Format: ePub
Dateigröße: 4.3 MB
Herausgeber: Goldmann Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3442496662
Erscheinungstermin: 1. Mai 2026
Sprache: Deutsch

Eine junge Autorin, ein attraktiver Lektor, ein heißer Sommer in Irland
Drei Dinge sind der Autorin Ciara Sheridan nach dem Tod ihres geliebten Vaters Frank geblieben: ein baufälliges Haus an der irischen Küste, eine Skizze für das Finale seiner erfolgreichen Fantasy-Serie – und eine Schreibblockade. Dummerweise hat Ciara Franks Verlag versprochen, das Manuskript an seiner Stelle zu Ende zu schreiben. Was sie am allerwenigsten gebrauchen kann, ist ein Lektor aus der Großstadt, der ihr dabei assistieren soll. Aber genau zu diesem Zweck schickt der Verlag Sam Avery von New York nach Irland. Die Stimmung zwischen ihnen ist mehr als angespannt, und doch kann Ciara nicht leugnen, dass Sam ihre Fantasie beflügelt. Schon bald entwickelt sich nicht nur auf dem Papier eine unerwartete Liebesgeschichte …
(Quelle: Goldmann Verlag)

Bisher kannte ich die Autorin Catherine Walsh noch gar nicht. Nun aber stand mit „How to Write a Love Story“ mein erster Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mir das eBook flott auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.
Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet und dann auch entsprechend in die Handlung hier integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war alles gut nachzuempfinden.
So habe ich hier Clara kennengelernt, die ich auch sehr gerne mochte. Sie ist eine leicht chaotische junge Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat das Werk ihres Vaters zu beenden. Allerdings hängen daran auch einige Erwartungen und Druck mit dem Clara klarkommen muss. Ich fand es aber auch sehr gut wie sie sich im Verlauf der Handlung hier entwickelt.
Dann ist da noch Sam, den ich auch total gerne mochte. Er ist immer an Claras Seite, auch wenn diese zunächst nicht unbedingt mit ihm klarkam. Sam ist sehr strukturiert und ordentlich, genau das Gegenteil von Clara eben. Auch er entwickelt sich im Verlauf der Handlung sehr gut weiter, was ich dann auch gut nachempfinden konnte.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige Nebencharaktere, die sich so dann auch sehr gut mir in die Geschichte hier einfügen. Die Autorin hat da eine gute Mischung geschaffen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar. Ich kam so locker und flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Clara und Sam. Ich fand dies sehr gut gelöst denn so folgt man beiden dann noch ein wenig intensiver.
Die Handlung selbst hat mich dann sehr gut für sich eingenommen. Ich muss ja sagen ich hatte ein wenig andere Vorstellungen von der Handlung hier als ich sie dann letztlich bekommen habe. So habe ich hier eine sehr schöne Lovestory mit einigem Humor bekommen. Das alles passte so wirklich gut zusammen.
Dazu kam dann noch das sehr schöne Setting mit dem kleinen Städtchen in Irland. Dies hat die Autorin sehr gut beschrieben, alles wirkte so vorstellbar auf mich.
Und auch von der Idee hinter der Geschichte hier war ich angetan. So geht es ums Schreiben, um den Druck dahinter und wie man eben eine Geschichte fertigstellt. Ich fand das von der Autorin gut umgesetzt.
Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gemacht. Es passt zur erzählten Gesamtgeschichte, macht diese dann sehr gut rund und entlässt den Leser am Schluss auch zufrieden zurück in die Realität.

Insgesamt gesagt ist „How to Write a Love Story“ von Catherine Walsh ein wirklich gut gemachter Roman der mich so dann auch sehr gut für sich eingenommen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, humorvoll und auch sonst von der Idee und dem Setting dahinter sehr gut passend empfunden habe, haben mir so dann auch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


