiten. Schon bald können sie sich der verbotenen Anziehungskraft nicht mehr entziehen. Doch wie sehr können sie einander vertrauen?
(Quelle: Knaur TB)

Bisher kannte ich die Autorin Jessica Iser noch gar nicht. Nun aber sollte sich das ändern, denn mit „Blade of Night. Silberkuss“ stand der erste Band ihrer „Make Me Your Villain“ – Dilogie auf meiner Leseliste und ich war sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir wirklich schöne Lesestunden. Daher habe ich mir das Buch auch nach dem Erhalt schnell geschnappt und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet und dann auch entsprechend hier ins Geschehen integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war alles gut nachzuempfinden.
So geht es hier in Band 1 um Zelie und Aries. Ich muss aber leider sagen, gerade zu Anfang war es nicht unbedingt einfach ihnen wirklich gut zu folgen. Alles was die beiden anging wirkte irgendwie zu gewollt. Erst nach und nach wurde es besser und ich gewann langsam einen Zugang zu beiden. Dabei blieben sie aber dennoch auch noch undurchschaubar, sowohl Aries als auch Zelie behielten ihre jeweiligen Geheimnisse.
Zelie ist die Heerführerin, man merkt es ihr aber nicht immer an. Sie behält sich ihre Menschlichkeit, was mir sehr gut gefallen hat.
Und Aries ist ein Nachtelf, also quasi der Gegner von Zelie. Und dennoch gibt es da eben diese Anziehung zwischen den beiden.
Mir gefiel es auch sehr gut wie sich beide Protagonisten mit der Zeit entwickeln. Die Autorin hat das sehr gut dargestellt und beschrieben.

Weiterhin gibt es hier auch noch Nebencharaktere, die sich in meinen Augen sehr gut mit ins Geschehen hier einfügen. Es ergibt sich so eine doch schöne Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar. Ich kam locker und flüssig durch die Seiten hier hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch total gut folgen.
Ja und die Handlung hat mich dann auch gut abgeholt. Es ist eine Fantasygeschichte, in der gut Spannung aufkommt. Dazu gibt es eben auch die Emotionen und Gefühle, die sich sehr gut mit ins Geschehen einfügen. Allerdings das Tempo ist in meinen Augen ein wenig zu slow, es hätte ruhig zügiger vorangehen können.
Die geschaffene Welt fand ich sehr gut gemacht. Alles wirkte auf mich gut durchdacht und dann auch umgesetzt.

Das Ende ist in meinen Augen gut gemacht. Ich fand es passt schon zur Geschichte, allerdings gibt es auch einiges was für Band 2 noch offen ist. Ich bin nun schon gespannt auf den finalen Teil der im Juli 2026 erscheinen soll.

Alles in Allem ist „Blade of Night. Silberkuss“ von Jessica Iser ein doch gut gemachter Auftaktband der „Make Me Your Villain“ – Dilogie der mich trotz ein paar kleinerer Kritikpunkte doch auch gut für sich einnehmen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, fantasievoll und auch von der Umsetzung her sehr gut gemacht empfunden habe, haben mir so dann auch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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