Gelesen: „Sieben Tage Inselglück“ von Nadine Dela

Format: ePub
Dateigröße: ‎1.4 MB
Herausgeber: ‎dp Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎258 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3690909747
Erscheinungstermin: ‎27. August 2026
Sprache: ‎Deutsch

Wenn zwischen der Karriere und der Vergangenheit nur eine Insel liegt, findet man die Entscheidung oft in den Wellen …
Die gefühlvolle Romance am Meer über zweite Chancen, die Herzen höher schlagen lässt
Die erfolgreiche Innenarchitektin Fenja Martens steht kurz vor dem größten Auftrag ihres Lebens – und zugleich vor dem schwierigsten. Denn nicht nur ihre Zukunft hält einiges bereit, sondern auch ihre Vergangenheit: eine spontane Ehe, die nie geschieden wurde. Um endlich nach vorn blicken zu können, bleibt Fenja nichts anderes übrig, als dieses Kapitel zu beenden. Also reist sie nach Spiekeroog – und trifft dort auf Joris, ihre erste große Liebe, die sie vor Jahren ohne Abschied zurückließ. Doch entgegen aller Erwartungen ist Joris alles andere als bereit, die Scheidungspapiere einfach zu unterschreiben. Stattdessen stellt er ihr ein Ultimatum: Sieben Tage soll Fenja auf der Insel bleiben und ihm beweisen, dass sie es wirklich ernst meint.
Bleibt die Frage: Kann man der Vergangenheit wirklich entkommen – oder ist sie am Ende genau das, was einen nach Hause führt?
Diese Wholesome Romance ist genau richtig für Leser:innen, die sich an die wunderschöne Nordsee träumen möchten und eine Liebesgeschichte voller Humor und Tiefgang erwarten. Ideal für Fans von traumhaften Landschaften, Enemies to Lovers Vibes und einer zweiten Chance für die Liebe!
(Quelle: dp Verlag)

Ich kannte die Autorin Nadine Dela bereits durch ihre anderen Romane mit denen sie mich auch immer wirklich gut unterhalten konnte. Nun also stand mit „Sieben Tage Inselglück“ ihr neuestes Werk auf meiner Leseliste und ich war total gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Also habe ich mir das eBook flott auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut gezeichnet und entsprechend dann auch ins Geschehen integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war alles sehr gut nachzuempfinden.
So habe ich hier Fenja kennengelernt, die ich total gerne mochte. Sie ist eine erfolgreiche Innenarchitektin und steht kurz vor dem Auftrag ihres Lebens. Ihre Zukunft ist also rosig, nur ihre Vergangenheit hat noch etwas parat, das sie aus der Welt schaffen muss. Und so reist sie nach Spiekeroog, wo sie ihrem Ehemann darum bitten will die Scheidungspapiere ihrer spontanen Ehe zu unterschreiben. Mir hat Fenja richtig gut gefallen, sie hat so eine Art an sich, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Und ihre Entwicklung hat mir so auch total gut gefallen.
Dann ist da noch Joris, Fenjas Ehemann. Und der will gar nicht so einfach die Papiere unterschreiben. Eher im Gegenteil der stellt ihr ein Ultimatum. Auch Joris ist ein toller Kerl, ich mochte ihn und auch seine Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen.

Neben den beiden genannten Figuren gibt es hier noch andere Charaktere, die mir so auch sehr gut gefallen haben. Die Autorin hat auch diese richtig gut hinbekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut lesbar. Ich kam so leicht und flüssig durch die Seiten hier hindurch und konnte so dann auch allem richtig gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Fenja und Joris. Die Autorin nutzt hierfür die Ich-Perspektive, die einfach richtig gut passt. Zudem gibt es immer wieder auf einen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So bekommt man als Leser ein umfassendes Bild.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch total gut für sich einnehmen. Es ist eine richtig schöne Geschichte, mit den verschiedensten Emotionen und Gefühlen. Mir hat so die gesamte Geschichte mit all ihren Facetten sehr gut gefallen. Und nach und nach beginnt man auch zu verstehen wie es damals gelaufen ist und was vielleicht daraus werden könnte.
Dazu dann das Setting, es geht an die Nordsee, nach Spiekeroog. Die Autorin beschreibt alles sehr anschaulich, als Leser fühlt man sich selbst wie vor Ort, alles wirkte total gut vorstellbar.
Und auch von den Themen, wie zweite Chancen, Freundschaft, Familie oder auch die Vergangenheit, alles passt wunderbar zusammen und ist durchdacht zueinander gefügt.

Das Ende hat mir dann auch total gut gefallen. Ich fand es passt einfach ganz wunderbar zur erzählten Gesamtgeschichte, macht diese wirklich gut rund und hat mich als Leser dann auch total zufrieden zurück in die Realität entlassen.

Kurz gesagt ist „Sieben Tage Inselglück“ von Nadine Dela ein Roman der mich so einfach richtig gut für sich einnehmen und dann auch unterhalten konnte.
Sehr gut gezeichnete sympathische Charaktere, ein richtig gut zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, emotional und auch von der Idee, den Themen und dem Setting her einfach richtig gut gewählt und dann umgesetzt empfunden habe, haben mir einfach wunderbare Lesestunden beschert und mich am Ende dann auch von sich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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