Gelesen: „Songs of the Void, Band 1 – Echo der Stille“ von Anne Lück

Format: ePub
Dateigröße: ‎3.9 MB
Herausgeber: ‎Ravensburger
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎480 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3473586899
Buch 1 von 2: ‎Songs of the Void
Lesealter: ‎Ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: ‎1. September 2026
Sprache: ‎Deutsch

Seine Songs verführen – und vernichten.
Alize hat sich in der Musikbranche hochgekämpft – ehrgeizig und mit einzigartigem Gehör, das mehr wahrnimmt als nur Töne. Nacht für Nacht jagt sie in Montreal den nächsten großen Act, obwohl ihr Kollege Léo, der Sohn des Musiklabel-Chefs, ihr ständig dazwischenfunkt. Doch dann entdeckt sie Silentbound: Die Musik dieser Band ist anders. Die Songs sind hypnotisch, die Identität der Musiker geheim. Besonders der maskierte Leadsänger Echo zieht sie in seinen Bann – bis eine uralte Bedrohung erwacht.
(Quelle: Ravensburger)

Die Autorin Anne Lück war mir bereits gut bekannt und ich mochte ihre Geschichten bisher immer sehr gerne. Nun also stand mit Songs of the Void – Echo der Stille“ der erste Band ihrer „Songs of the Void“ – Dilogie auf meiner Leseliste und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, ich mag die Farben wirklich gerne. Und der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Daher habe ich mir das eBook auf den Reader geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut gezeichnet und dann auch entsprechend in die Geschichte hier integriert. So konnte ich sie mir sehr gut vorstellen und auch von den Handlungen her war alles total gut nachzuempfinden.
So habe ich hier Alize kennengelernt, die ich gerne mochte. Sie hat ein Handicap, das sie aber nicht aufhalten kann. Sie steht quasi immer unter Strom, diesen Stress kann man als Leser richtig gut nachempfinden. Und mir hat es sehr gut gefallen wie sie sich weiterentwickelt.
Dann sind da noch diese Silentbound, die geheimnisvollen Masken. Hier rätselt man als Leser wer da wohl hinter steckt. Zumindest eine der Identitäten wird ja schon zum Ende hin gelüftet.

Es sind aber nicht nur die genannten Charaktere, die mir total gut gefallen haben. Auch die Nebenfiguren passen richtig gut zur Gesamtgeschichte und fügen sich so sehr gut mit ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut lesbar. Ich kam locker und total flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so dann auch sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus der Sichtweise von Alize. Nur ab und an kommt hier noch eine andere Sichtweise, die eines mysteriösen Sängers, hinzu. Ich fand es gut gemacht, denn man kann so dann auch gut folgen.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch richtig gut für sich gewinnen. Die Autorin schafft es perfekt hier Spannung aufzubauen und als Leser wird man unweigerlich in den Sog der Geschichte gezogen. Es ist alles total gut gemacht, diese Verbindung aus Musik, Geheimnisse und einer mysteriösen Bedrohung, alles ist stimmig und einnehmend.

Das Ende ist dann sehr gut gemacht, es passt und wird sehr gut zusammengeführt. Es wird aber gleichzeitig auch klar dass es die Fortsetzung braucht. Diese wird im März 2027 erscheinen und ich bin echt richtig gespannt darauf.

Abschließend gesagt ist „Songs of the Void – Echo der Stille“ von Anne Lück ein richtig gut gemachter Auftaktband der mich so einfach total für sich abgeholt und dann auch unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, gut gemacht und auch von der Idee und Umsetzung her einfach richtig gelungen empfunden habe, haben mir total klasse Lesestunden beschert und machen richtig Lust auf Band 2.
Absolut zu empfehlen!

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